top of page

Bulgarischer Lewa: Wieder eine Währung ungültig

Ohne eigenen Haushalt und mit einer Übergangsregierung trat Bulgarien am 1. Januar 2026 als 21. Land dem Euro bei. Der ehemalige kommunistische Staat vollendet damit seine europäische Integration, fast zwei Jahrzehnte nach seinem EU-Beitritt. Dieser Meilenstein fällt jedoch in eine Zeit politischer Krise und weit verbreiteter Skepsis in der Bevölkerung gegenüber den Vorteilen der Einheitswährung, vor allem aufgrund der Befürchtung eines deutlichen Preisanstiegs. Laut dem jüngsten europäischen Barometer lehnen fast die Hälfte der Bulgaren (49 %) den Euro-Beitritt ab. Bulgarien zählt mit einem Durchschnittsgehalt von 1.300 Euro zu den ärmsten der 27 EU-Mitgliedstaaten.


Der Umrechnungskurs wurde daraufhin auf 1,95 Lewa pro Euro festgelegt. Beide Währungen können bis zum 31. Januar verwendet werden, ab dem 1. Februar ist nur noch der Euro gültig. Viele Bulgaren befürchten eine Inflationsspirale. Angesichts dieser Ängste kündigte die Übergangsregierung diese Woche an, Sanktionen gegen Unternehmen zu verhängen, die „ungerechtfertigte Preiserhöhungen“ vornehmen. (Autorin: Anna Teruels). Quelle: La Vanguardia.

Kommentare


© 2026  

Alle Rechte vorbehalten

Hans-Peter Holbach

Auch für meine private Webseite gilt ebenfalls die AGB und Datenschutzerklärung dieser Webseite

bottom of page