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Bar oder mit Karte?

Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, wie sehr die Menschen in Krisenzeiten auf Bargeld angewiesen sind, die großflächigen Stromausfälle in den vergangenen Monaten – zuletzt in weiten Teilen Berlins – hätten ihn geliefert. Und trotzdem sinkt die Akzeptanz von Euro-Münzen und -Scheinen im Einzelhandel sowie in der Gastronomie. Dabei geht es nicht

um die Bekämpfung von Geldwäsche, sondern schlicht um Personaleinsparung auf Kosten der Kunden.


E-Autos können nicht geladen werden, denn ohne Netz fließt kein Strom. Die Ladeinfrastruktur ist inaktiv. Wer noch ein Verbrennerauto besitzt, kann zumindest so lange fahren, bis der Tank leer ist. Nachtanken funktioniert nicht, denn ohne Strom versagen auch die Zapfsäulen ihren Dienst.


Zu den dabei gemachten Erfahrungen gehört nicht zuletzt: Ohne Bargeld läuft in solchen Situationen buchstäblich nichts. Keine noch so prestigeträchtige Karte, kein Smartphone mit Bezahl-App wie Google Pay oder Apple Pay funktioniert an der Kasse. Nur mit dem guten alten Bargeld kann man im Schein einer Taschenlampe seine Lebensmittel bezahlen. (Autor: Michael Brückner), Quelle: KOPP-exklusiv.

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