Klarere Kante gegen unfairen Wettbewerb zeigen
- Holbach News

- 1. Juli
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"Wir hätten uns gewünscht, dass die EU sich klar und deutlich auf eine einheitliche politische Linie im Umgang mit China verständigt. Die OECD belegt, dass China seine Unternehmen bis zu achtmal stärker subventioniert als andere OECD-Staaten und dass 60 Prozent der weltweiten Marktanteilsgewinne Chinas darauf zurückführen sind. Darauf muss die EU endlich klare Kante zeigen und wirksam und geschlossen reagieren.
Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die Handelsschutzinstrumente der EU nicht ausreichen. Sie sind zu kleinteilig, zu langsam und zu kostspielig für die betroffenen europäischen Unternehmen. In der Folge konnte die EU-Handelspolitik den Verlust europäischer Industriearbeitsplätze durch unfairen chinesischen Wettbewerb nicht verhindern. Das muss sich schnell ändern.
Die EU darf jedoch nicht über das Ziel hinausschießen. Es geht nicht darum, den europäischen Markt abzuschotten. Auch in Zukunft wird Europa von freien Märkten profitieren und sollte daher gegenüber all jenen Ländern offenbleiben, die ihrerseits ihre Märkte öffnen." (Autor, Thilo Brodtmann, VDMA-Hauptgeschäftsführer), Quelle: www.vdma.eu.



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