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Russlands einzige Anti-Kriegs-Partei


Formalität wie eh und je – eine Formalität, die typisch für eine gewählte Diktatur ist, ohne Alternative zur Regierungspartei und selbst im Krieg ohne Interesse. Doch die Entscheidung, der liberalen Jabloko-Partei zu erlauben, mit einem Anti-Kriegs-Programm zu kandidieren – und dann deren abrupte Disqualifikation – brachte dem Prozess einen kurzen Lebensimpuls. Es ist schwer zu sagen, ob die Partei nennenswerte Unterstützung erhalten hätte, aber der Kreml war nicht bereit, das Risiko einzugehen. Indem sie Yabloko von den Wahlurnen ausschlossen, machten die Behörden deutlich, dass sie nicht einmal einen symbolischen Hinweis auf eine Anti-Kriegs-Agenda auf dem Stimmzettel dulden werden. Quelle: The Bell.

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Hans-Peter Holbach

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