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Rohstoff-Chance: Warum Sie auf Spanien achten sollten

Geht es um kritische Metalle außerhalb Chinas, dann liegt der Fokus oftmals auf Australien, Kanada, den USA, Chile, Argentinien, Brasilien, Peru oder Ecuador. Europas Bodenschätze hingegen spielen in der öffentlichen Betrachtung oftmals eine untergeordnete Rolle. Dabei bietet der Kontinent durchaus interessante Potenziale. Beispiel: Spanien. Kürzlich hat die Regierung in Madrid angekündigt, insgesamt 414 Millionen Euro in den heimischen Rohstoffsektor investieren zu wollen. Die Mittel sollen unter anderem in den Ausbau des Recyclings, die Exploration neuer Rohstoffvorkommen und die Wiederbelebung historischer Minen gesteckt werden. Spanien will damit die Agenda der Europäischen Union unterstützen, sich bei wichtigen Mineralen von Chinas Dominanz zu entkoppeln.


Spanien gilt hier als Hoffnungsträger. Nach Angaben des dortigen Umweltministeriums ist das Land Europas zweitgrößter Kupferproduzent, der führende Produzent von Gips und Fluorit, der einzige Produzent von Strontium und Sepiolith sowie der drittgrößte Produzent von Wolfram. (Autor: Marco Schnepf), Quelle: Rohstoff-Giganten.

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