Die Inflation steigt, der Wohlstand sinkt.

Die Kurse der Energiekonzerne werden oben bleiben, ebenso die Preise für Öl sowie Gas. Und in Deutschland wird das eigene Erdgas weiterhin ungefördert im Erdreich verbleiben aus Gründen, die Bundes- und Landespolitiker den Bürgern immer wieder eifrig erklären mit Hilfe von Doktoren, Influencern und Anstalten. Währenddessen sind die hiesigen Gasspeicher im Herbst erst knapp über die Hälfte gefüllt. Zu Höchstpreisen lässt man sich energieaufwändig verflüssigtes Gas (LNG) mit fossil betriebenen Tankern aus Übersee heranschiffen. Dabei könnte Deutschland 36 Mrd. Kubikmeter Erdgas sofort aus eigenem Boden fördern. Weitere 450 Mrd. Kubikmeter stecken in Kohleflözen, bis zu 2,3 Bio. m3 in Schiefergestein. Es warten unvorstellbare Mengen und Werte … und warten … und warten.
Über den verstaatlichten Gasimporteur SEFE soll der Bund eilig noch zusätzliches Erdgas auf dem Weltmarkt kaufen und in die Speicher pumpen. Man hat Angst, mit hälftig gefüllten Gasspeichern dann doch nicht über den Winter zu kommen. Vor einigen Tagen klang das noch ganz anders. Diese verdammte brutale Realität, sie stört immerfort – erst beim Regieren, dann beim „Erklären“ des Regierens. (Autoren: Ralf Flierl, Frank Sauerland, Ralph Malisch), Quelle: Substanz Investor.




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