top of page

Dezember 2023



Gevestor


Crash-Vermögensschützer Günter Hannich ist sich sicher: Die nächste Finanzkatastrophe steht bevor!


„Wir sind erst am Beginn einer Mega-Krise und die Crash-Signale werden immer stärker. Ich rechne sogar mit einem nie dagewesenen Megacrash, nach dem es lange keine Erholung mehr geben wird. Wer sich vor dem Hintergrund dieser multiplen Krisen immer noch nicht darauf vorbereiten will, dem ist nicht mehr zu helfen“. Günter Hannich

teltarif


"Jetzt sofort hier unterschreiben, dieses Angebot gibt es nie wieder": Mit solchen und anderen Aussagen haben sich Vertreter für Glasfaser-Anschlüsse in den vergangenen Monaten ein denkbar schlechtes Image bei der Bevölkerung erarbeitet, auch wenn es durchaus kompetente und höfliche Vertreter dieser Zunft gibt. Der Ruf einer ganzen Branche

droht ruiniert zu werden, wenn die Glasfaser-Vermarktung an der Haustür nicht seriöser wird. Für die Vertreter gibt es darum nun einen ganz neuen Verhaltenskodex.



STM Corporate Group


Auswandern nach Argentinien bietet Chancen für Unternehmer und digitale Nomaden gleichermassen.


In nur 2 Jahren und ohne Investition eine zweite Staatsbürgerschaft als Plan B erhalten? Das geht nur in Argentinien so schnell und auch einfach. Und immerhin können Sie mit dem argentinischen Pass in 160 Ländern visafrei reisen.

Einfach und schnell zum Plan-B Zweitpass


Sie müssen sich nur 2 Jahre im Land aufhalten, anschließend vor einem Richter erscheinen und Ihren Willen zur Einbürgerung kundtun. Da ist alles! Da der argentinische Pesos extrem an Wert verloren hat, ist das Leben dort genau wie auch die Erlangung einer Aufenthaltsgenehmigung erschwinglich. In den zwei Jahren, in denen Sie in Argentinien ihren Lebensmittelpunkt haben sollten, genießen Sie einen ähnlichen Lebensstandard wie in vielen europäischen Ländern.

Investoren-Visum schon ab ca. 6.000 € Investition?


Eine fantastische Möglichkeit für den temporären oder auch dauerhaften Aufenthalt ist zumindest in der Theorie das Investoren-Visum. Durch den extrem (für uns) günstigen Wechselkurs sind weniger als 6.000 € zu investieren (1,5 Mio. argentinische Pesos) und schon können Sie das Investoren-Visum erhalten. In der Praxis soll es aber oft einfacher und schneller gehen, auf andere Aufenthaltstitel auszuweichen.


Wenn Sie (nach heutigem Wechselkurs) ein monatliches Einkommen von 78 € monatlich nachweisen könnten - qualifizieren Sie sich bereits für das Visum für Pensionäre zum Beispiel.


Auch ein Visum für digitale Nomaden ist sehr attraktiv. Kosten 240 EUR für 6 Monate mit Option auf Verlängerung.

Wunderschönes Land mit hohem Lebensstandard


Argentinien ist ein beeindruckendes Land, welches immer mehr Menschen als idealen Ort zum Leben erkennen. Die Schönheit des Landes zieht Einwanderer in ihren Bann, von den beeindruckenden Anden bis hin zu den malerischen Seen und Wasserfällen, wie den Iguazú-Wasserfällen. Die Vielfalt seiner Landschaften bietet unzählige Möglichkeiten für Abenteuer und Entspannung.

Lebenshaltungskosten absolut erschwinglich


Niedrige Lebenshaltungskosten machen es noch einfacher, sich in Argentinien niederzulassen. Eine Familie mit 2 Kindern benötigt nur etwa 1.700 US-Dollar pro Monat, um ein angenehmes Leben zu führen. Darüber hinaus sind die Argentinier bekannt für ihre Warmherzigkeit und Gastfreundschaft, was den Umzug in dieses südamerikanische Land noch attraktiver macht. Nicht zuletzt zeichnet sich Argentinien durch ein angenehmes Klima aus.


In Argentinien gibt es eine große deutsche Gemeinschaft, die sich im Laufe der Jahre etabliert hat. Argentinien bietet ein lebendiges Leben, in dem Sie eine hohe Lebensqualität erreichen können. Die Hauptstadt Buenos Aires, die oft als das Paris Südamerikas bezeichnet

wird, bietet ein reiches kulturelles Leben mit einer Vielzahl von Aktivitäten und Veranstaltungen. Sie werden nie einen Mangel an Unterhaltung oder inspirierenden Orten finden, um Ihre Freizeit zu verbringen.

Deutsche Gemeinschaft in Argentinien


Argentinien ist auch die Heimat einer bedeutenden deutschstämmigen Minderheit, die in verschiedenen Bereichen des Landes zu finden ist.


Die Argentinier sind bekannt für ihre Gastfreundschaft und offene Art, was den Umzug und die Integration in die lokale Gemeinschaft wesentlich erleichtert. Dies gilt insbesondere für die deutsche Gemeinschaft, die in Argentinien bereits gut etabliert ist.


Das Wetter in Argentinien ist ein weiterer Pluspunkt, mit milden Wintern und warmen Sommern, die den Großteil des Landes abdecken. Dies bietet Ihnen die Möglichkeit, das ganze Jahr über eine Vielzahl von Aktivitäten im Freien zu genießen.


Mit all diesen Argumenten im Hinterkopf steht einem Umzug nach Argentinien nichts mehr im Wege - oder? Verwirklichen Sie Ihren Traum von einem Leben voller beeindruckender Landschaften, freundlicher Atmosphäre, unterhaltsamen Aktivitäten und hoher Lebensqualität in diesem südamerikanischen Land.



Die Deutsche Wirtschaft


Erkennen wir unsere Chancen und nutzen wir unsere Potentiale


„Ein Staat, der glaubt, es besser zu wissen als innovative Unternehmen, ist der Totengräber

des Fortschritts“, sagte Astrid Hamker, Präsidentin des Wirtschaftsrats, bei der Eröffnung des Wirtschaftstags der Innovationen am 15.11. in Berlin. Wir dokumentieren die gesamte Rede:


Im Jahr 1893 fand die Weltausstellung in Chicago statt. Im Vorfeld wurden 80 der damals führenden Denker der Welt um eine Prognose gebeten, wie die Welt in 100 Jahren aussehen würde. Eingereicht wurden viele spektakuläre Fehleinschätzungen:


  • Bewegliche Bürgersteige, die einen nach dem Verlassen des eigenen Hauses sofort auf Schienen zum Zielort bringen würden.

  • Die Möglichkeit, auf Korkschuhen und von Gasballons gehalten, über Wasser spazieren zu können.

  • Oder Schönwettermaschinen, die unliebsame Gewitterwolken einfach zerschießen und zerteilen könnten.

Eine Minderheit der Befragten, dachte jedoch bemerkenswert in die richtige Richtung, vertat

sich aber bei den Technologien:


  • E-Mails wurden vorausgedacht, wenn auch in Form von Rohrpostsystemen unter den Ozeanen.

  • Auch die Bedeutung des Luftverkehrs wurde erahnt. Allerdings glaubte man, die Menschen würden in Ballons reisen, die an Kabeln zwischen den Städten verkehren würden.


„Durchaus kluge Leute glauben sehr oft, Erleuchtung und Erkenntnis zu besitzen, was die Menschheit rettet und was zu tun sei, um künftigen Generationen ein besseres Leben bzw. ein Überleben zu ermöglichen.“

Was können wir aus all dem lernen?


Es ist müßig, Erfindungen und Innovationssprünge vorherzusagen. Auch wenn wir eine gute Vorstellung davon haben, wo wir hinwollen, ahnen wir meist nicht, welche Technologien uns dorthin führen. Hätten wir immer nur an der Perfektionierung des Rohrpostsystems getüftelt, hätten wir wohl nie das Internet erfunden. Hätten wir uns ausschließlich auf ein besseres Ballondesign fokussiert, wären vielleicht nie Flugzeuge entstanden.


Wer sich anmaßt, zu wissen, welche Verbote zu welchen Innovationen führen, wiederholt ein

immer wieder feststellbares Phänomen. Durchaus kluge Leute glauben sehr oft, Erleuchtung und Erkenntnis zu besitzen, was die Menschheit rettet und was zu tun sei, um künftigen Generationen ein besseres Leben bzw. ein Überleben zu ermöglichen. Aber anstatt ihre Ideen und Ideologien einem Wettbewerb der Konzepte und Problemlösungen zu stellen, bei dem Praxis, Markt und Bevölkerung entscheiden, welcher Weg zur Zielerreichung sich als der Beste erweist, wollen sie von Oben diktieren und anordnen, was richtig und was falsch sei.


Soziale Marktwirtschaft ist ein Erfolgsmodell, weil es auf Erfindergeist und Kreativität setzt


Wir sehen diesen Trend dieser Tage in Berlin und wir erleben in leider auch in Brüssel: Sanierungszwang für Gebäude statt steuerliche Anreize, Wasserstoff nur grün aus Wind und

Sonne, „All Electric“ vor Technologieoffenheit: Zunehmend würgen wir Innovationen ab und

stecken die Wirtschaft in eine Zwangsjacke.


Solche Antworten werden der Radikalität des jetzt kommenden Wandels nicht gerecht. Und in aller Klarheit: Das hat nichts mehr mit Sozialer Marktwirtschaft zu tun. Im Gegenteil: Soziale Marktwirtschaft ist doch gerade deshalb so ein Erfolgsmodell, weil es auf das Beste im Menschen setzt – seinen Erfindergeist und seine Kreativität!


Durch die gewaltigen Umbrüche unserer Zeit kommen fraglos immer neue Fragen und Herausforderungen auf unser freiheitliche Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung zu, die wir gemeinsam beantworten müssen:


  • Was bedeuten Freiheit und Verantwortung – das Fundament unserer Sozialen Marktwirtschaft – im Rahmen von Künstlicher Intelligenz?

  • Was bedeuten die Entwicklungen für unsere Bildungspolitik? Ich spreche nicht nur über die fehlenden MINT-Kompetenzen, sondern auch über die Frage, ob das klassische Bildungsideal der selbstständig urteilsfähigen Persönlichkeit im digitalen Zeitalter nicht wichtiger denn je ist? Es geht darum, den Menschen 1.0 fit zu machen für die Welt 4.0 oder 5.0.

  • Und es geht auch um die Frage und das Spannungsfeld, wie wir einerseits im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft offene Märkte und den Freihandel konsequent verteidigen, anderseits jedoch mit der Tatsache umgehen, dass Technologien und Innovationen zunehmend in den Mittelpunkt eines Systemwettbewerbs rücken.


„Während die USA die beste KI entwickeln möchte und China die effizienteste, konzentriert sich Europa eher darauf, die am stärksten regulierte KI zu schaffen.“

Hierbei steht die Innovationsführerschaft in zentralen Schlüsseltechnologien und Zukunftsindustrien im Fokus:


  • die Künstliche Intelligenz,

  • die Quantentechnologie oder

  • das Cloud Computing und

  • das Internet of Things.


Dabei fällt auf: Die Rivalität verläuft zunehmend zwischen der Ost- und Westküste des Pazifiks. Deutschland und Europa spielen immer weniger eine Rolle. Das sieht man besonders am Beispiel der immer wichtiger werdenden Künstlichen Intelligenz.


Während die USA die beste KI entwickeln möchte und China die effizienteste, konzentriert sich Europa eher darauf, die am stärksten regulierte KI zu schaffen.


Exzellente Voraussetzungen und Potential


Dabei müssen doch gerade wir als ressourcenarme Volkswirtschaft und als Land der Ingenieure wissen, dass Wirtschaftswachstum und Wohlstand von der Innovationsführerschaft bestimmt werden. Wir brauchen strategische Antworten auf diese Welt der Umbrüche. Als Europäische Union dürfen wir nicht mehr Spielball sein, sondern müssen ein aktiver Akteur auf dem Spielfeld sein!


Wir haben eigentlich als Deutschland und Europa exzellente Voraussetzungen und das Potential, im politischen und ökonomischen Wettbewerb mit anderen Wirtschaftsräumen den Ton anzugeben:


  • Wir haben die Stärke und die Marktmacht eines integrierten Binnenmarktes.

  • Wir haben exzellente Grundlagenforschung, die Wegbereiter für viele Technologien ist, die wir heute als Produkte nutzen.

  • Wir haben auch eine einzigartige Mittelstands- und Innovationskultur, einen hohen Industrieanteil und einen ausgeprägten Erfindergeist.


Ich teile deshalb nicht die inflationären Abgesänge auf den Wirtschaftsstandort Deutschland.


Knapp die Hälfte der rund 3.500 Weltmarktführer und Hidden Champions ist deutsch – das ist ein toller, gesunder und innovativer Kapitalstock. Ja, wir haben keine Amazons, Facebooks oder Googles. Aber: Im Deep-Tech und Business-to-Business-Bereich der Digitalisierung sind wir Spitze.


  • Apple zum Beispiel hat knapp 800 Zulieferer aus Deutschland – niemand kennt sie, aber mit ihrem Know-how tragen sie wesentlich zum Erfolg von Apple bei.

  • Die KI-gestützte Spracherkennungssoftware von Siri wurde an der TU München entwickelt – sie ist in Milliarden von Smartphones implementiert.


Diese Unternehmen gehören in ihren Industrien zu den Besten der Welt – wir müssen ihnen

nicht erklären, welche Technologien für morgen gebraucht werden.


„Wenn wir mit China sprechen, bekommen wir einen Flughafen. Sprechen wir mit Deutschland, bekommen wir Belehrungen.“

Aber: Wir müssen sehr wohl dafür sorgen, dass sie einen stabilen und wettbewerbsfähigen Ordnungsrahmen haben, in dem sie ihre Vorteile verteidigen und weiterentwickeln können! Und eine ehrliche Bestandsaufnahme muss zu dem Ergebnis kommen, dass wir genau hier derzeit nicht liefern und es uns deshalb selbst immer schwerer machen, mit der Weltspitze mitzuhalten.


Eine der Entwicklungen, die mich nachdenklich stimmt: Im August 1887 wurde in Großbritannien der „Merchandise Marks Act“ beschlossen. Produkte aus Deutschland wurden fortan mit dem Schriftzug „Made in Germany“ gebrandmarkt. Doch was als Malus gedacht war, hat die deutsche Wirtschaft über die Jahrzehnte in ein globales Gütesiegel für deutsche Qualität und Zuverlässigkeit umgewandelt.


Und heute: In gewissen Industrien wird bereits wieder damit geworben, dass Produkte „German free“ sind, also keinerlei Bauteile aus Deutschland enthalten.


Das gilt momentan insbesondere für die Verteidigungswirtschaft. Dort ist der Schaden bereits entstanden. Die ideologische und sprunghafte Genehmigungspolitik der Deutschen bei Rüstungsexporten nervt Partner, erschwert europäische Kooperationen und ist zum Absatzförderungsprogramm für die Konkurrenz geworden. Polen etwa hat seine jüngste Großbestellung in Südkorea damit begründet, dass man die Unberechenbarkeit der Deutschen bei Exporten fürchtet.


Doch wenn wir uns nicht auf grundlegende Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft zurückbesinnen – ist es absehbar, dass „German free“ auch auf anderen Märkten zum Werbeslogan wird. Fatalerweise tun wir sehr viel dafür: Der Vorstoß von Wirtschaftsminister Habeck, die Investitionsgarantien des Bundes künftig an die Erfüllung der klimapolitischen Sektorleitlinien Deutschlands zu koppeln, wird genau diesen Effekt haben und ist nur ein Beispiel für eine moralisierende Wirtschaftspolitik, die letztlich scheitern muss.


Ngozi Okonjo-Iweala, die aus Nigeria stammende Generaldirektorin der WTO hat es eindrucksvoll auf den Punkt gebracht: „Wenn wir mit China sprechen, bekommen wir einen Flughafen. Sprechen wir mit Deutschland, bekommen wir Belehrungen.“


Erkennen wir die Chancen?


Unübersehbar werden immer mehr Produkte und Branchen auch durch die hohen Energiepreise „German free“. So haben etwa BASF und Lanxess ihre Ammoniak-Produktion aus Deutschland verlagert, weil das in der Kostenstruktur nicht mehr darstellbar ist. Die Produktion von Ammoniak wandert nun nahezu komplett nach China. Dort ist der CO2-Ausstoß bei der Produktion jedoch um den Faktor zehn höher.


Letztes Beispiel Gesundheit: Nicht zuletzt die Pandemie hat gezeigt, welche Potenziale aber auch welche Defizite es im deutschen Gesundheitssystem gibt. Diese Ambivalenz bringt die Bestandsaufnahmen des Charité-Chefs Heyo Kroemer zum Ausdruck: „Wir sind in der absurden Situation, dass ein Impfstoff zwar in Deutschland mitentwickelt wurde, wir alle Informationen über diesen Impfstoff aber aus dem Ausland erhalten müssen.“


Die Zeit der Faxgeräte und gelben Impfausweise soll endlich vorbei sein. Ein effizienter, smarter und schneller Umgang mit Daten ist so dringlich wie vielleicht nie zuvor. Doch bei unserem Gesundheitssymposium vor wenigen Wochen haben maßgebliche Entscheidungsträger eindringlich gewarnt: Sind diese Daten in Deutschland nicht zugänglich, droht eine Teslaisierung der Medizin: Deutschland, ein ehemaliger Standort der Spitzentechnologie, werde dann international abgehängt.


Die Zukunft unseres gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zusammenlebens wird zu einem erheblichen Teil davon beeinflusst, wie wir mit Innovationen umgehen und welchen Weg wir in der digitalen Transformation einschlagen:


  • Erkennen wir die Chancen und nutzen wir die Potentiale, oder verrennen wir uns und diskutieren nur die Risiken?

  • Nutzen wir den Europäischen Binnenmarkt um Standards festzulegen und gelingt es uns, internationale Partner ins Boot zu holen und auf faire Regeln zu einigen, oder fallen wir in Alleingänge zurück und verlieren durch Insellösungen an Widerstands- und Wettbewerbsfähigkeit?

  • Sind wir in der Lage, die Sicherheit unserer gesellschaftlichen und ökonomischen Freiheit zu gewährleisten?

  • Entwickeln wir also die richtigen Rahmenbedingungen für Innovationen, die zum Wachstum für Wohlstand führen?


Der Ökonom Peter Drucker hat einmal gesagt: „Die beste Art, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.“ Lassen Sie uns gemeinsam Zukunft gestalten! Astrid Hamker


QUANTEX


Keine Fonds von Jahresranglisten kaufen


Die langfristigen Performance-Ranglisten werden von Fonds angeführt, welche immer wieder gute Renditen erzielen, ohne ihr Anlagevehikel in einem schlechten Jahr völlig gegen die Wand zu fahren.


Aus dieser langfristigen Optik macht es auch überhaupt keinen Sinn, Fonds zu kaufen, die in einer der üblichen Vorjahresranglisten ganz oben stehen: Nicht nur stehen die Chancen erwiesenermassen schlecht, dass ein Fonds zwei Superjahre in Serie abliefert.


Sondern die Gefahr ist auch gross, dass sein ausserordentliches Ergebnis unter Inkaufnahme

von viel Risiko erreicht wurde. Im Normalfall bedeutet dies eine einseitige Fokussierung auf einen Sektor, ein paar wenige Titel oder generell hochriskante Aktien. Ein jäher Absturz ist somit fast immer unvermeidlich.


Ein aktuelles Beispiel ist der tiefe Fall des ARK Innovation ETF von Cathie Wood. Nach einer

phänomenalen Performance von 153% im Jahr 2020 noch als neuer Superstar gefeiert, folgten für die Technologie-Prophetin Wood zwei miserable Jahre und ein Gesamtabsturz von 80%. Auch nach einer Erholung in diesem Jahr notiert der ARK weiterhin unter seinem Stand vor dem sagenhaften Jahr 2020. Denn um einen Fall von 80% wettzumachen, wäre ein Anstieg um 400% nötig. Anlageergebnisse werden multiplikativ verknüpft, eine hohe Schwankungsbreite ist deshalb schlecht für den langfristigen Zinseszinseffekt.


Das mediale Hochjubeln von Individuen, die alles auf eine Karte gesetzt haben, ist ein generelles gesellschaftliches Problem: Star-Unternehmer wie Elon Musk oder Jeff Bezos haben alles für ihr Unternehmen riskiert und geopfert – doch was ist mit dem durchschnittlichen Firmengründer? Viele gehen Pleite oder erleiden ein Burnout, besonders die, welche alles riskieren. (pfr)



Börse-Intern


Ist der MSCI World Index ein Schwindel?


Wer dominiert „die Welt“?


An der Kritik sind auch die Medien schuld. Die Süddeutsche Zeitung schrieb vor einiger Zeit sogar, der MSCI World sei ein „Schummel-Index“.


Ein starker Vorwurf, aber wir wissen, dass Medien oft starke Thesen bringen, um Aufmerksamkeit zu erhalten. Der Hauptvorwurf: Der MSCI World Index besteht hauptsächlich aus US-Unternehmen und bildet daher „die Welt“ des Aktienmarkts bzw. der Wirtschaft nicht ab.


Diese Aussage stimmt. Daraus ergeben sich aber die folgenden Fragen:


  1. Ist der MSCI World Index deswegen ein Schwindel oder wird damit gar (zugunsten der USA) geschummelt?

  2. Ist es für Anleger ein Problem, wenn US-Unternehmen den MSCI World Index dominieren?


Schauen wir auf die Fakten: Keine Frage, Aktien aus den USA bzw. in US-Dollar dominieren mit 69 % den MSCI World Index (siehe Grafik). Diese Dominanz hat während des jüngsten Bullenmarkts seit 2009 deutlich zugenommen: 2008 lag der Anteil von US-Aktien „nur“ bei rund 50 %.


Quelle: iShares, eigene Berechnungen


Zudem ist „die Welt“ der Aktienmärkte in diesem Index gar nicht vollständig vertreten. Schwellenländer sind zum Beispiel gar nicht dabei, also auch nicht China. Südkorea fehlt ebenfalls, weil selbst dieses hochentwickelte Land bei MSCI noch als Schwellenland geführt wird. Der Grund: Ausländische Investoren unterliegen in Südkorea gewissen Beschränkungen und die nationale Währung Won ist nicht frei handelbar.


Alles regelgerecht!


Dies kann man kritisieren, aber Indexanbieter MSCI hält sich damit an seine Regeln. Von Schummeln oder Schwindel kann also nicht die Rede sein. Und auch die Dominanz von US-Aktien ist „regelgerecht“: Der MSCI World wird wie die meisten international bedeutenden Indizes nach Marktkapitalisierung gewichtet. Und die Marktkapitalisierung der US-Aktien ist nun einmal derart gestiegen.


Aber wäre es nicht besser, die Länderanteile z.B. nach ihrer Wirtschaftskraft zu bestimmen?

Jein, denn man kann zwar die Länder nach dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) gewichten, aber

nicht die einzelnen Aktien. Wie groß ist beispielsweise der Anteil von VW am deutschen BIP? Und wie berücksichtigt man dabei, dass viele Unternehmen zum BIP beitragen, die nicht an der Börse notiert sind?


Vermutlich könnte man diese Schwierigkeiten heutzutage überwinden, da die notwendigen Daten dazu inzwischen vorliegen. Als der MSCI World Index 1986 aufgelegt wurde, waren weder das Datenangebot noch die Rechnerkapazitäten dafür ausreichend. Die Marktkapitalisierung war (und ist) dagegen ein sehr einfaches Kriterium.


Wie gut sind alternative Indizes?


Und daher gibt es längst auch Indizes, die auf fundamentalen Kriterien basieren. Die einfachsten Varianten sind Value- und Growth-Teilindizes, die es für den MSCI World Index

ebenfalls gibt. Hier werden die Aktien anhand weniger Kriterien und Parameter (die eher den Charakter von Faustregeln haben) in die beiden bekannten Kategorien eingeteilt. Typische Kennzahlen, die dabei genutzt werden, sind z.B. das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) und das Umsatzwachstum.


Andere Indizes, sogenannte RAFI-Indizes (Research Affiliates Fundamental Index, benannt nach dem Entwickler dieser Indizes, dem US-Analysehaus Research Affiliates) nutzen detailliertere Unternehmensdaten, z.B. neben Umsatz und KBV auch Cashflow-Werte oder die Dividendenrendite. Und schließlich kann man auch einfach den gleichgewichteten MSCI World Index als Benchmark nehmen.


All diese Indexkonzepte liefern über unterschiedliche Zeiträume unterschiedliche Ergebnisse. Aktuell bietet ein Vergleich der genannten Indizes das folgende zu erwartende Bild (siehe folgender Chart): Growth-Aktien (rot) haben in den vergangenen Jahren alles hinter sich gelassen, vor allem die Blue Chips bzw. Large Caps, so dass auch der MSCI World Index (schwarz) den Rest deutlich übertraf.


Quelle: MarketMaker mit Daten von VWD



Das muss aber nicht immer so sein: Der Equal Weight Index ist dem „normalen“ Index seit 1999 (noch) voraus, lange Zeit auch dem Growth-Index. Dieser holte ihn jedoch durch seine Outperformance seit 2018 ein.


So relativiert sich die US-Dominanz


Die Kritik an der Gewichtungsmethode zielt also völlig ins Leere, denn wie immer man die Aktien gewichtet – es gibt keine Variante, die zu allen Zeiten besser läuft als die anderen. Und mit der US- und Tech-Dominanz sind wir ja ganz gut gefahren. Aus Anlegersicht ist die

Gewichtungsmethode daher belanglos. Wer anderer Meinung ist, kann jederzeit einen entsprechenden ETF kaufen, um zu versuchen, auch noch die letzten Pünktchen Performance herauszuholen…


Im Übrigen ist auch die Dominanz der US-Aktien kein Naturgesetz. In den 1980er Jahren hatten japanische Aktien einen sehr großen Einfluss auf den MSCI World Index. 1987 erreichten sie sogar das größte Ländergewicht des Index. Daher ließ er sein US-Pendant auch hinter sich. Das änderte sich erst, als die Rally in Japan 1989 endete und die Aktienmarktblase dort platzte.


Die US-Dominanz besteht zudem auch nur auf dem Papier. Schließlich sind gerade die großen US-Konzerne wie Microsoft, Apple und Co. weltweit aktiv und präsent. Ihre Umsätze und Gewinne und damit die Aktienkurse hängen daher zu einem Großteil von der Weltwirtschaft ab.


Die 5 größten US-Konzerne, die auch den MSCI World Index anführen – Apple, Microsoft, Amazon, Nvidia und Tesla –, erwirtschaften im Durchschnitt mehr als 50 % ihrer Umsätze außerhalb der USA. Ein Teil davon kommt auch aus China und anderen Emerging Markets, so dass diese zumindest indirekt im Index vertreten sind. Ähnliches gilt auch für Unternehmen anderer Länder. Das relativiert den nominalen US-Anteil des Index schon deutlich.


Noch ein neuer Index!?


Kritikern der traditionellen Indexberechnung geht dieses Argument besonders gegen den Strich: Dies sei lächerlich, meinen sie, denn nach dieser Logik bräuchte man ja stets nur die größten Unternehmen zu kaufen. Damit verdrehen sie aber die Aussage, denn diese plädiert nicht dafür, eine Large-Cap-Strategie zu fahren (was man aber machen kann und was auch schon oft genug gemacht wurde), sondern weist nur darauf hin, dass die genannten Großkonzerne international tätig sind und damit die „USA-Lastigkeit“ des MSCI World Index tatsächlich geringer ist.


Aber selbst in dieser Kritik steckt ein wahrer Kern: Man kann sicherlich auch dadurch eine gewisse internationale Diversifikation erreichen, indem man Unternehmen wählt (egal, ob groß oder klein), deren Geschäfte sich möglichst gleichmäßig über den gesamten Globus erstrecken. Das wäre dann eine weitere Möglichkeit, einen Welt-Index aufzulegen…


Aber was ist mit dem Klumpenrisiko?


Aber ist die US-Dominanz nicht dennoch ein (Klumpen-) Risiko? Schließlich können auch einzelne Länderbörsen „über Nacht“ zusammenbrechen, z.B. im Kriegsfall. Zuletzt geschah das 2022 nach dem Überfall auf die Ukraine, als russische Aktien für Anleger in anderen Ländern nicht mehr handelbar waren.


Dieses Risiko besteht durchaus. Aber Risiken gibt es an der Börse immer und wir können uns nicht gegen alle absichern. Sicherlich wäre ein Zusammenbruch des US-Aktienmarktes „über Nacht“ ein Desaster, aber für wie wahrscheinlich halten wir das? Und selbst, wenn dieser (unwahrscheinliche) Fall eintritt: Wer glaubt wirklich, dass dann „nur“ der MSCI World Index 69 % seines Wertes verliert und sich die entsprechenden ETF-Anleger schwarzärgern, während das Leben sonst ungerührt weitergeht? Vermutlich haben wir dann erheblich mehr und größere Probleme als den Einbruch unseres MSCI World Index ETFs.


Das Klumpenrisiko im MSCI World Index gibt es zweifellos, aber es ist keineswegs das größte, wichtigste oder wahrscheinlichste, mit dem Anleger konfrontiert sind. Und in der Regel wird ein Rückgang des Anteils des am stärksten gewichteten Landes im MSCI World ein schleichender Prozess, so wie es ab den 1990er Jahren bei der Ablösung Japans durch die USA war. Das haben Anleger im MSCI World Index fast nicht gemerkt – selbst der anfängliche Crash hinterließ kaum Spuren (siehe Chart).


Quelle: MarketMaker mit Daten von VWD


Warum nicht das drin ist, was draufsteht


Schön und gut, werden Sie jetzt sagen. Aber im MSCI World Index ist ja nicht drin, was draufsteht! Ja, und das hat historische Gründe. Als der Index 1986 aufgelegt wurde, bestand

die Investment-„Welt“ faktisch nur aus den etablierten Märkten, die heute „Developed Markets“ genannt werden.


Das hat sich zwar inzwischen geändert (der MSCI Emerging Markets Index wurde 2001 aufgelegt), aber der Name „World“ blieb für den MSCI World Index reserviert, der sich inzwischen etabliert hatte. Immerhin hat MSCI inzwischen einen echten Weltindex im Angebot, der den sperrigen Namen „MSCI All Country World Index“, abgekürzt MSCI ACWI

trägt. Ja, der MSCI World Index ist ein Anachronismus, was für Anleger, die gewöhnlich derartige Details nicht recherchieren, verwirrend sein kann.


Auf der anderen Seite ist MSCI ein Indexanbieter für institutionelle Investoren, welche die Indizes als Benchmark für eigene Produkte nutzen. Diese suchten eher Benchmarks für immer feiner untergliederte Marktsegmente, z.B. Sektoren und Branchen für einzelne Länder. Breit gefasste Indizes wurden dagegen erst populär, nachdem sie für entsprechende ETFs für Privatanleger Verwendung fanden. Hier steht die Einfachheit eines breit gestreuten Investments im Vordergrund.


Wie Sie „das Problem“ lösen können


Müssen wir nun also umlernen und uns den MSCI ACWI ins Depot holen? Aus meiner Sicht nicht. Den Grund zeigt der folgende Chart: Die Unterschiede zwischen beiden Indizes sind bisher belanglos. Denn auch im ACWI dominieren die US-Blue Chips, nur mit 62 statt mit 69 %.


Quelle: MarketMaker mit Daten von VWD


Größter Neuzugang gegenüber dem MSCI World Index ist China, dessen Aktien aber auch nur auf 3 % Anteil im Index kommen. Sofern sich daran nichts ändert und China in 5 oder 10 Jahren den ACWI dominiert und massiv nach oben oder unten zieht, ist der „alte“ MSCI World immer noch eine gute Wahl.


Zumal ETFs auf den MSCI World deutlich zahlreicher und größer und damit liquider sind. Der ACWI, aber auch die anderen oben genannten Varianten sind wenig populär und damit die entsprechenden ETFs auch sehr klein. Da wird schon mal ein ETF geschlossen, wie es 2021 beim VanEck Global Equal Weight ETF der Fall war. Zudem sind die Kosten bei kleinen, spezialisierten Fonds höher. Das alles ist nicht im Sinn von Anlegern, die einfach und langfristig in einem breiten Markt investieren wollen.


Mit ETFs auf den MSCI World Index fahren Anleger also weiterhin gut. Wenn Sie andere Regionen stärker gewichten wollen (z.B. Europa oder die Emerging Markets), nehmen Sie einfach entsprechende ETFs hinzu, die ebenfalls groß, liquide und günstig sind. Dann haben Sie immer noch ein übersichtliches Depot.


Fazit


Der MSCI World Index wird zwar von US-Aktien dominiert, aber das ist kein Grund, ETFs auf diesen Index zu meiden. Wirtschaftlich ist „die Welt“ angemessen in dem Index gut vertreten. Er hat Vor- und Nachteile, was für andere Indexkonzepte ebenfalls gilt. Wer hier gegensteuern will, sollte besser andere ETFs hinzunehmen, anstatt auf „Exoten“ auszuweichen. Torsten Ewert


BACKSTAGENEWS


Bei Impfaktien setze ich weiter erfolgreich auf sinkende Kurse – und das schon seit Ende 2021. Seitdem sind die Notierungen schon ca. 70% runter. Wer hier aktuell auf steigende Kurse setzt, der hofft vermutlich, dass es Durchbrüche in der Krebsforschung gibt und vor allem, dass die Impfhersteller in keinem Fall zur Rechenschaft gezogen werden können. Ich bin mir da persönlich in beiden Sachen nicht so sicher und setze weiter auf sinkende Werte. Letztlich ist das eine politische Sache. Fast täglich erscheinen Studien, die nahelegen, dass diese Impfstoffe in keinem Fall eine Zulassung hätten bekommen dürfen, da offensichtlich durch die Impfungen netto mehr Nachteile entstehen. Aber – so lange die Regierungen und die Medien, die das potenziell zu verantworten haben, an den Schalthebeln der Macht sitzen, wird es hier keine Aufklärung geben.


Sprich: bleiben Scholz, Biden etc. im Amt – könnte es glimpflich oder auch gut bis sehr gut für die Impfhersteller ausgehen. Kommen jedoch wieder konservative Regierungen an die Macht, sitzen die Impfhersteller vermutlich auf einem Pulverfass...wenn man dann bedenkt, dass jeder Bürger bereits selbst bemerkt hat, dass fast jeder, der sich 3-4 mal gegen Corona hat impfen lassen, letztendlich doch Corona bekommen hat – könnte man sagen: „die Lunte brennt evtl. schon...“ Henry Littig


Schwarze Liste 2023


Fünf sündteure Aktien mit denkbar schlechtem Chance-Risiko-Verhältnis

Adyen – Analystenliebling mit utopisch hoher Bewertung


Hermes International SA – Sündteurer Luxus mit extremer China-Abhängigkeit


Nemetschek SE – Ambitioniert bewerteter Softwareanbieter für die Baubranche


Rational AG – Irrationale Übertreibung hält hier an


TUI – Corona, Krieg und Großaktionär belasten.


Günter Hannich


QUANTEX WERTE


Eine der grössten Fallen für Investoren sind Themen-ETF und -Fonds. Trendige Schlagworte wie «AI» oder «Cleantech» schwirren auf allen Kanälen herum und lassen sich leicht absetzen. Deshalb sind Themen-Produkte in der Anlageindustrie und bei Beratern beliebt. Doch auch die Kunden mögen es, gut erzählte Geschichten zu hören und bei «Zukunftsinvestments» dabei zu sein. Das gibt ihnen zumindest eine Zeitlang ein gutes Gefühl.


Meist früher als später kommen dann jedoch die bitteren Verluste. Während der AI-Boom noch anhält, gehen in Sachen «Cleantech» und «Energiewende» langsam aber sicher die Lichter aus: Der MSCI Global Alternative Energy Index, voll mit schlingernden Windaktien, lag per Ende Oktober mit 42% im Minus. Der Solactiv Global Hydrogen Index verbuchte dieses Jahr einen Rückgang von 44%. Seit dem Höhepunkt des Hypes im November 2021, als besonders viele solche Themen-Produkte abgesetzt wurden, belaufen sich die Rückgänge sogar auf satte 54% und 78%.


Unter dem «Weg zu Netto-Null» hatten sich die Anleger wohl was anderes vorgestellt. Das ist nicht nur Pech, sondern liegt in der Natur der Themen-Investments: Es werden Anteile an

Firmen gekauft ohne Rücksicht auf deren Profitabilität oder Bilanzstärke, Hauptsache, sie sind im heissen Sektor aktiv. Und es wird vor allem gekauft, wenn alle anderen auch kaufen wollen, also viel zu teuer. Deshalb sollten solche Fonds kein Thema für den Anleger sein. Besser sind Indexprodukte sowie systematische Strategien wie Value oder Qualität. Peter Frech


SmartTrade Daily


Immer mehr Investoren legen ihr Geld in ETFs an, um die Chancen am Kapitalmarkt zu nutzen und von den steigenden Börsenkursen zu profitieren, so verzeichnet der dynamische ETF-Markt weltweit immer stärkere Zuflüsse. Börsengehandelte, Indizes nachbildende Fonds, sogenannte ETFs (Exchange Traded Funds) werden immer beliebter bei Anlegern: Wie das Handelsblatt berichtete, erreicht die ETF-Branche laut dem britischen Beratungsunternehmen ETFGI mit einem Investitionsvolumen von 10,32 Billionen US-Dollar 2023 weltweit einen neuen Höchststand. Und die Managementberatung Oliver Wyman rechnet mit einem deutlichen weiteren Wachstum des ETF-Markts in den USA und Europa. Laut einer Studie rechnen die Experten für die nächsten Jahre mit einem Zuwachs von 13 bis 18% jährlich auf insgesamt 12 bis 16 Billionen US-Dollar im Jahr 2027. Das Beratungshaus schätzt, dass das Wachstum zu zwei Dritteln von neuen Investitionen getragen werde, der Rest von Kursgewinnen. Von 2016 bis 2022 sei der Gesamtmarkt laut den Zahlen von Wyman um 7% auf fast 40 Billionen US-Dollar gewachsen. Dabei sei der Markt für aktive Fonds um 5% pro Jahr gestiegen, das ETF-Volumen konnte dagegen um 15% pro Jahr zulegen. Derzeit machen ETFs etwa 20% des Fondsmarkts in den USA und Europa aus. Tendenz (rasant) steigend.



BUSINESS INSIDER


Bundesbank-Präsident Joachim Nagel sieht Risiken, dass die Inflation wieder anzieht. Für Zinssenkungen sei es viel zu früh. Bundesbank-Präsident Joachim Nagel sieht in dem überraschend starken Rückgang der Inflation im November keinen Grund zur Entwarnung bei Preisen und Zinsen. Erwartungen, die EZB könne auf die sinkende Inflation in absehbarer Zeit mit einer Senkung der Leitzinsen reagieren, erteilte er eine strikte Absage. Im Gegenteil: „Die Inflationsrisiken sind meines Erachtens aufwärts gerichtet“, sagte Nagel am Donnerstag in Frankfurt laut einem vorab verbreiteten Redemanuskript. „Deshalb schließe ich eine weitere Zinserhöhung nicht aus“, sagte Nagel. „Es erscheint mir zugleich deutlich zu früh, über eine mögliche Senkung der Leitzinsen auch nur nachzudenken.“ Romanus Otte


manager magazin


EZB-Chefin Christine Lagarde: "Die EZB wird die Zinsen nicht in den nächsten Quartalen senken. Es wird ein Wiederaufflammen mit möglicherweise höheren Zahlen geben und wir sollten das erwarten."


Netzwoche


Santosh Ritter, Schweiz-Chef von Visa: Aus meiner Sicht ist es wichtig, dass Konsumenten und Händler Wahlfreiheit haben, so zu bezahlen und bezahlt zu werden, wie sie wollen. Das unterstützen wir und das spornt uns auch an, das digitale Bezahlen noch weiter zu verbessern. Ich glaube, die Vorteile des digitalen Bezahlens liegen auf der Hand: Zum einen ist es einfach und spart Wege, wie etwa zum Bankomaten. Zum anderen geht es sehr schnell an der Kasse, besonders mobil beziehungsweise kontaktlos – und kontaktloses Bezahlen an der Kasse ist inzwischen zum Standard geworden. Darüber hinaus ist es sehr sicher – denn selbst wenn einmal etwas schiefgehen sollte, greift der Haftungsschutz bei nicht autorisierten Zahlungen gemäss den AGB der kartenausgebenden Finanzinstitute. Wenn Bargeld abhandenkommt, ist es hingegen oft unwiederbringlich verloren.



CORRECTIV Spotlight


Traum(a)land Deutschland


Mehr als eine Million Menschen, die als Schutzsuchende nach Deutschland kamen, leiden unter Traumata oder anderen teils schweren seelischen Krankheiten – doch nur ein winziger

Teil von ihnen erhält Therapie. Wer als Schutzsuchender nach Deutschland kommt, hat oft Dinge erlebt, die wir uns kaum vorstellen können: Verfolgung, Folter, Vergewaltigung. Die Geflüchteten brauchen medizinische Versorgung für die Seele; deutlich mehr noch als für körperliche Schäden. Bisher untersucht kaum ein Bundesland systematisch Neuankommende auf ihren psychischen Zustand – obwohl eine EU-Richtlinie es vorschreibt.


Wozu die Unterversorgung führt:


Psychische Krankheiten heilen oft nicht von selbst aus, sie werden häufig schlimmer oder führen zu anderen Krankheiten. Das wird langfristig teuer für unser Gesundheitssystem. Das ist nur eine Folge. Viele Betroffene werden zur Gefahr für sich selbst, manche für andere: weil sie ihre Kinder nicht mehr versorgen können. Oder in extremen Einzelfällen zu Tätern werden – und zum Beispiel fremde Menschen auf der Straße angreifen.


Einer der wenigen, die sich trauten, sich zu dem Thema von uns zitieren zu lassen, ist der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU). Er sagt: Wenn wir psychisch auffällige Geflüchtete nicht engmaschig betreuen, sei das „ein Sicherheitsrisiko, das es nicht geben muss“. Anette Dowideit


Vaterland


Derzeit rollt eine neue Corona-Infektionswelle durchs Land. Es sind zwar neue Virusvarianten, doch Grund zur Sorge geben diese nicht. David Sele



BZ am Abend


Die Milliardäre von Gstaad


Recherchen im Grundbuch zeigen: Nicht weniger als 50 Milliardärsfamilien aus aller Welt besitzen im Sannenland Grundstücke.


Finanz-Szene


Laut Pfandbriefbanken-Verband hat sich der Wertverfall bei Immobilien hierzulande wieder

beschleunigt. Demnach sanken die Preise von Juli bis September gemessen am Vorquartal um 1,7% (Wohnungen) bzw. 2,5%.



Nach dem kläglichen Scheitern der ukrainischen Großoffensive werden auch im Westen immer mehr Stimmen laut, Verhandlungen mit Moskau einzugehen. Doch Selenskyj und die Kriegsverlängerer in Washington und in Berlin wollen davon nichts wissen und pumpen immer mehr Milliarden in einen Krieg, der für die Ukraine schon längst verloren ist. Dabei gibt es Optionen zur Beendigung des Konflikts. Und so hätte ein Ende des Krieges aussehen können: Am 29. März 2022 hätte Moskau beinahe einem Frieden zugestimmt, und zwar zu der Bedingung, sich kein neues Territorium einzuverleiben und dass die Ukraine in den kommenden 15 Jahren auf Versuche verzichtet, die Krim und den Donbass mit militärischen Mitteln zurückzuerobern sowie sich keinen militärischen Bündnissen anschließt, ihren atomwaffenfreien Status bestätigt, keine ausländischen Militärstützpunkte und Kontingente stationiert und keine Manöver ohne Zustimmung der Garantiestaaten, einschließlich Russlands, durchführt.


Die Gespräche waren kurz vor dem Abschluss, doch wie wir heute wissen, wurde der durch die direkte Intervention der USA und Großbritanniens vereitelt. Jetzt wird die Territorialfrage auf dem Schlachtfeld geklärt – und so könnte ein Frieden ganz anders aussehen, als es sich die westlichen Kriegsverlängerer und Selenskyj vorgestellt haben. Michael Grandt



F.A.Z.


Herz des Welthandels:

Droht in Taiwan der nächste Krieg?


Handelsblatt


Russlands Angriffskrieg: „Große Müdigkeit und Auszehrung“ – Der Ukraine gehen die Soldaten aus. Die schwierigen Bedingungen des Armeedienstes führen dazu, dass der Ukraine nach zwanzig Monaten Abnutzungskrieg zunehmend die Soldaten fehlen. Ivo Mijnssen


SWI swissinfo


In Friedenszeiten darf die Schweiz als neutraler Staat keiner Militärallianz wie der Nato beitreten, weil diese eine gegenseitige Beistandspflicht vorsieht.


Traditionell neutrale Staaten wie Schweden und Finnland haben nach Beginn des Ukraine-Kriegs ein Nato-Beitrittsgesuch gestellt, was rechtlich einem Verzicht auf die Neutralität gleichkommt.


Die wenig schmeichelhafte taktische Überlegung der Schweiz lautet deshalb: Weil sie mitten in Europa liegt, ist es wenig wahrscheinlich, dass sich ein militärischer Angriff gegen die Schweiz allein richtet. Viel wahrscheinlicher ist es, dass mehrere europäische Länder gleichzeitig angegriffen werden und sich gemeinsam zur Wehr setzen. Wenn nun die Schweiz zu Friedenszeiten bei den militärischen Übungen mitmacht und sich mit kompatiblen Waffensystemen ausrüstet, ist sie fit, um im Ernstfall mit den westlichen Freunden gemeinsam kämpfen zu können, statt sich allein verteidigen zu müssen. In diesem Zusammenhang sehen Expert:innen auch die Typenwahl eines neuen Schweizer Kampfjets: der F-35 des US-Herstellers Lockheed-Martin.


Überhaupt ist die Neutralität für die Schweiz von nicht geringem Nutzen. Es mag paradox klingen, aber die Neutralität ist ein Booster für Waffenverkäufe. Manche Länder wollen sich nicht positionieren, indem sie von Grossmächten wie den USA oder Russland Waffen kaufen,

sondern greifen lieber auf den unverdächtigen Neutralen zurück.


Auch als Gastgeber-Standort und Vermittlerin profitiert die Schweiz von der Neutralität, denn wer sich nicht positioniert, kann glaubhaft als Brückenbauerin auftreten. Allerdings bemühte sich die Schweiz vergeblich um eine Vermittlerrolle im Ukraine-Krieg. Auch der Plan eines Schutzmachtmandats scheiterte am Widerstand Moskaus. Russland sieht die Schweiz nicht mehr als neutrales Land an, seit diese die Sanktionen gegen den Kreml übernommen hat.


BACKSTAGE NEWS


Endlich gute Nachrichten!?


Börsen:


Die Börsen verharren auf hohem Niveau und ich halte weiter an meiner Marktmeinung fest.


Fazit:


Lange Rede – kurzer Sinn:

Stand HEUTE – läuft...


Und sonst so?


In der Ukraine haben sich die Fronten, wie erwartet, festgefahren und Stand HEUTE kann ich noch immer nicht erkennen, wie sich das ändern sollte. Aber – noch schickt der Westen (also „wir“) weiterhin immer mehr Waffen und Munition ins Kampfgebiet, damit das Ganze noch ein Weilchen weitergeht. Als Ewiggestriger würde ich zwar weiterhin diesen Konflikt gerne beenden, aber unsere Politiker sind da anderer Ansicht. Denn – laut dieser Politiker verteidigen wir in der Ukraine immerhin die sogenannte Demokratie. Prinzipiell finde ich diese Aussage irgendwie merkwürdig – zumindest, wenn man mal auf die Daten schaut. Laut dieser Daten unterstützen ca. 60-80% der Russen ihren Präsidenten und den Krieg in der Ukraine. Würden böse Zungen jetzt nicht sagen, das ist dann ein – aus russischer Sicht – demokratisch gedeckter Konflikt??? Und bei uns? Bei uns unterstützen ca. 15% (!) unseren Kanzler – die gesamte Regierung wird zu ca. 35% unterstützt und auch sonst haben fast alle Gesetze dieser Regierung keine Mehrheit im Volk. Ist das denn dann demokratisch? Hmm...


Aber – immerhin hat die Ukraine jetzt auch alle demokratischen Wahlen abgesagt. Was – aus Sicht unserer Politiker - anscheinend ein Zeichen für den Sieg der Demokratie in der Ukraine ist!?


Fazit:


Es läuft, oder? Also – für mich passt da vieles nicht zusammen. Aber – ich habe ja keinerlei Ahnung...und wenn Biden, Scholz, Baerbock und Co. – also die Besten der Besten – der Meinung sind, ein paar hunderttausend mehr tote junge Ukrainer und Russen spielen doch keine Rolle, Hauptsache der Konflikt geht weiter – dann muss das doch stimmen, oder?


Deutschland:


In Deutschland stehen die Zeichen weiter auf Aufschwung!?



Nach gefühlten 50 Jahren Merkel hat Deutschland keine Grenzen mehr, kein Militär, keine Munition, zu wenig Polizei, rechtsfreie Räume, hohe Inflation, hohe Zinsen, kaum Wachstum, steigende Kriminalität, schlechte medizinische Versorgung, keine freien Medien mehr, wenig Energie – da die Atom- und Kohlekraftwerke abgeschaltet wurden, keine Investitionen der Wirtschaft, eine schlechte Infrastruktur und selbst die Bahn fährt so gut wie nie planmäßig und noch nicht mal Strassenränder werden gemäht und wachsen immer mehr zu. Zudem wurde in den letzten 20 Jahren keine neue Zukunftsindustrie in Deutschland angesiedelt und unsere ehemalige Top-Autoindustrie scheint in ein tiefes schwarzes Loch zu blicken. In anderen Industriezweigen sieht es ähnlich aus...


U. s. w. und so fort.


Fazit:


Klingt zwar irgendwie nach Verfall – aber das ist eine Fehleinschätzung! Denn – es läuft rund in Deutschland. Und das ist kein Witz! Denn immerhin hat Merkel für ihre Leistungen (siehe oben) den größten Orden erhalten, denn es jemals in Deutschland gab. Und damit ist doch alles gesagt...


Und die aktuelle Regierung führt das Ganze einfach weiter fort. Läuft...


So – und wo sind jetzt die in der Überschrift versprochenen wirklich guten Nachrichten?


Na hier:


Endlich gute Nachrichten:


Sicher haben Sie es auch bemerkt – es ist sehr kalt und nass geworden in Deutschland. Und das ist eine gute Nachricht! Denn – die Besten der Besten (also Biden, Scholz, Baerbock u. s. w.) sagen ja, dass kaltes und nasses Wetter etwas sehr, sehr gutes ist! Und warmes sommerliches Wetter nennt man ja heute Klimakatastrophe. Daher eine Bitte: Wann immer Sie in den nächsten Monaten jemanden über das Wetter jammern hören, dann berichtigen Sie bitte solche Verschwörungstheoretiker....denn Kälte und Nässe soll doch das Wetter unserer Zukunft sein!


Ok – seit Beginn des Lebens auf diesem Planeten war Wärme immer ein Zeichen für Pflanzenwachstum und vielfältigen Artenreichtum. Kaltes und nasses Wetter bedeutete immer ein Absterben der Vegetation und der Tierwelt – so wie es auch bei uns bisher in jedem Winter und Sommer geschehen ist. Und CO2 war schon immer ein sehr wichtiges und gutes Gas, ohne das ein Leben auf der Erde gar nicht möglich ist. Und es war auch schon immer so, dass mehr CO2 auch ein mehr an Pflanzenwachstum und mehr Leben bedeutet hat.


Aber – jetzt ist das eben anders! Denn die Besten der Besten sagen das!


Und so begab es sich, dass im Westen die Jugend auf die Strasse geht, um sich weniger CO2 und kaltes und nasses Wetter zu erbitten – in dem außer Eiszapfen zwar nichts wächst – aber auch das ist bestimmt nur eine Verschwörungstheorie.



Roland Benn


Weisst du eigentlich, dass die EU wieder die Regulierungswut gepackt hat? Nun will sogar man den Schokohasen das Glöckchen wegnehmen. Wegen Müllvermeidung. Aber: Rechnet man z.B. die in den vergangenen drei Jahren nicht zuletzt durch die EU zu verantwortende Entsorgung von Abermillionen FFP2-Masken, Schutzanzügen und „Impfstoffen“ dagegen, so könnten wohl noch Generationen von Schokohasen ein rotes Halsband mit goldenem Glöckchen tragen – und das ganz ohne schlechtes Umwelt-Gewissen.



Wenn China und Saudi-Arabien nun entschieden haben, kein Öl mehr in die USA zu exportieren, hat das mehrere negative Folgen. Zum einen müssen die Raffinerien das saudi-arabische Öl durch andere ähnliche Ölqualitäten ersetzen. Zum anderen aber hat der Exportstopp in die USA auch eine fatale weltweite Signalwirkung. Denn daß mit China und Saudi-Arabien nun die weltweit ersten Staaten einen Boykott der USA wagen, ist ein deutliches Zeichen für die längst veränderten Kräfteverhältnisse in der Welt. Schlimmer noch ist aber, daß Saudi-Arabiens Loyalität zu den USA ab 1971 ein wichtiger Grundpfeiler des Petrodollar-Systems war und eine offene Konfrontation mit den USA jetzt entsprechende Sorgen auslöst.




JUNGE FREIHEIT


Deutschland will die Staatsbürgerschaft mit einer Gesetzesänderung der Ampel regelrecht verramschen. Frankreich und Schweden bereuen es bitter, einen ähnlichen Fehler früher begangen zu haben. „Die geplante Verkürzung der Frist bis zur Einbürgerung ist kein Zeichen von Liberalität, sondern von Hilflosigkeit“, kommentiert Thilo Sarrazin diese Pläne.


TICHYS EINBLICK


59 anstehende Beförderungen...


...in FDP-Ministerien: Steht das Ende der Ampel bevor? – Stichwort: „Aktion Abendsonne“


Während die Ampel mit klaffenden Milliardenlöchern im Bundeshaushalt kämpft, findet sie dennoch Zeit, für die Ihrigen zu sorgen. Pünktlich vor Jahresende stehen wieder Beförderungen in den Ministerien an. Auffallend dabei: Von den 72 anstehenden Hochstufungen von A15- auf A16-Niveau (Referatsleiter) entfallen ganze 59 auf die Justiz- und Finanzministerien der FDP.


Ähnliche Beförderungswellen in FDP-Ministerien gab es bereits vor 10 Jahren, als Guido Westerwelle 15 Beamte des Außenministeriums ebenfalls von A15 auf A16 beförderte. Dies zog damals allerdings eine Welle der Kritik sowohl der oppositionellen SPD als auch den Medien nach sich.


Interessant ist diese Beförderung vor allem im Hinblick auf die Zukunft der Koalition, denn ähnliche Beförderungswellen hatten in der Vergangenheit den Beinamen „Aktion Abendsonne“, bei der die Lieblinge noch einmal schnell befördert werden, bevor die Nacht hereinbricht.


Die sprichwörtliche Nacht ist dabei immer das Ende der jeweiligen Koalition, was in diesem

Fall ein deutliches Zeichen dafür sein könnte, dass die FDP wohl nicht mehr an eine allzu lange Fortsetzung der Ampelkoalition glaubt…


ARD-Deutschlandtrend


41 Prozent der Deutschen votieren in Umfrage für Neuwahlen.


SWR Aktuell


Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat jetzt ein paar Vorschläge gemacht. Nicht jedes Land soll mehr ein eigenes Ressort in der Kommission haben, also quasi ein eigenes Ministerium. Bei wichtigen Entscheidungen soll eine große Mehrheit reichen und nicht mehr Einstimmigkeit herrschen müssen. Aber um diese Vorschläge umzusetzen, braucht es - genau - Einstimmigkeit. Ob die jemals geben wird? Da muss wieder

viele Nächte verhandelt und gefeilscht werden. Sabrina Fritz


Saarbrücker Zeitung


Das bundesweit teuerste Einheitsfest? Saarland will 7,7 Millionen Euro ausgeben.


2025 wird der deutsche Nationalfeiertag in Saarbrücken gefeiert. Die Einheitsfeier könnte

die bisher teuerste bundesweit werden. Einen konkreten Millionenbetrag hat die Landesregierung bereits in den Haushaltsentwürfen eingeplant.


Reitschuster


Was jetzt die Jusos unter Kühnert-Nachfolger Philipp Türmer fordern, ist so hanebüchen, dass man es einfach nicht verschweigen kann. Ebenso wie die dreiste Irreführung, die sein

Genosse Hubertus Heil verbreitet. Aber dazu später mehr.


Die Nachwuchsorganisation der Kanzlerpartei tritt mit einer Forderung auf, wie man sie eher

von einer radikalen linken Splittergruppe erwartet hätte. Sie wollen faktisch den Kommunismus einführen in Deutschland: Bis zu 60.000 Euro soll jeder über 18-Jährige bekommen. Finanziert werden soll das durch eine Erbschaftssteuer von bis zu 90 Prozent. Faktisch kommt das einer Enteignung gleich. Besonders bizarr: Einzige Voraussetzung für das „Grunderbe“ von 60.000 Euro soll sein, dass man seinen Wohnort in Deutschland hat.


Meinungsfreiheit für den Bürger


Bis Ende des Jahres wollen Bundesinnenministerin Faeser und Thomas Haldenwang den ltimativen Schlag gegen die Meinungsfreiheit verüben. Bis dahin soll ein neues Gesetz regeln, daß alle nicht-staatlichen Stellen in den manischen Kampf gegen Rechts einbezogen werden können. Von der Firma bis zur Bank, vom Ausbildungsbetrieb bis zum Hausarzt: alle sollen sich als inoffizielle „Horch- und Guck“-Mitarbeiter beim VS verdingen können, wenn sich deren Azubi, Kunde oder Patient bei Haldenwang und Faeser irgendwie verdächtig gemacht hat. Sven von Storch



BZ


100 Jahre Berner Freidenker


Am Stammtisch der Gottlosen


Sie sind eine kleine Gruppe, kämpfen aber seit einem Jahrhundert für das Gleiche: die Trennung von Kirche und Staat. Allmählich spüren sie Aufwind. Dölf Barben



Dass Papst Franziskus die Agenda des Weltwirtschaftsforums WEF vollständig unterstützt und direkte Verbindungen zu dessen Gründer Klaus Schwab hält, ist kein Geheimnis mehr. Jetzt stehen Klimawandel und Klimamigration auch ganz oben auf der Agenda des Heiligen Stuhls. Damit verbinden sich bemerkenswerte Forderungen.


Caritas Internationalis und der Heilige Stuhl fordern, dass die 27 EU-Mitglieder jedes Jahr Platz für 20 Millionen neue »Klimaflüchtlinge« schaffen sollen. Andreas von Rétyi



Test


Steuertipps 2023: Wie Sie zum Jahresende jetzt noch sparen können


Bis zum Jahresende ist es nicht mehr lange hin – und die Steuererklärung für das Jahr 2023

rückt in den Fokus. Für alle, die eine Erklärung abgeben müssen, ist der späteste Abgabetermin am 2. September 2024. Für Steuerpflichtige, die ihre Erklärung durch einen Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein erstellen lassen, gelten noch einmal andere Fristen.


An welchen Stellen es vor Silvester 2023 noch Sparpotenzial mit Blick auf die Steuer gibt, hat

die Stiftung Warentest in einem Beitrag auf Test erklärt. Denn der Übergang von einem Jahr zum nächsten ist steuerlich betrachtet oft entscheidend, da sich Pauschalen und Höchstbeträge je auf ein Kalenderjahr beziehen. Hier ein Auszug der wichtigsten Tipps und Hilfen.


Werbungskostenpauschale knacken


Welche Jobkosten sind im Jahr 2023 angefallen und möglicherweise noch fällig? Im Auge behalten sollten Beschäftigte die Werbungskostenpauschale in Höhe von 1.230 Euro (für das Jahr 2023), so der Rat der Stiftung Warentest. Erst wenn sie geknackt sei, senke jede weitere Ausgabe die Steuerlast. Liegt man womöglich bereits knapp an der Grenze, könnte es sich also lohnen, notwendige Investitionen jetzt noch vorzuziehen, so der Tipp.


An Pendlerpauschale und Homeoffice-Pauschale denken


Für viele Beschäftigte relevant ist zum Beispiel die Pendlerpauschale. So können Arbeitnehmer ihren Arbeitsweg als Werbungskosten ansetzen. Pro Kilometer lassen sich 30 Cent veranschlagen – und ab dem 21. Kilometer seit 2022 sogar 38 Cent, wie die Stiftung Warentest in dem Beitrag auf Test (Stand: 15. November 2023) erklärt. Steuerlich einiges an Geld herausholen können zudem viele Beschäftigte, die im Homeoffice arbeiten. Beispiel: „Beschäftigte, die zu Hause ohne eigenes Arbeitszimmer arbeiten, können die Homeoffice-Pauschale von bis zu 1.260 Euro für 210 Arbeitstage absetzen.“


Apropos Jobkosten: Arbeitsmittel dürfen im Jahr des Kaufs abgesetzt werden Auch die Anschaffung von Arbeitsmitteln kann zu Steuerersparnissen führen, wie die Stiftung Warentest betont. Was sollte man mit Blick auf die Steuer wissen? „Schreibtische, Berufsbekleidung oder Smartphones für bis zu 952 Euro brutto können direkt abgesetzt werden“, heißt es auf Test. „Teurere Waren müssen über mehrere Jahre abgeschrieben werden.“ Für Computer und Zubehör wie Drucker, Headsets und berufsbezogene Software gelte seit 2021 „keine Preisgrenze“ mehr.


Steuererklärung: Kosten für den Handwerker verteilen


Auch einige Handwerkerkosten kann man bei der Steuererklärung angeben – und im besten Fall einiges an Geld herausholen. Pro Jahr lassen sich Handwerkerkosten in Höhe von 6.000 Euro geltend machen, wie Test erklärt. 20 Prozent des Rechnungsbetrags senken „direkt die Steuerlast“. Maximal seien somit 1.200 Euro Steuerersparnis möglich. „Steht im nächsten Jahr eine handwerkliche Maßnahme an, kommt eine Abschlagszahlung noch im laufenden Jahr in Betracht“, gibt die Stiftung Warentest in dem Beitrag zu bedenken. „So zieht man die Erstattung vor oder verteilt teure Rechnungen auf zwei Jahre. Fürs Finanzamt zählt nämlich nur, wann das Geld tatsächlich geflossen ist.“


Gesundheitskosten bündeln und Eigenanteil knacken


Manche Krankheits- und Gesundheitskosten kann man in der Steuererklärung als sogenannte außergewöhnliche Belastung geltend machen. Die Experten raten, sämtliche Kosten innerhalb eines Jahres zu bündeln und alle Belege fürs Finanzamt zu sammeln. Anstehende Ausgaben könnten gegebenenfalls „ins aktuelle Jahr vorgezogen werden, um die zumutbare Belastung, also den individuellen Eigenanteil, zu knacken“, heißt es unter anderem auf Test. So könnten Gesundheitskosten gebündelt und die Steuerersparnis optimiert werden. „Wer dagegen unter dem Eigenanteil liegt, kann Ausgaben ins nächste Jahr schieben.“ Anne Hund


Warum es für eine Welt, in der sowas wie Vernunft regiert, so wichtig ist, dass Sie nie mehr Steuern zahlen – und wie das geht


Menschen in aller Welt, in reichen wie in armen Ländern, sind überall in zwei Klassen einzuteilen. Nein, nicht in Rechte und Linke, nicht in Reiche und Arme oder Männer und Frauen, und auch nicht in Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Hier ist der Unterschied, der zählt:


Die eine Klasse arbeitet, egal ob als Angestellte oder Unternehmer, und zahlt auf ihr Einkommen Steuern – und die andere Klasse lebt davon. Wenn immer wieder versucht wird, Unternehmer und Angestellte gegeneinander aufzubringen, dann deswegen, damit nicht dem Dümmsten klar wird, dass beide Gruppen eigentlich auf der gleichen Seite stehen: auf der Seite der Zahler...


Konkret: Wie Sie durch einen Umzug ins Ausland oder mit einer richtigen Auslands-Firma wirklich Steuern sparen können, sprich Ihr Geld behalten können, das können sie monatlich aktuell in "Leben im Ausland" erfahren.




FOCUS online


Wollte nicht auf seine Mutter hören: Sohn von EZB-Chefin zockt mit Krypto und verliert fast gesamtes Vermögen.


KURIER daily


Betrug mit KI: Abzocken mit geklonter Identität


Täter agieren häufig aus dem Ausland. Das macht es schwierig, Straftaten zurückzuverfolgen.

Sogenannte Deepfake-Clips gelten als neue große Herausforderung für Strafverfolgungsbehörden. Deepfakes sind Videos, bei denen ein falsches Gesicht auf das Gesicht einer Person „montiert“ wird. Dieses Gesicht übernimmt nicht nur die Gesten, sondern auch die Stimme und den Text. Stephanie Angerer



Wenn Du nicht gewinnen kannst, achte darauf, nicht zu verlieren. Johan Cruyff
Charles „Charlie“ Munger, die «rechte Hand» von Warren Buffet («Berkshire Hathaway») ist kurz vor seinem 100. Geburtstag verstorben. Erinnern wir uns bitte an einige seiner Kernsätze
  • Das große Geld liegt nicht im Kaufen oder Verkaufen, sondern im Warten.

  • Drei Grundregeln für eine erfolgreiche Karriere:

2) Arbeite niemals für jemanden, den Du nicht respektierst oder bewunderst;

3) Arbeite nur mit Menschen, mit denen Du gerne zusammenarbeitest.

  • Denken Sie daran, dass Ruf und Integrität Ihr wertvollstes Kapital sind und blitzschnell verloren gehen können.

  • Nehmen Sie immer die Hauptstraße, sie wird weniger von Menschen befahren.

  • Nimm eine einfache Idee und nimm sie ernst.


Der frühe Vogel fliegt statistisch gesehen mit weniger Verspätungen und weniger Annullierungen. Und je später am Tag, desto wahrscheinlicher ist es, dass dein Flug verspätet ist oder gestrichen wird. Kathleen Bangs, Pilotin

 




Geldbrief - der bankenunabhängige solide Informationsdienst für Ihre Geld- und Kapitalanalagen.


2x monatlich pünktlich und zuverlässig, konkrete Empfehlungen: Käufe, Verkäufe, Umschichtungen.

 


Leben im Ausland - für alle, die im Ausland erfolgreicher sein wollen - einmal monatlich

 


Vertrauliche Mitteilungen - verlässliche und kompetente Informationen aus Politik und Wirtschaft - einmal wöchentlich.

 


169 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

01edcx7d

bottom of page