Pro Sachwert Aktie
- Holbach News

- 25. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Manchmal ist es nicht schlecht, das eigene Anlageverhalten mit jenem der großen Mehrheit zu vergleichen - Lemming will und soll zwar keiner sein, vielleicht hat die Masse aber etwas im Auge, das man selbst so nicht unter Beobachtung hatte ... oder um mit seiner (anderen) Meinung weiter adaptionsfrei glücklich zu sein...

Eine dieser Vergleichsmöglichkeiten bietet die monatliche Absatzstatistik von Morningstar für den europäischen ETF- und ETC-Markt: Blick 1 zeigt Rekordzuflüsse von 101,7 Milliarden Euro im 1. Quartal - der 2. Blick einen Einbruch im März gegenüber den Vormonaten von 80 Prozent. Von diesen nur noch 20% fließen mehr als 80% in Aktien (dies überwiegend in hochliquide Titel), Anleihen verzeichnen Abflüsse (mit der Ausnahme Inflationsgesichert).
Das Weltbild dahinter: Anleger fürchten (durch die Folgen des Iran-Kriegs) geringeres Wirtschaftswachstums - vielleicht eine Rezession - in Verbindung mit höherer Inflation, was Zinserhöhungen begünstigt. In so einem Umfeld sollte sich ein Sachwert á la Aktie in der Theorie besser entwickeln als Geldwerte wie Anleihen. (Autor: Robert Gillinger), Quelle: Boerse Express.



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