Probleme im Schweizer Immobilienmarkt?
Das Bevölkerungswachstum in der Schweiz findet in den nächsten 20 Jahren fast ausschliesslich in der Altersgruppe 65+ statt. Diese Altersgruppe zieht selten um und fragt kaum neue Einfamilienhäuser oder grosse Wohnungen nach. Gleichzeitig erreichen die Geburtenraten historische Tiefststände. Die Folge: Die Nachfrage nach grossen Wohneinheiten nimmt ab, insbesondere in ländlicheren und demografisch schwächeren Regionen.

Risiko für Hypothekarnehmende: Abschreibungen statt Vermögensaufbau
Gemäss einer repräsentativen Umfrage von MoneyPark rechnet knapp drei Viertel der Schweizer Wohnbevölkerung mit weiter steigenden Immobilienpreisen – zumindest kurzfristig. Diese Erwartung ist gemäss Analyse zunehmend riskant. «Nicht jede Immobilie wird an Wert verlieren, aber es ist längst nicht mehr selbstverständlich, dass jede Immobilie an Wert gewinnt. Die demografische Entwicklung wird zur entscheidenden Trennlinie», sagt Hendrik Budliger. In Regionen mit sinkender Wohnraumnachfrage drohen längere Verkaufsdauern, stagnierende Preise oder sogar reale Wertverluste. «Gerade für Neukäuferinnen und Neukäufer kann es sich als fatal erweisen, wenn sie heute zu einem zu hohen Preis kaufen und dann allenfalls in einigen Jahren gezwungen sind über die Pflichtamortisation hinaus Rückzahlungen tätigen zu müssen, um die Hypothekaranforderungen zu erfüllen», warnt Lukas Vogt, CEO von MoneyPark.




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