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Reality Check: Erneuerbare Energie

28. Sept.
1 Min. Lesezeit

Reality Check am Beispiel Deutschlands: In den letzten 25 Jahren hat das Land über 600 Milliarden Euro in den Ausbau der Erneuerbaren investiert. Weltweit liefern fossile Brennstoffe rund 80% des primären Energieverbrauchs. In Deutschland konnte ihr Anteil dank heroischer Anstrengungen zurückgedrängt werden auf – Trommelwirbel – 77%. Wobei immer noch die Hälfte der erneuerbaren Energie aus Biomasse wie Holz stammt. Dafür hat man zusammen mit anderen Pionieren der Energiewende wie Grossbritannien und Dänemark die höchsten Strompreise in Europa und viele schöne Windräder. Den Ausbau weiter zu forcieren, macht die Sache angesichts der Flatterhaftigkeit des Ökostroms exponentiell schwieriger und teurer. Je höher der Anteil der Erneuerbaren, desto grösser das Problem, dass sie in der Spitze 4-10mal mehr Strom liefern als im Durchschnitt und in den Dunkelflauten rein gar nix. Ohne Gaskraftwerke in der Reserve geht es nicht. Bleiben nur Konsumverzicht und Deindustrialisierung oder eine Klimaanlage für den nächsten Sommer. Nebenbei sollte noch jemand die unterdotierten Gasspeicher in Europa füllen anstatt auf einen milden Winter und Frieden in Nahost zu hoffen. (Autor: Peter Frech), Quelle: QUANTEX WERTE.

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