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Dezember 2022

Aktualisiert: 22. Feb. 2023


«Sprechen Sie eigentlich Philippinisch?» Das werde ich als Honorarkonsul der Philippinen öfter gefragt. Nein. Denn es gibt keine eigentliche philippinische Landessprache. Sondern viele Sprachen. Und noch mehr Dialekte. Deshalb sende ich Ihnen unsere herzlichen Weihnachtswünsche in den verschiedenen Sprachen der philippinischen Inselwelt.


PS: Unser Konsulat spricht Tagalog, Ilocano, Englisch, Katalanisch, Spanisch, Französisch und Italienisch, natürlich auch Deutsch und steht Ihnen für alle Fragen bezüglich der Philippinen gerne zur Verfügung: Kurz- und Langzeitferien, Investitionen, Immobilienerwerb, Dauerwohnsitz etc.



Ab Juli 2023 wird es keine klassischen EC-Karten mit Maestro-Funktion mehr geben. Eine der beliebtesten Bezahlmethoden der deutschen Verbraucher steht damit vor dem Aus. Der Hauptgrund dafür dürfte sein, dass Zahlungen über Maestro weltweit nur einen sehr geringen Teil ausmachen und im Wesentlichen nur in Deutschland noch eine wichtige Rolle spielen. Schon jetzt wird die EC-Karte bei immer mehr Banken zum Auslaufmodell. Sie wird entweder kostenpflichtig oder gleich gar nicht mehr angeboten. Stattdessen setzt man auf andere Angebote der US-Konkurrenz wie Visa und Mastercard.




Die Girocard soll weitere Funktionen erhalten. Das kündigte der Bundesverband deutscher Banken (BdB) als aktueller Federführer der Deutschen Kreditwirtschaft an. „Dabei geht es zum Beispiel um die Möglichkeit, eine Kaution zu hinterlegen, etwa bei der Reservierung eines Hotelzimmers oder eines Mietwagens“, sagte die Stellvertreterin des BdB-Hauptgeschäftsführers, Henriette Peucker, der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt. „Und auch darum, die Girocard konsequent auf das Smartphone zu bringen und so auch für In-App-Zahlungen zu öffnen.“


Argentinischer Schriftsteller veröffentlicht sonderbare Geschichten über die Fußball-WM. Ein Mann sprang in einen Fluss voller Krokodile, um Tickets für die WM 2010 zu bekommen, ein russisches Paar trennte sich, nachdem es sich darüber gestritten hatte, wer der bessere Spieler sei, Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo, und ein uruguayischer Spieler kehrte nach einem Herzinfarkt auf das Spielfeld zurück.


Cyberversicherungen decken kritische Risiken immer seltener ab


Fast 80 Prozent der Unternehmen, die eine Cyberversicherung abgeschlossen haben, haben bei ihrem Versicherer bereits Ansprüche geltend gemacht, mehr als die Hälfte davon mehrfach.


Infolgedessen ziehen sich Versicherungsunternehmen vermehrt von der Deckung kritischer Risiken zurück. So sind etwa Schäden durch Ransomware oder Kosten für Datenwiederherstellungen bei rund 50 Prozent der befragten Unternehmen von der Police nicht mehr abgedeckt.





Mit Vermittlern, die über die Stränge schlagen und sich nicht an gesetzliche Vorgaben halten, müsse hart ins Gericht gegangen werden, forderte Michael Heinz, Präsident des Bundesverbands Deutscher Versicherungskaufleute beim Breakfast Briefing des Versicherungsmonitors. Notfalls müsse es Zulassungsverbote geben. Der Verband selbst hatte mehrere Prozesse gegen das Online-Vergleichsportal Check24 geführt: wegen Mängeln bei Transparenz und Beratung sowie Verstoßes gegen das Provisionsabgabeverbot. Check24 sei jetzt ein „vorbestrafter Makler“, so Heinz.



Ausschüttungen: Dividenden im Dax vor Rekord


Die Dax-Dividenden dürften 2023 Rekorde erreichen. Nicht zuletzt zahlt VW eine üppige Sonderausschüttung, die im Januar fällig wird.


Längst nicht jeder bekommt es, doch das Weihnachtsgeld oder auch ein 13. Monatsgehalt ist für viele Arbeitnehmer ein kleiner Geldsegen am Jahresende. Leider langt der Staat auch nochmal richtig zu, sodass netto nicht mehr so viel übrig bleibt. Doch was bliebt zum Beispiel vom 13. Monatsgehalt übrig? Wer nachrechnet, sieht, dass mehr Lohnsteuer fällig wird als beim laufenden Arbeitslohn. Das liegt daran, dass durch die zusätzliche Zahlung Ihr Steuersatz steigt. Doch es gibt einen Haken, der den Spaß etwas trübt: Das 13. Monatsgehalt ist voll steuerpflichtig, was natürlich zu erwarten war. Da es aber eine Besonderheit bei der Berechnung der Lohnsteuer gibt, bleibt davon weniger übrig, als man vielleicht erwartet. Oft rechnet man nämlich damit, dass man ein zusätzliches Netto-Gehalt ausbezahlt kriegt. Doch das stimmt nicht.


Jedoch gibt es auch Alternativen dazu, die sich Firmen ansehen können oder die man im Personalgespräch mal diskutieren kann. Derzeit gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, bis zu 3.000 Euro steuer- und sozialabgabenfrei an Angestellte auszuzahlen. Diese Inflationsausgleichsprämie ist für Chefs und Angestellte attraktiv.


Auch Sachbezüge sind bis 600 Euro pro Jahr steuer- und sozialabgabenfrei möglich. Wer gar nicht erst über Weihnachtsgeld oder zusätzliche Monatsgehälter diskutieren kann, findet vielleicht bei den vermögenswirksamen Leistungen eine Möglichkeit, den Chef weichzukochen.


Und wenn Ihre Firma gar nicht mitspielt: Was sich für Arbeitnehmer so gut wie immer lohnt, ist eine Einkommensteuererklärung.



WirtschaftsWoche Editor’s Pick


Österreich braucht keine Erbschaftssteuer


Dieser Tage hat Sozialminister Johannes Rauch wieder für eine Erbschaftssteuer geworben. Doch wozu? In Österreich liegt die Abgabenquote ohnehin bei rund 43 Prozent. Dies wird sich laut Statistik Austria trotz der jüngsten Steuerreform auch in den nächsten Jahren nicht ändern. Ein Arbeitnehmer muss also fast die Hälfte des Lohnes für Steuern und Sozialversicherungsbeiträge abführen. Damit ist Österreich im europäischen Vergleich schon jetzt ein Hochsteuerland. Wer sich da noch etwas zur Seite legen kann, dem ist zu gratulieren. Viele junge Menschen schaffen daher größere Investitionen nur mithilfe der Eltern bzw. deren Nachlass.


Wenn es nach SPÖ oder Arbeiterkammer geht, dann ist die Steuerlast für Arbeitnehmer noch immer zu gering. Sie fordern eine Erbschaftssteuer, am besten schon ab 500.000 Euro. Dies hätte zur Folge, dass so gut wie jedes vererbte Eigenheim zu versteuern wäre. Denn angesichts des Immobilienbooms und der hohen Inflation ist der Wert vieler Wohnungen und Häuser enorm gestiegen. Eine Steuer hätte nicht nur eine Belastung für den breiten Mittelstand zur Folge. Sondern auch, dass Menschen sich entweder verschulden müssten, um die Steuer abzuführen, oder die Immobilie – wie es in Deutschland oft geschieht – sogar verkaufen müssten. Häuser, die oft schon jahrzehntelang im Besitz der Familien sind.


Nicht zuletzt werden durch eine Erbschaftssteuer all jene bestraft, die das ganze Leben für ihren Nachwuchs finanziell vorsorgen und das Geld nicht ausschließlich für ihre Interessen ausgeben. Robert Kleedorfer







Steuer-Schonvermögen?


Sie alle zahlen Steuern. Sie unterstützen den Staat, die Allgemeinheit. Haben Sie sich einmal gefragt, warum Ihnen keine Achtung entgegengebracht wird? Ein heute 40-Jähriger, der 60 000 Euro verdient und mit 25 Jahren in den Beruf eingestiegen ist, zahlt bis zur Rente rund 700 000 Euro Steuern. Das ist eine grobe Schätzung, jedoch verdeutlicht sie, was der Einzelne für das Gemeinwohl leistet. Wer viel spendete, galt in früheren Zeiten als Mäzen. Er war hoch angesehen. Wer viel Steuern zahlt, gilt heute als „Besserverdiener“. Dass ihm bis zu 50 Prozent seines Einkommens weggenommen und umverteilt werden, gilt als selbstverständlich. Respekt oder gar einen Vertrauensvorschuss erhält er dafür nicht. Im Gegenteil: Wer seine Steuererklärung zu spät abgibt, dem droht Verspätungszuschlag und Zwangsgeld. Ein Säumniszuschlag wird erhoben, wenn die Steuer nicht bis zum Fälligkeitstag entrichtet wird. Und wer die Abgabe der neuen Grundsteuererklärung versäumt, dem drohen Geldstrafen bis zu 25 000 Euro. Ganz anders beim Regierungsentwurf zum Bürgergeld. Sechs Monate lang sollen Bezieher Jobangebote und Weiterbildungskurse ohne Angabe von Gründen ablehnen dürfen. Das Ganze nennt man „Vertrauenszeit“. Zwei Jahre lang sollen sie auch dann Bürgergeld beziehen können, wenn sie ein Vermögen bis zu 60 000 Euro besitzen, unabhängig vom Alter. Jedes weitere Mitglied in der Bedarfsgemeinschaft darf 30 000 Euro besitzen. Bei einer vierköpfigen Familie wären dadurch 150 000 Euro geschützt. Das Ganze nennt man „Schonvermögen“.


Laut DGB erhält eine Familie mit zwei Kindern und einem Alleinverdiener mit Mindestlohn von zwölf Euro im Monat ein verfügbares Einkommen von 2867 Euro. Eine Familie im Bürgergeldbezug kommt mit dem Regelsatz von 1598 Euro und einer Warmmiete von 751 Euro auf 2349 Euro.


Ludwig Erhard, Erfinder der sozialen Marktwirtschaft, wies darauf hin, dass jede Sozialleistung vom Bürger finanziert werden muss: „Solche ‚Wohltat‘ muss das Volk immer teuer bezahlen, weil kein Staat den Bürgern mehr geben kann, als er ihnen vorher abgenommen hat.“ Und weiter: „So sehr die Solidarität zu loben ist, Menschen vor Not zu bewahren, so wichtig ist es auch, neben die Solidarität die Subsidiarität zu stellen.“ Subsidiarität heißt für ihn, dass der vom Steuerzahler finanzierte Wohlfahrtsstaat dort haltzumachen hat, „wo der Einzelne und seine Familie in der Lage sind, selbstverantwortlich Vorsorge zu treffen“. „Nichts ist unsozialer als der sogenannte ‚Wohlfahrtsstaat‘, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung absinken lässt“, so sein Resümee. Welche Auswüchse die Finanzierung des Wohlfahrtsstaates angenommen hat, verdeutlicht das Beispiel eines Mieters. Der Mieter zahlt 1000 Euro Miete und muss dafür rund 2000 Euro erarbeiten, weil er Steuern und Sozialabgaben zahlt. Der Vermieter gibt davon noch mal Steuern ab, ihm bleiben dann noch rund 600 Euro. Kauft er mit den 600 Euro ein, gehen davon noch mal gleich 114 Euro Mehrwertsteuer ab. Von der Arbeit des Mieters, die 2000 Euro wert war, kommt am Ende beim Vermieter ein Gegenwert von weniger als 500 Euro an. Murray Rothbard, berühmtester Schüler des Ökonomen Ludwig von Mises, warnte bereits vor 70 Jahren: „Eine gute Regel, wann immer jemand anfängt, davon zu sprechen, dass ‚die Interessen der Gesellschaft‘ vor ‚bloßen Individuen und ihren Interessen‘ kommen, lautet: Hüte deine Brieftasche. Und hüte dich selbst!“ Frank Pöpsel


The Spotlight

Erbschaft und Steuern: Anlagegold für die Zukunft Ihrer Kinder


Anlagegold hat viele Vorteile, wenn es darum geht, ein Vermögen aufzubauen... und es weiterzugeben!


Im Gegensatz zu Immobilien kann Anlagegold, leicht unter Ihren Familienmitgliedern aufgeteilt werden. Es unterliegt in der Regel keiner komplexen Erbschaftsbesteuerung.


Es kann zu Lebzeiten verschenkt werden, was in der Regel steuerlich attraktiver ist.






Koppelt alle Steuerfreibeträge an die Inflation


Die Inflation seit 1990 beträgt insgesamt fast 90 Prozent. Eine Lösung wäre simpel: Alle Freibeträge und Pauschbeträge bei der Steuer sollten an die Inflation gekoppelt werden. Steigt das allgemeine Preisniveau um fünf Prozent, geht der Freibetrag entsprechend rauf. Nur so wird sichergestellt, dass wirklich die finanzielle Leistungsfähigkeit besteuert wird. Eigentlich soll genau das bei der Steuer erreicht werden.


Auch die pauschale Abgeltungsteuer ist mit ihren aktuellen Regeln nicht inflationsfest. Denn bei vielleicht acht Prozent Inflation dieses Jahr würde ein mit zwei Prozent verzinstes Guthaben nicht an Wert gewinnen, sondern eben sechs Prozent verlieren. Trotzdem müsste auf den scheinbaren Gewinn Steuer gezahlt werden.


Denkbar wäre auch hier, sich am realen Wertzuwachs zu orientieren – also nach Abzug der Inflation. Bei Negativzinsen hätte das dann sogar zu einer Mini-Steuererstattung geführt.


Auch die pauschale Abgeltungsteuer ist mit ihren aktuellen Regeln nicht inflationsfest. Denn bei vielleicht acht Prozent Inflation dieses Jahr würde ein mit zwei Prozent verzinstes Guthaben nicht an Wert gewinnen, sondern eben sechs Prozent verlieren. Trotzdem müsste auf den scheinbaren Gewinn Steuer gezahlt werden.


Wenn auch dieser Freibetrag dann direkt an die Inflation gekoppelt würde!? Herr Lindner, ist auf Ihrem Wunschzettel noch etwas Platz frei? Niklas Hoyer



Die deutschen Staatsschulden steigen in diesem Jahr so kräftig wie noch nie – und das trotz Rekord-Steuereinnahmen und einem Steuer- und Abgabenniveau, das so hoch ist wie noch nie. Die Forderungen nach einer Vermögensabgabe reißen dennoch nicht ab – etwa von der SPD-Vorsitzenden Saskia Esken, dem Verdi-Chef Frank Werneke und der Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt.


Auch der Bundestag verhandelte am 10. November einen Antrag der Linken, Multimillionäre und Milliardäre zu enteignen. Zwar stimmten bloß 36 von 649 Abgeordneten dafür, aber die Forderung stieß auf Zustimmung. Etwa sagte ein SPD-Redner, er habe „Respekt für diesen Antrag“. Jedoch erlaube der Koalitionsvertrag keine Vermögensteuer oder Vermögensabgabe. Eine Grünen-Abgeordnete forderte, das Thema müsse aus einer Tabuecke in eine Gestaltungsecke gebracht werden.


Der Rechtsanwalt und Steuerberater Tim Greenawalt hält es auch aufgrund der Sympathiebekundungen etlicher Politiker für sinnvoll, über Vermögensschutz-Lösungen nachzudenken – auch wenn derzeit keine Vermögensabgabe geplant sei.

Die Allianz Leben erhöht die Verzinsung von Lebensversicherungen im kommenden Jahr. Bei klassischen Lebens- und Rentenversicherungen steigt die laufende Verzinsung 2023 im Schnitt auf 2,5 Prozent nach zuletzt 2,3 Prozent, wie der deutsche Branchenprimus in Stuttgart mitteilte. Beim neueren Modell mit abgespeckter Garantie geht es von 2,4 Prozent auf 2,6 Prozent nach oben. Allianz-Leben-Vorstandschefin Katja de la Viña sprach von einem deutlichen Signal in einer Zeit, "in der viele Menschen ihre Zukunftsvorsorge grundsätzlich verbessern wollen."


Die laufende Verzinsung setzt sich zusammen aus der Überschussbeteiligung, über deren Höhe die Versicherer je nach Wirtschaftslage und Erfolg ihrer Anlagestrategie entscheiden, und dem vom Bundesfinanzministerium festgelegten Garantiezins. Dieser liegt seit Anfang 2022 für neue Verträge bei 0,25 Prozent. Ältere Policen werfen hier teilweise noch deutlich mehr ab. Die laufende Verzinsung bezieht sich nur auf den Sparanteil unter anderem nach Abzug von Abschluss- und Vertriebskosten.


Anscheinend ist das Gros der Ökonomen immer noch viel zu optimistisch.


Wir können hier nur den Ausführungen von Alexander Krüger, dem Chefvolkswirt der Privatbank Hauck Aufhäuser Lampe, zustimmen. Gegenüber Reuters merkte er an, dass die Verbraucher wegen der Inflationssense die Köpfe weiter einziehen. Fakt ist ja, dass die Reallöhne aktuell massiv sinken. Im Sommerquartal 2022 fielen diese um 5,7 Prozent. Aktuell können wir insofern kaum nachvollziehen, warum die Aktien einiger Handelsunternehmen wie Ceconomy oder Zalando momentan sich noch so gut halten können. Bei Zalando gab es ja jüngst einen größeren Insiderverkauf. Die Stimmung an den Börsen, am Aktienmarkt ist deutlich besser als die reale Lage. Sollten Sie hier also noch erheblich investiert sein, ist es sehr ratsam, die bestehenden Positionen zumindest abzusichern. Günter Hannich




Bauzinsen 2023: Experten erwarten weiteren Zinsanstieg


Betriebsvermögen ohne Kursrisiko mit bis zu 2,90 Prozent anlegen


Mit Festgeld für Firmenkunden legen Sie Ihr Geschäftsvermögen mit festen Zinsen sicher an. Und Sie entscheiden damit selbst, wie lange und wie viel Kapital Sie anlegen möchten. Gut zu wissen: Mit Ihren Einlagen bei der ProCredit Bank unterstützen Sie kleine und mittelgroße Unternehmen in Südost- und Osteuropa. Damit hat Ihre Geldanlage bei der ProCredit Bank eine zusätzliche gesellschaftliche und nachhaltige Verantwortung. Zudem sind Ihre Einlagen sowohl über die gesetzliche Entschädigungseinrichtung deutscher Banken als auch über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken (BdB) abgesichert.


Der kommende Hypothekarschock


Hypothekarnehmer, die sich primär mit variablen Zinsen verschulden, leiden unter dem steigenden Schuldendienst.


Seltsam: Drei Großbanken sagen Crash voraus!


Ein Crash kann an den Börsen immer kommen. Aber er wird nicht kommen, weil die zwei US-Banken Morgan Stanley, Bank of America und die Deutsche Bank diesen für das nächste Jahr voraussagen. Laut businessinsider.com gehen nämlich genau diese Banken in jüngsten Berichten davon aus, dass die großen Aktien-Indizes um etwa 20 % (oder mehr) fallen könnten, wenn die USA in eine Rezession schlittern. Ich drösel das Ganze mal kurz am Beispiel des marktbreiten S&P 500 für Sie auf. Aktuell steht der S&P 500 bei 3.940 Punkten.


Morgan Stanley und Bank of America: "20% minus beim S&P 500 in den ersten Monaten 2023"


Mike Wilson ist der Chefstratege von Morgan Stanley. In einem CNBC-Bericht sagte er: „Sie sollten wahrscheinlich in den ersten vier Monaten des Jahres irgendwann mit einem S&P zwischen 3.000 und 3.300 rechnen.


Das ist ein Kursverlust von etwa 20 bis 25 Prozent. Zum Ende des Jahres sieht er dann aber wieder eine Aufwärtsfahrt bis auf 3.900 Zähler, wenn sich die Unternehmen wieder von der möglichen (!) Rezession erholen.


Ins gleiche Horn pustet auch die Bank of America. Der S&P 500 solle wegen sinkender Gewinnaussichten der Unternehmen auf 3.000 fallen. Am Ende des Jahres 2023 soll der Index dann aber wieder auf 4.000 Punkte steigen.

Beim Deutsche Bank-Bericht wird die Prognose noch wilder


Laut Deutsche Bank-Ausblick soll der S&P 500 bis zur Jahresmitte noch bis auf etwa 4.500 steigen. Und dann soll er im dritten Quartal um über 25 % einbrechen. So in etwa auf 3.300 Punkte.


Und dann – falls die Rezession nicht mehrere Quartale andauert – soll der S&P 500 wieder bis Jahresende auf 4.500 Punkte ansteigen.


Chatbots auf Basis künstlicher Intelligenz gibt es schon länger. Dabei handelt es sich um Programme, die zum Beispiel eingesetzt werden, um Kundenanfragen automatisch in natürlicher Sprache zu beantworten. Doch einen so perfekten Chatbot wie ChatGPT des US-Unternehmens Open AI hat die Welt bisher noch nicht gesehen.


Zahlreiche Internetnutzer, die ChatGPT bereits ausprobiert haben, kommen ins Staunen. Die künstliche Intelligenz kann nicht nur Fragen beantworten, sondern sogar kluge und witzige Geschichten erzählen, ganze Abhandlungen über ein bestimmtes Thema schreiben oder erklären, warum ein Computerprogramm an einer bestimmten Stelle in seinem Code einen Fehler produziert. Das alles innerhalb weniger Sekunden, nachdem man die Frage gestellt hat.


Weil ChatGPT prinzipiell Zugriff auf das gesamte im Internet gespeicherte Weltwissen besitzt und in der Lage ist, diese Informationen blitzschnell zu verarbeiten, dürfte ChatGPT der wahrscheinlich klügste Konversationspartner sein, den man sich vorstellen kann.


Für diesen Artikel haben wir die KI danach gefragt, ob wohl ein Crash an den Aktienmärkten droht. Das war die Antwort der KI:


"Ich kann Ihnen leider keine konkreten Informationen zu zukünftigen Entwicklungen an den Aktienmärkten geben, da ich ein Sprachmodell bin und nicht in der Lage bin, die Zukunft vorherzusagen. Es ist immer möglich, dass es zu Schwankungen oder sogar zu einem Crash an den Aktienmärkten kommen kann, aber es ist unmöglich zu sagen, ob dies tatsächlich eintreten wird. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Anlageentscheidungen immer sorgfältig treffen und sich über die Risiken im Klaren sind, die mit jeder Art von Investition verbunden sind."


Festgeld

Rasanter Anstieg bei den Zinsen

Die Zinsen für Festgeld steigen so schnell wie seit Jahren nicht mehr. Das zeigt die Finanztest-Untersuchung der Konditionen von mehr als 140 Banken. Zu lange sollten sich Kunden aber nicht binden, warnen die Experten der Stiftung Warentest.




ZWISCHEN SKYLLA UND CHARYBDIS: INFLATION UND REZESSION


Die Hochinflation ist gekommen, um zu bleiben – und sehr wahrscheinlich gibt es bald auch noch Rezession.


Odysseus und seine Mitstreiter mussten, so die Sage, auf ihrem Weg in die Heimat eine Meeresenge passieren. Auf der einen Seite lauerte Skylla, ein grässliches Meeresungeheuer, das alle, die ihm zu nahekamen, verschlang. Auf der anderen Seite war Charybdis, ein gestaltloses Scheusal, das ein paar Mal am Tag das Meerwasser und mit ihm alles, was sich darin befand, einsog und es anschließend wieder ausspukte. Dem Rat der Göttin Kirke folgend, meidet Odysseus Charybdis, gerät dabei aber unweigerlich so nahe an Skylla heran, dass sie sechs seiner Gefährten tötet und frisst. Odysseus und die anderen überleben. Und die Moral? Manchmal kommt man nicht ungeschoren davon, und man muss versuchen, das kleinere Übel zu wählen; man entkommt im Leben manchmal leider doch nicht allen Heimsuchungen.


Das ist vermutlich auch eine Sorge, die viele Investoren derzeit umtreibt. Sie fragen sich: Lässt sich die Hochinflation in die Knie zwingen, ohne dass die Zentralbanken eine Rezession herbeiführen? Ist es vielleicht doch möglich, Hochinflation und gleichzeitig Wirtschaftswachstum zu haben? Gerade in Zeiten der Hochinflation wird es umso wichtiger für viele Menschen, dass die Konjunktur weiterläuft, dass Betriebe weiter produzieren, dass Arbeitsplätze und Einkommen erhalten bleiben. Die hartnäckige Hochinflation, so erfahren immer mehr Menschen am eigenen Leib, ist aber nicht nur ein wirtschaftliches, sondern auch ein schmerzliches soziales und moralisches Problem für die Volkswirtschaften.


Investoren haben folglich gute Gründe, mit einer fortgesetzten Hochinflation – auch wenn es zwischenzeitliche Abschwächungen geben sollte – in den kommenden Jahren zu rechnen. Dieses Szenario wird umso wahrscheinlicher, je stärker die Volkswirtschaften wirtschaftspolitisch auf eine Verlangsamung des Wachstums setzen oder gar auf Schrumpfkurs gehen, wie es die „grüne Politik“, die „Great Reset“-Befürworter, im Sinn haben. Ohne positives, ausreichendes Wirtschaftswachstum fliegt aber das Fiatgeldsystem sprichwörtlich auf, es wird offenbar, dass der Schuldendienst für die vergebenen Kredite nicht mehr bezahlt werden kann.


Die Volkswirtschaften stehen dann erst recht vor der Entscheidung: Geldwert vollends ruinieren, um die Schulden zu bezahlen – oder Konkurs anmelden, also Schulden nicht zurückzahlen. Es ist zu befürchten, dass spätestens dann die Entscheidung für Inflation und gegen Schuldenkonkurs ausfallen wird. Um im Bild der Odysseus Odyssee zu bleiben: Die westlichen Volkswirtschaften werden Skylla (Hochinflation) als auch Charybdis (Rezession) wohl nicht entkommen.


WIRTSCHAFTSWEISEN-CHEFIN ERKLÄRT: So lange dauert der Teuer-Schock noch


Prof. Monika Schnitzer (61) ist Chefin der Wirtschaftsweisen, Top-Beraterin der Regierung – und weiß, wie es um Jobs, Inflation, Energieversorgung steht. In BILD erklärt sie die Lage:


Teuer-Schock:

„Wir werden 2023 weiterhin eine hohe Inflation sehen, weil die hohen Energiepreise bei den Verbrauchern ankommen. Spätestens in zwei Jahren gehen die Preise zurück – aber nicht auf das Niveau, das wir vor dem Krieg in der Ukraine hatten.“


Job-Angst:

„Der Arbeitsmarkt bleibt robust. Das liegt an den Entlastungen, die ja auch Unternehmen zugutekommen. Selbst wenn es zu Entlassungen in einzelnen Betrieben kommt, gibt es weiterhin hohen Bedarf an Arbeitskräften.“


Energiemangel:

„Eine verlängerte Laufzeit der AKW würde zu einer Senkung des Strompreises von bis zu 12 Prozent führen. Es spricht viel dafür, dass man alles nutzt, was zur Verfügung steht. Wenn wir die AKW bis Ende 2024 nutzen, werden wir bis dahin genug flüssiges Gas haben, um die AKW zu ersetzen.“


Bürgergeld-Zoff:

„Arbeit lohnt sich, auch für die Bezieher von Bürgergeld. Es wird immer Menschen geben, die versuchen, ein System für sich auszunutzen. Aber es gibt auch Menschen, die nicht faul sind.“


Gaspreis-Bremse:

Sie entlaste auch Besserverdiener, „die das gar nicht nötig haben“, so Schnitzer. „Mit einem höheren Spitzensteuersatz oder einem Energie-Soli könnte man denen, die die Entlastung nicht brauchen, wieder etwas wegnehmen.“


Tempo bei Energie-Projekten:

„Beim Bau des neuen LNG-Terminals in Wilhelmshaven haben wir gesehen, dass der Staat in der Lage ist, Verfahren massiv zu beschleunigen. Ich hoffe, dass Gesetze wie das LNG-Beschleunigungsgesetz und das Gesetz in Baden-Württemberg für schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien Schule machen“, sagte die Professorin für Volkswirtschaftslehre.


Es sei notwendig, dass Deutschland einfachere Regeln und kürzere Verfahren bekomme, um bei der Beschaffung von klimafreundlicher Energie schneller voranzukommen.


„Überlegenswert ist auch, beim Ausbau von klimafreundlicher Energie Klimaschutz vor Artenschutz zu stellen. Und auch die Bundesländer können etwas tun. Ich denke dabei an die Abstandsregeln für Windkrafträder – etwa in Bayern.“



Ich rate Ihnen generell weiterhin davon ab, in Kryptos zu spekulieren. Diese Szene ist derzeit dafür zu wenig vertrauensvoll.


Wie groß der Schaden der aktuellen Krise tatsächlich sein wird, ist derzeit nicht abzuschätzen. Die Kunden von FTX werden wahrscheinlich alles verlieren. Die eingeleiteten Insolvenzverfahren gegen FTX, FTX USA und Alameda lassen weitere rund 130 Unternehmen mit untergehen.



So teuer sind Schweizer Vermögensverwalter


Ein klassisches Vermögensverwaltungsmandat in der Höhe von 250’000 Franken kostet mit einer reinen Aktienstrategie im Durchschnitt 3425 Franken pro Jahr, das sind 1.37 Prozent. Und das sind nur die Pauschalgebühren. Hinzu kommen noch Steuern, Börsen-, Fonds- und Fremdwährungskosten. Die Fondsgebühren können ähnlich teuer sein wie das Mandat selbst.


Ein Beispiel im Bereich der reinen Aktienportfolios: Ein ETF-Mandat in der Höhe von 1 Million Franken bei der Sparkasse Schwyz kostet 6500 Franken pro Jahr, während es beim «Invest Mandate (alle Instrumente)» von der Credit Suisse 19’500 Franken sind. «Das teuerste Angebot ist dreimal so teuer wie das günstigste der untersuchten Mandate», so Manz.


Auch bei anderen Strategien sind die Unterschiede gross. Ein Mandat mit einem mittleren Aktienanteil von 40 bis 60 Prozent für eine Anlagesumme von 500'000 Franken kostet im Fall des ETF-Mandats der Sparkasse Schwyz 3500 Franken im Jahr, beim «Invest Mandate (alle Instrumente)» der Credit Suisse sind es 8750 Franken.



"Mir reicht mein DSL- oder Kabel-Internet mit 250 MBit/s oder 500 MBit/s": Mit dieser Aussage lehnen Verbrau­cher, die teil­weise auch sparen müssen, schnel­lere und teurere Gigabit-Anschlüsse für um die 80 Euro monat­lich ab. Voda­fone rührte in den vergan­genen zwei Jahren aber fleißig die Werbe­trommel und köderte viele Kunden für seinen Gigabit-Kabel­anschluss für knapp 40 Euro im Monat, der attrak­tive Preis sollte "dauer­haft" gelten. Doch damit ist es nun vorbei: Zahl­reiche Kunden erhalten eine Benach­rich­tigung über eine Preis­erhö­hung…



Höhere Preise, weniger Wachstum: Deutschland droht 2023 kräftiger Wohlstandsverlust.




Das Finanzwissen der Deutschen ist schlecht. Und es hat sich in den vergangenen Jahren nicht gebessert. Doch nicht nur das: Das Unwissen der Kunden trifft auf die provisionsgeleitete Inkompetenz ihrer Bankberater. Das Desaster ist mithin programmiert. Michael Brückner








Die nächsten Tage werden für die deutsche Börse spannend. Den Erfolgsmeldungen aus den Unternehmen können wir nicht trauen – wenigstens nicht, was die Zukunft anbelangt. Die Analysten der Banken pflegen gerne alte Zahlen hochzurechnen. Wenn schon die Fundamentalanalyse zwar notwendig, aber letztlich aktuell nicht aussagekräftig genug ist (Inflation, Depression, Krieg), hilft uns dann die Chartanalyse? Leider nicht. Kurz- und mittelfristig gibt es noch unterschiedliche Signale. Da kann man sich nicht sicher sein. Was mir besonders gefällt, sind die Bollinger-Bänder. Bei einem DAX von 13‘986 stehen die Linien oben bei 14‘638 und unten bei 14‘144. „Normalerweise“ bewegt sich der DAX (und auch andere Indizes) innerhalb der Bollinger-Bänder mit jeweils grösserem Abstand. Jetzt haben sich die Bollinger-Bänder zu einem Flaschenhals verengt. Was bedeutet das aus Erfahrung? Der Index wird kurzfristig ausbrechen. Entweder nach oben oder nach unten. Selbst wenn es noch ein wenig nach oben geht: Ich setze auf einen baldigen Ausbruch nach unten. Jetzt noch im Dezember oder erst gegen Mitte Januar. Nämlich wenn den Anlegern das wahre Ausmass der erwarteten Rezession bewusst wird. Deshalb haben wir auch empfohlen, übrige Einzelaktien zu verkaufen. Die täglich beobachten Titel aus dem Echtgeld-Depot TOP TEN können Sie selbstverständlich noch behalten, bis Sie oben oder unten zu den Verkaufsmarken ihre Position glattstellen. Und noch eine gute Nachricht. Die Kurse werden wieder steigen. Nein, nicht am Ende der Rezession. Sondern schon mitten in der Rezession. Denn die Börse nimmt den folgenden Wirtschaftsaufschwung voraus. Sie dürfen dann Kaufsignale für besonders interessante Aktien und ETFs in Ihrem Geldbrief erwarten. Geduld ist also weiterhin gefragt.





Glauben Sie an die Energiewende mit Wind- und Solarkraft? Dann kaufen Sie Stahl- und Kohleaktien: Ein Gigawatt Leistung mit Wind- oder Solarenergie braucht rund fünf Mal mehr Stahl wie ein Gigawatt aus einem konventionellen Kraftwerk mit Erdgas oder Kohle. Und wenn der Wind nicht bläst und die Sonne nicht scheint, braucht es das fossile Kraftwerk trotzdem noch – oder irgendwann weitere Megatonnen von Stahl für gigantische Wasserstoff-Speichertanks und Pipelines. Kohlestrom ist das noch auf längere Zeit unerlässliche Backup für die Erneuerbaren. Die Welt wird 2022 leider mehr Heizkohle verbrauchen als je zuvor, angeführt von Ländern wie Deutschland, die damit das russische Gas ersetzen. Das Palaver am Klimagipfel ist eine reine Farce. Wenn es um die Kühlkette für die Wurst geht und um ein warmes Bett, dann werden selbst grüne Regierungen lieber Kohle verheizen als Blackouts riskieren. Ob die ganze Energiewende so überhaupt Sinn macht, sei dahingestellt. Schliesslich verursacht auch die Stahlerzeugung sehr viel CO2. Vorerst scheinen die meisten Regierungen entschlossen, die Umstellung durchzuziehen. Aus Anlegersicht sind es aber nicht nur die zukünftige Nachfrage und die tiefen Bewertungen, welche für Stahl- und Kohleaktien sprechen. Es ist vor allem auch das knappe Angebot, da in den letzten zehn Jahren kaum noch jemand in neue Stahlwerke und Kohleminen investiert hatte. Das beste Aktieninvestment, dass man im wilden Boom der Zukunftsfantasien von 2020/21 hätte kaufen können, waren – oh bittere Börsenironie – Kohleminen. Peter Frech



Zum Schluss eine gute Nachricht: Im Oktober verzeichnete der ETF-Markt weltweit Mittelzuflüsse in Höhe von 111 Milliarden Euro, wie aus einer Erhebung des französischen Vermögensverwalters Amundi hervorgeht. Damit wurde der September-Wert um mehr als das Dreifache übertroffen.


Die Nachfrage nach transparenten und kostengünstigen ETFs scheint also weiter ungebrochen – gut so, finden wir!




Mit fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen sollen Sparer noch chancenreich fürs Alter vorsorgen können. Doch die Kosten sind zu hoch und die Renditen niedrig.



Riesen-ETFs haben Vorteile für den Anleger: Fondsgesellschaften können die laufenden jährlichen Kosten gering halten, da diese ausreichend Geld einbringen, um die Fixkosten zu tragen. Außerdem sind sie tendenziell umsatzstärker und haben in der Regel beim An- und Verkauf etwas geringere Transaktionskosten. Hohe Umsätze führen meist zu niedrigeren Spreads.


Die größten ETFs nach Fondsvolumen


Auffallend sind die relativ niedrigen laufenden jährlichen Kosten der ETF-Giganten. Mit 0,05 bis 0,22 Prozent fallen diese deutlich geringer aus als bei den meisten Indexfonds mit einem wesentlich kleineren Fondsvolumen.


Sie werden es mitbekommen haben: Kürzlich sprach sich der Landtag Thüringens dafür aus, das „Gendern“ aus allen Behörden zu verbannen, womit er übrigens recht genau die Meinung von 83 Prozent der Bevölkerung vertritt. Aber der Aufschrei ließ nicht lange auf sich warten. Denn der Beschluss kam durch eine Mehrheit von CDU und AfD zustande. Und sobald die AfD die Ansicht vertritt, dass es im Winter kälter als im Sommer ist oder dass die Sonne im Osten und nicht im Westen aufgeht, darf keine andere Partei mit ihr zusammengehen, weil man ja, wie SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert wissen ließ, nicht „mit Faschisten über Bande spielt“.


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Nicht unerwähnt bleiben sollten natürlich auch die Meinungsforschungsinstitute. Als herausragend empfinde ich dabei das 2015 gegründete und in Berlin ansässige „Startup“ Civey. Der Name ist eine Kombination von Citizen und Survey, also Bürgern und Umfrage.


t-online blendet immer wieder einmal spontan Umfragen dieses Unternehmens ein. Und da kommt unsereins aus dem Staunen gar nicht mehr heraus! Sollten Sie in einer Befragung zu Ihrer Zufriedenheit z. B. etwa hinsichtlich des Bürgergeldes, der Waffenlieferungen an die Ukraine, der „Impfung“ etc. auf die schlechtmöglichste der vorgegebenen Auswahlmöglichkeiten („gar nicht“) klicken, dann erscheint in schönster Regelmäßigkeit die Meldung „Uups, da ist etwas schiefgegangen.“ Probieren Sie es bitte einfach selbst einmal! Klicken Sie hingegen konform zur Regierung bzw. der EU, wird Ihre Stimme gezählt..!


Civey wird/wurde finanziert einerseits durch das Förderprogramm ProFit der IBB (Investitionsbank Berlin), deren Träger zu 100 Prozent das rot-grüne Land Berlin ist. Und zum anderen durch den EFRB (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung), dessen Tun hierzulande vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (jetzt für „Wirtschaft und Klimaschutz“) koordiniert wird. Sprich: Civey ist alles andere als ein unabhängiges Meinungsforschungs-Institut, sondern ein Regierungs- und EU-finanziertes Unternehmen. Ich meine: Uups, da ist etwas dermaßen schiefgegangen, dass man sich über „Uups, da ist etwas schiefgegangen“ nicht mehr wundern muss! „Follow the Money!“ - schauen Sie auf die Geldgeber! Axel Retz


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Emigs Ecke

Heute irgendetwas zwischen lustig, absurd und bizarr. Urteilen Sie bitte einfach selbst!


Von Ländern, die „Hundertausende Kilometer“ von uns entfernt liegen, wusste unter den Augen der Weltöffentlichkeit auf der Weltklima-Konferenz in Sharm el-Sheikh Bundesaußenministerin Baerbock zu berichten. Nun misst der Umfang unseres Globus an seiner breitesten Stelle gerade einmal rund 40.000 km. Macht nichts. Der muntere Reigen der Baerbockschen Wissenslücken bis hin ins Grund- oder Hauptschulwissen hat noch viel mehr als 100.000 km Freiraum für weitere Erkenntnisse einer Politikerin, die Deutschland in der Außenpolitik an vorderster Stelle in aller Welt vertritt.


Am Donnerstag vergangener Woche ließ uns ZEIT ONLINE wissen „In westlichen Industriegesellschaften ist es nahezu unmöglich, klimaneutral zu leben. Fast die Hälfte der globalen CO2-Emissionen gehen auf Kohlekraftwerke, Raffinerien, Glasfabriken, Stahlwerke und weitere Unternehmen der Großindustrie zurück.“


Potzblitz, das ist Wasser auf die Mühlen der „letzten Generation“! Und wenn die ZEIT es schreibt, die dermal einst für seriösen Journalismus stand, dann muss es ja auch stimmen. Tut es aber leider nicht. Um zu dieser Erkenntnis zu gelangen, muss niemand tief in die Materie einsteigen; ein Blick auf Wikipedia genügt. Denn dort erfahren wir: „Die anthropogenen, das heißt vom Menschen verursachten Kohlenstoffdioxid-Emissionen betragen jährlich circa 36,3 Gigatonnen und sind nur ein kleiner Anteil des überwiegend aus natürlichen Quellen stammenden Kohlenstoffdioxids von jährlich etwa 550 Gigatonnen.“


Der „menschengemachte“ Anteil an den CO2-Emissionen beträgt daher gerade einmal 6,6 Prozent, 93,4 Prozent stammen aus besagten natürlichen Quellen, auf die die Menschheit keinerlei Einfluss hat. Glaubt man dem Statistischen Bundesamt, betrug Deutschlands Anteil am weltweiten „anthropogenen“ CO2-Ausstoß 2021 1,82 Hundertstel. Umgerechnet auf den weltweiten Gesamtausstoß von CO2 (Natur und Mensch) bewegt sich Deutschlands „menschengemachter“ C


O2-Ausstoß damit im niedrigen einstelligen Tausendstel-Bereich. Ich hege so meine Zweifel, dass es das „Klima“ in irgendeiner Weise beeindrucken wird, wenn Deutschland „klimaneutral“ wird.


Arbeiten bis 70?


Der Vorschlag eines Renteneintritts mit 70 stößt nicht nur bei Arbeitnehmern auf wenig Gegenliebe. Doch die Rente hat ein Finanzierungsproblem, da die Lebenserwartung steigt, die Geburtenrate jedoch sinkt.


„Stufenweise werden wir auf das Renteneintrittsalter von 70 Jahren hochgehen müssen – auch weil das Lebensalter immer weiter steigt.“ Das hatte der Präsident des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, Stefan Wolf, in diesem Jahr in einem Interview mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe gesagt und prompt die Wut von Gewerkschaften und Sozialverbänden auf sich gezogen. Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch sprach sogar von „unsozialem Bullshit“.


Doch Fakt ist: Die Diskussion um die Rente mit 70 flammt immer wieder auf, denn unser System hat zunehmend ein Finanzierungsproblem. Dabei hatte der damalige Arbeitsminister Norbert Blüm bis in die 1990er Jahre regelmäßig betont: „Die Rente ist sicher“. In Zukunft wird sich dieses Versprechen aber für einige Deutsche als zu optimistisch herausstellten. Genug Rente für uns alle wird es bald nicht mehr geben. Einige Experten warnen sogar vor einem Kollaps des Systems.


Eines der Hauptprobleme des deutschen Rentensystems: Es gibt zu viele Rentenbezieher und zu wenige Beitragszahlende – und dieses Ungleichgewicht nimmt ständig zu.


Fest steht: Das deutsche Rentensystem gerät zunehmend in Schieflage. Bei der gesetzlichen Rente ist die Zahl der Beitragszahler in den vergangenen drei Jahrzehnten um rund 20 Prozent gestiegen. Im selben Zeitraum nahm die Zahl der Altersrentner allerdings um 55 Prozent zu. Hinzu kommt die ständig steigende Lebenserwartung der Rentenbezieher, auch das ist einer der Haupt-Belastungsfaktoren für das Rentensystem.


Prognosen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zufolge kommen im Jahr 2030 auf einen Rentner noch 1,5 Beitragszahler. Im Jahr 2050 könnten es sogar nur noch 1,3 Beitragszahler sein.



Der Tod einer Radfahrerin in Berlin wirft die Frage auf, wohin radikale Öko-Proteste im Extremfall führen. Dennoch beobachtet der Verfassungsschutz die «Querdenker», nicht aber die Klima-Bewegung. Ein Lehrstück über höhere Moral und politische Einseitigkeit. Eric Gujer




Schutzstatus S wird verlängert


Anfangs November 2022 hat der Bundesrat aufgrund der unstabilen Lage in der Ukraine entschieden, den Schutzstatus S für deren Bürger vorerst bis März 2024 zu verlängern. Unterstützungsmassnahmen werden um ein Jahr bis März 2024 verlängert. Der Bund beteiligt sich zusätzlich mit CHF 3'000 pro Person und Jahr an diesen Massnahmen, die gestaffelt an die Kantone ausbezahlt werden. Der zusätzliche Betrag soll der Förderung des Spracherwerbs dienen, damit geflüchtete Personen aus der Ukraine einer Arbeit nachgehen können.


Der Schutzstatus S wurde rückkehrorientiert konzipiert. Wenn die allgemeine schwere Gefährdung nicht mehr gegeben ist, wird der Schutzstatus aufgehoben und die Rückkehr in das Herkunftsland geplant.


Schutzklausel Kroatien


Seit 1. Januar 2022 gilt für kroatische Staatsbürger die volle Personenfreizügigkeit. Im Freizügigkeitsabkommen ist vorgesehen, dass die Schweiz für eine begrenzte Zeit einseitig wieder Bewilligungskontingente einführen darf, falls die Zuwanderung aus Kroatien einen bestimmten Schwellenwert überschreitet. Dieser ist überschritten, da die im Jahr 2022 erteilten Bewilligungen mehr als 10 Prozent über dem Durchschnitt der drei vorangegangenen Jahre liegen.


Daher wird die Schweiz per 1. Januar 2023 wieder Kontingente für Bewilligungen B und L einführen. Per Januar 2023 stehen 1150 neue B Bewilligungen und 1007 Bewilligungen L für kroatische Staatsbürger zur Verfügung.


Die USA und Deutschland als größte Industrieländer des Westens stehen vor einem gemeinsamen Phänomen: In beiden Ländern herrscht Vollbeschäftigung, sogar Fachkräftemangel, und die Investitionen steigen kontinuierlich an, wie die Kreditnachfrage im Monatsvergleich erkennen lässt. Der einzige Unterschied besteht darin: Die Amis forcieren die Investitionen, die Ampel-Regierung forciert die Sozialgeschenke. In diesem Unterschied steckt auch die Differenz für die Potenziale des Comebacks.


Die USA und Deutschland als größte Industrieländer des Westens stehen vor einem gemeinsamen Phänomen: In beiden Ländern herrscht Vollbeschäftigung, sogar Fachkräftemangel, und die Investitionen steigen kontinuierlich an, wie die Kreditnachfrage im Monatsvergleich erkennen lässt. Der einzige Unterschied besteht darin: Die Amis forcieren die Investitionen, die Ampel-Regierung forciert die Sozialgeschenke. In diesem Unterschied steckt auch die Differenz für die Potenziale des Comebacks.

Portugals Linksregierung will die goldenen Visa für reiche Ausländer streichen


Das iberische Land hat über 11 000 Pässe verkauft. Knapp die Hälfte ging an wohlhabende Chinesen. Doch die Praxis hatte dramatische Folgen für den Immobilienmarkt – und lockte auch russische Oligarchen an. Ute Müller


Wer etwas nachdenkt, verlässt Deutschland.




Seit Jahrzehnten verlangen Bausparkassen ihren jährlichen Obolus für das Führen von Bausparkonten. Nun kippt der Bundesgerichtshof diese Einnahmequelle ((Az.: XI ZR 551/21).


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Aktionäre gehen bei Wirecard-Insolvenz leer aus


Zumindest in der ersten Instanz beim Landgericht München I (Az.: 29 O 7754/21) wurde eine Klage der Fondsgesellschaft Union Investment (Volks- und Raiffeisenbanken) über 243 Millionen Euro vom Gericht abgeschmettert. Nach dem Verständnis der Juristen tragen Aktionäre schließlich unternehmerisches Risiko und sind so in einem Insolvenzverfahren nicht unter den ersten Gläubigern, die bedient werden sollten. Nach deutschem Insolvenzrecht ist Kreditgebern, dem Staat und Anleihegläubigern der Vorrang zu gewähren. Nur wenn danach noch etwas übrig bleiben sollte, könnten auch Anteilseigner auf die Insolvenzmasse zugreifen.


Eine andere Richtung schlagen Gläubiger ein, die die testierenden Bilanzprüfer von Wirecard auf Schadenersatz verklagen, da diese die Milliardenlöcher in der Bilanz nicht festgestellt hatten. Nach der Insolvenz (es ist nur noch ca. eine Milliarde übrig) hoffen sie dort auf solventere Schuldner.




Deutschland und die Welt . . .


Wer illegal oder gar ohne oder mit gefälschten Papieren die Grenze eines fremden Landes übertritt, dem drohen unter Umständen drastische Strafen. In den USA sind dies z.B. eine mögliche Haftstrafe oder Abschiebehaft und an der Grenze kann von der Schusswaffe Gebrauch gemacht werden. In Australien drohen Haftstrafen und Internierung, in Afghanistan gar die Erschießung. China verhängt im Regelfall eine Haftstrafe von mindestens zehn Jahren, in Saudi-Arabien ist – neben der Auspeitschung – eine lebenslange Haft möglich. Venezuela droht mit einer Verurteilung als Spion und selbst in Großbritannien sind bis zu zehn Jahre Haft, Ausweisung und Geldstrafen denkbar.


Und Deutschland? Deutschland bietet wie kaum ein anderes Schengen-Land u.a. freie Unterkunft, Verpflegung und W-Lan, dazu Taschengeld, Kindergeld und eine kostenlose medizinische Versorgung auf höchstem Niveau. Wer vorgibt, sich nicht ausweisen zu können, erhält darüber hinaus im Regelfall neue Ausweispapiere nach seinen eigenen Angaben. Dazu kommen kostenlose Sprachkurse, wobei die Teilnahme aber freiwillig ist . . .! (tb)




Die EU-Staaten haben sich im Kampf gegen Geldwäsche auf eine Bargeldobergrenze von 10'000 Euro verständigt. Am Mittwoch einigten sich Vertreter der Länder auf eine Position bei neuen Gesetzen gegen die Finanzierung von Terrorismus und Geldwäsche.


So bekommt Ihr Portfolio den päpstlichen Segen


Ein Blick in die Bibel zeigt es. Gleich nach der Verbannung aus dem Paradies macht Gott für Adam und Eva Röcke aus Fellen. Es ist die erste Investition, zumindest sieht es die katholische Kirche so, in der menschlichen Geschichte. Passend jedenfalls ist es: Das lateinische Wort «investire» bedeutet auf Deutsch «ankleiden». Wie aber kleiden Gläubige ihr Anlageportfolio bibelkonform? Dazu gibt der Vatikan auf 46 Seiten jetzt Tipps mit den relevanten Dos und Don’ts. Wobei die Verbote ziemlich viel Platz erhalten: 24 Themen sind tabu, etwa Verhütungsmittel oder Rüstungsgüter oder Gewaltgames.


Scheitert das deutsche Geschäftsmodell?


Es ist unbestreitbar, dass die deutsche Wirtschaft unter erheblichen Belastungen steht. So erwarten die Bundesregierung wie auch die vier Wirtschaftsforschungsinstitute eine rückläufige Wirtschaftsleistung von –0,4 % in 2023. Deutschland steht damit am Ende der Wachstumsskala der entwickelten Länder. Damit nicht genug: Viele erwarten aufgrund der Energiekrise eine Deindustrialisierung und damit auch langfristig einen Verlust an Wohlstand in der deutschen Wirtschaft.


Die Kaufkraftverluste bremsen die Konjunktur, zumal die hohen Aufwendungen für den Energieimport dem heimischen Kreislauf entzogen werden. Dieser Bremseffekt wird durch einen Zinsanstieg verstärkt, mit dem die Europäische Zentralbank EZB gegen den schubartigen Anstieg der Inflation und die zunehmenden Inflationserwartungen ankämpft.


Die deutsche Industrie musste zwar immer mit hohen Energiekosten zurechtkommen, aber die plötzliche Vervielfachung macht viele Produktionen unrentabel. Würden die Gas- und Strompreise längere Zeit auf dem Durchschnittsniveau seit März 2022 bleiben, wäre mit einem Exodus an energieintensiven Produktionen zu rechnen. Um der Gefahr einer Deindustrialisierung entgegenzutreten, ist daher die Aussicht auf eine sichere und wirtschaftliche Energieversorgung wichtig. Die deutsche Energiewende erzeugt dagegen grosse Verunsicherung. Sie verzichtet auf Atomkraft und zunehmend auch die Verstromung von Gas und kommt nicht schnell genug voran mit den erneuerbaren Energien. Im Ergebnis muss die klimaschädliche Kohlekraft wieder ausgebaut werden.


So sind viele Unternehmen im Begriff, ihr China-Engagement zu überdenken. Einen gross angelegten Rückzug wird es zwar nicht geben, er hätte auch katastrophale Auswirkungen auf den Wohlstand in Deutschland. Aber schrittweise werden die Unternehmen daran gehen, Beschaffungsmärkte, Absatzmärkte und Investitionsstandorte stärker zu diversifizieren. In der asiatischen Region könnten Länder wie Vietnam, Indien oder Indonesien davon profitieren. Ein grosser Gewinner dürften aber die USA sein, die mit einem sicheren und günstigen Energieangebot, einem sehr grossen Absatzmarkt und beträchtlichen Subventionen für investitionsbereite Unternehmen locken.


Man mag Verständnis dafür haben, dass die deutsche Regierung ihre volle Aufmerksamkeit zurzeit dem Ukrainekrieg und seinen Folgen widmet. Inaktivität in der Standortpolitik ist gleichwohl riskant. Denn nur eine gute Standortpolitik ist der Garant dafür, dass das international und industriell ausgerichtete Geschäftsmodell Deutschlands auch in Zukunft erfolgreich für Arbeitsplätze und Wohlstand sorgen kann. Michael Heise (Chefökonom von HQ Trust, Wirtschaftsberater und Publizist)


Bundesbank warnt: Sparkassen und Volksbanken stehen vor großen Verlusten


Ausgerechnet bei den die kleineren Banken verbergen sich die größten Risiken, rechnet die Bundesbank in ihrem Stabilitätsbericht vor. Schon jetzt gebe es massenhafte Wertberichtigungen bei Sparkassen und Volksbanken. Inzwischen seien die dafür eingerichtete Reserven aufgebraucht. Rote Zahlen bei den Sparkassen sind aber schlecht für jene Gemeinden, die von deren Gewinnen leben.



Finanzmarktwelt


Mit der Warnung vor einem künftigen Wirtschaftsabschwung, kommuniziert mit dem Hinweis, dass dann die Aktienmärkte viel zu hoch bewertet seien. Was könnte dahinter stecken, tatsächlich eine Manipulation oder eher etwas viel Profanes?


Big Money lag im Verlauf des Börsenjahres am Markt sehr häufig daneben, temporär manchmal schlechter als der Privatanleger. Wie oft hat er sich der „Most Crowded Trade“ bei der Umfrage der Bank of America aus Kontraindikator erwiesen? Jedenfalls, die gemeinsame koinzidierte Warnung der US-Banken ist sicherlich kein sozialer Akt zum Schutz der Kleinanleger gewesen, sondern eigenen wirtschaftlichen Interessen geschuldet.


Energiekrise nach dem Winter

Baywa-Chef: "Deutsche Wirtschaft wird massiv leiden"


Die Bundesnetzagentur rechnet nicht mit Stromausfällen im Winter. Doch die Wirtschaft blickt bereits mit Sorgen auf das kommende Jahr. Baywa-Chef Klaus Josef Lutz übt deutliche Kritik am Kurs der Bundesregierung und fordert eine Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken.


Die Corona-Pandemie traf viele Unternehmen hart. Für eine lange Zeit legte Covid-19 ganze Branchen still. Haben die Unterstützungsmaßnahmen der Bundesregierung ihr Ziel erreicht, die Wirtschaft in Deutschland wieder anzukurbeln?


Friederike Welter: Die Hilfsprogramme für Selbstständige und Unternehmen während der Pandemie waren sinnvoll und effektiv, meint Friederike Welter. Verbesserungswürdig war die Kommunikation der Bundesregierung. Alexander S. Kritikos: Kaum eine Gruppe Erwerbstätiger bekam die Pandemie härter zu spüren als Selbstständige und Kleinunternehmer. Die Staatshilfen hätten ihnen nicht durchgängig geholfen.

Von 2023 an wird es drastisch teurer, eine Immobilie zu erben. Bei Betroffenen, Steuerberatern und Notaren herrscht gerade Torschlusspanik. Harald Freiberger



ZKB: Zinswende sorgt für «Härtetest» bei Eigenheimen und 15 Prozent höhere Mieten in der Schweiz


Wohnen wird in der Schweiz immer teurer. Eigenheimpreise und Mieten sind beide vom Zinsanstieg betroffen.



Die Lehre aus 100 Jahren



Bekanntermaßen wiederholt sich Geschichte – nur in anderem Gewand und in neuem Umfeld. Und so könnte ein Rückblick über 100 Jahre bis ins Jahr 1922 hilfreich sein, um beispielsweise die aktuelle Situation der Deutschland AG besser verstehen zu können. Schon damals war das Land von ausländischen Exportmärkten und Rohstoffimporten abhängig. So wie heute also, womit das bildungsferne Narrativ von der plötzlich aufgetretenen Abhängigkeit von russischem Gas als plumpe Lüge entlarvt ist. Deutschland war in seiner Geschichte fast immer in Abhängigkeiten, was Rohstoffe anging. Die knappen Momente der Selbstversorgung durch Ruhr- und Schlesienkohle mal außen vor.


Doch während heute Polit-Profis, realwirtschaftlich jedoch völlig unerfahren, die Ämter führen, so wie etwa der zuvor kaum bekannte ehemalige Kinderbuchautor Robert Habeck, standen 1922 kernige, bisweilen selbstgefällige, aber realwirtschaftlich erfahrene und erfolgreiche Unternehmertypen wie Walther Rathenau in Ministerämtern. Über Rathenau gibt es zwar viele Meinungen, doch seine legendäre diplomatische Kunst wurde auf einer Konferenz im italienischen Rapallo sichtbar, als er den Zugang zu Russland sicherte, um Deutschland aus dem Würgegriff französischer Nachkriegs-Rachegelüste zu befreien.


Und heute? Nichts – leere, sündhaft überteuerte LNG-Lieferungen zu Mondpreisen und im Schnitt um 50% explodierte Strompreise für Industrie und Bevölkerung. Außer ein paar Murks-Gesetzen, die Sozialismus leben und Demokratie und Wirtschaft lähmen, weiterhin nichts. Ein bisschen mehr Wirtschaftskompetenz wie 1922 mit Walther würden Deutschland und der Börse guttun. 2022 mit Robert, dem smarten Erzählpädagogen, ist kein Staat zu machen, geschweige denn ein solider Börsenaufschwung oder gar Wohlstand für die arbeitende Bevölkerung.

„Niemand ist verpflichtet, sein Vermögen so zu verwalten oder seine Ertragsquellen so zu bewirtschaften, dass dem Staat darauf hohe Steuern zufließen." Preußisches Oberverwaltungsgericht 1906
"Nachher ist sogar ein Narr klug." Homer
"Durch die teuren Energiepreise wird Deutschland nicht mehr produzieren können – und das ist halt die späte Erfüllung des Morgenthau-Plans. Und das wollen ja die Grünen. […] Der Traum der Grünen ist, dass Deutschland deindustrialisiert wird." Fürstin Gloria von Thurn und Taxis
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