UN legt offen, wohin die Reise mit digitalem Zentralbankgeld gehen soll: In die totale Kontrolle
- Holbach News

- 7. Juli
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Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen, UNDP, experimentiert mit sogenannten tokenisierten, programmierbaren Zahlungen, die in der Blockchain gespeichert werden. Die Organisation macht kein Hehl daraus, dass es ihr darum geht, vollständige Transparenz und Kontrolle über das Ausgabenverhalten von Hilfs- und Lohnempfängern zu erhalten.

In einer Broschüre mit dem Titel „New Tech, New Partners“ präsentiert die UNDP Beispiele ihrer experimentellen Programme zur Nutzung einer tokenisierten Finanz-Infrastruktur. Sie legt dabei offen, wie sehr diese zur Umsetzung einer umfassenden Überwachung aller Bürger bis in kleinste finanzielle Details geeignet ist. Der geplante digitale Euro soll ein solches System fördern.
Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, ein Spitzeninstitut der Zentralbanken hat 2023 aufgeschrieben, dass digitales Zentralbankgeld, wie der geplante digitale Euro, hilfreich und nötig ist, um ein weitgehend automatisiertes System programmierter Zahlungen mit Speicherung in der Blockchain zu etablieren. Im Prinzip geht das zwar auch ohne Zentralbankgeld. Laut BIZ ist frei zirkulierendes Zentralbankgeld jedoch nötig, damit die Nutzer genug Vertrauen haben, ihr Geld tatsächlich zu erhalten. Denn Zentralbankgeld genießt, anders als konkursgefährdetes privates Bankengeld, eine unlimitierte staatliche Garantie. Nur eine Währungsreform kann diese außer Kraft setzen. (Autor: Dr. Norbert Häring), Quelle: Geld und mehr.



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