Die Zukunft der Welt
- Holbach News

- 22. Dez. 2025
- 1 Min. Lesezeit
In weiten Teilen der letzten 50 Jahre hat Amerika seinen Willen auf die Welt ausgeübt. Mit unserer wirtschaftlichen und finanziellen Stärke war fast alles möglich. Die Bedrohung durch Invasionen, Nationenbildung und Sanktionen zwang die Nationen in die Knie.

Diese Ära neigt sich dem Ende zu:
"Nach dem Ende des Kalten Krieges überzeugten sich amerikanische außenpolitische Eliten, dass eine dauerhafte amerikanische Vorherrschaft über die ganze Welt im besten Interesse unseres Landes sei. Doch die Angelegenheiten anderer Länder sind nur dann unser Anliegen, wenn deren Aktivitäten direkt unsere Interessen bedrohen.
Unsere Eliten haben Amerikas Bereitschaft, für immer globale Lasten zu tragen, zu denen das amerikanische Volk keinen Zusammenhang mit dem nationalen Interesse sah, schwer falsch eingeschätzt. Sie überschätzten Amerikas Fähigkeit, gleichzeitig einen massiven Wohlfahrts-Regulierungs- und Verwaltungsstaat neben einem massiven militärischen, diplomatischen, geheimdienstlichen und ausländischen Hilfsfonds zu finanzieren. Sie setzten massiv fehlgeleitete und zerstörerische Wetten auf den Globalismus und den sogenannten "Freihandel", der die Mittelschicht und die industrielle Basis ausgehöhlt hat, von der die amerikanische wirtschaftliche und militärische Vormachtstellung abhängt."
Die Welt verändert sich. Die Ära Amerikas als einzige Supermacht der Welt ist vorbei. Amerika hat nun die Chance, seine einst dominierende industrielle Infrastruktur wieder aufzubauen und sich auf das Wohlergehen seiner Bürger zu konzentrieren. Und das wäre eine erfrischende Veränderung. (Autor: Adam Sharp), Quelle: The Daily Reckoning.



Kommentare