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„Basel IV“ wird die Kreditlandschaft verändern
Seit Anfang 2025 gelten die für alle in der Europäischen Union arbeitenden Banken verbindlichen, weiteren Vorschriften zur Kreditvergabe, kurz „Basel IV“ genannt. Insbesondere viele Mittelständler spüren nun, daß die Kreditvergabe durch Banken noch einmal härter, teurer und deutlich unberechenbarer geworden ist. Und dies ausgerechnet in einer Phase, in der viele Unternehmen dringend neue Kredite bräuchten, um z.B. in Sachen Digitalisierung oder Energieeffizienz auf der Höhe d


Die Schuhputzer-Analogie
Joseph Kennedy, Vater von John F. Kennedy, zog sich Ende der 1920er-Jahre aus dem Markt zurück, nachdem ihm ein Schuhputzer stolz erzählte, er habe Aktien gekauft. Seine Schlussfolgerung: Wenn alle im Markt sind, gibt es keine Nachkäufer mehr. Fehlen die Käufer, versiegt die Liquidität und Kurse brechen ein. Heute ist das Risiko noch größer: Viele Anleger sind mit Fremdkapital gehebelt investiert, was die Volatilität zusätzlich verstärkt. Bei Unsicherheit folgen panikartige


Strategiewechsel der Citigroup
Strategen der Citigroup zögern nicht lange. Die US-Bank räumt Aktien aus Europa erstmals seit mehr als einem Jahr nur noch eine neutrale Gewichtung in den Kundenportefeuilles ein. Quelle: cash Insider.


BRICS gegen US-Dollar!
Die BRICS-Staaten treiben den Umbau der internationalen Finanzordnung mit Nachdruck voran. Nicht mit einer neuen Weltwährung, sondern mit etwas weit Gefährlicherem für US-Dollar und Euro: der systematischen Entmachtung des bisherigen Schuldgeldsystems. Das Ziel ist ziemlich klar: Rohstoffe, Energie und Industrieprodukte sollen zunehmend ohne Einbeziehung des US-Dollars und des für einige BRICS-Staaten verbotenen Swift-Systems abgerechnet werden. Dieser neue Abrechnungsmechani


Internet-Alternative zu Starlink
Amazon-Gründer Bezos verschärft den Wettbewerb im All: Mit Tausenden von Satelliten will er mit seiner Firma Blue Origin ultraschnelles Internet aus dem Weltraum anbieten und dabei Musks Starlink technologisch überholen. Im Weltraum-Wettlauf der Tech-Milliardäre verstärkt Amazon-Gründer Jeff Bezos die Konkurrenz zu Elon Musks Satelliten-Internetsystem Starlink. Bezos' Weltraumfirma Blue Origin kündigte ein Hochgeschwindigkeits-Netz für Unternehmen mit dem Namen TeraWave an. D


Wie die «Künstliche Intelligenz» Gewinne erzielen will
Aber mal ehrlich: OpenAI hat im dritten Quartal 2025 11,5 Milliarden Dollar Verlust gemacht und plant nun eine Milliarde Dollar Werbeeinnahmen für 2026. Bis 2029 soll das auf 25 Milliarden skaliert werden. Das ist also kein “kleiner Test”, sondern eine strategische Neuausrichtung! Wenn ein Unternehmen unter massivem Finanzdruck steht und gleichzeitig auf einer Goldmine an persönlichen Daten sitzt, gehen bei uns sämtliche Warnlampen an… Übrigens: Nachdem der frühe OpenAI-Inves


Fast alle neu zugelassenen Autos in Norwegen sind elektrisch
In Norwegen waren 2025 fast alle neu zugelassenen Fahrzeuge vollelektrisch. Laut Daten des norwegischen Straßenverkehrsverbands lag der Anteil reiner E-Autos insgesamt bei 95,9 Prozent – 2024 waren es knapp 89 Prozent. Dabei setzt das Land vor allem auf steuerliche Anreize. Quelle: SPIEGEL ONLINE.


Mittelstand verliert Vertrauen in die Merz-Regierung
Der Mittelstand hatte der Regierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz viel zugetraut. Doch nicht einmal ein Jahr nach dem Start der großen Koalition schwindet das Vertrauen. Nur noch 39 Prozent von mehr als 1000 befragten Geschäftsführern und Entscheidern glauben einer aktuellen Umfrage der DZ Bank zufolge, dass die aktuelle Bundesregierung die Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs bringen kann. In der Erhebung im Frühjahr waren noch 62 Prozent zuversichtlich. Quelle: kapitalm


Elon Musk behauptet, Geld werde irrelevant werden. Hat er recht?
Auf dem US-Saudi Investment Forum am 19. November 2025 teilte der unternehmerische Titan Elon Musk dem Publikum seine Vorstellung von einer Zukunft mit Fortschritten in KI und Robotik. Unter anderem sagte Musk: „Und mein Eindruck ist, wenn man lange genug hinausblickt — vorausgesetzt es gibt eine fortgesetzte Verbesserung in KI und Robotik, was wahrscheinlich scheint — wird Geld keine Relevanz mehr haben.“ Eine Zukunft, in der Geld keine Rolle mehr spielt? Ist das wirklich mö


Finanzmarktblasen sind nicht neu
Übertreibungen auf den Finanzmärkten sind keine Seltenheit, sondern, wie der Wirtschaftshistoriker Charles Kindleberger zeigt, Teil der marktwirtschaftlichen Entwicklung. Die Tulpenmanie in den Niederlanden im 17. Jahrhundert, die Eisenbahnkrise in England im 19. Jahrhundert, die Weltwirtschaftskrise, die am Schwarzen Freitag im Oktober 1929 ihren Anfang nahm, oder auch die geplatzte Dotcom-Blase zur Jahrtausendwende. Immer wieder hat eine Mischung aus Euphorie und der „Fear


IWF: „Weltwirtschaft im Wandel, Aussichten bleiben trüb“
Für den Euroraum hält die optimistischere Einschätzung weiter an. Erneut passt der IWF seine Wachstumsprognose um 0,2 Prozentpunkte nach oben an, wobei die Anhebung unter anderem auf Deutschlands expansivere Fiskalpolitik zurückzuführen ist. Insgesamt überwiegen die Abwärtsrisiken. Dazu zählen insbesondere der zunehmende Protektionismus, die Erosion institutioneller Strukturen und die zunehmende Verschuldung vieler Staaten. Quelle: Kapitalmarktperspektiven Dezember 2025, M.M.


Gute Orte: Kneipen, Bibliotheken und Co.
Sozialpsychologe Harald Welzer warnt vor digitaler Isolation und zeigt, warum analoge Treffpunkte wie Kneipen, Bibliotheken oder Vereinslokale wichtiger sind als je zuvor. Diese „guten Orte“ schaffen Begegnung, stärken Vertrauen und machen unsere Demokratie widerstandsfähiger. Quelle: SRF


Neue Herausforderungen für die Fed: Inflation
Doch selbst wenn die Teuerung in den USA unverändert bleibt oder gar ein wenig zulegen sollte, gibt es Gründe zur Annahme, dass wir vor dem schlimmsten Fall – nämlich steigende Leitzinsen! – bewahrt werden. Für das erste Quartal des Jahres kam die Ratingagentur Moody‘s jetzt nämlich zu dem Schluss, dass die obersten zehn Prozent in der Einkommensverteilung der USA für praktisch die Hälfte (!) der Konsumausgaben verantwortlich waren. Das sei der höchste Stand seit Beginn der D


API-Banking: Wie sich das Firmenkonto direkt mit ERP-System und Buchhaltung verbindet
API-Banking macht das Firmenkonto zur digitalen Drehscheibe zwischen Bank, ERP und Buchhaltung. Automatischer Zahlungsabgleich, E-Rechnung und GoBD-konforme Prozesse reduzieren manuellen Aufwand und schaffen jederzeit Transparenz über Liquidität und offene Posten. API-Banking verbindet Bank und Unternehmenssoftware über standardisierte Schnittstellen. Zahlungsströme, Belege und Rechnungen laufen ohne Medienbruch zwischen Banking, ERP, Buchhaltung und Fakturierung. So werden o


DefenceTech: Chance für den Kapitalmarkt?
Wie Im Jahr 2024 erreichten die weltweiten Militärausgaben mit rund 2,72 Bio. USD einen neuen Rekordwert. Zeitgleich konnte das Rüstungssegment eine lupenreine zehnjährige Wachstumsphase vorweisen – seitdem erhöhten sich damit die Ausgaben für Rüstung noch einmal um über die Hälfte. Stellt „Defence-Tech“ auch eine Chance für den deutschen Kapitalmarkt dar? Quelle: KapitalmarkrUpdate.


Mehr Insolvenzverfahren
In der Schweiz sind in den ersten drei Quartalen des Jahres 6274 Insolvenzverfahren eröffnet worden. Das bedeutet einen Anstieg um 40 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Laut einer aktuellen Analyse von Dun & Bradstreet Schweiz steht dieser Anstieg im Zusammenhang mit einer Gesetzesänderung im Schuldbetreibungs- und Konkursgesetz, die am 1. Januar 2025 in Kraft trat. Diese Reform verpflichtet öffentliche Gläubiger wie Steuerbehörden und Sozialversicherungen, ausstehende


Künstliche Intelligenz KI
Mit dem Aufstieg der Künstlichen Intelligenz (KI) verändert sich nicht nur das, was wir tun, sondern auch die Art und Weise, wie wir wirtschaften, kommunizieren und arbeiten. Jedes Geschäftsmodell, jede Branche wird durch KI auf den Prüfstand gestellt. Ob Prozesse, Produkte, Kundenbeziehungen oder Personal, alles ist davon betroffen. Und wie bei jedem technologischen Umbruch stellt sich dieselbe Frage: Wer passt sich an und wer bleibt zurück? Doch Wandel ist natürlich kein ne


Billiger Strom für nur rund 2000 Firmen
Als der damalige Wirtschaftsminister Robert Habeck von den Grünen 2023 vorschlug, die kriselnde deutsche Industrie mit einem tieferen Strompreis zu stützen, gab es unter bürgerlichen Politikern einen Sturm der Entrüstung. Die Union warf Habeck «Subventionitis» vor und geisselte seinen Plan als planwirtschaftlichen Irrweg. Heute ist es ausgerechnet die CDU-Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, die nun doch einen Industriestrompreis einführen will – unterstützt von Kanzler Fr


Industrie flieht aus Deutschland
Nach der Bundestagswahl war die Euphorie in der deutschen Wirtschaft groß: Die Regierung um Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) versprach schnelle Reformen, die Unternehmen überboten sich mit Investitionsversprechen – und der Dax eilte von Rekord zu Rekord. Von dieser Euphorie ist nicht viel geblieben: Etwa 70 Prozent der energieintensiven Unternehmen in Deutschland verlagern heute ihre Investitionen ins Ausland. Düsseldorf, Berlin, Frankfurt. Deutschland verliert einen große


Wendepunkt der Schwellenländer
Die Allokationen der Anleger in Schwellenländern sind auf einem Tiefststand, die Bewertungen sind günstig und die Makro- und Fundamentaldaten haben sich langsam zum Besseren verändert. Quelle: Topdown Charts.
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