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Die neue Rente: Mehr arbeiten, mehr zahlen, weniger Leistung?

28. Aug.
1 Min. Lesezeit

Die Deutschen werden immer älter, die Kosten für die Rente explodieren. Schon heute fließen jährlich weit über 100 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt in die Rentenkasse, Tendenz steigend. Die Rentenkommission hat deshalb jetzt ein Rezept für einen grundlegenden Umbau vorgelegt. Die Medizin ist bitter: Die Deutschen sollen länger arbeiten und die Rente mit 63 eingeschränkt werden. Darüber hinaus sollen die Arbeitnehmer auch selbst privat vorsorgen. Zugleich ist geplant, dass Politiker, Selbstständige und zukünftig auch Beamte in die Rentenkasse einzahlen.


Wenig überraschend: Kaum sind die Vorschläge auf dem Tisch, beginnt der politische Streit. Vor allem die Rente mit 63 spaltet selbst die Union. Ausgerechnet die drei ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten wollen an ihr festhalten und die Mehrheit der SPD-Ministerpräsidenten stimmen ihnen zu.


Müssen wir künftig länger arbeiten? Ist mehr Kapitaldeckung eine gute Lösung? Sind die Belastungen gerecht verteilt?


Zu Gast bei "Sarah Tacke" sind der stellvertretende Vorsitzende der Rentenkommission und Mitglied des Bundestages, Pascal Reddig (CDU), die Parteivorsitzende der Linken, Ines Schwerdtner, Veronika Grimm, Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, und Angelika Kindt, die noch mit 77 Jahren arbeitet und andere Rentner coacht, die länger arbeiten wollen. (Sendung vom 20.08.2026), Quelle: ZDF.

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Hans-Peter Holbach

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