Billiger Strom für nur rund 2000 Firmen
- Holbach News

- 13. Nov. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Als der damalige Wirtschaftsminister Robert Habeck von den Grünen 2023 vorschlug, die kriselnde deutsche Industrie mit einem tieferen Strompreis zu stützen, gab es unter bürgerlichen Politikern einen Sturm der Entrüstung. Die Union warf Habeck «Subventionitis» vor und geisselte seinen Plan als planwirtschaftlichen Irrweg.

Heute ist es ausgerechnet die CDU-Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, die nun doch einen Industriestrompreis einführen will – unterstützt von Kanzler Friedrich Merz, der als Oppositionsführer noch vor milliardenschweren Subventionen gewarnt hatte. Die praktisch gleiche Massnahme gilt der neuen Regierung nun nicht mehr als Irrweg, sondern als industriepolitische Notwendigkeit. So schnell können sich die Zeiten ändern.
Kosten von 4,5 Milliarden Euro für den Steuerzahler! (Autor: Jürg Meier), Quelle: NZZ Meinung.



Kommentare