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Mai 2023

Sie werden wohl nicht König werden. Wie wäre es mit „Eure Lordschaft“ für Sie?


König Charles III. (Mitte) mit seinem Sohn und Thronfolger Prinz William und dessen erstgeborenem Sohn Prinz George. (Foto: HUGO BURNAND/ROYAL HOUSEHOLD 202)



Sie können Lord werden! Wie ist das möglich? Altes schottisches Recht! Auf bestimmten Landgütern ist für die Eigentümer das Recht verbunden, den Titel Laird (schottisch für Lord), Lord oder Lady (für unsere Damenwelt) zu tragen und zu benutzen.


Sie brauchen jetzt nicht das ganze Land zu kaufen. Es langt ein kleines Stück. Zum Beispiel: 1‘000 Quadratfuss. Dieser Grundstücksanteil kostet 600 Euro.


Sie können sogar gratis „Lord“ werden. Als Geschenk, wenn Sie jetzt den exklusiven Geldbrief bestellen. Kleinste Grundstücksgrösse aus dem Reservierungsbestand. Verbunden mit dem Recht, den Titel „Lord“ zu führen. Das geht nur unter der exklusiven Bestellseite.


Beeilen Sie sich. Denn es gibt diese Gratiszugabe nur für die ersten 100Geldbrief-Bestellungen.

Willkommen, „Eure Lordschaft“. Das ist dann Ihre korrekte Anrede.


Also wirklich: Sie erhalten nach erfolgter Bestellung:


  1. eine Besitzurkunde für Ihren Grundstücksanteil.

  2. das damit verbundene Recht, sich Laird, Lord oder Lady nennen zu dürfen.

  3. ein Zertifikat, ausgestellt auf Ihren Namen mit dem Titel Lord.

  4. den bereits im 51. Erfolgsjahrgang 2 mal monatlich erscheinenden Geldbrief - immer wieder mit guten und nützlichen Empfehlungen für Sie.


Ihren Grundstücksanteil können Sie sich anschliessend auf Google Maps ansehen.


Was haben Sie davon, „Lord“ zu werden?


Vielleicht kriegen Sie wie ich ein Upgrade bei Fluggesellschaften:








Oder den besten Platz in einem angesagten Restaurant.





Und Sie können sich sogar Visitenkarten drucken lassen: 






Aber beeilen Sie sich. Aus unserem Reservierungsbestand gibt es nur 100 Gratis Grundstücksanteile, wenn Sie jetzt den bereits im 51. Erfolgsjahrgang zweimal monatlich erscheinenden Premium Newsletter Geldbrief zu nur 200 Euro halbjährlich oder für 400 Euro jährlich bei gleichzeitiger Vorkasse für die erste Bezugsperiode bestellen. Willkommen, Eure Lordschaft.


Norberthaering.de


«Bargeldbeseitigung mit Lug und Trug in der Schweiz«


An den rund 200 Fahrkartenautomaten der BLS, einem der größten Schweizer Verkehrsunternehmen, kann man ab 2025 nicht mehr mit Bargeld bezahlen. Damit bricht das Unternehmen ein implizites Versprechen, dass es im Rahmen eines Tests von Automaten ohne Bargeldfunktion gegeben hat. Politik und Regulierung geben Rückendeckung.



n-tv.de


Noch vor wenigen Wochen fordert Elon Musk eine Pause bei der Entwicklung von KI. Nun gründet der Tesla-Chef selbst eine Firma für künstliche Intelligenz. Das Unternehmen trägt den Namen X.AI.



Watson


Die Cyber-Empa hat die Tiktok-App geprüft – und warnt nun Firmen und Behörden.







Das Casino gewinnt immer!


Das wissen wir alle.


Streng vertraulich: Der mir bekannte Eigentümer eines Casinos im Fürstentum Liechtenstein will sein Casino verkaufen. Er will sich auf seine üblichen Geschäfte konzentrieren. Wer das notwendige Kapital hat, ein bestehendes Casino zu übernehmen, darf sich gerne mit mir vertraulich unter der speziellen Adresse hphprivat@powersurfe.li in Verbindung setzen. Mindestkaufpreis: 10 Mio Franken. Wer mehr bietet, kommt zum Zuge und kann das Casino komplett übernehmen.


Aussichten: Im kommenden Jahr wird das Casino weltweit legal Online-Spiele anbieten können. Ein hochlukrativer Wachstumsmarkt zusätzlich zum bestehenden Casino in Liechtenstein. Eine einmalige Chance...

GeVestor


Der Gründer und Hauptaktionär Elon Musk hat höchst persönlich bestätigt, was unsere Untersuchungen zeigen:


Wenn Sie jetzt noch Tesla-Aktien besitzen, sollten Sie diese schleunigst verkaufen. Der Hype um Tesla ist eine gigantische Blase, die jetzt platzen wird.



capinside.com


Viele Fondsmanager investieren nicht in ihre eigenen Fonds


Für Anleger sind Manager-Investments ein gutes Zeichen. Denn im Schnitt performen Fonds besser, wenn die Manager selbst investiert sind. Doch laut Morningstar investieren überraschend wenige Fondsmanager in ihre eigenen Fonds. Dafür gibt es zwar auch gute Gründe. Trotzdem haben Manager-Investments eine positive Signalwirkung.


Der Militärstratege Sun Tzu stellte seine Armee mit dem Rücken zum Meer auf. Der Grund: Seine Soldaten müssten dann entweder kämpfen oder ertrinken. Fondsmanager müssen zwar nicht um ihr Leben kämpfen, aber um das Geld ihrer Kunden. Der Einsatz erhöht sich, wenn Fondsmanager selbst in ihren eigenen Fonds investiert sind. Doch das ist häufig nicht der Fall.


Seit 2004 müssen US-amerikanische Fonds gegenüber der Börsenaufsicht SEC die Manager-Investments offenlegen. Die US-amerikanische Morningstar Webseite zeigt Manager-Investments unter dem Button „People“ an. Von den insgesamt 7.108 bei Morningstar gelisteten Fonds sind die Fondsmanager nur bei den wenigsten mit eigenen Investments dabei. Bei 2.465 Fonds haben sie in ihre eigenen Produkte investiert. Bei 1.174 dieser Fonds sogar mehr als eine Million US-Dollar. In der Mehrzahl – 4.643 Produkte – gibt es aber gar keine Manager-Investments.


Für Anleger wäre es durchaus interessant zu wissen, ob, und wenn ja, wie viel eigenes Geld Fondsmanager in ihre Fonds investieren. Denn durch Manager-Investments wird eine einheitliche Interessenlage geschaffen. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass ein in den eigenen Fonds investierter Fondsmanager den Fondsanbieter wechselt. Das schafft Management-Stabilität.


Manager-Investments machen sich auch in der Performance bemerkbar: Eine Morningstar-Studie aus dem Jahr 2015 untersuchte die Top-500 Morningstar-Fonds, bekannt als „Morningstar 500“. Demnach performen Fonds mit Manager-Investments im Schnitt besser als die ohne. Je höher das Manager-Investment, desto besser ist im Schnitt die Fonds-Performance. Fonds mit Manager-Investments von insgesamt mehr als einer Million US-Dollar zeigten die beste Performance. Bei Mischfonds, die sowohl in Aktien als auch Anleihen investierten, war der positive Einfluss von Manager-Investments auf die Fondsperformance am größten.


Trotzdem ist es für Anleger beruhigend, wenn die Fondsmanager selbst investiert sind. Es ist ja auch merkwürdig, wenn ein Metzger seine eigene Wurst nicht isst oder ein Versicherungsmakler sich nicht bei seiner Gesellschaft versichert. Wenn keine öffentlichen Informationen zu Manager-Investments zur Verfügung stehen, können Anleger durchaus beim Fondsmanager oder Fondsanbieter nachfragen. Lukas Hofer



V-Check


Albert Einstein soll einmal gesagt haben: Der Zinseszins-Effekt ist die größte Kraft im Universum. Eltern mit jungen Kindern oder Paare kurz vor der Geburt eines Kindes können diese Kraft mit einem ETF-Sparplan für ihren Nachwuchs arbeiten lassen – und das, ohne in 18 Jahren auch nur einen Cent an Steuern zu zahlen.


250 Euro – so hoch ist das monatliche Kindergeld, das der Staat seit Anfang des Jahres für jedes Kind zahlt. Eltern können diese Erhöhung nutzen, um damit den Grundstein für die finanzielle Zukunft des Nachwuchses zu legen: „Wer etwa mit einer Erstanlage von 1.000 Euro und dann monatlich 100 Euro aus dem Kindergeld in einen globalen Indexfonds anlegt, kann bei den langfristigen Renditen am Aktienmarkt bis zum 18. Geburtstag ein Vermögen von knapp 46.000 Euro bilden“, sagt Vermögensverwalter Anton Vetter von BVP Vermögen in Kempten.


Kindergeld bringt bis zu 74.000 Euro


Dieser Betrag kann als Startpolster für Beruf bzw. Studium fungieren oder in den späteren Kauf einer Wohnung einfließen. Alternativ können die Kinder das Geld weiterhin arbeiten lassen, wenn sie es dank einer ausreichend bezahlten Ausbildung nicht benötigen. In diesem Fall werden bei einer Rendite von sieben Prozent per anno aus den knapp 46.000 bis zum 25. Geburtstag fast 74.000 Euro. Zudem haben die Eltern dadurch größere finanzielle Spielräume. Der Grund: „Die Rendite, die sich langfristig mit Aktien erzielen lässt, reduziert die Unterstützung, die sie etwa während des Studiums leisten müssen“, so Daniel Kolb von Heidelberger Vermögen.

Eltern, die ein steuerfreies Kinder-Depot einrichten, legen damit einen guten Grundstein für die finanzielle Zukunft ihres Nachwuchses: Bei einer Einmalzahlung von 1.000 Euro zur Geburt und einem monatlichen ETF-Sparplan à 100 Euro mit einer jährlichen Rendite von sieben Prozent kann der Sohn bzw. die Tochter zum 18. Geburtstag über ein Vermögen von gut 45.700 Euro verfügen. Wird das Geld dann nicht benötigt und arbeitet es sieben Jahre bei sieben Prozent per anno weiter, hat der Nachwuchs zum 25. Geburtstag rund 73.400 Euro im Depot. 


Global anlegende ETFs sind die beste Wahl


Für den Vermögensaufbau der Kinder eignen sich am besten Indexfonds (ETFs), die das Geld auf weltweite Indizes mit vielen Aktien streuen. Mit solchen Produkten vermeiden Eltern, dass das Geld in riskanten Sektorwetten oder Modethemen feststeckt oder generell zu wenig diversifiziert angelegt wird. „Die Welt kann sich innerhalb von 18 Jahren, also bis zur Volljährigkeit eines Kindes, deutlich verändern. Global anlegende ETFs sind bei diesen Veränderungen auf jeden Fall mit dabei, schützen aber auch vor Einseitigkeit“, sagt Vermögensprofi Vetter. Für den langfristigen Vermögensaufbau bieten sich vor allem etablierte und günstige ETFs auf Indizes wie MSCI All Country World oder FTSE All-World an. Der Grund: Diese ETFs sind in aller Regel so groß und damit rentabel genug, dass sie in den nächsten Jahrzehnten nicht eingestellt werden.


Mit Kinder-Depots keinen Cent an Steuern zahlen


Das Beste an diesem Vermögensaufbau: Der Nachwuchs muss bis zum 18. Geburtstag aller Voraussicht nach keinerlei Steuern auf die Kapitalerträge des ETF zahlen, wenn die Eltern für ihn ein sogenanntes Kinder-Depot auf den Namen des Kindes einrichten. In dem Fall kommen Sohn bzw. Tochter in den Genuss von steuerlichen Freibeträgen in Höhe von fast 12.000 Euro im Jahr. Dieser Betrag setzt sich zusammen aus dem Sparer-Pauschbetrag von 1.000 Euro sowie dem steuerlichen Grundfreibetrag von 10.908 Euro (Stand: Jahr 2023). „Würden die Eltern das Geld in ihrem eigenen Depot ansparen, verfielen diese Freibeträge komplett“, sagt Daniel Kolb.


Eltern-Depot kommt teurer als gedacht


Unterm Strich hat ein Kind beim obigen Beispiel zum 18. Geburtstag mit 45.700 Euro rund 8.000 Euro mehr Vermögen, als wenn kontinuierlich die Abgeltungssteuer von insgesamt 26,38 Prozent angefallen wäre. Die Differenz zwischen diesen zwei Guthaben ist deutlich höher als die entrichtete Abgeltungssteuer von 5.400 Euro. „Das hat einen einfachen Grund. Das Geld, das der Staat kassiert hat, kann nicht mehr für den jungen Anleger arbeiten, wodurch sich eine spürbar geringere Endsumme ergibt“, erklärt Vermögensverwalter Vetter. In der Tat ist der Unterschied beim Vermögen eineinhalb Mal größer als die gezahlte Steuer.


Finanzielle Bildung schützt vor Enttäuschung


Eines muss Eltern, die ein Kinderdepot einrichten wollen, jedoch klar sein: Werden ihr Sohn oder ihre Tochter volljährig, können die Kinder ohne jede Beschränkung über das Geld in ihrem Depot verfügen. „Unter Umständen geben sie es für etwas aus, das die Eltern nicht gutheißen. Selbst wenn es Dummheiten sind, können die Eltern nichts daran ändern“, erläutert Vermögensprofi Vetter. Aber es besteht Hoffnung, dass den Eltern solche Enttäuschungen erspart bleiben, wenn sie sich rechtzeitig um die finanzielle Bildung des Nachwuchses gekümmert haben. „Dazu gehört mit Sicherheit auch der Zinseszins und dass er erhebliche Vorteile es mit sich bringt“, sagt Daniel Kolb. Welche Schritte nötig sind, um ein Kinderdepot einzurichten, erklärt er im Interview.


Interview mit Daniel Kolb: ,,Darauf sollten Eltern beim Einrichten eines Kinder-Depots achten (Daniel Kolb ist Vermögensverwalter bei Heidelberger Vermögen)


Herr Kolb, auf was sollten Eltern achten, die ein Kinder-Depot für den Nachwuchs einrichten wollen?

Daniel Kolb: Wer ein Kinder-Depot einrichten will, sollte sich die Bank bzw. den Broker sorgfältig aussuchen. Schließlich handelt es sich um eine Geschäftsbeziehung, die für knapp zwei Jahrzehnte halten soll. Zudem sollte man darauf achten, dass die Gebühren für den ETF-Sparplan moderat sind oder sogar ganz entfallen.


Auf was ist hier im Einzelnen zu achten?

Kolb: Erstens sollte man Gebühren für die Depotführung nicht mehr akzeptieren. Inzwischen gibt es sehr viele Direktbanken, die kostenlose Depots anbieten. Zweitens geht es darum, dass für den Kauf des gewünschten ETF möglichst keine zusätzlichen Kosten entstehen.


Ein Überblick über Kinder-Depots zeigt, dass es beim zweiten Punkt Einschränkungen gibt. In der Regel können nur 10 bis 20 Prozent der angebotenen ETFs gebührenfrei gekauft werden.

Kolb: Das ist nicht befriedigend. Wobei entscheidend ist: Ist der ETF Ihrer Wahl gratis zu haben und entstehen außerdem keine Kosten für die Depotführung? Ist dies der Fall, kann man auch bei Banken mit eingeschränktem Angebot ein Kinder-Depot einrichten.


Wie sehen die steuerlichen Aspekte beim Kinder-Depot aus?

Kolb: Da ich kein Steuerberater bin, sollten Leser zu diesen Fragen stets fachlichen Rat einholen. Soweit ich aber weiß, ist es möglich, dass Eltern für Ihr Kind eine sogenannte Nichtveranlagungs-Bescheinigung (NV) beantragen, wenn klar ist, dass die Kapitalerträge unterhalb wichtiger Freigrenzen bleiben werden.


Was bedeutet die NV-Bescheinigung praktisch?

Kolb: Banken, die die NV von den Eltern erhalten, ziehen von den Kapitalerträgen aus dem ETF-Sparplan der Kinder keine Abgeltungssteuer mehr ab. Das Geld kann also weiterhin arbeiten, weil es nicht ans Finanzamt fließt.


Greift die NV-Bescheinigung auch, wenn die Kapitalerträge den Sparerfreibetrag überschreiten?

Kolb: Meines Wissens ist die NV-Bescheinigung auch dann sinnvoll, wenn die Kapitalerträge diesen Betrag übersteigen, aber unter der Summe des Grundfreibetrags (10.908 Euro) und dem Sparerfreibetrag (1.000 Euro) bleiben. Die NV sorgt laut Steuerexperten dafür, dass Eltern für ihre Kinder dann keine Steuererklärung abgeben müssen.


Kinder-Depots: Gibt es finanzielle Nachteile?


Weist das Kinder-Depot gar keine finanziellen Nachteile auf? Doch, es gibt welche. Vor allem zwei Bereiche sind zu nennen.


  • Bafög: Sofern das Vermögen eines Kindes die Schwelle von 15.000 Euro überschreitet (seit Januar 2023), hat es keinen Anspruch mehr auf finanzielle Unterstützung durch den Staat etwa während des Studiums. Wäre das Kind Bafög-berechtigt, kann der Schuss finanziell daher nach hinten losgehen. Der Grund: Studierende müssen die Hälfe des Bafögs nicht zurückzahlen. Das ergibt beim Höchstsatz von 934 Euro im Monat und verschiedenen Regelstudienzeiten Summen von klar über 20.000 Euro. Ob Kinder Bafög-berechtigt sind, können Eltern an einer Daumenregel erkennen: Anspruch aufs volle Bafög hat ein Kind laut Deutschem Studentenwerk, wenn der elterliche Haushalt weniger als 20.000 Euro an Nettoeinkommen hat. Teilberechtigt ist es, wenn das elterliche Einkommen vor Steuern und Sozialabgaben unter 40.000 Euro liegt.

kostenlose Familienmitversicherung: Verdient oder erhält ein Familienmitglied regelmäßig Kapitalerträge von über 485 Euro im Monat, ist die kostenlose Familienmitversicherung bei einer gesetzlichen Krankenkasse nicht mehr möglich, so die Techniker Krankenkasse. Allerdings ist es sehr unwahrscheinlich, dass diese Grenze bei monatlichen ETF-Einzahlungen von 100 oder auch 200 Euro bis zur Volljährigkeit erreicht wird. Privat versicherte Eltern müssen sich um die Mitversicherung nicht kümmern, da deren Kinder eigens krankenversichert werden müssen.



stock3 Weekly


Manche warten auf die ganz große Krise – die Krise, die das derzeitige Geldsystem in die Knie zwingt. Diese Krise wird kommen, wahrscheinlich nur später als viele denken. Das Überwinden der Krisen hat ein Erfolgsrezept. Notenbank und Staat ziehen an einem Strang. Es wird nicht lange gefeilscht. Die Notenbank tut, was sie tun muss, und der Staat stellt Garantien aus. Ob die Garantien für die Bankenrettung ziehen, weiß heute niemand. Die Krise, die dieses Rezept unterwandert, kann nur eine sein: Vertrauensverlust in Staat und Notenbank selbst.


Solange der Staat die Kapazität hat, Exzesse anderer Sektoren zu übernehmen, bleibt die ganz große Krise aus. Die Staatsfinanzen stehen nun aber selbst zunehmend auf wackeligen Beinen. Wenn die Schieflage zu offensichtlich wird, hilft auch die Garantie der Notenbank nicht mehr. Bis dahin vergeht noch viel Zeit und es sind zumindest systemgefährdende Schuldenkrisen oder Bankmissmanagement nichts, was die ganz große Krise auslösen wird. Vorerst.



boersensignale.de


Profiteure der Inflation


Nun wäre es aber wohl ein wenig gutgläubig anzunehmen, dass die Unternehmen einzig und allein ihre höheren Kosten weiterreichen – bspw. wegen teurer Energie oder möglicher hoher Lohnabschlüsse.


Die Unternehmen erhöhen ihre Preise, weil die Gelegenheit günstig ist. Sicherlich waren und sind viele Firmen mit höheren Kosten konfrontiert. Doch wer kann, erhöht seine Preise freilich auch weit darüber hinaus. Ohne regulierende Eingriffe des Staates ist es nahezu einzig die Konkurrenz (oder ein Einbruch der Nachfrage), die verhindern kann, dass ein Unternehmen seine Preise beliebig erhöht – und das gilt umso mehr, je unverzichtbarer das Produkt ist, etwa Energie.


Leider scheint das Konkurrenzprinzip wieder einmal genau dann nicht zu funktionieren, wenn man es dringend benötigt – oder die Konkurrenz ist nicht hinreichend vorhanden, was dann eine Frage des Kartellrechts wäre, mit dem sich in manchen Fällen womöglich zielführender und konjunkturschonender arbeiten ließe.


Aber gut, wenn viele verlieren, gibt es ja immer auch als notwendigen Gegenpart die wenigen Gewinner. Und dass die großen „Standardwerte“ seit geraumer Zeit zu den Gewinnern an der Börse zählen, ist insofern nur folgerichtig. Die scheinbare Diskrepanz zwischen den vielfältigen Krisenherden des Jahres 2022 und den Gewinnen der DAX-Unternehmen spricht ja Bände. Und in den USA profitieren die Großbanken jetzt nicht nur von den steigenden Zinsen, sondern auch von der jüngst wieder aufflammenden Anfälligkeit der kleineren Institute. Solange die Inflation nur langsam sinkt und die Notenbanken das Tempo nicht mehr beschleunigen wollen, dürften Indizes wie der DAX oder der Dow Jones gute oder zumindest recht stabile Anlagemöglichkeiten bieten.


Aktien, also Anteile an den Gewinnen und Sachwerten von Unternehmen, sind eben die beste Wahl in Zeiten höherer Teuerungsraten! Es ist ja nicht die Inflation, die Aktien zu schaffen macht. Es sind die steigenden Zinsen als Anlagealternative und Bremsklotz für die Gewinne der Unternehmen.


Wir wissen ja, dass ein Anleger, der immer nur im Sommer investiert ist, unterm Strich verlieren würde! Und der Sommer war in der Vergangenheit in aller Regel auch nur dann einigermaßen erfreulich, wenn die Aktien zuvor in der Wintersaison schwach gelaufen waren – was man zumindest vom DAX in diesem Jahr ja nun nicht behaupten kann.


Zwar kann der Aktienmarkt auch mit einem blauen Auge durch den Sommer kommen, solange die Konjunktur- und Zinsentwicklungen in den USA und Europa nicht zeitgleich ablaufen. Wenn die US-Anleger die Rezession in den Kursen erneut berücksichtigen sollten und es anschließend wieder aufwärts geht am US-Markt, dann dürfte eine sich anbahnende Rezession in Europa als Aktienanleger zu verkraften sein. Dennoch empfehlen wir nun Zurückhaltung. Frühestens im Oktober sehen wir den Zeitpunkt für neue Käufe.



Rolf Morriens Schlussgong


Die Alleinstellungsmerkmale von Gold


  1. Gold ist im Gegensatz zu Papiergeld, Anleihen und anderen Wertaufbewahrungsmitteln nicht beliebig vermehrbar.

  2. Der Goldmarkt ist ein überschaubarer Markt mit einer Fördermenge von 3.611,9 Tonnen im abgelaufenen Jahr 2022.

  3. Gold ist ein natürliches Zahlungsmittel und unterliegt keinem Zahlungsversprechen eines Dritten.

  4. Gold unterliegt keinem Emittentenrisiko, keinem unternehmerischen Risiko und auch keinem Insolvenzrisiko.

  5. Gold hat eine mehrtausendjährige Geschichte als Marktgeld und ist eine Krisenwährung, die keinerlei Ausfallrisiko hat und seit tausenden von Jahren wertbeständig ist.



MittelstandsExperten


Bei der Auswahl von Aktien legen Anleger häufig einen Fokus auf den Aktienkurs. Sie analysieren, wie sich der Kurs einer Aktie in den vergangenen Wochen und Monaten entwickelt hat (Stichwort: Momentum) und gucken sich auch die relative Kursentwicklung an (z.B. das Kurs-Gewinn-Verhältnis KGV oder das Kurs-Umsatz-Verhältnis KUV).


Dabei wird jedoch ein wichtiger Rendite-Faktor vernachlässigt: die Dividende. Laut einer Prognose der DekaBank werden die 40 DAX-Unternehmen in diesem Jahr Dividenden im Wert von rund 54,9 Mrd. Euro und die MDAX-Unternehmen rund 7,5 Mrd. Euro für das Geschäftsjahr 2022 ausschütten. Historisch betrachtet machen Dividenden einen guten Teil

der Gesamtrendite mit Aktien aus. Der DAX beispielsweise notiert als Performanceindex (in dem die Dividenden inkludiert sind) aktuell bei rund 15.850 Punkten. Der DAX als Kursindex (ohne Dividenden) notiert derzeit bei gerade einmal 6.445 Punkten.


Dividendenrendite kann trügerisch sein


Allerdings ist die Dividendenrendite allein betrachtet ein tückisches Kriterium. So verbessert sich die Dividendenrendite eines Unternehmens bei konstanter Ausschüttung und fallenden Kursen und kann mitunter sogar ein Warnsignal sein.


Bei der Betrachtung der Dividendenrendite sollten Sie auch darauf achten, wie kontinuierlich ein Unternehmen bisher Dividenden ausgeschüttet hat. Besonders attraktiv sind dabei sogenannte Dividenden-Aristokraten. Dabei handelt es sich um Unternehmen, die von Jahr zu Jahr eine immer höhere Dividende ausgeschüttet haben. Tobias Schöneich

private-banking-magazin.de


EU-Kommission lässt Pläne für Provisionsverbot fallen


Finanzkommissarin Mairead McGuinness hat bei einem öffentlichen Auftritt eingeräumt, dass die EU-Kommission ihren Plan für ein allgemeines Provisionsverbot im europäischen Finanzvertrieb begraben hat. „Wir haben denen zugehört, die uns sagen, dass ein vollständiges Provisionsverbot zu diesem Zeitpunkt zu disruptiv sein könnte“, räumte McGuinness demnach ein. Mit dieser verklausulierten Aussage dürfte sie sich auf die Einwände von Interessenvertretern beziehen, die auf die Ankündigung der Provisionsverbotspläne hin sich in Brüssel für ein Beibehalten des Status quo eingesetzt hatten. Iris Bülow



Cash – update


Apple auf dem Weg zur Bank - startet Sparkonto mit mehr

als 4 Prozent Zinsen


Apple bringt gemeinsam mit Goldman Sachs in den USA ein

lang erwartetes Hochzins-Sparkonto an den Start. Der

iPhone-Hersteller lockt dabei mit attraktiven Zinsen und der

Benutzerfreundlichkeit seiner App.



Degussa Marktreport


WENN’S UMS GELD GEHT: VERTRAUEN IST GUT, GOLD IST BESSER


Das Verhältnis zwischen Goldpreis und ausstehender Geldmenge ist derzeit niedrig – es reflektiert das nach wie vor hohe Vertrauen in das Fiatgeld. Wir werten das als eine gute Gelegenheit für Anleger, um Positionen in physischem Gold und Silber auf- und auszubauen.


GOLD WIRD WERTVOLLER


Wie Abb. 1 unmissverständlich zeigt, werten die offiziellen Fiatwährungen gegenüber dem Gold ab. Denn nichts anderes bedeutet es nämlich, wenn der Goldpreis, gemessen in US-Dollar, Euro & Co im Zeitablauf ansteigt. Zwar hat es seit dem Jahr 2000 auch immer wieder einzelne Phasen gegeben, in denen der Goldpreis in den offiziellen Fiatwährungen gesunken ist. Das jedoch war nur vorübergehend der Fall. Die unterliegende Trendentwicklung des Goldpreises war unmissverständlich: Sie war im Trendverlauf nach oben gerichtet. Die Gründe für diesen Befund sind vielfältig. Allerdings sticht ein Grund ganz besonders hervor.


Das heutige Fiatgeldsystem ist inflationär, das heißt, es sorgt für ein Ansteigen nahezu aller Güterpreise im Zeitablauf: Ob Konsum-, Produktions- oder Vermögensgüterpreise, sie alle steigen über die Jahre hinweg gesehen an. Dafür sorgt die chronische Vermehrung der Fiatgeldmengen. Genauer: Die Fiatgeldmengen werden weitaus stärker ausgedehnt, als das Güterangebot zunimmt. Die damit verbundene Kaufkraftentwertung des Fiatgeldes zeigt sich nicht nur in ansteigenden Konsum- und Vermögenspreisen, sondern auch in einem steigenden Preis für Gold (und auch zunehmenden Silberpreis).


Aber der Goldpreis hat nicht nur den generellen Preisauftrieb der Güterpreise mitgemacht, sondern er hat auch Krisenphasen reflektiert. Eine Möglichkeit, das zu illustrieren, besteht darin, die Entwicklung des Goldpreises im Verhältnis zur Geldmengenentwicklung zu zeigen. Die Idee dahinter ist, dass ein steigender Goldpreis relativ zur Geldmengenausweitung „Marktstress“ andeutet: beispielsweise die Sorge der Anleger vor steigender Inflation; oder Zahlungsausfallprobleme im Kreditsystem, wenn Banken nicht mehr in der Lage oder willens sind, die Geldmenge per Kreditvergabe auszuweiten.


Abb. 2 zeigt den Zusammenhang zwischen Goldpreis (USD/oz) und US-Geldmenge M2 (stellvertretend für die weltweite Geldmenge). Wie zu erkennen ist, hat diese Zeitserie stark geschwankt. Sie stieg seit den frühen 1970er Jahren stark an, erreichte ihren höchsten Wert im Februar 1980, fiel danach stark ab. Ab etwa 2000 begann sie wieder anzusteigen, erreichte im Herbst 2011 ihren jüngsten Hochpunkt und liegt aktuell (Februar 2013) bei 1,08 – und damit 25 Prozent unter ihrem langfristigen Durchschnittswert von 1,44. Das würde dafür sprechen, dass die Marktakteure derzeit keine erhöhten Krisensorgen umtreiben, dass also der Goldpreis derzeit keine (erhöhte) Versicherungsprämie beinhaltet.


Allerdings ist zu berücksichtigen, dass das Goldpreis-Geldmengen-Verhältnis nicht notwendigerweise ein konstantes ist beziehungsweise sein muss. Denn es mag Phasen gegeben haben, in denen die Marktakteure das Gold als Anlage- und Absicherungsinstrument höher oder aber auch weniger stark wertgeschätzt haben im Verhältnis zu ausstehenden US-Dollar-Geldmenge. Eine Trendfigur, die das zu beobachtende wechselhafte Verhältnis von Gold und Geldmenge vergleichsweise besser wiedergibt, ist ein geschwungener Trendpfad (dargestellt durch die gepunktete Linie in Abb. 2).


GELDMENGE UND GOLDPREIS


Wählt man diesen geschwungenen Trend zum Beurteilungsmaßstab, zeigt sich ebenfalls, dass die Marktakteure dem Goldpreis ab etwa Mitte 2017 eine zusehends verminderte Versicherungsprämie zugewiesen haben, eine Entwicklung, die bis zum aktuellen Rand (Februar 2023) weiter zugenommen hat. Vor diesem Hintergrund liegt die Beurteilung nahe, dass der Goldpreis aktuell nicht teuer ist, wenn man die historisch beobachtbaren Relationen zwischen dem Goldpreis und der US-Dollar-Geldmenge in Betracht zieht. Diese Betrachtungsweise lässt eine weitere Anwendung zu: nämlich die Ermittlung eines hypothetischen Goldpreises:

Der hypothetische Goldpreis ist der Preis des Goldes, der sich dann ergeben würde, wenn die zwischen Goldpreis und US-Dollar-Geldmenge beobachtbare Trendfigur bei tatsächlich gegebener Geldmenge den Goldpreis maßgeblich bestimmt. Das Ergebnis dieser „Übung“ ist in Abb. 3 dargestellt. Man erkennt eine „Preisübertreibung“ von den späten 1979er bis zu den 1984er Jahren, ab etwa 1988 eine bis etwa 2006 langanhaltende „Unterbewertung“ des Goldpreises, gefolgt von einer mächtigen „Überbewertung“, die im Herbst 2011 ihren Hochpunkt erreichte und sich bis etwa 2014 wieder abbaute. Ab etwa Frühjahr 2020 hat sich die bisher größte Unterbewertung des Goldpreises im Betrachtungszeitraum aufgebaut. Würde man sein Urteil allein auf diese Modellierung stützen, so käme man auf einen hypothetischen Goldpreis von etwa 3.000 USD/oz, während der aktuelle Goldpreis bei knapp 2.000 USD/oz liegt.


Dabei ist allerdings zu beachten, dass die Ermittlung des hypothetischen Goldpreises unter anderem annimmt, dass der Goldpreis in vorhersehbarer Weise (nämlich durch die unterstellte Trendfigur) auf die Geldmenge beziehungsweise deren Veränderung reagiert. In den letzten Monaten ist die US-Geldmenge M2 deutlich gesunken, und das hat den Anstieg des hypothetischen Goldpreises abgeschwächt (ihn allerdings nicht gemindert, da die Trendfigur des Gold-Geldmengen-Verhältnisses annahmegemäß (zyklisch) steigt). Die „Lücke“ zwischen dem hypothetischen Goldpreis und dem aktuellen Goldpreis ist in jedem Falle jedoch auffällig groß, signalisiert tendenziell eine starke Unterbewertung Goldes.


HOHES VERTRAUEN


Es drängt sich hier allerdings die Frage auf, warum das Gold gerade in der aktuell besonders schwierigen Marktphase (man denke hier nur an die Hochinflation, den Ukraine-Krieg, die wachsenden wirtschaftlichen und politischen Spannungen zwischen dem Westen und vielen nicht-westlichen Volkswirtschaften unter der Führung Chinas) derart stark unterbewertet sein sollte? Kann es vielleicht sein, dass sich eine strukturelle Änderung in der Bewertung des Goldes eingestellt hat? Dass die Marktakteure im Gold nicht mehr wie in den Jahrzehnten zuvor einen „sicheren Hafen“ erblicken und es entsprechend nachfragen?


Ein solcher Verdacht ist nicht leichtfertig von der Hand zu weisen. Denn die Marktakteure haben ganz offensichtlich nach wie vor großes Vertrauen, dass es den Zentralbanken und Staaten gelingen wird, unliebsame Krisen abzuwenden; dass die Zentralbanken die Hochinflation (für die sie mit ihrer gewaltigen Geldmengenvermehrung gesorgt haben) wieder reduzieren werden; und dass vor allem auch die gewaltigen wirtschaftspolitischen Umwälzungen – Stichwort Abkehr von fossilen Brennstoffen und „Globalisierungsrückbau“– die volkswirtschaftliche Leistungsfähigkeit und damit letztlich auch die Schuldentragfähigkeit der Volkswirtschaften nicht übermäßig beeinträchtigen.


Selbst die Erschütterungen im US-Bankensystem waren so schnell vorbei, wie sie gekommen waren – dank dem Eingreifen der US-Zentralbank, die notleidenden Banken sofort per Kredit neues Geld bereitgestellt hat. Anleger und Investoren scheinen sich recht sicher zu fühlen, dass der Konjunktur und dem Finanzsystem – im Fall der Fälle – eine groß angelegte Rettungsaktion, ein „Mega-Bail-Out“, zuteil wird. Und dies dürfte auch der Grund sein, warum die meisten Anleger und Investoren weiterhin auf den Fortgang, nicht auf ein abruptes Ende des Fiatgeldsystems setzen. Das ist eine Anlagestrategie, die dann aufgeht, wenn die Mehrheit mitspielt, wenn ihr Vertrauen ungebrochen bleibt.


Doch das fortgesetzte Abwehren von Krisen wird sehr wahrscheinlich ein Opfer haben – und zwar die Kaufkraft des Geldes. Sie wird absehbar weiter in die Knie gehen, wenn die Bezahlung offener Rechnungen wieder und wieder mit neu geschaffenem Geld erfolgt, und wenn immer neues Geld ausgegeben wird, um den chronischen Verschuldungsaufbau vor allem der Staaten zu finanzieren. Genau das ist ein guter Grund, physisches Gold und Silber als eine Art Versicherung im eigenen Portfolio zu halten. Die Edelmetalle sind quasi eine Versicherung, die im Zeitablauf an Wert gewinnt. Darüber sollten keine Zweifel aufkommen, auch wenn die Preise der Edelmetalle nicht fortgesetzt steigen, sondern sich zeitweise auch einmal seitwärts bewegen.


Man überdramatisiert daher nicht, wenn man als Anleger sich dafür entscheidet, zumindest einen Teil des Portfolios physischem Gold und Silber anzuvertrauen – eine Entscheidung, die sich in den letzten gut 20 Jahren bestens bewährt hat. Denn man sollte nicht übersehen, dass das aktuell „ungebrochene Vertrauen“, das viele Investoren immer noch dem Fiatgeldsystem und den wirtschaftlichen und politischen Strukturen, die es hervorgebracht hat, entgegenzubringen scheinen, endlich ist. Es lässt sich jedoch nicht sagen, wie und wann das Vertrauen dem Misstrauen weicht. Wenn aber nicht in Zweifel zu ziehen ist, dass es einmal so kommt, dann macht es eben Sinn, physisches Gold und Silber als Versicherung im Portfolio vorzuhalten.

Business Insider Deutschland


Ein paar Minuten länger in der Mittagspause bleiben, noch eben mit den Kollegen eine Zigarette rauchen oder kurz noch eine Kaffeepause machen? Das könnte euch unter Umständen den Job kosten. So heißt es in einem neuen Urteil des Landesarbeitsgerichts Hamm.


In dem Fall geht es um eine Putzkraft, die sich zum Arbeitsbeginn in ihrem Betrieb eingestempelt hatte und später im gegenüberliegenden Café einen Kaffee trinken ging. Für ihre Pause stempelte sie sich allerdings nicht wieder aus. Darauf von ihrem Chef angesprochen, leugnete die Arbeitnehmerin ihr Verhalten allerdings. Erst, als ihre Führungskraft ihr ein Beweisfoto zeigte, gab sie zu, sich nicht ausgestempelt zu haben. Die Folge: Eine fristlose Kündigung.


Die Frau, die zu 100 Prozent schwerbehindert ist, verklagte ihren Arbeitgeber. Immerhin sei es ein einmaliges Vergehen gewesen, so ihre Argumentation. Das Arbeitsgericht ging damit jedoch nicht mit: Es entschied, dass die Kündigung rechtmäßig ist. Missbrauchen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Stempeluhr, sei eine fristlose Kündigung gerechtfertigt. Auch das Verhalten nach der Tat spielte eine Rolle: Da die Putzkraft ihren Chef angelogen hatte, wertet das Gericht den Betrug als besonders schwerwiegend.



swissinfo.ch


Als Gründerin und Chefredaktorin des investigativen Medienportals "Gotham City" enthüllt die Journalistin Marie Maurisse Wirtschaftskriminalität im In- und Ausland. Aber immer häufiger greifen Anwälte und Gerichte ein, um eine ihrer Publikation zu stoppen.



HNA


Die neue Berechnung der Grundsteuer in vielen Bundesländern könnte zu einer Klagewelle führen. Das ist zumindest das Ergebnis einer Studie, die am Montag in Berlin vorgestellt wurde. In ihr kommt der Verfassungsrechtler Gregor Kirchhof zu dem Schluss, dass das neue Grundsteuergesetz des Bundes offenbar verfassungswidrig ist. Kirchof, Lehrstuhl-Inhaber für Öffentliches Recht, Finanz- und Steuerrecht an der Universität Augsburg, stellt in dem 73-seitigen Gutachten im Auftrag des Bundes der Steuerzahler sowie des Eigentümerverbandes Haus und Grund fest: „Ich halte das Grundsteuergesetz des Bundes für verfassungswidrig.“


Damit könnte dem Bund wegen der Grundsteuer nun sogar eine große Klagewelle drohen. Nadja Zinsmeister

Tages-Anzeiger


Der Nationalrat hat sich zu einer engeren Zusammenarbeit mit dem Parlament Taiwans entschlossen. Da dies nur ein Beschluss der grossen Kammer ist, betrifft dies nicht die offizielle Schweiz, so die Interpretation in Bern. Doch China sieht das anders – und ist pikiert.



Business Insider Deutschland


Seit dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs sorgt Marie-Agnes Strack-Zimmermann immer wieder mit klaren Meinungen und ihrer ganz eigenen Art für Schlagzeilen. Das gefällt nicht jedem und sorgt vor allem im Netz für Hass, Häme und sogar Morddrohungen. "Als Politikerin muss man sich ein dickes Fell zulegen", sagt sie. Doch sie geht auch aktiv dagegen vor: Pro Monat stellt sie rund 250 Strafanzeigen.



SRF Newsletter


Wenn der schweizerische Arbeitgeberverband fordert, dass wir alle mehr und länger arbeiten sollen, sorgt das für einen Aufschrei. «Bis 70 arbeiten? Peanuts!», denkt sich dagegen Joe Biden. Er kandidiert erneut für die US-Präsidentschaft – und wäre beim Ende seiner zweiten Amtszeit 86-jährig. Vielleicht will er danach gleich als Maskottchen des Arbeitgeberverbands weitermachen? Janine Durrer, Online-Redaktorin



Thorsten Wittmann


Im August 2021 haben wir bereits berichtet, dass die EU ein Vermögensregister in einer Machbarkeitsstudie prüft. Danach hörte man nichts mehr davon und aktuell wurde es klammheimlich bei den neuen Regeln der Geldwäsche einfach untergejubelt.

Dabei stellen sich folgende Fragen:


• Welche Vermögenswerte sollen erfasst werden?

• Wie sind die Geldgrenzen?

• Was bedeutet dies für EU-Bürger?

• Was solltest du jetzt tun und was wird NICHT erfasst?



Berliner Zeitung


Mujtaba Rahman, der Geschäftsführer der Europa-Abteilung bei der Eurasia Group, einer US-Beratungsfirma für politische Risikoanalyse, hat in einem Gastbeitrag bei Financial Times die Regierung von Olaf Scholz (SPD) scharf kritisiert.


Scholz‘ größtes Problem ist nach seiner Einschätzung, dass die kleinste Partei seiner Koalition, die FDP, ums Überleben kämpft, nachdem sie seit der Bundestagswahl im September 2021 aus drei Landtagen rausgeflogen ist. Auch bei den Wahlen in Bayern und Hessen in diesem Herbst riskiere die FDP eine Niederlage, prognostiziert der US-Analyst. Um die Unterstützung der Wähler zurückzugewinnen, seien die Freien Liberalen zu Grundprinzipien zurückgekehrt, also zu kompromisslosen Positionen zu Europa, Finanzpolitik und Klimaschutz.


Ohne die Liberalen würde die Scholz-Regierung fallen, erwartet Rahman. Auch eine neue Mehrheit werde Scholz angesichts der aktuellen Kräfteverhältnisse im Bundestag nicht zustande bringen können.


Der deutsch-französische „Motor“, der sechs Jahrzehnte lang das Herzstück der EU gewesen sei, sei zusammengebrochen, schreibt Rahman. „Der größte Übeltäter ist die neue Regierung

in Berlin.“ Fortschritte werden ohne Angleichung zwischen Paris und Berlin schwierig, wenn nicht sogar unmöglich sein. In Europa könne nichts Wesentliches passieren, wenn sich seine beiden größten Volkswirtschaften nicht einig seien.



KOPP exklusiv


Um vom politischen Versagen abzulenken, werden Schuldige gesucht. So auch für die katastrophalen Zustände am deutschen Wohnungsmarkt. Nicht die unkontrollierte Massenmigration kulturfremder, staatsabhängiger Menschen, nicht die überbordenden Eingriffe in die Bauwirtschaft, nicht ein links-grüner klimahysterischer Regulierungswahn sind schuld: Es sind nun die Senioren, die als Sündenböcke für die ausufernde Wohnungsnot herhalten müssen. Sie sollen zur Kasse gebeten oder sogar enteignet werden, wenn sie zu viel Wohnraum beanspruchen. Birgit Stöger


Auf den Punkt gebracht


»Wir haben es mittlerweile mit einem erheblichen Niveauverlust in Politik und Medien zu tun. Es sind kaum Ingenieure im Deutschen Bundestag zu finden, dafür zu viele Abgeordnete, die noch keine eigene Steuererklärung abgegeben haben [...] Es geht um Ideologie. Es geht um die Verwirklichung eigener Zielvorstellungen.« Fritz Vahrenholt, Professor und ehemaliger Umweltsenator von Hamburg (SPD)

NachDenkSeiten


Der Donbass ist ein Kriegsgebiet, über das die ganze Welt spricht. Aber öffentlich-rechtliche und private deutsche Fernsehanstalten mit Informationsauftrag meiden dieses Gebiet wie eine heiße Kartoffel. Seit 2014 haben ARD und ZDF keine einzige ausführliche Film-Dokumentation aus den „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk gesendet, wie sie in den letzten Jahren etwa von mehreren freien Journalisten und Video-Filmern vorgelegt wurden. Ulrich Heyden

SZ plus


Zahl der Apotheken ist im vergangenen Jahrzehnt stark gesunken


3000 Betriebe weniger als noch vor zehn Jahren - mit dieser Zahl alarmiert die Apothekerlobby die Öffentlichkeit. Die Branche klagt über Gewinnverluste, Bürokratie und Mehrarbeit und warnt vor den Folgen für die Versorgung der Menschen.


NZZ Meinung


Die Schulden Washingtons haben sich seit der Finanzkrise auf 123 Prozent der Wirtschaftsleistung verdoppelt. Höchste Zeit, Gegensteuer zu geben – finden auch die meisten Amerikaner. Doch Präsident Biden steckt bislang den Kopf in den Sand. Das muss sich ändern.



HZ Banking


Immer mehr Investoren sichern sich gegen das Risiko eines US-Zahlungsausfalls ab. Bisher hat die Vernunft jeweils obsiegt und am Ende wurde eine Lösung gefunden. Falls es dennoch anders kommen sollte, wäre es nicht der erste Zahlungsverzug der USA. 1979 führte eine technische Panne dazu, dass das Finanzministerium die Frist für die Rückzahlung fälliger Bonds in Höhe von 122 Millionen Dollar versäumte und einige Anleger über eine Woche auf ihre Auszahlung warten mussten.



WIRTSCHAFTS-INFORMATION


„Neue Schulden zu machen ist nicht die feine Art, die alten auszugleichen“, doch wen interessiert schon die von George Washington proklamierte „feine Art“! Und der spätere US-Präsident Ronald Reagan verfeinerte dieses Themagewissermassen: „Die Sicht der Regierungen zur Wirtschaft lässt sich kurz zusammenfassen: Wenn sie sich bewegt, belege sie mit Steuern. Wenn sie sich zu weit bewegt, reguliere sie. Und wenn sie aufhört, sich zu bewegen, bezuschusse sie“! Das Problem: Jede Wirtschaft basiert auf dem Kreditsystem, das heisst auf der teilweise irrtümlichen Annahme, der andere werde „gepumptes“ Geld zurückzahlen. Die da und dort massiv übertriebene Regulierung haben wir längst hinter uns, die Subventionen laufen auf Hochtouren, einzig die „Bezuschussung“ via Zinsen-Hebel ist vorderhand ausgeknockt. Die „feine“ Schuldentilgung wird somit noch schwieriger, sei es für Private, die öffentliche Hand, höher verschuldete Unternehmen, Schwellenländer… und die hoch verschuldeten USA…






Werden die USA schon im nächsten Monat zahlungsunfähig? Die Gefahr scheint gross zu sein. Denn die Kosten für Absicherung gegen die drohende Zahlungsunfähigkeit via Derivate sind in schwindelerregende Höhen geschnellt. Wissen Insider mehr als der „normale“ Bürger?


Worum geht es? In den USA gibt es eine „Schuldenobergrenze“. Wird diese erreicht, kann Washington keine Zinsen mehr zahlen. Auch die Staatsangestellten werden dann kein Geld erhalten.


Bislang hat es immer noch in letzter Minute (oder kurz danach) geklappt. Aber diesmal wird es vielleicht keine parlamentarische Mehrheit geben, die „Schuldenobergrenze“ abermals zu erhöhen.


Möglich ist auch, dass Präsident Biden mit einem neuen „Trick“ die „Schuldenobergrenze“ einfach abschafft. Dann geht die Schuldenorgie ungebremst weiter…


Bleiben Sie mit dem Geldbrief informiert und...


Finanz-Trends


Saudi-Arabien, Irak, Golfstaaten wollen den Dollar nicht mehr:

Die neue Weltordnung wird anders, als es die USA gern hätten.

Transition News


Der Journalist Lee Fang hat vor einigen Tagen aufgedeckt, wie Pfizer in den USA Verbraucher-, Medizin- und Bürgerrechtsgruppen schmierte, damit sich diese für die obligatorische «Impfung» starkmachen. Die finanziellen Zuwendungen wurden über Drittorganisationen überwiesen und von den Empfängern verheimlicht.


Auch Ärzte wurden in den USA mit Sonderprämien geködert, damit sie ihre Patienten zur Gen-Spritze bewegen, wie Dr. Peter McCullough kürzlich informierte.


In Deutschland zog der ehemalige Gesundheitsminister Jens Spahn die gleiche Nummer durch. Generös schaffte Spahn, der wie andere übereifrige «Pandemie»-Treiber in Klaus Schwabs Kaderschmiede Young Global Leaders auf Spur gebracht wurde, finanzielle Anreize für Impfärzte.



MEDICAL BioHealth


Krebs gehört zu den häufigsten Todesursachen weltweit. Die wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen diese Krankheit sind Biotechunternehmen, die mit innovativen Krebstherapien

die Heilungschancen und Lebenserwartung spürbar verbessern. Zum Beispiel können Immuntherapien gezielt die „Verteidigungsmechanismen“ eines Tumors erkennen, hemmen und das Immunsystem dagegen aktivieren. In den zurückliegenden fünf Jahren haben sich die Ausgaben für Krebsbehandlungen auf rund 187 Milliarden US-Dollar in etwa verdoppelt und werden bis 2027 auf mehr als 370 Mrd. USD deutlich wachsen (gem. Prognose des IQVIA Institutes vom Januar 2023).



Fintool


Vorübergehende Nicht-Erwerbstätigkeit befreit Sie nicht von der AHV-Pflicht. Das kann ganz schön ins Geld gehen.

Newsletter FAZ


Italien streicht die Sozialhilfe zusammen


Die Regierung in Rom schafft das Bürgergeld ab. Und der Druck auf Arbeitsfähige steigt durch geringe Bezüge.



Handelszeitung.ch


Die Parlamentarierinnen und Parlamentarier aus den USA spielen gerne Moralpolizei, grillen vermeintlich böse Schweizer Banken, wettern gegen chinesische Erfolgsapps und verurteilen ausländische Jurisdiktionen, die sich um finanzielle Privatsphäre kümmern, als Terrorförderer. Auch die Demokratin Nancy Pelosi stellt gerne andere an den Pranger. Vielleicht, vielleicht aber sollte sie ihre hohen Massstäbe auch bei sich und ihrem eigenen Geschäftsgebaren anwenden. Warum? Weil der Verdacht im Raum steht, sie würde Insiderinformationen, an die sie in ihrer Rolle als Politikerin gekommen ist, für schnelle (und nicht ganz koschere) Gewinne an der Börse nutzen. Oh là là!

Netzticker


Arbeitnehmende aus der Schweiz wünschen sich zwar Flexibilität beim Arbeiten und sind im Homeoffice kreativer. Sie sind sich jedoch auch bewusst, dass die Arbeit von zuhause aus dem Teamgeist und der effektiven Zusammenarbeit schadet.

QUANTEX WERTE


Immobilienpapiere werden zu Schrott


Bleiben die kurzfristigen Zinsen auf diesem Niveau, werden viele Banken und Immobiliengesellschaften insolvent. Durch die jahrelange Nullzinspolitik wurden sie von den Zentralbanken in eine gefährliche Zinsfalle gelockt.


Die Märkte für Geschäftsimmobilien sind in der Schockstarre. Transaktionen finden kaum noch statt. Und wenn, dann geben sie ein hässliches Bild ab. Der 40-stöckige Union Bank Tower im Zentrum von Los Angeles wurde soeben für 110 Millionen Dollar verkauft. Vor zwei Jahren wurde der Wert des Büroturms noch auf 250 Millionen geschätzt. Doch etwas Gravierendes hat sich seither geändert: Die Zinsen sind rasch und massiv gestiegen.


Der Hauptreiber des grossen Immobilienbooms der letzten Dekade fällt damit weg. Weil die Zinsen ständig sanken, wurden in den USA Geschäftsimmobilien vor kurzem nur noch mit 4.5% Mietrendite gehandelt. Das war ein attraktiver Ertrag, solange es am US-Anleihenmarkt knapp 1% gab und sich die Immokäufer mit 3% Kreditzinsen finanzieren konnten. Doch jetzt liegen die Zinsen für sichere Staatsanleihen am kurzen Ende bei 4% und die Zinsen für die Immobilienfinanzierung entsprechend höher bei 6-7%.


Damit ist klar, dass die Preise für Liegenschaften fallen müssen, bis die Mietrendite in Relation zu den Schuldzinsen wieder stimmt. Denn die Mieten lassen sich nicht über Nacht verdoppeln. Schon gar nicht bei Büroflächen, die mit dem Home-Office-Trend zu kämpfen haben. Ein Abschlag von gut 50% wie im Fall des Union Bank Tower ist da durchaus passend zur neuen Realität.


Noch düsterer sieht das Bild in Europa aus, wo die Zinsen durch die Negativzinspolitik der EZB sogar auf ein tieferes Niveau als in den USA gefallen waren. In deutschen Grossstädten wie München waren zuletzt Mietrenditen von 2.5% üblich – mickrig, aber immer noch besser als Negativzinsen auf dem Bankkonto oder bei langlaufenden Staatsanleihen. So dachten zumindest grosse Pensions- und Immobilienfonds wie auch viele Privatanleger.


Der Run auf die Immobilienfirmen hat begonnen. Der Stoxx 600 Real Estate Index hat in den letzten zwölf Monaten 40% verloren. Gemäss Berechnungen von Bloomberg werden bereits 62 Milliarden Euro an Obligationen von Immo-Firmen wie Schrottpapiere gehandelt, obwohl sie formell noch ein Investment-Grade-Rating aufweisen.


Die deutsche Vonovia ist ein Titel darunter. Die Analyse für die Short-Seller ist schnell gemacht: Die Mietrendite auf dem Portfolio von 92 Milliarden Buchwert beträgt gerade mal 3%. Die aktuellen Refinanzierungskosten Vonovias am Anleihenmarkt liegen jedoch bei über 5%. Die Immobilien müssten um die Hälfte abgewertet werden, damit mit einer Mietrendite von 6% die Relationen wieder stimmen. Doch dann ist das ganze Eigenkapital weg und die Firma insolvent. Die Alternative wäre höchstens, der deutschen Politik eine Verdoppelung der Wohnungsmieten schmackhaft zu machen…


Vonovia ist jedoch kein prominenter Einzelfall, sondern symptomatisch für die Probleme der Branche in allen westlichen Ländern. Auch viele Immo-Fonds sind betroffen. Der riesige Blackstone B-REIT wird seit Monaten von Rücknahmegesuchen überrannt. Im März wollen die Anleger 4.5 Milliarden Dollar aus dem 70 Milliarden schweren Fonds abziehen. Blackstone erlaubte nur den Abfluss von 666 Millionen. Zudem hat ein anderes Immo-Vehikel von Blackstone eine Anleihe über 531 Millionen Euro nicht bedient. Für die Besitzer von Geschäftsliegenschaften ist es bereits oft attraktiver, die Zahlungsunfähigkeit zu erklären

und ihre Immobilien den Gläubigern zu überlassen. (pfr)



glomex


EZB: Warnung vor Billionen-Risiko


Die Europäische Zentralbank (EZB) warnt vor einem Billionenrisiko bei europäischen Immobilien-Investmentfonds. In einem Bericht schreibt die EZB, das Nettofonds-Vermögen

der Real Estate Investment Funds (REIFs) habe sich von 2012 bis 2022 von rund 323 Milliarden Euro auf über eine Billion Euro erhöht. Sollten zu viele Anleger gleichzeitig Geld aus den Fonds abziehen, könne die Finanzstabilität gefährdet werden. Wie die »Wirtschaftswoche« schreibt, warnte die Notenbank vor einem Ungleichgewicht, da die Anleger häufig die Möglichkeit hätten, Geld aus diesen Fonds abzuziehen, während die Vermögenswerte selbst recht illiquide seien. Das könne die Fonds anfällig machen für einen Ausverkauf, wie er kürzlich im Finanzsystem mit Beginn der Bankenkrise zu beobachten war. Die Ökonomen verwiesen demnach auf den Fall des Fonds Blackstone Real Estate Income Trust (Breit). Der musste die Rückzahlungen begrenzen, weil zu viele Anleger in zu kurzer Zeit Geld abzogen. Die EZB befürchtet, dass sie Sorge über den Immobilienmarkt zu weiteren Abflüssen führen könnte. Daher sollten Regeln entwickelt werden, die den Fonds dabei helfen, »Spitzen in der Liquiditätsnachfrage besser zu bewältigen und die Kosten für Rücknahmen zu internalisieren, die während eines Marktstresses entstehen können«, so die EZB-Experten.



Hannich vertraulich


Wohnungsbau bricht massiv ein

Jüngst berichtete das angesehene ifo-Institut mit Sitz in München über die aktuelle Stornierungslage im Wohnungsbau. Dem Institut zufolge sind im Februar mehr Aufträge storniert worden als im Vormonat. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor. 14,3 Prozent der Unternehmen meldeten im Februar abgesagte Aufträge, nach 13,6 Prozent im Januar. Weiter berichteten 23,4 Prozent der Wohnungsbaubetriebe von zu wenig Aufträgen. Im Januar waren es sogar 25,3 Prozent. Vor einem Jahr lag die Zahl erst bei 9,5 Prozent. 6,9 Prozent der Firmen klagten obendrein über Finanzierungsschwierigkeiten, verglichen mit 5,5 Prozent im Januar und 3,1 Prozent im Februar 2022.


Ifo-Experte Felix Leiss wusste zu berichten, dass in der Branche, im Wohnungsbau nun die Angst umgehen würde. Die Geschäftserwartungen seien auf den tiefsten Stand seit Beginn der Erhebung im Jahr 1991 gefallen. Der Erwartungsindikator notiere bei minus 65,6 Punkten. Das Neugeschäft leide stark unter den deutlich höheren Zinsen und den gestiegenen Baukosten. Hinzu komme, dass etliche Unternehmen bereits über einen Auftragsmangel klagen würden.


Die Krise im deutschen Wohnungsbau wird sich wohl weiter verschärfen. Heute gab das Statistische Bundesamt bekannt, dass die Zahl der Baugenehmigungen weiter stark rückläufig ist. Im Februar wurden nur noch 22.300 Wohnungen genehmigt und damit 20,6 Prozent oder 5.800 weniger als ein Jahr zuvor. Die Zahl sinkt damit seit Mai 2022 kontinuierlich, seit Oktober 022 liegt das Minus bei jeweils mehr als zehn Prozent. Die Statistiker vom Amt merkten nüchtern an, dass weiterhin vor allem hohe Kosten für Baumaterialien und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen zu dieser Entwicklung beigetragen hätten. Im übrigen sind in den Zahlen sowohl die Zusagen für Wohnungen in neuen Gebäuden als auch für neue Wohnungen in bestehenden Gebäuden enthalten. Unter dem Strich hält also der Abwärtstrend an und verschärft sich.



Cash – update


ZKB warnt in Studie vor drohender Wohnungsnot in der Schweiz


Die Bevölkerung der Schweiz wächst seit Jahren kräftig. Hauptgrund hierfür ist die Zuwanderung. Der Wohnungsbau hält mit dem starken Wachstum jedoch nicht Schritt.

WirtschaftsWoche Daily Punch


Dabei wäre es höchste Zeit, den immer festeren Würgegriff des Fiskus zu lockern. Dass der Spitzensteuersatz inzwischen schon von Menschen gezahlt werden muss, die gerade einmal das 1,5-fache des Durchschnitteinkommens verdienen, ist ein nachdrücklicher Beleg für die Fehlentwicklung des Steuerrechts. Daniel Goffart

CHIP


49 Euro kostet das bundesweit gültige Deutschlandticket. 10 Euro weniger kostet das Ticket bei unserem Geheimtipp, den Sie sich nicht entgehen lassen sollten.


Wer sein Deutschlandticket über mo.pla kauft, der erhält für den ersten Monat einmalig einen Rabatt in Höhe von 10 Euro. Statt den üblichen 49 Euro kostet das Ticket damit dann im ersten Monat nur noch 39 Euro.


Gegenüber CHIP hat mo.pla auf Anfrage bestätigt: "Das Angebot ist für jeden Nutzer verfügbar und kann einmal pro Nutzer angewendet werden. Dieses Angebot gilt bis 31.5.2023."


Mit dem 49-Euro-Ticket ins Ausland zu reisen, klappt laut Zugfräulein in folgende Länder: Österreich, Schweiz, Niederlande, Frankreich, Luxemburg und Polen. In einigen dieser Länder existieren sogar mehrere unterschiedliche Grenztarifbahnhöfe. Die Top-Ziele nach Einschätzung der Reiseexpertin: Salzburg, Luxemburg, Basel.


CHIP


Betrüger versuchen aktuell mit gefälschten Festgeldangeboten Nutzer um Tausende Euro zu erleichtern. Die Verbraucherzentrale warnt davor, Geld auf ausländische IBANs zu überweisen.


Kryptowährungen oder Aktien sind vielen Menschen als Geldanlage zu riskant. Festgeld lautet dann oft die Alternative für konservative Anleger. Doch auch hier sollten Sie vorsichtig sein. Die Verbraucherzentrale warnt vor Betrügern, die mit Festgeldangeboten locken. Die Masche:


  • Geldanleger werden mit angeblichen Angeboten für Festgeld geködert.

  • Die versprochenen Zinsen sind dabei nicht exorbitant hoch, aber doch wesentlich besser als bei seriösen Angeboten.

  • Anhand gefälschter Antragsformulare werden Verbindungen zu bekannten Partnerbanken vorgetäuscht und Kunden sogar zu falschen Kontoeröffnungsanträgen weitergeleitet.

  • Danach sollen Anleger die geplanten Beträge auf die neu angelegten Konten überweisen. Dabei handelt es sich um ausländische Konten, dafür werden passende IBANs bereitgestellt.

  • Die Konten existieren tatsächlich, nur laufen sie auf den Namen der Betrüger und Banken müssen bei Überweisungen nicht prüfen, ob Name und IBAN zusammenpassen.

  • Statt auf Ihr neues Festgeldkonto zahlen Sie also direkt auf das Konto der Betrüger oder eines Geldwäschers ein.

  • Die versprochene Festgeldanlage gibt es nicht, die Betrüger sacken das Geld ein und melden sich fortan nicht mehr. Joerg Geiger

«Es ist erstaunlich, dass in einer Zeit der Arbeitskräfteknappheit die Löhne nicht dynamischer steigen.» Ulrike Malmendier


IPG Es fällt heute leichter, sich eine Welt ohne Demokratie vorzustellen, als eine Welt ohne Internet. Die Demokratie muss sich daher, wenn sie nicht untergehen will, an die hohe Geschwindigkeit anpassen. Dafür braucht es im Wesentlichen ein neues Gleichgewicht zwischen Rationalität, Effizienz und Bürgerbeteiligung.


Der Witz des Tages Wieso benutzen Beamte keine Papiertaschentücher? Weil "Tempo" draufsteht…


Lachen ist gesund… Ein gesunder Mensch ist auch nur ein Mensch, der nicht gründlich genug untersucht wurde.

Vor Gericht bekommt man nicht Recht, sondern ein Urteil.


RÜCKBLICK:

In den Holbach News von Ende April war unser Hauptthema "Etikettenschwindel" mit den Schokoladen von Lindt Excellence.


Diese Schokoladen von Lindt Excellence kosten aktuell im Kaufhaus Pyrénées in Andorra im Dreierpack 1.46 Euro pro Tafel statt 2.19 Euro normalerweise. Mehr ist die Schokolade wohl auch nicht wert...

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