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Januar 2023

Aktualisiert: 22. Feb. 2023


Die Inflation macht auch vor Tütensuppen keinen Halt:


Mogelpackungen? Früher gab es 4 Portionen (= Teller). Heute gibt es nur noch zwei Teller. Dafür wird die Tomatensuppe als «Premium» bezeichnet. Und damit es besser mundet: Neu sind jetzt pro Teller 2.3 g Salz drin (anhin 2.1 g) und ebenso neu 9.5 g Zucker (zuvor 7.3 g). Und der Fettanteil erhöht sich um das Doppelte: von 0.5 g auf 1 g. Da dürfen auch die Kalorien steigen: von 63 kcal auf 98 kcal. Dafür wird das Kochen schneller: von 5 Minuten in schnellen 2 Minuten. En Guete!







Folgende Unterlagen, die bis zum 31. Dezember 2016 erstellt wurden, können Sie jetzt dem Reißwolf übergeben:


• Schriftwechsel und Geschäftsbriefe

• Versicherungspolicen (nach Ablauf)



• Finanzberichte

• Betriebsprüfungsberichte

• Jahresabschlusserklärungen

• Angebote mit Auftragsfolge

• Bankbürgschaften und Darlehensunterlagen

• Exportunterlagen

• Lohnkonten

• Mahnbescheide

• Geschenknachweise

• Kalkulationsunterlagen


Folgende Unterlagen, die bis zum 31. Dezember 2012 erstellt wurden, können Sie jetzt vernichten:



• Jahresabschlüsse

• Buchungsbelege, also bspw. Aus- und Eingangsrechnungen, Kassenzettel, Lieferscheine

• Quittungen

• Kontoauszüge

• Jahresbilanzen

• Inventare

• Kassenberichte

• Kredit- und Steuerunterlagen

• Prozessakten


Zwei Dinge sind dabei wichtig: Für Jahresabschlüsse, Bilanzen, Lageberichte und Inventare ist auf das Kalenderjahr der Erstellung abzustellen. Beispiel: Der Jahresabschluss für 2019 wurde im Jahr 2021 erstellt. Da er ab dem Jahr, in dem er erstellt wurde, zehn Jahre aufzubewahren ist, darf er erst ab dem 1.1.2032 vernichtet werden. Die Aufbewahrungsfrist für Verträge beginnt erst nach dem Ende der Vertragsdauer zu laufen.


Und: Die zehnjährige Aufbewahrungsfrist gilt nur unter der Voraussetzung, dass alle Steuerbescheide bestandskräftig sind. Das ist der Fall, wenn Sie nicht innerhalb eines Monats nach Erhalt des Steuerbescheids Einspruch eingelegt haben, der Steuerbescheid nicht vorläufig ist und er nicht unter dem Vorbehalt der Nachprüfung steht. Dorothée Schmid



Wir benutzen sie täglich beim Bezahlen an der Kasse. Das Plastikkärtchen mit Magnetstreifen und Mikrochip. Auf der Karte sind sensible persönliche Daten wie Namen, IBAN, Kreditkartennummer und Sicherheitscode abgespeichert. Da die Bankkarten einen Mikrochip enthalten, zählen sie laut Gesetz als Elektrogeräte und müssen somit auch als Elektroschrott entsorgt werden. Deshalb müssen sie auch entsorgt werden. Das bedeutet: nicht in den Hausmüll, sondern ab damit zur Sammelstelle für Elektrogeräte, berichtet Merkur.de.


So geht's richtig - zunächst die Daten unkenntlich machen:


  1. Zerschneiden Sie mit einer Schere den Chip und den Magnetstreifen

  2. Machen Sie alle lesbaren Daten unkenntlich: Name; IBAN, Kreditkartennummer und Sicherheitscode

  3. Wer einen Aktenvernichter besitzt, kann die Karte auch darin zerkleinern und anschließend die Streifen aus der Maschine rausholen



Das steigende Cyberrisiko fordert auch Versicherungen heraus. Laut Mario Greco, CEO von Zurich, könnten Cyberattacken womöglich gar nicht mehr abgedeckt werden. Hier sollen Regierungen eingreifen. Maximilian Schenner




5 Top-Security-Vorhersagen für 2023


1. Ransomware bleibt eine Landplage: Angriffe mit Ransomware werden auch im nächsten Jahr Firmen und Private tyrannisieren. Das prognostizieren fast alle Cybersecurity-Auguren unisono. Schließlich lässt sich mit Erpressung Geld "verdienen".


2. Collaboration-Tools als Sprungbrett: Ein weiterer Trend, der sich bereits im laufenden Jahr beobachten ließ, wird auch 2023 Bestand haben: Cyberkriminelle werden es sich zunutze machen, dass viele Mitarbeitende weiterhin häufig im Heimbüro sitzen. Dabei werden gerade die Cloud-basierten Tools, die der Zusammenarbeit dienen, besonders in den Fokus der Hacker geraten.


3. MFA im Visier: Thematisch mit der Bedrohung via Collaborations-Tool hängt auch die Beobachtung vieler Security-Experten zusammen, dass die zunehmend von Firmen implementierte Mehrfach-Authentifizierung (MFA) direkt attackiert wird. Denn diese ist den Hackern natürlich ein Dorn im Auge.


4. Angriffe mit Deepfakes werden zunehmen: Auch wenn Social Engineering sehr analog sein kann, entgehen auch in diesem Bereich den Cyberbanden keine technischen Innovationen. So dürften Hacker vermehrt auch mit Deepfakes operieren, um etwa bei Betrugsversuchen glaubhaft Personen zu imitieren. Vor dieser Entwicklung wird jedenfalls seitens der Cybersecurity-Industrie gewarnt. Nach den Prognosen von Cybereason ist gerade die zunehmende Sensibilisierung von Endbenutzern auf klassische Social-Engineering-Taktiken ein Grund dafür, dass raffinierte Angreifer zunehmend auf Deepfakes zurückgreifen werden. Eset geht sogar weiter und befürchtet in seinen Prognosen, dass mit Deepfakes, also perfekten, per KI gefälschten Aufnahmen von Gesichtern und Stimmen, schlimmstenfalls biometrische Systeme überwunden werden könnten.


5. Zunahme des Hacktivismus: Die diversen weltweiten Konflikte dürften 2023 den bereits 2022 virulenten Hacktivismus nochmals verstärken. Wie Check Point beurteilt, habe sich im vergangenen Jahr der Hacktivismus von Gruppen mit unbestimmter Agenda (wie Anonymous oder Killnet) zu staatlich unterstützten Gruppen entwickelt, die besser organisiert, strukturiert und aufgestellt seien. Solche Gruppen haben laut den Security-Spezialisten in letzter Zeit viele Ziele in der westlichen Welt und bei den direkt involvierten Konfliktparteien angegriffen. Jens Stark



Angestellte und Selbstständige können mit Einmalzahlungen die gesetzliche Rente aufbessern. Das ist bis zum 31. März sogar günstiger als in den Vorjahren: Weil im Coronajahr 2020 das Lohnniveau gefallen ist, ist ein Rentenpunkt 6,3 Prozent billiger geworden. Ein Punkt kostet aktuell 7'235 Euro – vor einem Jahr waren es noch 7'736 Euro. Die monatliche Rente steigt pro gekauftem Punkt um 36,02 Euro.


Der Honorar-Finanzanlagenberater Stefan Kemmler betreut vorwiegend vermögende Anleger über 50 Jahre und rät – je nach individueller Situation – zum Kauf. "Das kann sich besonders bei Selbstständigen und Freiberuflern lohnen." Diese könnten sich im Vergleich zum Kapitalmarkt ein relativ sicheres Standbein mit der gesetzlichen Rente aufbauen. Außerdem erhielten gesetzlich Krankenversicherte bei Erfüllen der 9/10-Regelung die Option, im Rentenalter in die Krankenversicherung der Rentner einzutreten.


Lebensdauer entscheidend


Die Renditen von Aktien-ETFs waren historisch gesehen deutlich höher: Etwa stieg der "MSCI World"-Index seit 1970 um rund 8 Prozent pro Jahr an (mit Dividenden und ohne Inflation). Anleger können zudem bei frühem Tod ETF-Anteile vererben oder diese im Notfall jederzeit verkaufen.


Ob sich die Einmalzahlung überhaupt rentiert, hängt von der Lebensdauer ab. Nimmt man an, dass die Rentenerhöhungen zukünftig weiter bloß die Inflation ausgleichen, dann bräuchte ein Rentner 16,7 Jahre, um in der Gewinnzone zu landen.


Die meisten Männer dürften das ganz knapp schaffen. Laut dem Statistischen Bundesamt lag die Lebenserwartung von 65-Jährigen im vergangenen Jahr bei 17,9 Jahren. Bei 65-jährigen Frauen lag sie bei 21,1 Jahren. Elias Huber



CB-Funk, PMR446 & Co. Handy-Alternativen beim Blackout


Mobiltelefone sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Smartphones brauchen Strom für den Akku und den Kontakt zu einer Sendestationen, die ebenfalls Strom benötigt. Gibt es keinen Mobilfunkempfang, weil keine Basisstation in der Nähe oder der Strom am Sendemasten ausgefallen ist, kann man mit dem Handy nicht mehr viel anfangen.


Bevor mobile Telefone auf breiter Front in Mode kamen, gab es das "Autotelefon des kleinen Mannes", das in den späten 1940er Jahren in den USA erfunden wurde und auf die Abkürzung "CB" für "Citizens Band" oder auf Deutsch Bürgerfunk oder Jedermann-Funk getauft wurde. In Deutschland war die Boom- und Blütezeit in den 1980iger Jahren. Aber CB-Funk gibt es bis heute. Dazu kommen PMR446 und Freenet-Funk. Henning Gajek



Verschwörungstheorien, die 2023 bestätigt werden


  • Die Rolle der Geheimdienste und des Justizministeriums beim Schüren von Gewalt durch psychologische Operationen am 6. Januar 2021 wird aufgedeckt werden.

  • Die tödlichen Auswirkungen der «Covid-Impfstoffe» werden unbestreitbar sein.

  • Die Wahrheit über die amerikanisch-ukrainische Partnerschaft zur Erforschung und Entwicklung von Biowaffen wird ans Licht kommen.

  • Die Pläne «der Linken, Pädophilie zu normalisieren und in den Mainstream zu bringen», werden sich durchsetzen.

  • Das Weltwirtschaftsforum wird bei dem Versuch, die Menschen in glorifizierte Batterien im Stil der Matrix zu verwandeln, eine Vorreiterrolle spielen.

  • In dem Masse, wie die Beziehung zwischen Big Tech und den Spionageagenturen klarer wird, werden wir erfahren, dass unsere persönlichen Geräte jede unserer Bewegungen verfolgen. Ben Sellers


Nicht nur am Kiosk, sondern auch im Internet dürfen Liechtensteiner das Glücksspielangebot von Swisslos nutzen. Doch es gibt eine Ausnahme: Das Jassen ist für Einwohner des Fürstentums verboten.




Wer im März 2000 in den Dax investierte, hätte es fast schon lassen können. Von Kursgewinnen fehlt jedenfalls jede Spur.


Hätten Sie im März 2000 in den Dax beim damaligen Kursstand von 5.248 Punkten investiert, hätten Sie es eigentlich auch lassen können. Denn außer Dividenden gibt es Stand heute keine Erträge, von Kursgewinnen fehlt jede Spur. Klingt falsch angesichts eines Dax-Stands von 14.200 Punkten? Stimmt aber. Denn der Dax hat mit der tatsächlichen Anlagerealität wenig zu tun. Als Performance-Index bezieht er Dividenden mit ein, als würden sie steuerfrei reinvestiert werden. So läuft es aber leider nicht. Selbst, wenn Anleger ihre Dividenden stets reinvestieren, fallen dafür Abgeltungssteuer und Soli an.


Wie sich der Dax nur unter Berücksichtigung des Kursverlaufs seiner Indexwerte entwickelt hätte, zeigt der Dax-Kursindex, sozusagen der echte Dax. Aktuell notiert er bei 5.900 Punkten, rund 12 Prozent über dem Niveau von Anfang 2000. Selbst bei steuerfrei reinvestierten Dividenden läge die Rendite pro Jahr bei 3,3 Prozent. Nach Abzug der durchschnittlichen Inflationsrate über den gesamten Zeitraum bleiben 1,5 Prozent Gewinn – die beim Realisieren von der Steuer gefressen würden. Ein unbefriedigendes Ergebnis für 23 Jahre Geldanlage in eine eher riskante Assetklasse.


ETF-Liebhaber halten in der Regel ebenso wenig von Timing wie von selektiver Auswahl. Immerhin führen konstante Investitionen statistisch betrachtet zum Erfolg. Doch auch regelmäßige Investitionen in den Dax, etwa mittels eines Sparplans seit Anfang 2000, haben niemanden reich gemacht: Unter dem Strich stehen 43,24 Prozent Kursgewinn, also rund 1,6 Prozent pro Jahr – ohne Dividenden, aber eben auch ohne Steuern und Gebühren. Lukas Schmitt




Wie viel Rezessionsgefahr hat der Markt eigentlich bereits eingepreist? Vielleicht noch nicht genug, sagt der Ökonom und frühere ING-Portfoliomanager Alfonso Peccatiello.


Denn bei einer schweren Rezession mit Unternehmenszusammenbrüchen und hoher Arbeitslosigkeit senkt die Fed historisch gesehen die Leitzinsen innerhalb eines Jahres um 300 Basispunkte (bps.); derzeit preist der Anleihemarkt "nur" 150 bps. und damit lediglich die Reaktion auf eine "milde" Rezession bei gleichzeitig klebriger Inflation ein. Auch am Aktienmarkt steckt bislang keineswegs der "worst case" in den Kursen: In den vergangenen zehn Rezessionsphasen seit August 1957 fielen die Gewinne je Aktie im Schnitt fünf Quartale in Folge und brachen um rd. 30% ein. Am Markt wird aber mit einer deutlich schnelleren Erholung der Unternehmensgewinne gerechnet. Negative Szenarien gehen von einem Gewinnrückgang von bis zu 20% aus. Dass der moderate Zinspfad der Notenbanken nur in eine kurze und milde Rezession münden wird, war der Treibstoff für die jüngste Markterholung seit Ende September.


Der "worst case" ist also wohl noch nicht eingepreist. Das ist auch nicht schlimm, solange die Konjunkturdaten wie zuletzt solide bleiben. Der derzeitige "best case" – moderate Zinserhöhungen und milde Rezession – dürfte aber auch schon in weiten Teilen in den Kursen eskomptiert sein. Für weiteren Auftrieb braucht der Markt mehr Gewissheit, dass die Realwirtschaft in 2023 nicht in eine tiefe Rezession rutscht.




Kursverluste von 2022 vorausgesagt


Das Jahr 2022 geht wohl als eines der verlustreichsten in die Geschichte ein. Hand in Hand rauschten die Kurse von Obligationen und Aktien nach unten. Das klassische 60:40-Portfolio verbuchte die stärksten Verluste seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Chefanleger und Ökonomen sahen die Zäsur zum grössten Teil nicht kommen. In ihren Ausblicken aufs Anlagejahr 2022 waren sie im November 2021 weitgehend positiv gestimmt. Vor allem das Ausmass der Teuerung, die zu den alles entscheidenden Zinsanstiegen führte, haben die Risikomanager komplett falsch eingeschätzt. Erich Gerbl



Die Top 100 der Welt


Wenn wir die Liste der Top 100 Unternehmen betrachten und uns dabei auf die wertvollsten 20 konzentrieren, so fällt auf, dass von den 20 Unternehmen 16 aus den USA stammen. Mit dabei sind weltbekannte Konzerne wie Apple, Microsoft, Alphabet, Amazon, United Health, Johnson & Johnson, Visa und Tesla, um nur ein paar wenige zu nennen. Angeführt wird diese Liste vom Großkonzern Apple. All diese Unternehmen sind nicht nur wertvoll, sondern überaus erfolgreich. Das wiederum bedeutet, dass sie positive Zahlen schreiben, was sich auch auf deren Aktienkurs auswirkt.


SAP schafft es als einziges Unternehmen aus Deutschland auf Platz 91.



Der Bullenmarkt 2009 bis 2021 ist vorbei!


Wir sind mit 2022 in eine neue Börsenphase eingetreten. Daniel Wilhelmi




Mittelstandsanleihen: ein einziges Fiasko


Im Jahr 2022 konnten zahlreiche Emittenten von sogenannten Mittelstandsanleihen die versprochenen Zins- und Tilgungszahlungen an die Gläubiger nicht mehr leisten. Neben der mangelnden Kapitalmarktfähigkeit vieler Emittenten sorgt dabei auch die unzureichende Reform des Schuldverschreibungsgesetzes (SchVG) aus dem Jahr 2009 für Verdruss bei den Anlegern. Vor allem über die Kompetenzen und die Vergütung des gemeinsamen Vertreters wurde 2022 heftig diskutiert.



Die Finanzmarktforschung hat gezeigt, dass Frauen beim Geldanlegen besser sind als Männer, zumindest wenn es um die privaten Finanzen geht. Denn Frauen haben ein besseres Gespür für die Risiken einer Anlage, sie investieren konservativer, und sie kaufen und verkaufen weniger oft als Männer. Deshalb erzielen sie langfristig bessere Renditen.


Aber wie sieht es aus, wenn es um das professionelle Anlegen geht? Sollte man sein Geld eher einer Fondsmanagerin anvertrauen als einem Fondsmanager? Diesen Fragen haben sich zwei Forscherinnen, Monika Gehde-Trapp und Linda Klingler, gewidmet. Patrick Herger




Kurskorrekturen zwischen - 30 und - 75 % in den vergangenen 12 Monaten erbrachten einen Vermögensverlust für alle Börsen um rund 7 Bio. $ als Schätzung (ohne China). Wie viel Erholungspotenzial steckt in dieser gewaltigen Summe, die es in dieser Größe noch nie gab?


Der Euro gewinnt einen Aufwertungsspielraum um bis zu 10 %. Ursache dafür sind keine Zinsdifferenzen, sondern die Rückkehr der großen Investoren nach Europa gemäß verschiedenen Umfragen und der nun erkennbare Neuaufbau dieser Positionen in den kommenden Monaten. Die europäische Aktienquote hatte sich in den vergangenen 18 Monaten mehr als halbiert. In Euro gerechnet kann man Beträge um 550 bis 600 Mrd. Euro schätzen.




Wo gibt es eine kostenlose Kreditkarte?


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Scalable Capital

Trade Republic

flatex

ING

Consorsbank



"Zehn Überraschungen" für 2023:


Auch dieses Jahr veröffentlicht Wallstreet-Legende und Blackstone-Manager Byron Wien seine zehn potenziellen Überraschungen für das vorausliegende Börsenjahr. CAPinside-Autor Jochen Hägele stellt Wiens Börsenprophezeiungen für 2023 vor.


  1. Mehrere Kandidaten beider politischer Lager in den USA – Demokraten und Republikaner – organisieren Kampagnen, um sich die Präsidentschaftsnominierung ihrer Partei für die Wahlen 2024 zu sichern. Dabei tauchen auch neue Namen auf, die bislang noch keiner auf der Liste hatte.

  2. Das Tauziehen der US-Notenbank Federal Reserve mit der Inflation setzt sich fort und, nachdem die Fed schon lange das Wort "transitorisch" in Bezug auf die Inflation in der Schublade verschwinden ließ, folgt nun auch das Wort "pivot", das für einen bevorstehenden Wendepunkt der Geldpolitik steht. Der US-Leitzins übersteigt den Verbraucherpreisindex und die Realzinsen werden positiv – ein im letzten Jahrzehnt seltenes Phänomen.

  3. Zwar gelingt es der Fed letztlich, die Inflation zu dämpfen, aber sie bleibt dabei mit ihrer Geldpolitik zu lange im restriktiven Bereich. Die folgende milde Rezession lässt die Gewinnmargen schrumpfen.

  4. Trotz der geldpolitischen Straffung durch die Fed verzeichnet der Markt Mitte des Jahres eine Bodenbildung und beginnt dann eine Erholung, vergleichbar mit der des Jahres 2009 nach der globalen Finanzkrise.

  5. Jede bedeutende Marktkorrektur ging in der Vergangenheit mit einem finanziellen "Unfall" einher. Zuletzt gab es bei den Kryptowährungen eine größere Korrektur, die sich nicht als systemisches Ereignis erwies. Diesmal ist das Opfer die moderne Geldtheorie ("Modern Monetary Theory"), die völlig diskreditiert ist, weil sich staatliche Defizite doch als inflationär erwiesen haben.

  6. Die Fed ist nach wie vor restriktiver als andere Zentralbanken, und der US-Dollar bleibt gegenüber den wichtigsten Währungspaaren, einschließlich Yen und Euro, stark. Dies bietet Anlegern aus dem Dollarraum eine historische Chance, günstig in japanische und europäische Vermögenswerte zu investieren.

  7. China nähert sich seinem Wachstumsziel von 5,5 Prozent und arbeitet aggressiv an der Wiederherstellung starker Handelsbeziehungen mit dem Westen, was sich positiv auf Sachwerte und Rohstoffe auswirkt.

  8. Die USA sind nicht nur der größte Ölproduzent, sondern auch der freundlichste Lieferant. Der Ölpreis sinkt in erster Linie aufgrund der weltweiten Rezession, aber auch wegen des verstärkten hydraulischen Frackings und der höheren Produktion in der Golfregion und Venezuela. Der Preis für Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) erreicht in diesem Jahr die 50-Dollar-Marke, aber irgendwann nach 2023, wenn sich die Welt erholt hat, ist die 100-Dollar-Marke in Sicht.

  9. Die Bombardierungen, Zerstörungen und Opfer in der Ukraine dauern in der ersten Hälfte des Jahres 2023 an. In der zweiten Hälfte macht die Kombination aus Leid und Kosten auf beiden Seiten einen Waffenstillstand erforderlich, und es beginnen Verhandlungen über territoriale Fragen.

  10. Trotz der Zurückhaltung der Werbetreibenden, die Website weiterhin zu unterstützen, und der Skepsis der Gläubiger hinsichtlich der Bonität des Unternehmens bringt Elon Musk Twitter bis Ende des Jahres wieder auf den Weg der Besserung.



Die besten Schweizer Aktien



Die hohe Qualität dieser Liste besteht darin, dass jeder dieser Titel auf seinem Gebiet eine Weltadresse darstellt. Vergleiche mit Deutschland oder dem DAX sind unmöglich. Darin liegt die Stärke dieser Titel als Portfolioergänzung mit einem Anteil von gut 20 %. Einzige Ausnahme ist CS GROUP mit einer inzwischen absolvierten Kapitalerhöhung und dem nun unter deutscher Leitung stehenden Comebackplan. Warum deutsch? Sämtliche Topmanager der CS GROUP in den vergangenen 15 Jahren waren ausnahmslos Banker aus anderen Ländern, deren Qualität von Anfang an infrage stand. Die Präsidenten des Verwaltungsrates waren dagegen Schweizer ohne Bankererfahrung. Daraus entstand die Beinahe-Insolvenz der zweitgrößten Schweizer Bank. Der letzte erfolgreiche CSG-Chef war ein Deutscher (Oswald Grübel), dem schon einmal das erste Comeback von CS GROUP gelang. Wie verfahren? Jeder der in der Tabelle aufgeführten Titel ist in der Qualität erstrangig. Das KGV ist anspruchsvoll, doch gehört dies zum Merkmal aller Schweizer Titel.




Welche Aktien und ETFs sollte man aktuell kaufen, halten oder verkaufen? Konkrete Hinweise gibt es im Premium Newsletter Geldbrief: zweimal monatlich per Post oder E-Mail schon ab 105 Euro/CHF. Eine «Investition», die sich als lohnend erweisen wird.





Gerät der Euro ins Schleudern? Wird es ein Anti-Brexit-Referendum geben? Steigt der Gold-Preis ins Unermessliche? Zehn unglaubliche Vorhersagen, die 2023 Realität werden könnten


Meine persönliche Nachkontrolle der undenkbaren Prognosen der letzten Jahre zeigt, dass «undenkbar» eben nicht «unmöglich» bedeutet. Praktisch in jedem Jahr gingen ein bis zwei dieser Fantasien in Erfüllung.


Für 2022 sagten die Experten voraus, dass sich die Regierungen in der Energiepolitik wieder den fossilen Treibstoffen zuwenden würden, weil sie damit die Inflation ausbremsen und soziale Unrast verhindern wollen. Energie- und Rohstofffonds sollen 50 Prozent zulegen. Die weltweiten Fonds für Rohstoffe und Energie legten bis November fast 52 Prozent zu. Noch nie war der Kohleverbrauch so hoch wie 2022.


Im Weiteren erwarteten sie ein Aufrüstungs-Wettrennen im Bereich von Hyperschall-Raketen und eine Rückkehr zu einem kalten Krieg. Sowohl Russland als auch die USA entwickeln neue Waffensysteme dieses Typs. Ein neuer kalter Krieg ist weitgehend Realität geworden.


Insgesamt stellt die Saxo Bank das Jahr 2023 unter das Motto «Kriegswirtschaft». Ihre Spezialisten aus aller Welt wagen sich diesmal mit folgenden Vorhersagen aufs Eis:


  1. Eine Koalition von Milliardären schliesst sich zusammen, um mit Milliardenprojekten den künftigen Energieverbrauch von Manhattan, vor allem im IT-Sektor, zu sichern. Letzterer wird dort in einigen Jahren 20 Prozent des Energiebedarfs beanspruchen.

  2. Frankreichs Präsident Macron tritt zurück, denn der Druck der oppositionellen Linksallianz Nupes und Marine Le Pens Front National gegen das Regieren mit Notstandsgesetzen wird zu gross. Der Euro gerät ins Schleudern, weil eine populistische Koalition das Zepter übernehmen wird.

  3. Der Goldpreis steigt von heute 1790 auf über 3000 Dollar pro Unze, weil die Notenbanken die Inflation nicht unter Kontrolle bringen.

  4. Die EU gründet eine EU-Armee, die bis 2028 stehen und in den nächsten zwanzig Jahren mit 10.000 Milliarden Euro finanziert werden soll.

  5. Ein erstes Land verbietet die Produktion von tierischen Nahrungsmitteln.

  6. In Grossbritannien findet ein Anti-Brexit Referendum statt. Im dritten Quartal 2023 wird eine Labour-Regierung an die Macht kommen und am 1. November 2023 eine Volksabstimmung abhalten, die die Anti-Brexit-Wähler diesmal gewinnen.

  7. Flächendeckende Preiskontrollen werden eingeführt, um die Inflation zu bekämpfen.

  8. Japan wird den Yen zu einem Kurs von 200 Yen pro US-Dollar an den US-Dollar anbinden, um die importierte Inflation zu bremsen und das eigene Finanzsystem zu sanieren.

  9. Die OECD wird 2023 den Kampf gegen Steueroptimierung verstärken und alle Steueroasen ächten. Davon wird die Private-Equity-Industrie existenziell getroffen werden. Deren Aktien werden um 50 Prozent einbrechen.

  10. Die Opec, China und Indien treten aus dem IWF aus und vereinbaren eine neue globale Reservewährung «Bancor». Damit würde ein Halten von US-Treasuries als Währungsreserve überflüssig.


Bleibt nur zu hoffen, dass diesmal nicht wieder ein bis zwei dieser Vorhersagen eintreffen. Hans Kaufmann




FOLGEN DER INFLATION: Zocken die Firmen uns ab?


Die Deutschen haben einen Verdacht. Er lautet: Unternehmen missbrauchen die Inflation als Vorwand für überzogene Preiserhöhungen.




EZB genehmigt Euro-Staaten neue Münzen im Milliardenwert


Der Euro-Beitritt Kroatiens zum 1. Januar 2023 treibt die Produktion von Münzen im gemeinsamen Währungsraum in die Höhe. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den 19 Euro-Staaten sowie Kroatien die Herstellung von Geldstücken im Gesamtvolumen von fast 2,6 Milliarden Euro genehmigt. Das ist deutlich mehr als ein Jahr zuvor.


Für 2022 hatte die Notenbank den 19 Staaten im Währungsraum die Ausgabe neuer Euro-Münzen im Umfang von rund 1,8 Milliarden Euro zugesichert, 2021 waren es knapp unter zwei Milliarden Euro, 2020 gut 2,1 Milliarden Euro.


Von der für das Jahr 2023 vorgesehenen Münzproduktion ist ein Volumen von 2100,94 Millionen Euro für den täglichen Gebrauch bestimmt. Dazu kommen Sammlermünzen im Umfang von 496,18 Millionen Euro.


Die EZB legt jährlich anhand des von den Eurostaaten gemeldeten Bedarfs eine Obergrenze für den Gesamtumfang der Ausgabe von Münzen fest. In diesem Rahmen dürfen die Länder dann Geldstücke prägen lassen.


Anmerkung der Geldbrief-Redaktion: Der nicht geringe Gewinn aus der laufenden Münzproduktion kommt nicht der EZB zugute. Der Gewinn landet beim jeweiligen Finanzminister...




Bitcoin war in 2022 weder Inflationsschutz noch ein sicherer Hafen bei Marktschwankungen. Es resultiert ein Minus von 75 Prozent seit dem Allzeithoch vom November. Der Wertzerfall der Kryptowährung riss nicht nur Kleinanleger, sondern erstmals auch viele Hedgefonds, Vermögensverwalter und vor allem eine grosse Handelsbörse in den Abgrund.


Derweil dreht sich das Konkurs-Karussell im Nachgang der FTX-Insolvenz aber munter weiter. Nach weiteren insolventen Branchengrössen wie BlockFi geriet auch der Bitcoin-Trust Grayscale unter Zugzwang. Zudem machten jüngst Spekulationen die Runde, das auch die grösste, noch weitgehend unregulierte, Kryptobörse Binance unter starken Mittelabflüssen leide. Dieser "Dominoeffekt" zeige auf, wie das "Financial-Engineering" des Krypto-Ökosystems eine ganze Branche vor den Abgrund getrieben habe, heisst es in einem Rückblick zum FTX-Kollaps der Crypto Finance Group aus Zug. Und auch das zur Deutschen Börse gehörende Unternehmen sieht die Regulierung als Heilsbringer: "Um zu verhindern, dass sich solche Ereignisse in Zukunft wiederholen, braucht es die Durchsetzung bestehender regulatorischer Massnahmen und Standards."




Notenbank-Dilemma: Hohe Zinsen senken die Inflation, dämpfen aber auch die Wirtschaft. Was soll die EZB nun tun? Das Dilemma der EZB betrifft uns alle.


Dass die EZB Maßnahmen zur Bekämpfung der hohen Inflation einleitet, ist gut und schön, aber Sie sollten keine Wunder erwarten. Zumal die Währungshüter bezüglich weiterer Zinserhöhungen in der Zwickmühle stecken, denn: Einerseits motivieren höhere Zinsen zum Sparen. Die Menschen halten ihr Geld zusammen, die Preise sinken. Andererseits führen höhere Zinsen aber auch dazu, dass die Kreditaufnahme teurer wird. Deshalb werden weniger Kredite aufgenommen. Der Konsum sinkt. Die Wirtschaft bekommt einen Dämpfer.


Unsere Empfehlung an Sie lautet: Verlassen Sie sich nicht auf die EZB, sondern kümmern Sie sich selbst um Ihren Vermögensschutz.




Sollte das Kursverhalten auch heuer wieder zutreffend sein, könnte es erforderlich werden, die Spekulationen auf einen weiterhin fallenden US-DOLLAR bzw. steigenden EURO schon sehr bald "GLATTZUSTELLEN".


Weiters könnte eine abrupte DOLLAR-Wende nach oben die Haussewelle des DRITTEN QUARTALS bei den Edelmetallen überraschend beenden bzw. zumindest – vorläufig einmal – unterbrechen!


Ausdrücklich möchten wir noch darauf hinweisen, dass für das Börsenjahr 2023 EXTREME GEFÄHRDUNGEN und BEDROHUNGEN zu erwarten sind.




Oswald Grübel bezweifelt, dass die Notenbanken die Inflation zügig in den Griff kriegen werden. Um die angestrebten 2% zu erreichen, wird es der Bankerlegende zufolge ohne Rezessionen lange dauern. Daniel Zulauf



Inflation "nur noch" 8,6 % - die Illusion


8,6 % Inflation sehen wir in Deutschland für Dezember, so die heutige Meldung vom Statistischen Bundesamt. "Nur noch" 8,6 %, so möchte man es sagen nach 10,0 % im November. Wichtig ist, was die Statistiker als Begleittext geschrieben haben - nämlich dass dieser Rückgang der Inflation auch darauf beruhen dürfte, dass die Bundesregierung im Dezember die Abschlagszahlungen der Verbraucher für Gas und Wärme übernommen hat - ein Sondereffekt also!


Die Experten der Commerzbank werden da schon deutlicher in ihrer aktuellen Analyse. 1,2 Prozentpunkte - also fast der gesamte Rückgang gegenüber November - dürfte auf dem staatlichen Sondereffekt beruhen. Zitat: Der starke Rückgang der Inflation liegt vor allem daran, dass die Bundesregierung im Dezember die Abschläge für Erdgas und Fernwärme übernommen hat. Das haben die Statistiker für die Haushalte als preisdämpfend interpretiert, die direkt einen Vertrag mit einem Versorger abgeschlossen haben und somit im Dezember direkt entlastet werden, so Dr. Jörg Krämer in seiner Erläuterung. Dieser Effekt hat die Inflationsrate im Dezember nach den Schätzungen der Commerzbank um etwa 1,2 Prozentpunkte gesenkt.


Wichtig zu wissen ist auch: Die Kerninflation steigt weiter an von 5,0 % im November auf 5,1 % im Dezember. Von Entwarnung beim Thema Inflation sollte man also noch nicht sprechen!



Deutschland wurde 2022 ärmer


Der brandaktuellen Studie des DZ BANK Research zufolge ist das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland 2022 um zwei Prozent auf fast 8 Billionen Euro gestiegen. Im Jahr 2021 sei das Geldvermögen noch um achteinhalb Prozent gewachsen. Der geringere Zuwachs liege laut Michael Stappel, Leiter Makroökonomik und Autor der Studie, insbesondere an dem durchwachsenen Aktien-Jahr. Zur Mitte des Jahres hätten erhebliche Kursverluste bei Aktien und Fonds sogar zu einem Rückgang des Geldvermögens geführt. Herrn Stappel zufolge konnten in der zweiten Jahreshälfte 2022 die Einbußen immerhin noch zum Teil aufgeholt werden.


Sehr beachtlich ist aber auch, dass zumindest die Bürger, die es sich erlauben konnten, weiter Ersparnisse bildeten. Der DZ Bank zufolge lieferte die hohe Ersparnis den entscheidenden Wachstumsbeitrag für die positive Entwicklung der Geldvermögen. Hintergrund sei hier, dass die aktuelle Unsicherheit dazu führe, dass die Deutschen mit Anschaffungen vorsichtiger werden. Vorsorge sei dem Top-Experten zufolge die traditionelle Krisenreaktion privater Haushalte. Der Kauf von Möbeln oder einem neuen Auto falle bei vielen Bürgern auf ihrer Prioritätenliste erstmal weit nach unten. Kurzum, Herrn Stappel zufolge dürfe die Sparquote 2022 deshalb 11 Prozent betragen haben. Dieses Niveau liegt im übrigen oberhalb des Wertes aus dem Vor-Corona-Jahr 2019. Nichtsdestotrotz ist das vom historischen Rekordwert in Höhe von 16,4 Prozent aus dem ersten Corona-Jahr 2020 weit entfernt.


Drastischer realer Rückgang: Nominal wuchs das Geldvermögen zwar leicht, aber inflationsbereinigt kam hier ein dramatisches Minus heraus. Und auch hier wagte sich die DZ Bank mit einer ersten Schätzung aus der Deckung. Der durchschnittliche Realzins auf festverzinsliche Geldvermögensbestandteile wie Einlagen, Rentenpapiere und Versicherungen dürfte aufgrund der historischen Teuerungsrate minus 7,3 Prozent betragen haben. Das sind gewaltige Summen, die hier real verloren gingen.


Ja, liebe Leserin, lieber Leserin, hier geht es bei einer angenommenen Summe von acht Billionen Euro um einen realen Verlust von 584 Milliarden Euro. Das macht unter dem Strich fast 7.000 Euro pro Kopf aus. Günter Hannich



Unfälle und Krankheiten können das Leben unerwartet beenden. Die richtige Police schützt Angehörige vor Geldnöten: Finanztest hat 85 Risikolebensversicherungen untersucht. Das Fazit: Die Unterschiede liegen vor allem im Preis.


Vor allem junge Familien und Paare, die eine Wohnung oder ein Haus abbezahlen, sollten sich fragen: Falls einer von beiden stirbt, kann der Partner den Kredit fürs Haus weiter bedienen? Sind die Kinder finanziell abgesichert? Eine Risikolebensversicherung zahlt Angehörigen eine oft existenziell wichtige Geldsumme, falls die oder der Hauptverdienende aus dem Leben scheidet.


Teure Tarife kosten mehr als dreimal so viel wie die günstigen Angebote im Test. Wer Preise vergleicht, kann also hunderte Euro im Jahr sparen. "Relevante Leistungsunterschiede haben wir dagegen nicht festgestellt. Jeder Tarif im Test bietet ausreichend Schutz – auch ohne teure Extras", so Holger Rohde von Finanztest.


Der Test Risikolebensversicherung findet sich in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und auf der Website von Test.




Zinsen für Ratenkredite auf 13-Jahres-Hoch


Verbraucherdarlehen sind aktuell so teuer wie seit 13 Jahren nicht mehr. Infolge der Zinswende der Europäischen Zentralbank (EZB) sind die Konditionen im zurückliegenden Jahr um durchschnittlich gut zwei Prozentpunkte gestiegen. Laut Biallo-Index werden für Darlehen mit vierjähriger Laufzeit aktuell Zinsen von durchschnittlich 8,08 Prozent effektiv pro Jahr berechnet.


Auch die Dispozinsen ziehen im Moment deutlich an, wie unsere jüngste Recherche zeigt. So kommen die Dispozinsen im Schnitt auf 10,63 Prozent, bei Überziehung des Dispokredits werden sogar 12,60 Prozent fällig – Tendenz stark steigend.


Der Ratenkredit-Vergleich von biallo.de zeigt: Die Top-Anbieter bieten deutlich bessere Konditionen als der Durchschnitt. Bei einer Laufzeit von vier Jahren und einer Kreditsumme von 10.000 Euro können Sie noch Zinsangebote für unter fünf Prozent erhalten. Mit exzellenter Bonität und einem sicheren Arbeitsplatz sind sogar Kredite ab 2,29 Prozent möglich.


Unser Tipp: Falls Sie Ihren Dispokredit regelmäßig ausreizen und zweistellige Dispozinsen zahlen, sollten Sie über eine Umschuldung mit einem Ratenkredit nachdenken. Dadurch können Sie mehrere Hundert Euro sparen und sind nach einem oder zwei Jahren schuldenfrei.


Anmerkung der Redaktion: Die günstigsten Anbieter finden Sie aktuell auf der Website von biallo.


In zweijähriger Forschungsarbeit wurde aus den amtlichen Statistiken ermittelt, daß der Mittelstand netto über 80% der öffentlichen Finanzen (Steuern und Sozialabgaben) trägt, während die Großunternehmen seit mehr als einem Jahrzehnt Netto-Subventionsempfänger und die Arbeiterschaft Netto-Sozialtransferempfänger ist. Nur auf Basis eines gesunden und zahlungskräftigen Mittelstandes kann also der Staat einerseits die Konzerne subventionieren, andererseits sein Sozialsystem aufrechterhalten.

Nach langem Gezerre hat die Regierung jetzt also die Reform der Maklergebühr beschlossen. Bislang muss ein Mieter für eine neue Wohnung bis zu zwei Bruttomonatsmieten bezahlen, auch wenn er gar keinen Makler beauftragt hat.


In Zukunft zahlt derjenige, der den Auftrag dazu erteilt. Das wird also dann der Vermieter sein. Ob der freilich noch einen Makler damit beauftragen wird, ist offen.


In Deutschland wurde vor sieben Jahren ein ähnliches Gesetz beschlossen. Vorher gaben 62 Prozent der Vermieter einem Makler den Auftrag zur Vermietung einer Wohnung, jetzt ist es nur noch etwas mehr als ein Drittel.


Für die Makler selbst bedeutet die Reform jedenfalls einen dramatischen Umsatzeinbruch. In Deutschland lag der bei 37 Prozent. Makler, die also nicht schon längst auf Kauf-Immobilien gesetzt haben, haben jetzt ein Existenzproblem.


Aus Konsumentensicht ist der Wegfall von zwei Monatsbruttomieten für "nur Wohnungstür aufsperren" natürlich positiv. Vor allem weil man durch zunehmend befristete Mietverträge öfter gezwungen wird, sich eine neue Wohnung zu suchen.


Das Beispiel Deutschland zeigt aber auch: Die Vermietung von Wohnungen gleitet in die Intransparenz ab. Wohnungen werden dann gerade von wirtschaftlich kleineren Eigentümern sehr oft "unter der Hand" vergeben.


Das Grundproblem, nämlich, dass Wohnen immer teurer wird, wird mit der Reform natürlich nicht gelöst. Die Mieten werden wegen der Inflation weiter hinaufschießen, weil die Vermieter wegen ihrer Instandhaltungspflichten ihre höheren Kosten weitergeben müssen. Dazu kommen die explodierenden Strom- und vor allem Heizkosten – besonders, wenn Gas im Spiel ist.


Die Politik verteilt zwar gerne Almosen, die übrigens von den Steuerzahlern stammen, aber das sind nur Tropfen auf vielen heißen Steinen. Die volle Wahrheit der steigenden Wohn-Kosten wird alle erst 2023 treffen. So gesehen, ist die Reform der Maklergebühr eine nette populistische Geste. Mehr aber nicht. Wolfgang Unterhuber


Euro-Schuldenkrise lebt wieder auf


Zwischen den Jahren wagen viele ja einen Rück- und Ausblick. Spannend ist, dass das Thema Eurokrise selbst in der Investment-Szene kaum oder nur eine sehr, sehr untergeordnete Rolle mehr spielt. Anscheinend wird die Thematik von der Szene nicht einmal mehr ignoriert. Seltsam, aber wahr.


Sicherlich, die meisten Investoren denken mit Blick auf die Euro-Schuldenkrise allen voran an die Länder im Süden des Kontinents. Hier stehen bzw. standen ja gerade Griechenland und Italien im Fokus der Beobachter. Spannend ist nun, dass 2023 vielleicht auch Belgien auf den Radar kommen könnte. Wir sind hier in jüngster Vergangenheit per Zufall auf den Kurssturz der Aktie der Belgischen Notenbank gestoßen. Die verkam ja nach negativen Ad-Hoc-Mitteilungen regelrecht. Großaktionär ist hier ja der Belgische Staat. Und mit Blick auf die Staatsfinanzen des Landes mahnt nun auch der Internationale Währungsfonds (IWF) zu einschneidenden Maßnahmen. Im Rahmen der jährlichen Wirtschaftsprüfung monierten die Experten das exorbitant hohe Haushaltsdefizit Belgiens. Wir liegen hier ja aktuell bei knapp sechs Prozent in Relation zum Bruttoinlandsprodukt (BIP). Hinzu kommt, dass die Staatsverschuldung ohnehin schon hoch war. Wir reden hier über einen Wert von knapp 110 Prozent in Relation zum BIP. Viele Leserinnen und Leser wenden hier völlig berechtigt ein, dass das grob über dem alten Maastricht-Kriterium von 60 Prozent liegt.


Ja, liebe Leserin, lieber Leser, wer nun gedacht hätte, die Eurokrise sei ausgestanden bzw. vorbei, sieht sich getäuscht. Die Krise ist nur – noch – nicht auf dem medialen Radarschirm angekommen. Das Beispiel Belgien zeigt auch, dass es nicht nur im Süden des Kontinents schlecht um die Staatsfinanzen bestellt ist. Günter Hannich


Man muss nicht immer gleich mit dem Schlimmsten rechnen, aber wenn jeder zweite aus China einreisende Passagier am Mailänder Flughafen positiv getestet wurde, dann scheint Gefahr im Verzug zu sein. Entsprechend konsequent haben viele Länder eine Testpflicht für China-Reisende angeordnet, darunter Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien, die USA, Kanada und Australien – um nur einige zu nennen. Warum die Bundesregierung glaubt, darauf verzichten zu können, wird sie im nächsten EU-Gesundheitsministerrat erklären müssen.


Schlüssig ist die Argumentation der Ampelkoalition jedenfalls nicht. Angesichts der explosionsartigen Ausbreitung von Covid in China müsse damit gerechnet werden, dass das Virus mutiere, warnen Experten. Das Reich der Mitte gleiche nach der Aufhebung der Null-Covid-Maßnahmen einem "Bio-Reaktor", ohne dass es entsprechende Impfmittel gibt oder eine transparente Informationspolitik – der Rest der Welt weiß einfach nicht, was derzeit in China genau passiert. Es ist deshalb das Mindeste, dass Europa ein einheitliches Schutzkonzept beschließt und Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) nicht länger mit den Schultern zuckt.


Es passt auch nicht zusammen, dass Deutschland im Flugverkehr aus China eine offensichtliche Gefahr ignoriert und gleichzeitig in den öffentlichen Verkehrsmitteln der Bundesrepublik als eines der wenigen EU-Länder an der Maskenpflicht festhält. Wer schon nichts Genaues weiß, sollte zumindest testen. Daniel Goffart



Der in der Finanzkrise von 2008 durch seine Wetten gegen den US-Immobilienmarkt bekannt gewordene Investor Michael Burry wird seinem Kassandra-Ruf erneut gerecht. Der US-Investor Michael Burry glaubt nicht, dass die US-Wirtschaft um eine Rezession herumkommt. Wenn die Notenbank als Reaktion darauf die Zinsen wieder senkt und die Regierung mit ihrer Ausgabenpolitik die Wirtschaft weiter ankurbelt, dürfte das auch bei den Preisen zu einer weiteren Spitze führen.


Wie Entscheidungen im Vorstand einer Bank zu Unternehmensschließungen führen können. Es klingt wie eine verspätete Episode aus der Finanzkrise aus 2008. Eine Immobilie wechselt in den Besitz einer Bank. Die Bank kündigt der Mieterin, bietet der Mieterin eine Miete in dreifacher Höhe zu einem Folgemietvertrag an. Die Mieterin, ein mittelständisches Familien-Unternehmen, kann den Standort so nicht mehr wirtschaftlich betreiben ohne massive Preiserhöhungen für die Kunden und muss das bei Familien beliebte Angebot wahrscheinlich demnächst schließen. Markus Fiedler



Ein Drittel der Deutschen wünscht sich die D-Mark zurück, wie eine Forsa-Umfrage aus dem vergangenen Jahr ergab. Doch von den deutschen Ökonomen ist diese Forderung fast gar nicht zu hören. Auch hinterfragen Volkswirte kaum den politischen und wirtschaftlichen Status Quo. Etwa war in einer Umfrage kein einziger von 40 US-Top-Ökonomen der Meinung, ein Goldstandard würde den Lebensstandard des durchschnittlichen US-Amerikaners verbessern. Dabei war die Inflation zu Zeiten des internationalen Goldstandards von 1871 bis 1913 deutlich geringer als heute und das Wachstum war viel höher.


Der Volkswirt Philipp Bagus übt deutliche Kritik am akademischen Betrieb. "Es geht nicht primär um die Wahrheit", erklärt der VWL-Professor im ANG-Gespräch. Bagus vertritt als Ökonom der sogenannten Österreichischen Schule eine Minderheitenmeinung innerhalb der Volkswirtschaftslehre.


Laut dem Professor liegt das Problem vor allem im Publikationsdruck. Wer eine Professorenstelle wolle, müsse in angesehenen Fachzeitschriften veröffentlichen. Doch die Journals würden von Ökonomen kontrolliert, die im Status Quo verharren würden. Abweichende Meinungen fänden kaum Gehör.


Der US-Ökonom Lawrence White berichtet in einer Analyse aus dem Jahr 2005, dass viele Redakteure von Fachzeitschriften Verbindungen zur US-Notenbank Federal Reserve haben. White, ein Spezialist für Geld- und Konjunkturtheorie der George Mason University, ist für ein freies Bankensystem ohne Zentralbank und wollte wissen, warum so wenige seiner Fachkollegen diese Position unterstützen.


Laut der Analyse haben mindestens 85 Prozent der Redakteure der wichtigsten Fachzeitschriften im Bereich Geld- und Konjunkturtheorie zumindest einmal für die Fed gearbeitet, etwa als Gastwissenschaftler, Festangestellter oder als Berater.


Philipp Bagus sieht außerdem Probleme bei der Vergabe von Forschungsgeldern. "Hier ist von vornherein klar, was das Ergebnis eines Forschungsprojektes sein soll, egal ob die Drittmittel von Banken oder vom Staat kommen", erklärt der Professor. Er versuche daher gar nicht mehr, diese Gelder zu beantragen.


Bagus zufolge werden Ökonomen zu Regulierungsexperten ausgebildet und verdienten damit ihren Lebensunterhalt. "Sie werden an Universitäten geschult, wie Regierungen etwa Geldpolitik oder Umweltpolitik umsetzen können." Wer da die Existenz einer Zentralbank oder große Teile des Staatsapparates infrage stelle, würde seine eigene Existenz infrage stellen.


Viele Ökonomen seien zudem Staatsangestellte oder arbeiteten für eine Geschäfts- oder Zentralbank. Das führe zu Interessenkonflikten. Etwa würde ein Bankökonom wohl kaum das Teilreserve-Privileg der Geschäftsbanken infrage stellen, Geld aus dem Nichts zu schöpfen, und ein Zentralbank-Ökonom würde nicht die Rückkehr zur D-Mark fordern, führt Bagus aus.


Auch die europäischen Notenbanken dürften locker eine vierstellige Zahl an Ökonomen beschäftigen, die etwa über Fachzeitschriften Einfluss auf den medialen und somit gesellschaftlichen Diskurs ausüben. Die Bundesbank hat nach eigenen Angaben knapp 10.400 Vollzeit-Mitarbeiter. Die EZB spricht von 3500 Mitarbeitern am Frankfurter Sitz.


Philipp Bagus rät aufgrund der Interessenkonflikte daher, sich auch in alternativen Quellen zu informieren abseits der großen Medien und Universitäten.


Laien sollten außerdem auf den gesunden Menschenverstand vertrauen. Denn ökonomische Fragen wie die Folgen einer Geldmengen-Ausweitung lassen sich meist mit einfachen Knappheits- und Anreizüberlegungen lösen. Aufwendige empirische Studien sind häufig gar nicht nötig, sondern simple logische Schlussfolgerungen. Elias Huber

Finanzpolitische Tricksereien hebeln die Schuldenbremse aus Ende November trug sich auf dem Debattenkonvent der SPD eine interessant-verräterische Anekdote zu. Ausgerechnet der strammlinke SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert, der nicht gerade als ordnungspolitischer Gralshüter bekannt ist, hielt die Jungsozialisten davon ab, eine Abschaffung der Schuldenbremse zu fordern. Mit der gegenwärtig auf dem Papier geltenden Schuldenbremse wird die jährliche staatliche Neuverschuldung auf aktuell 0,35 % des Bruttosozialproduktes beschränkt, was etwa 9 Mrd. € ausmacht. Kühnert argumentierte dabei mit dem schlichten Argument, dass die Staatsschulden derzeit doch nicht das Problem der SPD seien, sondern vor allem eines des der FDP angehörenden Bundesfinanzministers Christian Lindner. Und unter dessen Führung seien schließlich auch im laufenden Jahr Milliardenschulden im Rahmen sogenannter Sonderetats aufgebaut worden, die nach außen hin auch noch falsch als "Sondervermögen" deklariert wurden und werden. Der Begriff "Sonderschulden" wäre ehrlicher.


***


"Vaterschaftsmasche" In deutschen Behörden und der Politik scheint vor allem dann Sorglosigkeit verbreitet zu sein, wenn es um die großzügige Verteilung von Steuergeldern geht. Dies betrifft auch das Thema "Scheinvaterschaften", das von den politisch korrekten deutschen "Qualitätsmedien" bisher noch kaum aufgegriffen wurde. Tatsächlich ist die Vorgehensweise in etwa wie folgt: Einem erkennbar mittellosen Mann deutscher Nationalität – leicht zu finden an der jeweils örtlichen "Trinkhalle" – geben die Sozialbetrüger zunächst 5000 bis 20 000 € in bar auf die Hand. Der Mann muß im Gegenzug einwilligen, das Kind einer ausländischen Mutter als das seinige anzuerkennen. Daraus ergeben sich für ihn keine weiteren Verpflichtungen, denn er ist ja – und dies ist meistens schon gerichtsbekannt – vollkommen mittellos. Aus diesem Vaterschaftsanerkenntnis ergeben sich für die oft bereits kinderreiche Kindesmutter Ansprüche auf deutsche Sozialleistungen. Und dies nicht nur für sie und das "anerkannte" Kind, sondern gleich auch noch für alle ihre weiteren Kinder! Im Schnitt resultieren aus einer einzigen missbräuchlichen Vaterschaftsanerkennung fünf Personen, die dadurch in das deutsche Sozialsystem rutschen. Und das betreffende Kind erhält auch gleich noch die deutsche Staatsbürgerschaft. Es sind zwar keine Milliarden-, aber doch stattliche Millionenbeträge, die diese Betrugsmasche uns alle jedes Jahr kostet. Dabei könnte ein Mißbrauch schon durch das Erfordernis eines Vaterschaftstests verhindert werden. Ein solcher Test kostet wenige Hundert Euro und könnte von der Mutter und dem angeblichen Vater gemeinsam bezahlt werden. Der Bundesregierung (auch schon vor der Ampel) ist diese Missbrauchsmasche seit Jahren bekannt, geschehen ist bisher – nichts! (tb)



Die gesetzliche Rentenversicherung erwartet zum Jahresende einen Überschuss von 2,1 Milliarden Euro. Das sagte die Präsidentin der Rentenversicherung, Gundula Roßbach (57), der "Deutschen Presse-Agentur" in Berlin. Vor einem Jahr war noch ein Defizit von 6,5 Milliarden Euro vorhergesagt worden. Doch trotz mehrfacher Krisen sei der Arbeitsmarkt in Deutschland stabil. "Dementsprechend haben wir eine gute Einnahmelage", sagte Roßbach.


"Wir erleben einen Anstieg bei den Pflichtbeiträgen von Januar bis November von 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum." Das stimme sehr positiv. "Die Ausgaben waren etwas geringer als noch vor einem Jahr geschätzt", sagte Roßbach weiter. So gebe es nach Informationen des Statistischen Bundesamtes einen langsameren Anstieg der Lebenserwartung, was sich auch auf die Rentenausgaben auswirke. "Ein Grund ist aktuell auch die Coronapandemie, die zu einem Anstieg der Sterblichkeit gerade bei älteren Menschen geführt hat."



Einwanderung und Geburtenrate


Die Schweiz wächst rasant. Aber dies werde sich bald ändern, sagt Demograf Hendrik Budliger. Das Land stehe vor einem Bevölkerungsschwund mit katastrophalen Auswirkungen.


Ohne Kinder keine Zukunft. Viele Nationen Europas haben mit demographischen Krisen zu kämpfen. Aber es gibt auch Lichtblicke: Italien, Ungarn und Skandinavien stemmen sich mit positiver Bevölkerungspolitik gegen den Trend.


Lagarde fällt bei Umfrage durch


Das Vertrauen in die Führungsstärke von EZB-Präsident Lagarde und ihr Direktorium ist bei vielen Notenbank-Beschäftigten einer Umfrage der EZB-Gewerkschaft IPSO zufolge mehr als mäßig. Laut den Ergebnissen haben zusammengenommen über 40 Prozent von 1562 befragten EZB-Beschäftigten nur ein geringes (28,6 Prozent) oder gar kein Vertrauen (12,0 Prozent) in die Führungsriege. 34 Prozent bezeichneten ihr Vertrauen in die Führungsstärke des EZB-Direktoriums als moderat. 14,6 Prozent hatten großes Vertrauen.



Für viele von Ihnen, die am liebsten gestern in ein anderes Land ziehen würden, ist es eine Art Flucht vor dem kranken Regime in Berlin, das den Menschen in Deutschland offenbar den Krieg erklärt hat.


Da habe ich leider eine schlechte Nachricht für Sie:


Wirklich sicher vor der schlimmsten Regierung, die Deutschland jemals hatte, sind Sie leider auf der ganzen Welt nicht!


Eine unfassbare, unverschämte Zahl geht durch die Medien: Fast eine Billion Euro, mehr als jemals zuvor, kassierten Scholz, Habeck und Komplizen 2022 bei Firmen und Menschen in Deutschland an Steuern ab!


Eine Billion Euro! In einem Land, wo Politiker Bürgern vorschreiben, nicht so oft das Licht einzuschalten, die Heizung niedriger zu stellen und öfter mal einen Waschlappen zu benutzen statt zu duschen.


Unter Merkel hatten wir alle geglaubt, jetzt kann es wirklich nicht schlimmer werden...


Falsch! Es ist noch schlimmer geworden.


Gerade mal 24 Millionen Deutsche haben eine der drei Parteien gewählt, die uns jetzt vorschreiben wollen, was wir zu tun haben. Sie kassieren immer mehr Steuern und tun immer weniger für das Land und seine Menschen.


Was machen sie eigentlich mit dem Geld, das sie uns klauen...


... ausser Milliarden für Eigenbedarf, Selenskyjs Krieg, den Klimabetrug, illegale Einwanderer und dubiose Organisationen wie Doktor Mabuses Davos-Forum oder die WHO auszugeben, die immer mehr an das organisierte Verbrechen erinnern? Norbert Bartl




Großbritanniens Infrastruktur bricht zusammen – Effekte des Brexit, der Pandemie und der Tory-Regierung.



Australien plant 68 (!) neue Projekte zum Kohleabbau. Für die Kohleminen opfert das Land – der weltweit zweitgrösste Exporteur von Kohle – seine Naturschutzgebiete und kulturellen Heiligtümer. Viele der Projekte werden von in der Schweiz ansässigen Konzernen wie Glencore oder Adani vorangetrieben. Doch gegen die Kohleminen gibt es massiven Widerstand. Aborigines und Umweltschützer*innen organisieren den Kampf gegen die Rohstofflobby. Roman Bolliger



Chaos ist die neue Normalität


Der Aufstand bei den Republikanern geht weiter und blockiert das Parlament. Nun droht den USA eine Schädigung ihrer Kreditwürdigkeit.

Die Ukraine hat von der EU gegen Auflagen einen neuen Hilfskredit über drei Milliarden Euro erhalten. Angesichts der russischen Aggression komme es jetzt entscheidend darauf an, das Land bei der Deckung seines Finanzierungsbedarfs zu unterstützen, erklärte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zu der Auszahlung des Geldes. Die drei Milliarden Euro seien der erste Teilbetrag des neuen, insgesamt bis zu 18 Milliarden Euro umfassenden Darlehensprogramms, das im Dezember von den EU-Mitgliedstaaten für dieses Jahr vereinbart wurde. Ab März sollen monatlich 1,5 Milliarden Euro ausgezahlt werden.


Kommentar: Fragen Sie bitte Ihren EU-Abgeordneten, wann dieser Kredit zu welchem Zinssatz zur Rückzahlung fällig wird – oder ob es sich um ein «Geldgeschenk» handelt, auf dessen Rückzahlung verzichtet werden soll.

Ein globales Wahrheitsministerium, wie es die WHO in Sachen Gesundheit sein will, muss einiges tun, um die eigene Wahrheit und die seiner Geldgeber aus der Pharmabranche auf der ganzen Welt durchzusetzen. Und so organisiert die Weltgesundheitsorganisation nun überall auf der Welt Trainings, die Trainer darin ausbilden, Wahrheitswächter auszubilden.


Die WHO nennt die Hüter ihrer Wahrheiten "Faktenprüfer". Diese überprüfen gesundheitsbezogene Informationen, die vor allem in den sozialen Medien Verbreitung finden, anhand der wissenschaftlichen Wahrheiten, die von der WHO definiert werden. Sie vergleichen gesundheitsbezogene Behauptungen mit offiziellen Stellungnahmen oder bitten Gesundheitsagenturen oder zuverlässige Wissenschaftler um ein Urteil über die jeweilige Behauptung.


Es gibt bereits ein globales Netzwerk von Faktenprüfern, das vom International Fact Checking Network (IFCN) am Poynter Institute in Kalifornien organisiert und von der US-Regierung und der Bill & Melinda Gates Foundation gesponsert wird. Letztere sind zufällig auch die beiden größten Geldgeber der WHO. Um Fact-Checking-Verträge mit Social-Media-Plattformen wie Facebook zu erhalten, müssen Fact-Checker vom IFCN lizenziert werden. Die IFCN unterstützt finanziell die von ihr anerkannten Fact-Checking-Organisationen.


"Am häufigsten krank sind die Geimpften"


Schweizer Arzt Heisler verklagt oberste Gesundheitsbehörde.


"Wir wissen, dass bei älteren Menschen Impfungen sowieso schlechter ansprechen. Ich habe den Eindruck, durch diese mRNA-Technologie, das lässt sich dann oft auch im Blut nachweisen, haben wir Probleme, dass gewisse Abwehrzellen nach unten gehen", sagt der Schweizer Arzt Andreas Heisler: "Ich sehe, dass ältere Menschen Probleme haben, sie sind häufiger krank, sie haben häufiger Infekte, sie verschlechtern sich kognitiv, sie sind öfter verwirrt, sie gehen schneller in eine Demenz, und ich habe den Eindruck, dass viele wirklich dadurch geschwächt werden. Es gibt auch ältere Menschen, die haben das einwandfrei vertragen, aber es ist ein erschreckendes Ausmaß an Zahlen, die ich in meiner eigenen Praxis und in Pflegeheimen sehe"... Boris Reitschuster

Viele Menschen würden eine Staatsbürgerschaft wie eine Clubmitgliedschaft betrachten, sagt Christian Kälin: «Was zahle ich? Was kriege ich dafür?» Seine Kunden und Kundinnen kriegen zum Beispiel mehr Reisefreiheit, Privilegien oder tiefe Steuern. Sie müssen es sich nur leisten können.


***


Christian Kälin vermittelt Superreichen mit seiner Firma Henley & Partners weltweit neue Pässe. Das System dafür hat er gleich selbst aufgebaut: Durch jahrelange Lobbyarbeit bei Regierungen, etwa auf der Karibikinsel St. Kitt & Nevis oder im EU-Staat Malta. Der Handel mit Staatsbürgerschaften und «Goldenen Visa» ist zwar umstritten, aber legal.



Hierarchische Strukturen gibt es überall. Es fängt oft in der Familie und im Kindergarten an. «So, jetzt nehmen wir alle unsere Malblöcke raus, ...». Und alle Kinder nehmen ihre Malblöcke raus. Auch wenn sie lieber im Matsch spielen würden.


Ein Gesundheitsminister ordnet Maskenplicht an, und fast alle setzen eine Maske auf. Selbst völlig abstrusen Anordnungen – beispielsweise eine nächtliche Ausgangssperre oder das Verbot, auf Parkbänken zu sitzen – folgen die meisten Menschen brav.


Früher dachte ich noch, man müsse irgendwie dafür sorgen, dass die «Richtigen» an die Macht kommen. Es gibt ja viele fähige weise und altruistische Menschen. Inzwischen ist es für mich keine Lösung mehr, Psychopathen oder Deppen durch «bessere» Kandidaten zu ersetzen – und zu hoffen.


Das Problem ist die Machtkonzentration und die Hierarchie an sich. Das ist in meinen Augen der nächste und längst überfällige Schritt im menschlichen Bewusstsein.


Bitte verstehen Sie mich nicht falsch: Ich habe kein Problem mit natürlicher Autorität. Und selbstverständlich braucht es Regeln, zum Beispiel im Strassenverkehr. Die Zeit für Könige, Diktatoren und Herrscher einerseits und blindem Gehorsam andererseits ist vorbei. Hoffentlich. Wenn wir alle mithelfen. Lars Ebert




Ganz gleich, ob es eine Meldepflicht auf den Einwohnerämtern gibt oder nicht – über Versicherungsnummern, Führerscheinadressen und andere Vehikel gelingt es weltweit praktisch jedem Land, keinen seiner Bürger in der Anonymität verschwinden zu lassen. Nur im Internet mag dies angeblich nicht gelingen und man zwingt den dortigen Plattformen immer neue Polizeiaufgaben auf. Dies ist nicht zuletzt auch deshalb kritisch, weil diese für derartige Aufgaben nicht vorbereitet sind und es auch an Kontrollinstanzen fehlt. Schließlich ist für die meisten "Hilfspolizisten" die Versuchung groß, die verliehene Macht vor allem diejenigen spüren zu lassen, die eine vielleicht konträre Meinung vertreten. Nicht nur, aber vor allem im Internet herrscht deshalb in manchen Bereichen bereits ein regelrechter Meinungsterror. Wer etwa die Wirksamkeit mancher Impfungen anzweifelt, den menschenverursachten CO2-Ausstoß nicht als Hauptursache für eine eventuelle Erderwärmung bezeichnet oder gar eine massenhafte Zuwanderung zu kritisieren wagt, läuft inzwischen schnell Gefahr, aus manchen Internet-Foren verbannt zu werden. Mit Meinungsfreiheit hat dies nichts mehr zu tun, mit Meinungsterror dagegen viel. Durchgesetzt auf Grundlage staatlicher Verordnungen durch den "Zwangseinsatz" entsprechend verpflichteter privater Unternehmen.


Dies alles hat bereits dazu geführt, daß immer mehr Menschen ihre Meinung lieber für sich behalten. Der Unterschied zwischen der veröffentlichten und der tatsächlichen öffentlichen Meinung ist deshalb so groß wie kaum jemals zuvor. Meinungsfreiheit und die Pflicht, auch öffentlich zu seiner Meinung zu stehen, sind untrennbar. An beidem mangelt es derzeit leider sehr. (tb)



Der wegen Betrugs, Geldwäscherei und anderer Straftaten angeklagte Gründer der insolventen Kryptobörse FTX, Sam Bankman-Fried, hat wie erwartet auf nicht schuldig plädiert. Bei einer Anhörung in New York wurde der Prozessbeginn laut US-Medien auf 2. Oktober angesetzt.


Nach seiner Auslieferung in die USA kam Bankman-Fried gegen eine Kaution von 250 Millionen Dollar frei. Allerdings muss bei US-Verfahren in der Regel nur ein Bruchteil der Kautionssumme hinterlegt werden. Bankman-Fried hatte im November erklärt, nur noch rund 100'000 Dollar zu haben. Laut US-Medien wurde bei dem Kautionsantrag unter anderem das Haus seiner Eltern, zweier Professoren der US-Eliteuni Stanford, als Sicherheit eingebracht.


Wieso eigentlich darf man kein ausländisches Auto fahren?


Jedes Jahr gibt es solche Fälle: Eine Blick-Leserin liess in Italien ihre dort lebende Schwägerin das Schweizer Auto lenken. Ergebnis: fast 500 Euro Busse. Aber Achtung: So ein Gesetz gilt umgekehrt auch in der Schweiz.


Grundsätzlich ist es erlaubt, im Ausland ein dort immatrikuliertes Auto zu lenken. Nicht aber, im Wohn-Inland ein im Ausland eingelöstes Auto zu fahren. Wer in der Schweiz lebt, darf in Rom einen italienischen Mietwagen lenken. Oder in Rom den Alfa des italienischen Kollegen – aber eben dasselbe Auto nicht in Bern. Kommen Freunde aus Deutschland zu Besuch, dürfen sie in der Schweiz zwar unser Auto fahren. Aber wir als Gastgeber hier in der Schweiz nicht deren deutsches Auto.


Wird man beim Grenzübertritt in die Schweiz oder bei einer Polizeikontrolle in der Schweiz am Steuer eines ausländischen Autos erwischt, kann es schnell teuer werden – und zwar je nach Fall so richtig teuer! Hohe Busse, dazu drohen Strafverfahren und Entrichtung von Zoll, der Autosteuer und der Mehrwertsteuer. Die Mehrwertsteuer alleine beläuft sich bei 30'000 Franken Fahrzeugwert schon auf über 2300 Franken. Und die Busse kann im Extremfall dann bis zum Fünffachen der hinterzogenen Steuern betragen! Bei einem Crash kann zudem auch Versicherungsärger drohen. Timothy Pfannkuchen



***



Ein Lehrer an der Kantonsschule in Wohlen AG hat seinen Job nach wiederholter öffentlicher Kritik an den Corona-Massnahmen und den Behörden zu Recht verloren. Das hat das Aargauer Verwaltungsgericht entschieden. Das Verwaltungsgericht erinnert daran, dass die Bundesverfassung jeder Person das Recht gebe, ihre Meinung frei zu bilden und diese ungehindert zu äussern und zu verbreiten. Gegenüber öffentlich-rechtlichen Angestellten könne die Treuepflicht die Meinungsäusserungsfreiheit einschränken.



Seit zwei Jahren ist es auf Schweizer Autobahnen erlaubt, auf der rechten Spur an einer Kolonne von Fahrzeugen vorbeizuziehen, auch wenn es keine Stausituation gibt. Sinn der neuen Regelung ist es, die Kapazitäten auf der Autobahn zu erhöhen und der Tatsache Rechnung zu tragen, dass ohnehin zu grossen Teilen des Tages die Autobahnen eher voll statt leer sind.


Doch die aktuelle Regelung zum Rechtsvorbeifahren ist unnötig kompliziert ausgestaltet worden. Insbesondere der Begriff einer Kolonne sorgt für viele Unklarheiten bei Autofahrerinnen und Autofahrern. Und die Polizei handhabt gewisse Situationen nicht überall gleich, wie eine Anfrage bei den Basler Kantonsbehörden zeigt. Im Baselbiet gibt es keine Busse, wenn statt einer Kolonne ein einzelnes Fahrzeug rechts passiert wird. Im Stadtkanton werden Autofahrer hingegen dafür gebüsst.


Ich hoffe, Sie haben den Durchblick, wann Sie rechts vorbeiziehen dürfen, und wann nicht. Alexander Müller

  1. Bleiben Sie ruhig: Ein Lottogewinn kann aufregend sein, aber es ist wichtig, sich etwas Zeit zu nehmen, um darüber nachzudenken, was Sie mit Ihrem Preis machen möchten, bevor Sie wichtige Entscheidungen treffen.

  2. Konsultieren Sie einen Finanzexperten: Ein Finanzberater oder Anwalt kann Ihnen helfen, Ihren Preis zu verwalten und Ihre finanzielle Zukunft zu planen.

  3. Erstellen Sie einen Plan: Denken Sie über Ihre kurz- und langfristigen Ziele nach und wie Sie Ihren Preis verwenden möchten, um diese Ziele zu erreichen.

  4. Erwägen Sie, den Preis in jährlichen Zahlungen zu erhalten: Anstatt den gesamten Preis auf einmal zu erhalten, können Sie den Preis in Zahlung erhalten jährliche TZ für einen bestimmten Zeitraum. Dies kann Ihnen helfen, Ihr Geld effektiver zu verwalten.

  5. Teilen Sie Ihren Preis nicht mit Fremden: Es kann verlockend sein, jedem zu sagen, dass Sie im Lotto gewonnen haben, aber es ist wichtig, diskret zu sein und Ihren Preis nicht mit Fremden zu teilen.

  6. Nehmen Sie keine drastischen Änderungen vor: Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, Ihren Job zu kündigen oder sofort große Veränderungen in Ihrem Leben vorzunehmen. Es ist wichtig, sich etwas Zeit zu nehmen, um darüber nachzudenken, was Sie wirklich wollen und brauchen.

  7. Sparen und investieren Sie mit Bedacht: Sparen und Investieren kann dazu beitragen, Ihren Preis zu schützen und sicherzustellen, dass er für immer hält.

  8. Schützen Sie Ihre Sicherheit: Es ist wichtig, Maßnahmen zu ergreifen, um Ihre Sicherheit und die Ihrer Familie nach dem Lottogewinn zu schützen. Dies kann beinhalten, dass Sie Ihre Telefonnummer und Adresse ändern und die Online-Weitergabe persönlicher Informationen vermeiden.

  9. Seien Sie großzügig: Ein Lottogewinn kann eine Gelegenheit sein, anderen Menschen zu helfen und einen Unterschied in der Welt zu machen. Erwägen Sie, einen Teil Ihres Preises für Zwecke zu spenden, die Ihnen wichtig sind.

  10. Genießen Sie Ihren Preis: Vergessen Sie nicht, Ihren Preis zu genießen und Dinge zu tun, die Sie glücklich machen. Fühlen Sie sich nicht unter Druck gesetzt, Ihr Geld auf eine bestimmte Weise auszugeben oder den Plänen anderer Leute zu folgen. Tun Sie, was Sie glücklich macht. David Huertas

Unzweifelhaft sind der Nationalsozialismus, der Sozialismus und der Islamismus verfassungsfeindliche Bestrebungen, weil sie die Grundprinzipien der freiheitlichen Demokratie ablehnen und ihre politische oder religiöse Ideologie über Volkssouveränität, Rechtsstaatlichkeit und die Menschenwürde stellen. Im Islamismus werden diese Prinzipien nur im Rahmen der Scharia und der religiösen Ordnung anerkannt. Auch im Sozialismus hat die Ideologie Vorrang gegenüber den freiheitlichen Verfassungsprinzipien. Die DDR nannte sich "demokratisch", aber Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenwürde galten nur im Rahmen des Sozialismus und nur für diejenigen, die den Vorrang des Sozialismus und den Primat der Partei anerkannten. Das bedeutete: Keine Meinungsfreiheit, keine Grundrechte und keine politische Plattform für Menschen, die den Sozialismus und den Vorrang der Partei in Frage stellten. Dies ist der zentrale Unterschied zwischen dem demokratischen Sozialismus von Lenin und dem Demokratieverständnis einer freiheitlichen Demokratie. Das muss man im Kopf behalten, wenn Sozialisten von Demokratie sprechen. Sie meinen eine andere Demokratie als wir. Dr. Hans-Georg Maaßen
Institutionell, also rechtlich, ist die Meinungsfreiheit in Deutschland nicht gefährdet. Aber sie ist faktisch gefährdet, wenn über 70 Prozent der Menschen sagen, dass sie sich nicht mehr trauen, sich zu manchen Fragen zu äußern. Weil jeder, der dem Mainstream nicht folgt, sich dem entgegenstellt oder abweichend argumentiert, ausgegrenzt wird, da es nicht mehr auf das Argument ankommt, sondern auf die richtige Haltung. Dabei ist Fortschritt nur zu erreichen, wenn verschiedene Argumente aufeinanderprallen. Eine der tragenden Säulen der Demokratie ist die Meinungsfreiheit. Und Meinungsfreiheit lebt davon, dass Menschen ohne Angst ihre Argumente vortragen können und nicht sofort ausgegrenzt werden. Wolfgang Kubicki
"Bottoms in the investment world don't end with four-year lows, they end with 10- or 15-year lows.” Jim Rogers
Mein Ziel für 2023 ist es, die Ziele von 2022 zu erreichen, die ich mir 2021 vorgenommen habe, weil ich 2020 geplant hatte, das zu erledigen, was ich 2019 erreichen wollte, weil ich 2018 nicht geschafft habe, die Ziele von 2017 umzusetzen.
Die Macht der einen braucht die Dummheit der anderen. Dietrich Bonhoeffer
"Die Steuereinnahmen beliefen sich 2022 auf über 880 Milliarden Euro, mehr als ursprünglich erwartet. Das ist in etwa so viel, wie von den 192 Ländern der Welt die unteren 90 zusammengenommen erwirtschaften. Wo ist das Geld bloß geblieben? (...) Nur der kleinste Teil des gewaltigen Sozialbudgets dient noch der Versorgung der Armen, dem ‘Schutz und der Daseinshilfe in Notlagen', wie es im ‘Deutschen Rechtslexikon' unter dem Begriff Sozialstaat heißt. Dieser Teil wird, gemessen am Gesamtetat, sogar immer kleiner. Ich habe einen Vorschlag. Wir treten in den Steuerstreik. Und zwar so lange, bis uns jemand sagt, warum Deutschland in einem Zustand ist, der eher an ein Dritte-Welt-Land als an eine Industrienation erinnert, obwohl die Steuereinnahmen seit Jahren von einem Rekordwert zum nächsten eilen. Fridays for Finance – vielleicht bekommen wir dann ja eine Erklärung." Jan Fleischhauer, Kolumnist, auf "Focus Online" am 7. Januar 2023
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