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Verlorenes Vertrauen
Die grösste Gefahr droht Bundeskanzler Merz jetzt in seiner eigenen Partei. Politiker haben immer das Problem, dass sie Erwartungen wecken müssen, wenn sie gewählt werden wollen, und nicht alle Erwartungen erfüllen können, wenn sie in ihren Ämtern angekommen sind. Kluge Politiker wissen um diese Widersprüche. Sie halten ihre Versprechungen hoffnungsreich, aber doch so vage, dass sie später nicht des Wortbruchs geziehen werden können. Einmal im Amt angekommen, verbreiten sie w


Konkurrenz der Ungerechtigkeiten
Man beachte bitte die Gebote der praktischen Vernunft. Das Streben nach einer Gesellschaft, in der allen Menschen Gerechtigkeit widerfährt, ist edel, und es kann auf das Gemüt entlastend wirken. Darum hat der Marxismus heute so begeisterte Anhänger – trotz seines vielfältigen Scheiterns an der Wirklichkeit. Beginnen wir mit einer anschaulichen Ungerechtigkeit, die kürzlich durch die Medien ging: Gemäss «Global Wealth Report» der Boston Consulting Group besitzen 5000 Superreic


Neues Trendbarometer: Union auf Tiefpunkt
55 Prozent der Befragten trauen keiner einzigen Partei zu, die Probleme des Landes zu lösen – ein Höchstwert. Nur noch 12 Prozent glauben an eine sich verbessernde Wirtschaftslage. Die schlechte Konjunktur, steigende Kraftstoffpreise und die Debatten um die Reformen bei Rente, Krankenversicherung und Pflege belasten die Stimmung der Menschen spürbar. (Autor: das), Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger.


Trump versus Xi
Manchmal ist der Umstand, dass „nichts“ passiert, bereits ein historisches Ereignis. Bei dem China-Besuch Trumps wurde erstmalig der Übergang von einer uni- zur multipolaren Weltordnung sichtbar. Mitte Mai waren die Augen der Welt auf Chinas Hauptstadt Beijing und das Gipfeltreffen zwischen Xi Jinping und Donald Trump gerichtet. Doch trotz der Feierlichkeiten und offen zu Schau getragenen Herzlichkeit fielen die Bewertungen im Anschluss höchst unterschiedlich aus. Die westlic


Der Krieg rückt näher
Deutschland führt Europas Ukrainepolitik an – ist auf eine Eskalation im eigenen Land aber nur begrenzt vorbereitet. Drohnenalarme und verschärfte Spannungen zwischen Russland und den baltischen Staaten, Drohungen des litauischen Außenministers gegen die russischen Streitkräfte in Kaliningrad sowie Selenskyjs jüngste Warnungen vor einer neuen russischen Front im Norden der Ukraine. Sind all dies Vorboten einer neuen Eskalation im russischen Krieg gegen die Ukraine oder ledigl


Politische Börsen haben kurze Beine
Der Börsenspezialist und Wirtschaftsexperte Jens Korte verfolgt seit über zwei Jahrzehnten die Geschehnisse an den internationalen Finanzmärkten. Er rät trotz geopolitischer Spannungen und konjunktureller Risiken zu Gelassenheit und sieht längerfristige Risiken eher im Umgang mit den Folgen des Klimawandels. Herr Korte, Sie sind seit über 25 Jahren an der Wall Street tätig und haben von der Dotcom-Blase bis zur Finanzkrise und den Boomjahren alle jüngeren Epochen hautnah mite


Jeffrey Sachs an Bundeskanzler Merz: Verhindern Sie offenen Krieg mit Russland!
Offener Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz 26. Mai 2026 Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Merz, als ich Ihnen vor einem halben Jahr einen offenen Brief schrieb, habe ich an Deutschland appelliert, die Diplomatie gegenüber Russland zu suchen, anstatt den Krieg zu normalisieren. Sechs Monate später hat sich die Lage in Europa dramatisch verschlechtert. Europa und Russland schlittern in einen offenen Krieg. In dieser Situation tragen Sie, Herr Bundeskanzler, eine einzigartige


Europa muss vom Regulierer zum Ermöglicher werden
Der ehemalige deutsche Finanzminister Christian Lindner ist Keynote-Referent am Finance Forum Liechtenstein am 29. April 2026. Im Interview spricht er über geopolitische Verschiebungen und die Chancen der Schweiz und Liechtensteins. Geopolitische Spannungen, Deglobalisierungstendenzen und wirtschaftliche Fragmentierung prägen die Gegenwart. Welche dieser Entwicklungen stellen aus Ihrer Sicht die grösste Herausforderung für internationale Finanzplätze dar? Die grösste Herausfo


Regulierung und Innovation stehen nicht im Widerspruch
Der Schweizer Finanzplatz steht im internationalen Wettbewerb unter permanentem Anpassungsdruck. Patrick Odier erklärt, warum Stabilität, Innovation und Regulierung entscheidend sind, damit die Schweiz ihre führende Rolle behaupten kann. Der Finanzplatz Schweiz steht unter zunehmendem internationalem Anpassungsdruck. Was sind aus Ihrer sicht die entscheidenden Weichenstellungen, damit er auch langfristig wettbewerbsfähig bleibt? Der Schweizer Finanzplatz steht heute nicht meh


Kunden wollen keine Experimente mit ihrem Geld
Liechtensteins Regierungschefin Brigitte Haas hielt die Begrüssungsansprache am diesjährigen Finance Forum Liechtenstein am 29. April 2026. Sie ist überzeugt, dass gerade in politisch und wirtchaftlich turbulenten Zeiten ein verlässlicher Finanzplatz gefragt ist. Das Finance Forum Liechtenstein steht für den Dialog zwischen Politik, Finanzbranche und Gesellschaft. Welche Rolle spielt dieser Austausch aus Sicht der Regierung gerade in einer Phase tiefgreifender geopolitischer


Kanzler, das reicht nicht!
Reformstau: Was sich in der Politik ändern müsste, damit Deutschland wieder auf Kurs kommt Nach den jüngsten Landtagswahlen bekräftigte Bundeskanzler Friedrich Merz erneut den Ewigkeitscharakter und die Unverrückbarkeit der Brandmauer zur erstarkten AfD und spendete seinem arg gezausten Koalitionspartner SPD Trost und Zuspruch. Deren Vorsitzende Lars Klingbeil und Bärbel Bas versicherten, dass sie verstanden hätten. Sie bekräftigten, dass sie bislang im wesentlichen alles ric


In der Flaute
Vergleicht man die deutsche Wirtschaft mit einem Schiff, so befindet sich dieses nicht im Sturm Die deutsche Wirtschaft wächst nicht mehr: 2025 war das deutsche reale BIP exakt auf dem Niveau des Jahres 2019, des letzten Jahres vor der Corona-Krise. Im laufenden Jahr 2026 ist trotz der gewaltigen zusätzlichen Staatsverschuldung allenfalls ein Miniwachstum von 1 Prozent zu erwarten. Schlimmer noch hat es die Industrieproduktion erwischt, sie lag 2025 um 7 Prozent unter dem Niv


Warum die EU schnellstmöglich verschwinden muss
Die EU ist als Projekt gescheitert, sie ist nicht mehr zu retten. Wer die europäische Einigung selbst retten will, muss auf eine schnellstmögliche Auflösung der EU hinarbeiten. Ich bin bekanntlich ein Kritiker der EU in ihrer heutigen Form, aber ich bin auch ein Verfechter der europäischen Einigung. Und ich bin ein in historischen Zusammenhängen und auch Zeiträumen denkender Mensch und verstehe daher, dass die europäische Einigung lebenswichtig ist. Aber die heutige EU ist da


EU-Kritiker werden ohne Rechtsgehör fertiggemacht: Jacques Baud ist nicht das erste Opfer der Brüsseler Gesinnungsdiktatur
Der Brite Bernard Connolly (Jahrgang 1949) studierte in Oxford und arbeitete an der Wall Street, später in der Prognoseabteilung des Britischen Industrieverbandes. Er wurde 1978, zur Zeit als sich der deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt und Valéry Giscard d‘Estaing über ein Europäisches Währungssystem einigten, Mitarbeiter der Europäischen Kommission. 1990 stieg er im Direktorat für Währungsangelegenheiten zum Leiter des Referates 3 (EWS, nationale und gemeinschaftliche Wäh


Alternativloses Weiterwursteln
Ein Grundproblem der deutschen Finanzpolitik seit 1970 besteht darin, dass bei nachlassenden Wachstumskräften und demographischer...


Alle gegen Trump: Die Attacken der Mainstream-Medien gegen den US-Präsidenten werden immer absurder
Wie kann eine Schweizer Tageszeitung nur einen solchen Schwachsinn publizieren! Nach nicht einmal einem Monat Amtszeit glaubt der...
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