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Allgemeiner Marktkommentar
Noch nie gab es knapp unter historischen Aktienindexhöchstständen eine so schwache Marktbreite. Die Mehrzahl der US-Aktien notiert mehr als 20% unter ihren Hochs (Baisse bei Einzelaktien!). 60% der US-Aktien (S&P 500) notiert unter der 200-Tage-Linie. Gleichzeitig machen die zehn grössten US-Aktien den höchsten Anteil an der Börsenkapitalisierung aus (gefährliche Konzentration!). Vergleichbares gab es nur 1929, 1973 und 2000. Auch Bewertung hoch. Die Mehrzahl der US-Aktien te


Aktien und Wertpapiere treiben die Vermögen
Treiber waren erneut die Kapitalmärkte. Wertpapiere legten 2025 um 12,4 Prozent zu. Bankeinlagen wuchsen dagegen um 5,7 Prozent, Versicherungen und Pensionen um 5,0 Prozent. Damit steigt die Bedeutung kapitalmarktnaher Anlagen weiter. Wertpapiere machen mittlerweile 46,9 Prozent des weltweiten Finanzvermögens aus – ein Rekordwert. Auf Bankeinlagen entfallen 26,0 Prozent, auf Versicherungen und Pensionen 24,8 Prozent. Besonders bemerkenswert: Vier von fünf zusätzlichen Euro Fi


Minenaktien: Steigende Zinsen, Ende des Booms?
Minenaktien sind der Hebel auf den Goldpreis, und dieser Hebel wirkt in beide Richtungen. Von Ende Juli bis Mitte September legte der VanEck Gold Miners ETF (GDX) um fast ein Drittel zu, dann scheiterte er an seinen Widerständen. Am Montag folgte der Rückschlag: Der GDX verlor 5,4%, Gold gut 3%, Silber 4,5% auf den tiefsten Stand seit dem Frühsommer. Gold rutschte dabei unter die 200-Tage-Linie, für den September steht ein Minus von knapp 6% auf der Uhr. Vom Januarhoch bei ru


Sind Anleihen jetzt wirklich interessant?
Jahrelang galten sichere Anleihen als Auslaufmodell. Wer sein Geld in Bundesanleihen anlegte, erhielt häufig kaum Zinsen – teilweise sogar negative Renditen. Heute hat sich das Bild grundlegend verändert. Zehnjährige US-Staatsanleihen rentieren wieder um die 5 %, und auch deutsche Bundesanleihen werfen mit 3,5 % so viel ab wie seit vielen Jahren nicht mehr. Vielleicht stellen Sie sich deshalb die berechtigte Frage: Brauchen wir Aktien überhaupt noch, wenn es wieder attraktive


Die Anleihen-Zinsen sind zurück, die Risiken auch!
Während die globalen Aktienmärkte neue Höchststände markieren, haben Anleiheinvestoren zuletzt wenig Freude mit ihren Anlagen gehabt. Nachdem die Zinsniveaus in den wesentlichen Anleihemärkten seit Anfang der 1980er für 40 Jahre fast durchgängig rückläufig waren und damit zwar die laufenden Renditen schrumpften, aber die Kurse der Anleihen permanenten Rückenwind hatten, sieht die Lage in der aktuellen Dekade gänzlich anders aus. Ausgehend von extrem niedrigen Niveaus zogen di


Der nächste Crash geht von den Bondmärkten aus.
Die meisten Anleger sind erstaunt, dass sich vor diesem Hintergrund viele Aktienmärkte in der Nähe ihrer historischen Höchststände bewegen. Dies ist nur mit der Flucht in Sachwerte (Aktien, Edelmetalle) zu begründen. Es sind deshalb zwei Szenarien denkbar. Eine deutliche Korrektur an den Aktienmärkten oder eine Branchenrotation aus den hoch bewerteten in bisher vernachlässigte Branchen. Auf jeden Fall wird das Börsenumfeld für die Anleger in den nächsten Monaten ruppiger. (Au


Trades auf den Ölpreis besser unterlassen
Trades auf die Ölpreise würde ich unterlassen. Die Volatilität ist einfach zu hoch. Zudem besteht die ständige Gefahr, dass die Preise durch eine Nachricht in die eine oder andere Richtung getrieben werden, es also zu plötzlichen Preissprüngen kommt. Laut Medienberichten sehen sich selbst Hedgefonds derzeit kaum in der Lage, sinnvoll am Ölmarkt aktiv zu sein. Warum sollte man es als Kleinanleger dann tun? Quelle: Börse – Intern.


Anlagetaktik
Der Kaufkurs ist eine versunkene Größe, die die Zukunft der Aktie nicht beeinflusst. Die einzige Frage lautet: Würde ich die Aktie heute neu kaufen? Wenn nein, verkaufen - egal, ob mit Gewinn oder Verlust. Quelle: Heibel-Ticker.


Charttechnik mahnt zur Vorsicht
Man sollte sich daher nicht wundern, wenn es bald wieder zu Rücksetzern kommt – passend zur Saisonalität, die bis Oktober zunehmend fallende Kurse erwarten lässt. (Autor: Sven Weisenhaus), Quelle: Börse – Intern.


Marktkommentar der Finanzwoche
Generell sind private und institutionelle Anleger am Aktienmarkt überinvestiert. Eine begrenzte technische Bereinigung brachte der beinahe Zusammenbruch des Hedgefonds von Leopold Aschenbrenner. Das Wall-Street-Wunderkind hatte mit vielfach gehebelten KI-Aktien zunächst spektakuläre Gewinne erzielt, bis nahezu alle handelbaren Aktien mit einem Abschlag von zehn Prozent zum Marktpreis verkauft werden mussten. Die nicht handelbaren Aktienpositionen wie Anthropic, bei denen ein


Speicherchipaktien: Kommt ein Rebound?
Aktien in diesem Sektor haben innerhalb von anderthalb Monaten zwischen 30 und 50 % verloren. Gleichzeitig steigen die Gewinnerwartungen weiter. Ist das eine Chance? Zwei Umstände machen die Beantwortung der Frage für Anleger schwierig. Der erste Umstand hat nichts mit der Geschäftsentwicklung zu tun. Vor allem in Südkorea haben Anleger mit viel Hebel spekuliert. Die Korrektur bei SK Hynix und Samsung hat für viele zu hohen Verlusten geführt. Viele Anleger sind nun gebrannte


Politik und Börse
Inzwischen kann man die grüne Selbstzerstörung Deutschlands überall nachverfolgen. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt und damit der deutsche Wohlstand steigen nicht mehr. Wenn man genau rechnet, fällt das Nettoinlandsprodukt, also unter Herausrechnung der Abschreibungen auf den Kapitalstock, sogar. Abgesehen von den angerichteten Schäden durch die falsche deutsche grüne Energiepolitik wird Deutschland nun verstärkt durch die Kriege im Iran und in der Ukraine belastet, sodass D


Unsere lehrreichsten Fehler
Die plötzliche Implosion des Multimilliarden-Hedge-Funds mit dem ironischen Namen «Situational Awareness» durch zu viel Leverage hat uns veranlasst, auf unsere eigenen dümmsten Anlagefehler zurückzublicken. Zur Abschreckung und allgemeinen Belustigung teilen wir diese gerne mit unseren Lesern. Die Hoffnung auf ein Wunderkind berührt wohl ein tiefmenschliches Bedürfnis. Anders ist es kaum zu erklären, dass Anleger einem Mitzwanziger mit Null Anlageerfahrung mehrere Hundert Mil


NEUE CHANCE FÜR GOLDMINEN
Gold und Goldminenaktien vor Erholung? Der Goldpreis verzeichnete zu Jahresbeginn 2026 zunächst eine außergewöhnlich starke Aufwärtsbewegung und stieg innerhalb weniger Wochen um rund 25% auf ein neues Allzeithoch von 5.595 $ je Unze, das im Tagesverlauf am 29. Januar 2026 erreicht wurde, jedoch nicht auf Schlusskursbasis. Die anschließende Korrektur fiel massiv aus. In der Spitze verlor das Edelmetall vom temporären Hoch knapp 30%, sodass die zuvor erzielten Gewinne des Jahr


Darf man mit Rüstungs-Aktien überhaupt Geld verdienen?
Ob man in Rüstungsaktien investiert, ist natürlich eine Gewissensfrage. Viele Privatanleger verzichten aus ethischen und moralischen Gründen auf Aktien des Rüstungssektors, weil sie nicht von den „schmutzigen Geschäften“ der Hersteller von tod- und leidbringenden Waffen und Kriegsgerät profitieren wollen. Doch andererseits wollen wir alle in Sicherheit, Freiheit und Frieden leben. Und dazu ist nun mal eine funktionierende Landesverteidigung notwendig. Sofern die Waffen und Rü


Vielleicht fragen auch Sie sich: „Was soll ich jetzt kaufen?“
Genau das ist die falsche Frage. Denn diese Frage setzt voraus, dass Sie unbedingt etwas tun müssen. Doch an der Börse führt Aktionismus selten zum Erfolg. Die bessere Frage lautet: „Soll ich überhaupt etwas kaufen?“ Natürlich können Sie auch mit spontanen Käufen Gewinne erzielen. Das passiert immer wieder. Oft ist dabei aber auch Glück im Spiel. Wer dauerhaft erfolgreich sein will, braucht etwas anderes. Er braucht Geduld. Geduld gehört zu den wichtigsten Eigenschaften eines


Scheitert Nvidia, fällt ein Kartenhaus zusammen.
Es muss viel schiefgehen, damit der Boom wie ein Kartenhaus zusammenfällt. Er wird weniger dynamisch und es wird Verluste in einzelnen Segmenten geben. Durch Nvidias Verflechtungen wird ein wesentlicher Teil des Schmerzes auf Nvidia entfallen und macht die Aktie riskant. (Autor: Clemens Schmale), Quelle: Börse-Intern.


Gewinner-Aktien nicht zu früh verkaufen
Die akademische Forschung zeigt, dass langfristige Wertschöpfung an den Aktienmärkten von wenigen Unternehmen getragen wird. Wer diese zu früh verkauft, verpasst die entscheidenden Renditequellen. Quelle: KI-Assistent.


Gleitende Durchschnitte: Warum sie so nützliche Tools sind
Es gibt eine ganze Reihe an Möglichkeiten, die Gleitenden Durchschnitte als Eckpfeiler des Tradings einzusetzen. Nicht alle Möglichkeiten erweisen sich dauerhaft als tauglich, aber es bietet sich an, alles einmal gesehen zu haben und dann selbst zu entscheiden, ob und womit man hier arbeiten möchte. Ich habe über die vergangenen Jahrzehnte seit meinen ersten eigenen Trades und der damaligen Lektüre von so ziemlich allem, was damals zur Technischen Analyse zu bekommen war, fes


Performance des Saison-Indikators: Sommer und Winter
Ein Anleger, der im Jahr 1968 mit 100 Euro in den DAX (bzw. seinen Vorläufer) eingestiegen wäre, und seitdem immer nur in den 6 Sommermonaten bzw. einzig in den 6 Wintermonaten investiert gewesen wäre, hätte folgende Ergebnisse erzielt: Aktuell betrüge das Guthaben des Anlegers „Sommer“ gerade einmal 69,26 Euro; als Anleger „Winter“ allerdings 6.171,45 Euro! Auf sehr lange Sicht ist der Unterschied also enorm. Sicherlich hat sich seit 1968 aber durchaus auch so Einiges am Anl
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