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März 2023




KI Künstliche Intelligenz für die Börse?


Sie können mit der Künstlichen Intelligenz fesselnde Liebesbriefe schreiben (lassen), Reden halten, die Schulaufgaben erledigen und sogar eine Doktorarbeit verfassen. All das wird die KI Künstliche Intelligenz immer besser vollbringen. Sie kann lernen. Aber immer nur aus der Vergangenheit. Die zukünftige Entwicklung von Börsenkursen kann die KI nicht vorhersagen.


Dennoch keine Überraschung: Viele Kapitalanleger glauben, damit ihre Börsengewinne verbessern zu können. Oder Verluste zu vermeiden. Banken und Finanzinstitute bieten deshalb immer mehr Anlageangebote mit KI an. Cui bono? Wem nutzt es? Schauen Sie sich die vielen Kauf- und Verkaufssignale bei den fallenden Kursen der Aktie von Credit Suisse an. Wer verdient an den häufigen Umschichtungen? Sie nicht. Natürlich die Banken. Und diese zusätzlichen Kosten bleiben intransparent.


Also, bitte: Vergessen Sie, dass Maschinen Ihnen Börsengewinne bringen werden. Wie auch Sie Ihr Geld solide und wertwachsend anlegen können, lesen Sie zweimal monatlich im erfahrenen Börsendienst Geldbrief. 200 Franken/Euro halbjährlich, die sich auch für Sie als nützliche Investition erweisen werden.


Erinnern Sie sich noch an die mehrfach ausgezeichnete Schweizer Fluggesellschaft SWISSAIR? 2002 war das Ende. Lufthansas SWISS muss unter der Flugnummer der früheren Crossair fliegen. Millionen-Verluste für die Anleger. Es gab nicht einmal mehr gedruckte Aktien. Die hätten heute wenigstens noch einen Sammlerwert…


Und jetzt der Quasi-Konkurs der Credit Suisse. Wieder Millionen an Verlusten für die Aktionäre. Darunter auch viele ehemalige Mitarbeiter der früheren Schweizerischen Kreditanstalt, bei der ich auch einmal ein Konto unterhielt. Was viele noch nicht wissen: Auch die Obligationäre und die Käufer von «strukturierten Produkten» und unbesicherten Zertifikaten werden Millionen verlieren. Wahrscheinlich auch der Schweizer Steuerzahler!


Was noch nicht bekannt ist: Welche Fonds, Kapitalsammelstellen, Pensionskassen, andere Banken, AHV etc. werden wieviel Geld verlieren? Sogar die Liechtensteiner Pensionskassen und das Liechtensteiner Staatsvermögen halten Aktien der Credit Suisse – bis zum bitteren Ende. Auch hier wurde am falschen Ende gespart. Als Geldbrief-Leser hätte man dieser Bank kein Geld gegeben – spätestens seit ich über die CRESCH-Bank im April 2021 geschrieben hatte. Die Sonntagszeitung hat es jedenfalls nachgedruckt.


Welche Bank wird die nächste Pleite bringen? Wie lange ist Ihr Geld bei Banken noch sicher? Eigentlich ganz einfach: Solange es Unwissende gibt, die ihr Geld den Banken zur deren freien Verfügbarkeit überlassen. Richtig: Banken braucht man. Aber nicht, um ihnen Geld zu leihen. Sondern nur als «Dienstleister» für die Führung der Wertschriftendepots. Diese gehören Ihnen (als abgesonderte Sondervermögen).


Für alle, die es wissen wollen/müssen: Seit Jahren stelle ich eine exklusive vertrauliche Informationsschrift zusammen: «Wo ich kein Bankkonto habe». Nur Geldbrief-Abonnenten (hier bitte vorab bestellen) können diese vielleicht überlebenswichtige Informationen zum Vorkassepreis von 90 Fr./Euro über folgenden Link anfordern.



Wer auf diese Information "Wo ich kein Konto habe" verzichtet, darf sich später nicht beschweren…



Die Themen der Zukunft werden so vorerst wohl vor allem durch Schulden, Umverteilung und weniger Marktwirtschaft getragen.




Am 01.01.2023 hat das so genannte Bürgergeld das Arbeitslosengeld II abgelöst. Wir haben es auf seine Tauglichkeit für Selbstständige hin überprüft. Dabei haben wir für euch die wichtigsten Punkte kurz und knackig zusammengefasst.


Das Bürgergeld ist die staatliche Grundsicherung für Menschen. Es kann beantragt werden, wenn man über keine oder nicht genügend Einnahmen verfügt. Es soll allen Menschen in Deutschland, die in eine Notlage geraten sind, ein menschenwürdiges Leben ermöglichen. Es steht auch Selbstständigen zur Verfügung. Verdienst du vorübergehend kein Geld, musst du deine Selbstständigkeit nicht aufgeben und nicht kurzfristig deine sämtlichen Ersparnisse und private Altersvorsorge aufbrauchen.

Durch das neu eingeführte Bürgergeld haben Leistungsempfänger für das erste Jahr ein erhöhtes Schonvermögen in Höhe von 40.000 Euro. Lebt man mit einem Partner in einer gemeinsamen Wohnung (sogenannte Bedarfsgemeinschaft), erhöht sich das Schonvermögen um zusätzlich 15.000 Euro.


Mit dem sogenannten geschützten Vermögen sorgst du für das Alter vor. Seit 1. Januar wird dieses an die Anzahl der Jahre deiner Selbstständigkeit geknüpft. Wer beispielsweise 20 Jahre selbstständig war, dessen Altersvorsorge wird bis zu einer Summe von 160.000 Euro geschützt. Und das unabhängig von der Anlageform.

Viele Anspruchsberechtigte nehmen ihr Recht auf Grundsicherung nicht wahr. Das liegt in nicht wenigen Fällen an der unvorstellbaren Bürokratie bei der Beantragung der Hilfen. Denn diese ist trotz gegenteiliger Versprechungen nicht weniger geworden – gerade für Selbstständige.


Es ist mal wieder so weit: Gefühlt zum 83. Mal wird politisch darüber diskutiert, ob Provisionen im Finanzvertrieb abgeschafft werden sollten oder nicht. Druck macht diesmal die EU, ganz konkret die Finanzmarktkommissarin Mairead McGuinness. Gut so, denn schon lange ist meiner Meinung nach ein Provisionsverbot in Deutschland fällig. Der Aufschrei der betroffenen Banken und Finanzdienstleister ist riesig.


Das Hauptargument: Wenn Provisionen im Finanzvertrieb wegfallen, wird alternativ die Honorarberatung eingeführt und diese können sich nicht alle Menschen leisten. Deshalb würde eine Beratungslücke entstehen. Das ist jedoch schlicht nicht zutreffend. Denn: Was nicht da ist, kann auch nicht wegfallen. Es gibt de facto heute keine Beratung in Banken (und erst recht keine kostenlose Beratung), sondern nur einen reinen Produktverkauf, der das Überleben der provisionsfinanzierten Banken sicherstellt.



Wer Schulden nicht rechtzeitig bezahlt, muss seit Jahresbeginn erheblich tiefer in die Tasche greifen. Erstmals seit 14 Jahren hat die Deutsche Bundesbank den Basiszins erhöht — von minus 0,88 auf plus 1,62 Prozent. Hintergrund sind die Zinsschritte der Europäischen Zentralbank der vergangenen Monate zur Bekämpfung der Inflation. Die Bundesbank berechnet den Basiszins nach einem gesetzlich festgelegten Schlüssel jeweils zum 1. Januar und zum 1. Juli. Seit 2013 war der Wert negativ und hatte seit Juli 2016 minus 0,88 Prozent betragen. Der Satz für 2023 galt letztmals im ersten Halbjahr 2009. Bei Einführung des Eurobargelds im Jahr 2002 hatte der Basiszins mit 2,71 Prozent seinen Höchststand. Der Basiszins wird an vielen Stellen eingesetzt, um Verzugszinsen zu berechnen, beispielsweise wenn eine Bank einen Hypothekenkredit gekündigt hat. Dann werden die ausstehenden Forderungen pro Jahr mit dem Basiszins plus 2,5 Prozent extra verzinst. Ab 1. Januar wird also ein Zinssatz von insgesamt 4,12 Prozent angesetzt. Auch für unbezahlte Rechnungen ist der Basiszins relevant. Mrm




Für die AHV resultiert beim Jahresabschluss 2022 ein hoher Verlust (CHF 421 Mio.). Auch die FAK verbucht ein negatives Jahresergebnis (CHF 14 Mio.). Die IV hingegen schreibt positive Zahlen (3 Mio.).


Die deutschen Banken und Sparkassen verdienen hervorragend an der Zinspolitik der EZB, mit der diese auf die höchste Inflation seit Jahrzehnten reagiert. Deutschlands Sparer hingegen gehen so gut wie leer aus. Unterdessen wird die Immobilienfinanzierung allmählich unerschwinglich. Michael Brückner


EZB streitet über Zinspfad


Gipfel könnte spätestens September erreicht sein: Über den weiteren Zinspfad herrscht im EZB-Rat Uneinigkeit. Meldeten sich zuletzt doch ungewöhnlich viele EZB-Ratsmitglieder öffentlich zu Wort. Während die deutsche EZB-Direktorin Isabel Schnabel, die als Sprachrohr von Christine Lagarde gilt, warnte, dass sich die Inflation hartnäckiger erweisen könnte als von den Finanzmärkten eingepreist, verwies Chefvolkswirt Philip Lane auf die Unsicherheiten bezüglich der Wirkungen der Geldpolitik auf die Wirtschaft. Konkreter wurde der italienische EZB-Direktor Fabio Panetta, der für künftig kleinere Zinsschritte warb. Der französische Notenbank-Chef François Villeroy de Galhau glaubt, dass die EZB den Zinsgipfel spätestens im September erreicht haben wird. Zinssenkungen noch 2023 sieht er nicht. Diese hingen auch von der Entwicklung der noch hartnäckigen Kerninflation ab. fm


DIE EINE-BILLIONEN US-DOLLAR-PLATIN-MÜNZE UND DIE INFLATIONISTEN


Die öffentlichen Schulden in den Vereinigten Staaten von Amerika belaufen sich mittlerweile auf 31,4 Billionen US-Dollar. Sie entsprechen damit etwa 120 Prozent des US-Bruttoinlandsproduktes – sind so hoch wie seit Ende des Zweiten Weltkrieges nicht mehr. Und es reicht immer noch nicht mit den Schulden. Um nicht zahlungsunfähig zu werden, muss bis Anfang Juni dieses Jahres die Schuldengrenze („Debt ceiling“) erhöht werden. Sie wurde vor mehr als 100 Jahren geschaffen, und seither wurde sie um mehr als 100 mal geändert beziehungsweise angehoben. Durch eine Erhöhung der Schuldengrenze können nur bereits bestehende Zahlungsverpflichtungen des US-Staates mit neuen Krediten finanziert werden, aber keine neuen Ausgaben.


Es ist unmittelbar klar, um was es sich hier handelt: Zum einen ist es ein despotischer Schritt, der das „Königsrecht“ des Parlaments, die Hoheit über das Budget, einschränkt, die Kontrolle der Parlamentarier über die Regierung aus der Hand gibt.


Zum anderen handelt es sich um eine Geldschaffung aus dem Nichts. Um eine Art „Hubschraubergeld“ („Helicopter money“), das die US-Administration zwar nicht über der Bevölkerung in Form von Banknoten abwirft, das sie jedoch per Überweisung auf die Konten der von ihr begünstigten Bürger und Unternehmer schickt. Nun könnte man sagen: Im Grunde ist diese Form der Geldmengenvermehrung gar nicht so anders als der Aufkauf von Staatsanleihen durch die Zentralbank. Auch hier wird ja neues Geld aus dem Nichts erzeugt – und gleiches wäre der Fall, wenn die Zentralbank eine Platinmünze mit einem astronomischen Nennwert monetisiert. Doch es gibt einen wichtigen Unterschied.


Solange die Zwischenschaltung des Kreditmarktes erforderlich ist, damit der Staat an neues Geld gelangt, ist immer auch die Gefahr latent, dass die Investoren ihr Vertrauen in den Staatskredit verlieren. Um das zu verhindern, halten nicht nur in den USA, sondern in allen grossen Währungsräumen die staatlichen Zentralbanken die Zinsen künstlich tief, damit den Staaten ihre Kreditkosten nicht davonlaufen. Dazu senken die Geldbehörden die Kurzfristzinsen und damit auch die Langfristzinsen im Zeitablauf immer weiter ab; und/oder sie kaufen Staatsanleihen auf, so dass deren Kurse steigen und Renditen fallen. (Auf diese Weise war es beispielsweise möglich, die durchschnittlichen Kreditkosten der US-Staatsschulden in den letzten Jahren auf nur noch 1,5 Prozent herunterzuschleusen.) Gleichzeitig wird der Schein gewahrt, die Staaten unterstünden der Disziplin der Märkte, der rigorosen Kreditbeurteilung privater Anleger. Und das Banken- und Finanzsystem reibt sich die Hände: Man verdient prächtig daran, immer neue Staatsanleihen zu platzieren, sie zu handeln, sie an Investoren und Zentralbanken zu verkaufen.


Wenn die US-Zentralbank jedoch fortan neues Geld „einfach so“ erzeugt, also etwa durch die Monetisierung einer Münze (zu einem Mondpreis), und zwar immer dann, wenn es aus tagespolitischer Sicht genehm ist, dann kann zwar der „lästige“ Kreditmarkt umgangen werden (was „Wall Street“ natürlich gar nicht gut finden würde). Doch das folgende Problem entsteht dadurch: Die Zentralbank muss – solange nicht alle Staatsschulden getilgt sind beziehungsweise neue ausgegeben werden – weiter Staatsanleihen kaufen, um die Zinsen niedrig zu halten. Das führt zu einer Ausweitung der Geldmenge. Zusammen mit der Münzmonetisierung würde das Ganze hochgradig inflationär, würde absehbar die Kaufkraft des Geldes noch stärker absenken.


Ist es da tröstlich, dass US-Finanzministerin Janet Yellen verlauten ließ, die Ausgabe einer US-Dollar-Platinmünze mit einem Nennwert von einer Billion (englisch: Trillion) sei nur eine „lustige Zugabe“ (ein „Gimmick“), eine Idee, die man nicht weiterverfolgen sollte? Nein, denn das eigentliche Problem ist nicht die Frage, mit welchen besonderen Tricks sich die Geldmenge in der Volkswirtschaft ausweiten lässt, sondern die allgemeine Akzeptanz des ungedeckten Geldsystems. Mit seiner unablässigen Geldmengenvermehrung ist es in höchstem Maße „sozial“ ungerecht, ebnet den Weg zum allmächtigen Staat, manövriert die Volkswirtschaften in eine Überschuldungssituation, in der irgendwann – weil die finanzielle Bedrängnis so groß geworden ist – das hemmungslose Ausweiten der Geldmenge von Regierenden und Regierten als die Politik des vergleichbar kleinsten Übels angesehen wird.


Die Idee, eine 1 Billionen US-Dollar-Platinmünze auszugeben, entspringt eben dieser Geisteshaltung, die sich als Inflationismus im fortgeschrittenen Stadium bezeichnen lässt. Es geht den Inflationisten nicht nur darum, die Geldmenge nach Belieben und vor allem immer weiter auszudehnen, um das Gewünschte, was es auch sei, zu finanzieren. Ihnen ist auch kein Vorschlag zu regellos, zu absurd, um das Ausweiten der Geldmenge zu (schein-)legitimieren. In ihrem Windschatten segeln die radikalen Umstürzler, die wissen, dass die Geldwertzerstörung Kräfte erzeugt, die die freie Wirtschaft und Gesellschaft (beziehungsweise was von ihr noch übrig ist) hinwegfegen und – durch die wirtschaftliche und moralische Zerstörung, die die Inflation bewirkt – sehr wahrscheinlich so etwas wie eine sozialistische Tyrannei herbeiführen. Den Vorschlag, eine 1 Billionen US-Dollar-Platinmünze auszugeben, sollte man daher als Menetekel interpretieren.



Die Lust am Untergang


Wie anders wäre es zu erklären, dass das Buch, „Das Ende des Kapitalismus“, der „taz“-Journalistin Ulrike Herrmann nicht nur dem „Spiegel“ eine wohlwollende Titelgeschichte wert war, sondern in den Bestsellerlisten ganz oben steht. Darin enthalten: eine Anleitung zur Wirtschaftsdiktatur nach dem Muster der britischen Kriegswirtschaft im Zweiten Weltkrieg. Herrmann fordert die schnelle Rückkehr zum Bruttosozialprodukt von 1978 — also zu nur noch 50 Prozent der heutigen Wirtschaftsleistung. Da das freiwillig kaum denkbar ist, müssten Gesetze nach dem Vorbild der britischen Kriegsgesetze von Winston Churchill her, die inklusive der Zuteilung von Essensmarken, der Rückkehr der Arbeitnehmer in die Landwirtschaft und des Verbots von Flügen und Flughäfen das aktuelle Leben stoppen. Die Autorin macht keinen Hehl daraus, dass sie dafür die Demokratie zur Disposition stellen will, weil keine Demokratie so etwas beschließen wird. „Leider wird es ohne Verbote nicht gehen. Unsere Lebensweise kann nur dann ökologisch sein, wenn nicht jede jederzeit unbegrenzt konsumiert. Die Analogie zum Zweiten Weltkrieg ist daher passend: Sie macht klar, dass es Opfer kostet, eine ökologische Kreislaufwirtschaft aufzubauen. Nur Verzicht sichert das Überleben — wie im Krieg.“


Und weiter: „Da grüne Energie knapp sein wird, müssten manche Branchen deutlich schrumpfen oder wären gänzlich obsolet. Vor allem Luftfahrt, Banken, Versicherungen, Autofirmen und Teile der Chemieindustrie hätten keine große Zukunft. Millionen Menschen würden arbeitslos und müssten neue Stellen finden, etwa im Klimaschutz. Dieser ökologische Umbau wäre nur geordnet möglich, wenn der Staat steuert und alle Betroffenen absichert.“ Nun kann man als vernunftbegabtes Wesen einwenden, dass Sozialismus in der Vergangenheit noch nie als Wirtschaftsform funktioniert hat, und auch die Frage stellen, wie der Staat denn die Betroffenen absichert? Denn mit der Wirtschaft schrumpfen auch die Steuereinnahmen und auch die Reichen sind nicht mehr reich: Häuser, Wohnungen, Wertpapiere sind nahezu unverkäuflich — denn keiner hat mehr genügend Geld, um sie zu kaufen. Wie wäre das also zu finanzieren? Wichtiger erscheint mir aber ein anderer Aspekt der Ideologie des Buchs: Eine Autorin stellt um des Klimas willen die Demokratie zur Disposition, doch es gibt keinen Aufschrei! Sie erntet Stürme der Begeisterung und ihr Buch wird zum Bestseller. Nicht der Aktienmarkt, sondern das gibt allen Grund zur Sorge. Frank Pöpsel


Wie auch bei anderen Schweizer Kreditkarten fallen auch bei Gratis-Kreditkarten hohe Kreditzinsen an, wenn eine Rechnung nicht rechtzeitig beglichen wird. Tatsächlich sind Kreditkosten eine wichtige Einnahmequelle für Kreditkarten-Herausgeber. Tipp: Richten Sie ein Lastschriftverfahren ein, damit Sie nie die teuren Kreditzinsen bezahlen müssen.


Die Zinsen für den Dispo – das ist die Kurzform für Dispositionskredit (auch: eingeräumte Kontoüberziehung) – sind deutlich höher als die klassischer Ratenkredite. Wenn Sie also auf Ihrem Konto länger ins Minus rutschen, kann das teuer werden. Aber keine Sorge: Es gibt Alternativen zur dauernden Kontoüberziehung, mit denen Sie schnell wieder ins Plus kommen. Sie können auch einen Verbraucher- beziehungsweise Ratenkredit beantragen. In der Regel erhalten Sie den schnell und unkompliziert – und die Zinsen dafür sind meist deutlich niedriger als die vergleichsweise hohen Dispozinsen. Grund dafür sind die Kosten der Kreditinstitute, die wegen der Flexibilität, die sie ihren Kundinnen und Kunden gewähren, höher sind. Hinzu kommt, dass mit der Zinswende Banken und Sparkassen höhere Zinsen bei der Zentralbank für geborgtes Geld zahlen müssen. Geld zu verleihen ist für sie teurer geworden.


Das offiziell erste durch eine KI erzeugte deutsche Börsenlexikon


Wahrscheinlich haben Sie auch schon das ein oder andere über ChatGPT gelesen oder davon gehört. Wir natürlich auch. Und für uns war das nicht nur ein typisches Hype-Thema – nein, es geht natürlich auch um die Zukunft von Stockstreet: Wenn alles, was da so geschrieben wurde, richtig ist, können wir dann vielleicht bald einpacken? Werden dann keine Redakteure mehr gebraucht, die Texte schreiben? Man stellt Fragen, und eine künstliche Intelligenz (KI) spuckt alles aus, was man dazu braucht, genau in der gewünschten Länge? Unheimliche Vorstellung …

ChatGPT kann keine Prognosen und aktuellen Marktanalysen

Also haben wir uns ChatGPT angeschaut. Zunächst einmal stellte sich Erleichterung ein. Wer hätte es gedacht: Börsenprognosen und detailliertere Analysen zum aktuellen Markt kann ChatGPT nicht. So schnell werden wir nicht ersetzt. Aber wie ist es damit, Texte zu schreiben? Die ersten Versuche erschienen erstaunlich vielversprechend und auch ein wenig beängstigend.

Ein komplettes Börsenlexikon von einer KI?

Erschreckendes Ergebnis: ChatGPT taugt nichts!

30 Prozent der von ChatGPT ausgeworfenen Definitionen waren falsch!

Knapp ein Drittel aller Beiträge enthalten Fehler oder sind komplett falsch!

Schlechte Qualität im Satzbau, Sprache und Grammatik

Fazit

Warum wir die Definitionen von ChatGPT trotzdem veröffentlichen

Sie wollen Beispiele? Gerne …

Was, bitte schön, ist ein Investmentfahrzeug?

Natürlich gab es auch lustiges: Bei „Fonds“ warf ChatGPT folgende Definition aus: Was sind Fonds? „Fonds sind Investmentfahrzeuge, bei denen Geld von vielen Anlegern zusammengelegt wird, um damit eine Vielzahl von Anlageinstrumenten wie Aktien, Anleihen, Rohstoffe oder Immobilien zu erwerben.“

Kommentar von Stockstreet: Lustig, was wohl Investmentfahrzeuge sind? Fahren da Busse durch die Stadt, in denen man mitfahren kann, um Investments zu tätigen? Nein, hier liegt ein klassischer Übersetzungsfehler vor: ChatGPT hat wohl „investment vehicle“ gemeint, also eine Anlageform.

Fehler, die eine gewisse Aufmerksamkeit erfordern

Auch sehr genau aufpassen musste man bei der Definition von Billigst:

Was ist eine Kerze?



Aktien: Die absoluten Ertragsaussichten für Industrieländeraktien sind unattraktiv, da die restriktiven Finanzierungsbedingungen in Verbindung mit dem nachlassenden Wachstum ein schwieriges Umfeld für Unternehmensgewinne schaffen.


USA: Der Leitzins dürfte bei 4.75% bis 5.00% den Höchstwert erreichen und bis Ende 2023 auf diesem Niveau verharren.


Die Europäische Zentralbank (EZB) wird die Zinsen wahrscheinlich bis Mitte 2023 auf die endgültige Höhe von 3.5% anheben. Mit Zinssenkungen rechnen wir 2023 nicht.


Von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) erwarten wir Zinserhöhungen auf 1.75% mit einer anschliessenden Pause.



Wenig Glanz für Anleger im E-Commerce


Nach der Corona-Sonderkonjunktur sind die Sternstunden des E-Commerce längst vorbei. Laut Branchenverband bevh fiel 2022 der Umsatz um 8,8% auf 90,4 Mrd. Euro. Auch die Börse strafte im Vj. viele der Unternehmen wie z.B. About You und Delivery Hero mit Kurseinbrüchen von 72% bzw. 55% rigoros ab, angetrieben durch fehlende Gewinne der Wachstumsunternehmen und hohe Verschuldungsgrade (z.B. About You: 4,9x EBITDA), die in einem steigenden Zinsumfeld zum Nachteil werden. Bei vier von sieben Online-Händlern hat PLATOW zum Meiden geraten und wer diesem Ratschlag folgte, dem blieben größere Kursverluste erspart.



Die goldene Generation steht zunehmend im Fokus von Anlagestrategien. Welche Altersgruppe hat die höchste Wohneigentumsquote in Deutschland? Menschen in den 60ern und 70ern. Wie hoch ist das Durchschnittsalter der Kreuzfahrtteilnehmer? 60 Jahre. Wie hoch ist das Durchschnittsalter eines Fahrers oder einer Fahrerin der Mercedes S-Klasse: 63 Jahre. Und mehr als zwei Drittel des deutschen Vermögens sind in den Händen von Menschen über 50 Jahren. Diese Beispiele zeigen einen klaren Trend: Ältere Menschen haben die größte Kaufkraft in unserer Gesellschaft. Genau genommen handelt es sich um die Babyboomer-Generation, die zwischen 1955 und 1965 geboren wurde. Dabei liegt eine „goldene Generation“ vor, die eine Phase des ökonomischen Aufschwungs einleitete: das viel beschworene „Wirtschaftswunder“. Dieser Generation verdankt Deutschland einen großen Teil seines heutigen Wohlstands und Kapitalstocks.


DAX: Letztlich kommt es darauf an, in welche Richtung der DAX die aktuelle Seitwärtskonsolidierung verlässt.


Bis dahin sollte man sich in Geduld üben. Denn die Seitwärtstendenz lässt sich aufgrund der diversen Fehlsignale nur sehr schwer zum Trading nutzen. Sobald aber der Ausbruch nachhaltig erfolgt ist und sich ein neuer Trend abzeichnet, kann man Trades in Ausbruchsrichtung platzieren.


In Deutschland gibt es zwei Arten von Finanzberatern. Finanzanlagenvermittler empfehlen Wertpapiere und streichen dafür eine Provision ein, die sie vom Herausgeber des Wertpapiers erhalten. Honorar-Finanzanlagenberater oder Honorar-Anlageberater dürfen für die Beratung bloß ein Honorar vom Kunden annehmen.


Die Verbraucherzentralen wollen die Provisionsberatung verbieten und raten zur Honorarberatung. „Die Beratungserfahrung der Verbraucherzentralen belegen, dass die Anbieter ihren Wissensvorsprung häufig ausnutzen und Verbraucher dadurch übervorteilen“, heißt es auf der Internetseite.


Provisionsberater würden nur am Verkauf von Produkten mit Provision oder Marge verdienen. „Günstige Produkte können sie meist nicht empfehlen“, schreiben die Verbraucherschützer. Außerdem seien die Produkte oft so kompliziert aufgebaut, dass Laien nicht einschätzen könnten, ob sie zur Altersvorsorge taugten.


Die meisten Anleger wollen nicht für Vermögensberatung bezahlen. Laut einer repräsentativen Umfrage des Beratungsunternehmens Kantar aus dem Jahr 2021 sind 74 Prozent dazu nicht bereit. Nur 16 Prozent würden ein gesondertes Honorar bezahlen. Als angemessen erachteten sie dabei im Schnitt einen Stundensatz von 35 Euro. Bloß 0,3 Prozent gaben an, sie würden ein Stundenhonorar von 180 Euro bezahlen.


Echte Honorarberater sind denn auch extrem selten. Zum 1. Januar 2023 waren gerade einmal 306 Honorar-Finanzanlagenberater im Vermittlerregister der IHK eingetragen. Hingegen gab es knapp 39.950 Finanzanlagenvermittler. Die echten Honorarberater machen also weniger als 0,8 Prozent aller bei der IHK gemeldeten Finanzberater aus.


Der Honorar-Anlageberater untersteht dabei der Aufsicht der Bafin, während der Honorar-Finanzanlagenberater vom lokalen IHK-Ableger beaufsichtigt wird. Der Honorar-Finanzanlagenberater darf je nach Zulassung Anteile an offenen Investmentvermögen, geschlossenen Investmentvermögen sowie Vermögensanlagen wie etwa Nachrangdarlehen oder stille Beteiligungen empfehlen. Der Honorar-Anlageberater darf neben Fonds auch zu Einzelwerten wie Aktien eines bestimmten Unternehmens oder einer bestimmten Anleihe raten. Elias Huber

„Wenn die Japaner ihre Staatsanleihen verkaufen“


Dieser legendäre Satz des Börsen-Urgesteins Hans-Dieter Schulz ist nicht nur alten Zuschauern der „Telebörse“, Deutschlands ältestem Fernseh-Börsen-Formates, ein Begriff. Schulz, Jahrgang 1935 und heute nicht mehr öffentlich tätig, warnte seine Zuschauer für den Teilsektor Volkswirtschaft immer vor dem Tag, an dem die japanische Notenbank ihre ausländischen US-Dollar- und Euro-Staatsanleihen auf den Markt werfen wird und den sich daraus ergebenden Renditeanstiegen in Folge sinkender Kurse für die Bonds aus New York und Frankfurt. Lange hat es gedauert – fast 20 Jahre war die japanische Notenbank und in deren Schlepptau Banken und Versicherung aus Nippon ein stabiler Investor am internationalen Rentenmarkt. War, denn in den vergangenen zwölf Monaten flossen rund 185 Mrd. US-Dollar aus dem Markt ab, da Bond-Papiere im großen Stil verkauft wurden.


In Verbindung mit den sich verändernden politischen Rahmenbedingungen in der Folge des Umgangs des Westens mit dem Krieg in der Ukraine sowie der Zinswende hat dies negative Auswirkungen für Bundesanleihen und US-Treasuries. Gut sichtbar etwa am Kurs des Bund-Futures, der beständig nach Süden driftet. Und auch das ist Gift für die Aktienmärkte. Hält der Verkaufsdruck aus Tokio 2023 an, was angesichts der Signale von dort sehr gut möglich ist, dürfte der Renditeanstieg am Bondmarkt weitergehen. Wenn die übrigen negativen Einflussfaktoren am Bondmarkt auch 2023 bestehen, werden der Druck und die Bilanzverluste deutlich steigen. Von den Notenbanken, die im Rahmen der Anleihekäufe im Markt zu damals aktuellen Kursen Bonds erworben haben, gar nicht zu sprechen. Kurzum, trotz der aktuellen Rally etwa im DAX, droht hier massives Ungemach. Eine Gemengelage, die das Setzen der Jetons am Börsentisch – auch aufgrund der vielen weiteren Problemstellungen – letztendlich zu einem Glücksspiel mutieren lässt. Denn günstige Bewertungen, stabile Gewinne, hohe Cashflows bei Unternehmen sind dann nur Momentaufnahmen der Haussiers gewesen. Bleiben Sie achtsam. Börsen-Hermes


Österreichs Regierung geht einen weiteren großen Schritt zur Überwachung und Registrierung des Mobilitätsverhaltens der Bürger. Jahresfahrleistung und Spritverbrauch werden erfasst und gemeldet. Wollte man individuelle CO2-Zuteilungen für alle Österreicher einführen, hätte man damit eine wichtige Vorarbeit geleistet. Hintergrund ist eine EU-Regulierung.



Die Streichung Liechtensteins von der Liste der nicht-kooperativen Jurisdiktionen trat ab dem 11. Februar 2023 in Kraft.



„Leer stehende Gebäude beschlagnahmen“:

Linke befeuert Debatte um Unterbringung von Geflüchteten. Florian Naumann


Die Diskussion um die Neutralität der Schweiz spaltet die Generationen. Die SVP kann mit ihrer Initiative am ehesten noch bei den jüngeren Semestern punkten. Und will deshalb gezielter an sie herantreten.


Die Neutralitäts-Initiative will in der Verfassung die immerwährende bewaffnete Neutralität der Schweiz festschreiben. Auch das Ergreifen von Sanktionen gegen Staaten wäre künftig verboten. Seit November läuft die Unterschriftensammlung.


Kein anderes Land dieser Erde zwingt seiner Bevölkerung deren (je nach Auffassung angebliche oder tatsächliche) „globale Verantwortung“ so auf, wie dies in Deutschland der Fall ist. Wir sollen unsere Industrie herunterfahren, um das Klima zu „retten“ und das Auto möglichst aus unserem täglichen Leben verbannen. Wie dies z.B. auf dem Land wohnenden, älteren Herrschaften gelingen soll, interessiert dabei offenbar niemanden. Genauso wenig wie die Tatsache, daß wir damit das Rückgrat unserer deutschen Wirtschaft, das eben noch immer durch die Automobil- und die Zulieferindustrie gekennzeichnet ist, unwiederbringlich schädigen. Und außerdem will Deutschland – gemessen an seiner Größe – mehr Migranten und Asylanten aufnehmen als jedes andere Land. Schließlich müssen die deutschen Steuerzahler auch noch für alle Rettungspakete zahlen, für jeden von der deutschen Regierung großspurig angekündigten „Doppel-Wumms“. Ganz gleich, ob das Geld in Deutschland verbleibt oder eben nicht. Unser Land – oder besser gesagt: dessen Steuer- und Abgabenzahler – werden offenbar für so reich gehalten, daß diese Lasten als tragbar erachtet werden. Doch ist dies wirklich der Fall? Schon vor einigen Jahren wiesen wir jedenfalls an dieser Stelle darauf hin, daß das Medianvermögen der Deutschen (die eine Hälfte besitzt mehr, die andere weniger) beispielsweise deutlich geringer ist als das der Italiener. Gleichwohl wird Italien in der allgemeinen Wahrnehmung (und in der diesbezüglichen Propaganda) für deutlich ärmer als Deutschland erachtet. Dahinter steckt offenbar ein System. Denn wie sollten die deutschen Politiker sonst ihren Wählern immer wieder erzählen können, daß diese von ihrem angeblichen Reichtum immer noch etwas mehr für „gute Zwecke“ abgeben sollen? (tb)




Der Bundesordner kann dann mal weg


Mit dem eArchiv stellt KLARA ein revisionssicheres digitales Archivmodul für KMU bereit. Damit sollen die Papierberge im Keller der Unternehmen der Vergangenheit angehören.


Schon lange ohne Papier funktionieren, blieb das Archiv eine Achillesferse. Denn die Geschäftsbücherverordung (GeBüV) schreibt vor, dass alle relevanten Unterlagen zehn Jahre lang aufbewahrt werden müssen. Auch die Kundinnen und Kunden von KLARA, der Schweizer Business-Software, mussten deshalb Papierbelege aufbewahren. Doch damit ist Schluss: Mit dem KLARA eArchiv steht ein revisionssicheres digitales Archivmodul bereit. Alle Geschäftsbelege werden elektronisch und fälschungssicher abgelegt. Die KMU können sich damit von ihren Bundesordnern verabschieden.


Weg vom Papier


Renato Stalder, CEO von KLARA, sagt dazu: «Der alte Zopf mit dem Archiv hat uns schon lange gestört. Sogar wer seine Prozesse vorbildlich digitalisiert hatte, war gezwungen, immer noch Papier im Keller zu horten.» Als erste KMU-Business-Software ermöglicht KLARA nun durchgängig digitales Arbeiten. Von der Offertstellung über die Verbuchung bis zur Archivierung läuft der ganze Workflow in einer sicheren Cloud. Das erleichtere den Kundinnen und Kunden ihre Arbeit, meint Stalder – ganz nach dem Motto «Wir machen dein Büro einfach».


Die Suche nach einem bestimmten Beleg im Papierarchiv kann viel Zeit verschlingen. Dank der vollständigen Indizierung aller Dokumente und einfachen Suchfunktionen werden die benötigten Dokumente im KLARA eArchiv schnell gefunden. Besonders interessant ist auch der zeit- und ortsunabhängige Zugriff: Nicht nur das Unternehmen, sondern auch externe Partner wie ein Treuhänder erhalten, wenn gewünscht, unkomplizierten und sicheren Zugriff auf die Daten. Und dank der lückenlosen Archivierung kann selbst die von vielen Firmen gefürchtete Steuer- oder AHV-Revision einfacher und schneller erledigt werden. Nicht zuletzt gehe es um Mietkosten, sagt Renato Stalder: «Viele Unternehmen setzen zunehmend auf Homeoffice und verkleinern ihre Büroflächen. Nun können sie auch den Lagerraum für die alten Akten einsparen, das rechnet sich.»


Zeit genau erfassen


Mit der Online Zeiterfassung für KMU, KLARA Time, können die Arbeitszeiten der Mitarbeitenden mit der Software erfasst werden und fliessen automatisch in die Lohnbuchhaltung. «Wenn wir schon die Papierberge, die Ordner und die Excel-Listen abschaffen, wollen wir auch die Stempeluhr loswerden. Statt eine teure externe Lösung nur für die Zeiterfassung kaufen zu müssen, können unsere Kundinnen und Kunden die Zeiterfassung bequem in ihr Softwarepaket integrieren», kommentiert Stalder.


Fünf Jahre nach dem Start von KLARA zeichnet sich damit ab, wie eine durchgängig digitale KMU-Administration aussehen kann. Die Software sei nicht Selbstzweck, betont Stalder: «Seit Jahr und Tag verspricht die Politik, die Schweizer KMU von mühseligen Tätigkeiten zu entlasten. Unser Eindruck ist leider, dass es hier nicht vorwärtsgeht. Umso mehr Freude haben wir daran, dass KLARA zu einem administrativen Rückgrat wird. Denn Unternehmerinnen und Unternehmer sind Machertypen. Sie wollen ihre Zeit nicht mit Verwaltungsaufgaben vertrödeln – sie wollen arbeiten und erfolgreich sein.»


Studie zeigt, wie Intelligenz und Einkommen zusammenhängen.


Je mehr jemand verdient, desto klüger ist er? Bei den höchsten Einkommen gilt dieser Zusammenhang keinesfalls. Superreiche dürften also nicht nur dank ihres großen Geistes an Geld gekommen sein. Doch wodurch dann?


Die Ideen von Habecks Vordenkerin sind in Deutschland völlig fehl am Platz


Jede neue Generation von Wirtschaftspolitikern führt zugleich auch eine neue Generation von Wirtschaftstheoretikern aufs Parkett. Der Paartanz von Macht und Wissenschaft hat sich bewährt: Das eigene Tun soll schließlich wissenschaftlich fundiert scheinen und gegen externe Kritik immunisiert werden.


Wirtschaftsminister Ludwig Erhard berief sich auf den Nationalökonom Alfred Müller-Armack, den eigentlichen Erfinder der sozialen Marktwirtschaft. Helmut Schmidt war der getreue Schüler von John Maynard Keynes; die FDP-Wirtschaftsminister, Lambsdorff, Bangemann, Hausmann, Rösler und Brüderle fraternisierten mit dem Chicago Boy Milton Friedman, dessen angebotsorientierte Politik („money matters“) sie vom Hörsaal in den Plenarsaal transportieren wollten.


Robert Habeck – der erste grüne Wirtschaftsminister – bringt ebenfalls eine Haus-Ökonomin mit, die als eine Art Kronzeugin für seine Art des Denkens funktioniert. Sie heißt Mariana Mazzucato und ist eine italienisch-amerikanische Wirtschaftswissenschaftlerin, die am University College in London lehrt.


Der Kern vom Kern ihres Weltbildes kreist um den Staat, den sie nicht wie Milton Friedman als Zuschauer, auch nicht wie Ludwig Erhard als Schiedsrichter, sondern auf der Position des Torschützen sieht. Für sie ist der Staat nicht der Reparaturbetrieb des Kapitalismus, sondern sie sieht ihn „in einer gestaltenden und Märkte schaffenden Rolle“. Für sie ist der Staat „der Pionier, der vorangeht“.


Die Tragik des Robert Habeck liegt darin, dass er mit ihr zwar auf eine interessante Vertreterin einer neuen Wirtschaftstheorie gestoßen ist, deren Ideen aber überwiegend aus Israel, den USA, Japan und China stammen und mit dem deutschen Staat, dem das Preußentum noch in den Knochen steckt, nicht zu machen sind.


Die Anregungen von Habecks Lieblingsökonomin beschreiben eloquent das Reich der Möglichkeiten. Doch dieses Reich befindet sich auf einem anderen Stern. Wer so regiert, wie die Ökonomin schreibt, muss sich in der wahren Wirklichkeit verlaufen. Oder um es mit Woody Allen zu sagen:


„Mich erstaunen Leute, die das Universum begreifen wollen, wo es schwierig genug ist, in Chinatown zurechtzukommen.“


Allein in Deutschland könnte der Klimawandel Schäden von bis zu 900 Milliarden Euro verursachen. Einer Studie zufolge würde die Wirtschaft selbst im günstigsten Fall schrumpfen. Hinzu kommen der Verlust von Lebensqualität und Todesfälle, warnen Experten.

Schon Franz Josef Strauß setzte sich für eine europäische Verteidigungsunion ein. Spätestens jetzt ist ihre Zeit gekommen, meinen Manfred Weber und Theo Waigel.


Die Zeiten sind zu ernst für nationale Eitelkeiten, aber auch für Denkverbote: Gemeinsam mit unseren französischen Freunden müssen alle Europäer eine gemeinsame nukleare Abschreckungsstrategie sicherstellen.


Gehen wir den europäischen Weg! Wenn nicht jetzt, wann dann sollten wir eine europäische Verteidigungsstrategie verwirklichen? Eine EVU II, eine Europäische Verteidigungsunion, 70 Jahre nach ihrem Scheitern 1954 ist heute das Gebot der Stunde.


Wird Russland ein Vasall Chinas?


Russland setzt wirtschaftlich auf China. Der Ökonom Oleg Vyugin hält das für riskant und warnt: Seinem Land drohe die Unterordnung.


Und geht die Welt zugrunde – die Bewohner des Survival Condo geht’s nichts an. Sie leben einfach weiter, fein und nobel, wie gehabt: Es gibt einen Pool mit Rutsche und Wasserfall, ein Kino, eine Schule, eine Bar, ein Fitnesscenter, eine Kletterwand. Ja, sogar ein kleines Krankenhaus gibt es hier und einen Park, für die Hunde. Allein Fenster gibt es nicht. Die 170 Quadratmeter großen Apartments sind mit Monitoren ausgestattet, die Licht aus einer anderen Welt zeigen. Das Survival Condo liegt 14 Geschosse tief unter der Erde.


Larry Hall, der Bauherr des Luxusbunkers, schickt zwar Fotos, will aber nicht verraten, wo genau sich seine Flüchtlingsunterkunft befindet, aus Sicherheitsgründen. Nur so viel: irgendwo im US-Bundesstaat Kansas, im Mittleren Westen. Früher habe das Areal als Bunker für Atomraketen gedient. Was seine Kunden hier finden? „Seelenfrieden in einer chaotischen Welt“, so Hall.


Für diesen Frieden sorgen bombensichere Wände, drei Meter dick. Eine Lüftung, die nukleare, biologische und chemische Schädlinge wegfiltert. Lebensmittel, die fünf Jahre reichen. Ein U-Bauernhof, der Obst und Gemüse produziert und Fische züchtet. Der Preis für ein Apartment mit Vollkasko-Sicherheit? Bis zu drei Millionen Dollar.


Galoppierende Preise. Der Zusammenbruch des Finanzsystems. Das nächste Virus. Vielleicht sogar ein Atomkrieg. Alles möglich. Und jeder reagiert auf die Unsicherheit, auf seine Weise: duscht kürzer, kauft beim Discounter ein, fährt Rad statt Auto, streicht den Sommerurlaub, hortet Kaminholz für den Winter.


Und die Superreichen? Nun, die haben andere Möglichkeiten. Die kaufen sich Pässe und Visa, um sich in ferne Länder vor Putins Atomraketen in Sicherheit zu bringen. Streuen ihr Geld und Gold. Lassen sich bewachen und beschützen. Oder kaufen sich Yachten, um auf den Weiten des Meeres unerreichbar zu sein, wie auf einer Arche zu (über-)leben: vor mir die Sintflut.

Der „Focus“ muss die Verleihung und Publizierung von „Ärzte-Siegeln“ unterlassen. Das Urteil hat Signalwirkung für andere Magazine und Branchen. Das Landgericht (LG) München I (Urteil vom 13.02.23, Az. 4 HKO 14545/21) schob Siegeln in der Aufmachung von Prüfzeichen durch Presseerzeugnisse klar einen Riegel vor. Solche sind unlauter und irreführend. Für Verbraucher ist das Urteil positiv. Das LG legte dar, dass bei Lesern der falsche Eindruck erweckt wird, dass mit den Siegeln versehene Ärzte aufgrund einer neutralen und sachgerechten Prüfung ausgezeichnet werden. Die jährlich erscheinende Ärzteliste im „Focus“ erfreut sich recht großer Bekanntheit. Gegen eine zu bezahlende Lizenz in Höhe von rund zweitausend Euro können sich Ärzte dann mit einem Siegel unter der Rubrik „Focus Empfehlung“ dekorieren und diesen für Werbung nutzen. Ein Verbraucherschutzverband klagte erfolgreich auf Unterlassung der Verleihung und Publizierung der Siegel „Top Mediziner“ und „Focus Empfehlung“. Das LG stellte klar, dass solche Siegel irreführend sind und nicht vergeben werden dürfen: Die vom Verlag gegen Bezahlung einer Lizenzgebühr vergebenen Siegel haben die Aufmachung eines Prüfzeichens ähnlich einem Prüfsiegel der Stiftung Warentest. Dadurch wird der falsche Eindruck erweckt, die mit dem Siegel versehenen Ärzte seien aufgrund einer neutralen und sachgerechten Prüfung ausgezeichnet worden. Nach der Lebenserfahrung hat der Hinweis auf ein Prüfzeichen für eine Verbraucherentscheidung erhebliche Bedeutung. Ein Verbraucher erwartet, dass ein mit Prüfzeichen versehenes Produkt oder eine Dienstleistung von neutraler und fachkundiger Stelle anhand objektiver Kriterien geprüft wurde. Die Qualität der (ärztlichen) Dienstleistung lässt sich aber nicht mit Messgeräten im Testlabor ermitteln und vergleichen. Der Verlag kann sich auch nicht auf seine Pressefreiheit berufen. Die Wettbewerbswidrigkeit der Siegel ergibt sich daraus, dass in irreführender Weise der Bereich des redaktionellen Beitrags verlassen und der Eindruck erweckt wird, es finde eine Bewertung nach objektiven Kriterien statt. Das Gericht rüffelte „Focus“ mit der Feststellung, dass Medien zwar darauf angewiesen sind, sich durch Anzeigen zu finanzieren, nicht jedoch durch die Vergabe von Prüfsiegeln gegen Entgelt. Rechtsanwältin Tanja Krug




Deutsche lassen sich vermehrt «via Schweiz» bestatten


Hinterbliebene von Verstorbenen aus Deutschland haben in den letzten Jahren häufiger die Dienste von Schweizer Bestattungsunternehmen in Anspruch genommen. Der Grund dafür liegt in der Friedhofspflicht, die in Deutschland gesetzlich festgelegt ist. Verstorbene dürfen nur an dafür vorgesehenen Orten, in der Regel sind dies Friedhöfe, bestattet werden. Ein Verstreuen der Asche ist damit verboten. Nach der Kremation wird die Urne nicht an die Angehörigen übergeben, sondern direkt an den Friedhof. In der Schweiz ist die Rechtslage eine völlig andere. Eine Friedhofspflicht besteht hier nicht, und nach der Kremation darf die Urne an die Angehörigen gegeben werden. Was mit der Asche danach geschieht, dürfen die Hinterbliebenen im Rahmen der kantonalen Gesetzgebung weitgehend selber entscheiden. Ob sich die letzte Ruhestätte dann auch wirklich in der Schweiz befindet, bleibt jedoch unklar. Jedoch muss gemäss der deutschen Generalzolldirektion die Asche bei der Wiedereinfuhr nach Deutschland «zollrechtlich abgefertigt», also angemeldet, werden – ohne zusätzliche Kosten. Der deutsche Zoll lässt jedoch durchblicken, dass beim Wiedereintritt niemand aufgehalten werde – trotz Friedhofszwang. Denn die Durchsetzung des Gesetzes sei Sache der Bundesländer.

Heute sind all die schönen Reden über die Autonomie Europas das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt werden. Für einen großen Teil der neuen EU-Mitglieder ist die von den USA garantierte Sicherheit wichtiger als ein eigenständiges europäisches Handeln. Der nukleare Schirm ist der springende Punkt. Wir haben uns in der EU bequem eingerichtet, weil wir die eigene territoriale Verteidigung nicht mehr für nötig hielten. Heute stehen wir vor dem Scherbenhaufen – nicht nur in Deutschland. Günter Verheugen
Wenn man auf nichts mehr zählen kann, muss man mit allem rechnen. Jules Renard (1864–1910)
Der Witz des Tages Familienbande: Sprecht ihr noch miteinander oder habt ihr schon geerbt?

Zusammengestellt von Hans-Peter Holbach


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dk5laf8

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Sehr geehrter Herr Holbach,

wir hatten und haben zur Zeit, eine künstliche Intelligenz, eine Corupte Dumokratie Unfähiger.

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