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Die Linke in Berlin will Vermieter kontrollieren und Immobilienkonzerne enteignen.

18. Aug.
1 Min. Lesezeit


Die Partei «Die Linke» hat ein grosses Herz für die Schwachen. Für Mieter in Berlin ist es gerade ganz besonders gross. So will «Die Linke» unter anderem Ämter so ausstatten, dass sie als eine Art Mietenpolizei «Ermittlungen aufnehmen und gerichtsfeste Beweise sammeln» können. Die Wohnungsvermittlung will die Partei auf nicht näher beschriebenen Wegen von digitalen Anzeigenportalen wie Immoscout in die öffentliche Hand überführen. Abrisse von Gebäuden mit günstigen Wohnungen sollen nur noch in Ausnahmefällen erlaubt sein. Und natürlich unterstützt sie auch eine Initiative, die den Wohnungsbestand grosser Immobilienkonzerne vergesellschaften will.


Das Programm der Berliner Linken ist extrem. Dass es dennoch auf viel Zustimmung stösst, zeigt eine in Deutschland erstaunlich weit verbreiteten Haltung. Nach dieser sind staatliche Eingriffe in den Markt das wirksamste Rezept, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.


Statt immer neue Regeln zu entwerfen, wäre es deshalb besser, dem Markt zu vertrauen. Denn der reguliert vieles von selbst: Steigende Renditen für Vermieter sind nur möglich, wenn Mieter bereit sind, höhere Mieten zu bezahlen. Das sendet ein Signal: Hier lohnt es sich zu wohnen – und auch zu bauen Der Zusammenhang ist eigentlich ganz einfach zu verstehen. Man muss es nur wollen. (Autor: Cornelius Welp), Quelle: Der andere Blick.

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