Schrecken made in Japan
- Holbach News

- 4. Feb.
- 1 Min. Lesezeit
Japan hat gerade den perfekten Markt-Schreckmoment geliefert: Premierministerin Sanae Takaichi ruft Neuwahlen aus und plötzlich wackeln Japans Staatsanleihen.

Die Rendite für zehnjährige Papiere schießt Richtung 2,4 Prozent, bei 40 Jahren sind es sogar über 4 Prozent.
Und während viele auf Trumps neue Zollansage schauen, kommt ein Teil des Gegenwinds ziemlich sicher auch aus Tokio.
Die Lage in 3 Punkten:
Takaichi will per Wahl Rückenwind für mehr Ausgaben auf Pump
Als Lockangebot soll die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel fallen
Anleger fürchten mehr Defizit, mehr Inflation und am Ende höhere Zinsen
Unsere Einordnung: Das ist kein Drama nur für Japan. Wenn Renditen dort weiter steigen, könnten große Investoren Geld aus USA und Europa abziehen und nach Hause holen. Dann wird aus einem lokalen Beben schnell ein globaler Rutsch. Quelle: DAILY BUSINESS.



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