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Aus der Geschichte lernen: Kriegsgefahr!

28. Sept.
1 Min. Lesezeit


Die Ukraine und die Krim waren schon öfter Gegenstand weltpolitischer Auseinandersetzungen. In den Krimkriegen nach 1850 versuchten die Engländer mit Hilfe der Franzosen, Russland die Krim zu entreißen. Preußen weigerte sich, dabei mitzumachen. Im Russisch-Japanischen Krieg Anfang des letzten Jahrhunderts stellte sich Großbritannien mit Rüstungslieferungen auf die Seite Japans. Deutschland half der russischen Flotte, nach Japan zu kommen. In einer historisch einmaligen Aktion transportierten Hamburger Reeder die notwendige Kohle, um den russischen Kriegsschiffen die Reise nach Japan zu ermöglichen. Eine vergleichbare logistische Leistung hatte es noch nie gegeben. Im Ersten Weltkrieg befahl Churchill 1915 im Gallipoli-Angriff den Einsatz von Bodentruppen, um die Dardanellen zu öffnen, welche das mit dem Deutschen Reich verbündete Osmanische Reich geschlossen hatte. Die Bodentruppenaktion (dies sollte sich Trump ansehen) scheiterte und kostete 250.000 Soldaten das Leben. Auch damals war, wie heute, fehlender Weizen aus Russland und der Ukraine essenziell für die Agrarlage der Welt.


Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass Deutschland, beziehungsweise Preußen, keineswegs immer gegen Russland positioniert waren. Heute ist Deutschland mit seiner dreistelligen Milliarden-€-Kriegsfinanzierung neben der Ukraine der Hauptfeind Russlands. Außenminister Lawrow hat es jetzt sehr deutlich gemacht. Russische Versuche, ukrainische Waffen liefernde Großflugzeuge auf dem Flughafen Leipzig in die Luft zu sprengen, dürften nicht die letzte russische Aktion in Deutschland gewesen sein. Quelle: FINANZWOCHE.

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Hans-Peter Holbach

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