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Dein Coiffeur als Konjunktur-Orakel

Wenn mein Coiffeur mir erzählt, er spüre bei seinen KMU-Unternehmerkunden so etwas wie Panik, so ist das zwar kein solider Konjunkturparameter, aber er ist ja auch Chef eines KMU und so denke ich, da sei sicher etwas dran.


Dann erzählt er mir noch flott von der Leber weg, einer berichte von dreifachen Lagerbeständen wie ein Jahr zuvor, ein anderer von einem Drittel des Auftragsbestandes wie vor einem Jahr und so bekommt die Panik langsam ein Gesicht. Kein schönes.


Liest man die Konjunkturberichte von Banken, so findet man schwindende Erwartungen für Umsätze und Margen. Statt 76 Prozent im Jahr 2021 erwarten nur noch 62 Prozent der Unternehmen eine gute oder sehr gute Entwicklung. Nur die Hälfte der Unternehmen geht von steigenden Umsätzen aus.


Das klingt nicht gut. Wenn die Hälfte Angst hat, wird sie anfangen zu sparen und dann wird es natürlich noch schlechter. Dazu kommt immer noch der Fachkräftemangel und weiter steigende Energiekosten.


Was kann man tun? Leider nur Sparen, Bestände herunterfahren, Prozesse verbessern, digitalisieren. Man kann nach weiteren Vertriebskanälen suchen, man kann aktiv werden. Man sollte aktiv werden. Man könnte nach Kooperationen suchen, um Kosten zu teilen.


Man könnte bei adlatus anfragen – die KMU Berater dort sind ja schon ein bisschen älter und haben schon eine Menge Krisen erlebt und überstanden. (Autor: Axel Ulrich), Quelle: adlatus Schweiz.

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Hans-Peter Holbach

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