ARD und ZDF schulen ihre Mitarbeiter in „Sprachvorgaben“
- Holbach News
- 9. Jan.
- 2 Min. Lesezeit

Es war zwar nicht verpflichtend, aber es wurde sehr gerne gesehen. Mitarbeiter der öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten ARD und ZDF sollten Weiterbildungsmaßnahmen über sich ergehen lassen, in denen sie darin geschult wurden, bei ihrer Berichterstattung „diskriminierungsfreie“ Sprachregelungen zu bevorzugen. Dies geht jedenfalls aus einer internen Mail der ZDF-Abteilung „Personalentwicklung“ von Mitte Oktober hervor, die u.a. den Weg in die Redaktion der Neuen Züricher Zeitung gefunden hat. Die Führungskräfte des Senders werden in dieser Mail darum gebeten, ihren Untergebenen die Teilnahme an insgesamt zwölf Schulungseinheiten zu empfehlen, die von der Nicht-Regierungsorganisation „Mediendienst Integration“ ausgearbeitet wurden.
Eine Kurseinheit befasst sich beispielsweise mit „Sprachen und Begriffen im Einwanderungsland“. Laut Kursbeschreibung geht es darum, „Anregungen, Beispiele und Tipps für den diskriminierungsfreien Umgang mit Sprache“ zu geben. Die Kursunterlagen selbst bzw. Teile davon wurden wiederum der Bild-Zeitung zugespielt. Hier geht es laut Bild u.a. um die Empfehlung, in der Berichterstattung den Begriff „Flüchtling“ möglichst zu vermeiden, weil dieser „verkleinernd“ wirke. Vielmehr sollte in der Berichterstattung unisono nur noch von „Geflüchteten“ gesprochen werden. Statt von einem „Migrationshintergrund“ zu schreiben oder zu sprechen, solle man lieber „Eingewanderte und ihre Nachkommen“ sagen und auch der Begriff „Flüchtlingswelle“ sei zu vermeiden, weil damit angeblich den Asylmigranten selbst die Verantwortung für Fluchtbewegungen zugewiesen werde. Es gibt auch Schulungsunterlagen, die sich mit der polizeilichen Kriminalstatistik befassen und die den Lesern suggerieren, daß die Kriminalitätsrate bei den in Deutschland lebenden Ausländern stark „überschätzt“ würde.
Der dies alles verzapfende „Mediendienst Integration“ versteht sich selbst als eine „Informationsplattform“ für Journalisten zu den Themen „Flucht, Migration und Diskriminierung“. Er wird von der den Grünen nahestehenden „Amadeu-Antonio-Stiftung“ mittelbar und mit einer Projektförderung durch das Bundesinnenministerium auch direkt mit Steuergeldern finanziert. Der renommierte Verfassungsrechtler Volker Böhme-Nessler hält das Ganze für verfassungsrechtlich problematisch, weil das im Medienstaatsvertrag fest vereinbarte Prinzip der Staatsferne des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (welches wiederum die Rundfunk-Pflichtbeiträge rechtfertigen soll) verletzt sein könnte. Die AfD-Politikerin Alice Weidel schrieb dazu bereits auf ihrem „X-Profil“: „Darum wollen wir die GEZ-Gebühren abschaffen“. (Autor: Thomas Brügmann), Quelle: Vertrauliche Mitteilungen.