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Mehr Mut bitte
Mut zum Gestalten – das war einmal eine unserer grossen Stärken in Liechtenstein. Heute hingegen gewinnt man manchmal den Eindruck, wir hätten uns im Perfektionieren des Verzögerns beinahe selbst übertroffen. Wir können das ändern. Weniger Verhinderung, mehr Ermöglichung. Weniger Absicherung, weniger gegenseitiges Behindern, mehr Vertrauen. Und vielleicht auch wieder etwas mehr Mut, Dinge einfach zu tun. (Autor: Thomas Zwiefelhofer), Quelle: klar.


Aufs Korn genommen
Eine Glosse von Michael Brückner Was zeichnet einen Ästheten des Alltags aus? Nun, er fuhrt ein selbstbestimmtes Leben. Ja, er nimmt sich Zeit, um seine Zeitung zu lesen, selbst wenn ihn manche Inhalte ärgern. Er lässt sich nicht vorschreiben, wie er seine Rechnung zahlt. Bar oder mit Karte, das ist allein seine Entscheidung. Er lässt sich von den öffentlich-rechtlichen Medien keiner Gehirnwasche unterziehen, sondern leistet sich den Luxus einer eigenen Meinung. Die müssen an


Meinungsfreiheit
Ein falsches Wort im Internet kann strafrechtliche Folgen haben. Behörden lassen Inhalte entfernen, noch bevor ein Richter überhaupt darüber entschieden hat. Und die Anonymität im Netz wird Schritt für Schritt zurückgedrängt, weil der Staat wissen will, wer welche Meinung äußert. Das erinnert an totalitäre Staaten wie China. Viele US-amerikanische Politiker und Beobachter finden: Es klingt nach Europa – und immer öfter auch nach Deutschland. Das geplante US-amerikanische Port
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