Schweizerinnen und Schweizer bunkern Gold wie nie zuvor
- Holbach News

- 11. Nov. 2025
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Die Edelmetall-Studie bringt auch dieses Jahr neue Einsichten, wer wie viel Gold hat, wer warum in Gold investiert und wo die Goldschätze aufbewahrt werden. Die Edelmetall-Studie ist eine repräsentative Erhebung, die von der Universität St. Gallen und dem Edelmetallhändler Philoro jährlich durchgeführt wird. Um die Einstellung von Konsumentinnen und Konsumenten gegenüber Edelmetallen als Anlageform zu eruieren, sind 3'000 Personen in allen Sprachregionen der Schweiz befragt worden.

Fast zwei Drittel der Schweizer Bevölkerung halten Edelmetalle für eine sinnvolle Anlagemöglichkeit. Neben 25 Prozent Neutralen zeigen nur gerade 10 Prozent Edelmetallen die kalte Schulter. Diese hohe Zustimmung drückt sich auch ganz konkret im Besitz von Gold aus. Schweizerinnen und Schweizer horten insgesamt 200 Tonnen Gold im Wert von rund 15 Milliarden Franken. Der physische Goldbesitz beläuft sich durchschnittlich auf 100.83 Gramm pro Person in Form von Münzen und Barren, Goldschmuck ist in dieser Erhebung nicht eingerechnet.
Wo bewahren Schweizerinnen und Schweizer ihre Goldschätze auf?
In der diesjährigen Studie wurde erstmals danach gefragt, wo Schweizerinnen und Schweizer ihr Gold aufbewahren. Dabei sind einige überraschende Erkenntnisse herausgekommen. Jede fünfte Person bewahrt ihr Gold ungesichert privat auf. 15 Prozent verstecken ihr Gold in der eigenen Wohnung. Die grösste Überraschung: 5 Prozent misstrauen Verstecken in Haus und Wohnung, sie vergraben ihr Gold im eigenen Garten. (Autor: Ruedi Maeder), Quelle: MoneyToday.ch.



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