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Wie kommen Milliardäre zu ihrem Reichtum?

Sieht man einmal von grossen Erbschaften ab, sind es vor allem visionäre Unternehmer, die riesige Vermögen anhäufen. Darüber hinaus sind sie in der Lage, dieses Vermögen durch ein kluges und weitsichtiges Portfoliomanagement weiter zu mehren. Zu dieser Spezies zählt zweifelsohne Dirk Roßmann, der Gründer der bekannten Drogeriemarktkette Rossmann. Das Vermögen der Familie Roßmann wird auf gut 5 Milliarden Euro geschätzt.



Zum Erfolg trägt auch ein überaus erfolgreiches Beteiligungsmanagement bei. Der klare Fokus der Anlagepolitik des Familienkonzerns liegt dabei auf börsennotierten deutschen Industrieunternehmen aus dem Mid- und Smallcap-Segment. Für Furore sorgte die Beteiligungsholding schon zu Jahresbeginn im Zusammenhang mit der Übernahme des Stahlhändlers Klöckner & Co. durch die amerikanische Worthington Steel. Rossmann diente den Amerikanern sein zehnprozentiges Klöckner-Aktienpaket an und strich rund 110 Millionen Euro ein. Weiter engagiert bleibt die Milliardärsfamilie zum Beispiel bei Aurubis (15 Prozent Beteiligung) und K+S (8.43 Prozent Beteiligung). Auffällig: Rossmann investiert strategisch vorausschauend in Titel mit Rohstoffappeal. Der Hamburger Kupferkonzern Aurubis ist einer der Profiteure der Investmentthemen KI und Infrastruktur (Kupfer ist wichtiges Industriemetall). K+S (Düngemittel) ist einer der Profiteure der Eskalation am Persischen Golf. Beide Aktien haben sich entsprechend positiv entwickelt. Der ein oder andere deutsche Nebenwert würde jedenfalls noch gut in das „Rossmannsche Beuteschema“ passen. Unser Fazit: Wir können lernen, die Rossmann-Anlagestrategie kann durchaus als Blaupause auch für uns Privatanleger dienen. Quelle: Geldbrief



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