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„Basel IV“ wird die Kreditlandschaft verändern

Seit Anfang 2025 gelten die für alle in der Europäischen Union arbeitenden Banken verbindlichen, weiteren Vorschriften zur Kreditvergabe, kurz „Basel IV“ genannt. Insbesondere viele Mittelständler spüren nun, daß die Kreditvergabe durch Banken noch einmal härter, teurer und deutlich unberechenbarer geworden ist. Und dies ausgerechnet in einer Phase, in der viele Unternehmen dringend neue Kredite bräuchten, um z.B. in Sachen Digitalisierung oder Energieeffizienz auf der Höhe der Zeit zu bleiben. „Wir erleben eine regelrechte Finanzierungslücke“, sagte kürzlich ein Finanzberater. Und weiter: „Wer investieren will, stößt bei klassischen Banken oft auf geschlossene Türen.“

Immer mehr Kreditentscheidungen, die bisher kaum diskutiert wurden, können sich dann als problematisch erweisen. Kreditprüfungen werden länger dauern, Banken verlangen zusätzliche Sicherheiten und auch laufende Kreditlinien werden mehr als bisher hinterfragt und gegebenenfalls gekürzt.


Die Politik fordert auf der einen Seite Wachstum, während auf der anderen Seite Regeln wie „Basel IV“ die Beschaffung des dafür erforderlichen Kapitals erschweren. „Basel IV“ wirkt hier wie ein zusätzlicher Bremsklotz. Die Verantwortlichen in kleinen und mittleren Unternehmen sollten schon jetzt eruieren, was bei den nächsten Kreditverhandlungen auf sie zukommen kann und sich bei Bedarf, gegebenenfalls mit Hilfe des steuerlichen Beraters, entsprechend vorbereiten. (Autor: Thomas Brügmann), Quelle: Vertrauliche Mitteilungen.

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