Aktien und Wertpapiere treiben die Vermögen

Treiber waren erneut die Kapitalmärkte. Wertpapiere legten 2025 um 12,4 Prozent zu. Bankeinlagen wuchsen dagegen um 5,7 Prozent, Versicherungen und Pensionen um 5,0 Prozent. Damit steigt die Bedeutung kapitalmarktnaher Anlagen weiter. Wertpapiere machen mittlerweile 46,9 Prozent des weltweiten Finanzvermögens aus – ein Rekordwert. Auf Bankeinlagen entfallen 26,0 Prozent, auf Versicherungen und Pensionen 24,8 Prozent.
Besonders bemerkenswert: Vier von fünf zusätzlichen Euro Finanzvermögen entstanden 2025 nach Berechnungen der Allianz durch Wertsteigerungen und nicht durch neues Sparen. Die frischen Spargelder gingen sogar um 5,4 Prozent auf 4,1 Billionen Euro zurück.
Dabei zeigen sich erhebliche regionale Unterschiede. Nordamerika steigerte seine Finanzvermögen 2025 um 9,2 Prozent, während Westeuropa lediglich auf 4,5 Prozent kam. Nordamerika war für 51,4 Prozent des weltweiten Vermögenszuwachses verantwortlich. Noch deutlicher wird der Rückstand bei einer längerfristigen Betrachtung. Inflationsbereinigt liegt das Finanzvermögen Westeuropas lediglich 0,5 Prozent über dem Stand von 2019. In Nordamerika beträgt das Plus dagegen 21 Prozent, in China sogar 70 Prozent. Einen wichtigen Grund sieht Allianz Research in der unterschiedlichen Geldanlage. Nordamerikanische Haushalte halten 60,7 Prozent ihres Finanzvermögens in Wertpapieren. In Westeuropa sind es lediglich 36,8 Prozent. Quelle: Versicherungsbote.




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