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KI-Blase, Schulden, Zinsen, Indien und Frankreich

vor 1 Tag
1 Min. Lesezeit

Der KI-Aktienblase wird irgendwann die Luft entweichen. Auslöser dafür können die zunehmend erkennbaren Haftungs- und Sicherheitsrisiken der KI sein, der enorme Konkurrenzdruck der Anbieter von KI, die jetzt auch von chinesischen Firmen angeboten wird, oder der „Serienkiller“ von Blasen aller Art, der Zins, der jetzt auch von den Zentralbanken hochgetrieben wird. Ein Land, das sowohl von KI-Problemen als auch von steigenden Zinsen unterdurchschnittlich betroffen sein wird, ist Indien. Das Land hat ein hohes, nicht schuldengetriebenes Wirtschaftswachstum, einen recht günstig bewerteten Aktienmarkt und eine niedrige Staatsquote vorzuweisen. Ein Opfer der steigenden Zinsen könnte Frankreich werden, das extrem hoch verschuldet ist und dem aufgrund der hohen Staatsquote der Ausweg über Steuererhöhungen versperrt ist. Deutsche Wähler und Politiker sollten gelegentlich mal nach Frankreich blicken, um zu sehen, was mit Ländern passiert, die unfähig sind, ihren Wählern ökonomisch unvermeidbare Reformen zu vermitteln und umzusetzen. Eine rechts- oder linkspopulistische Regierung in Frankreich könnte im nächsten Jahr eine Krise des Landes auslösen. Quelle: Panses Positionen.

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