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Konto im Ausland

19. Aug.
1 Min. Lesezeit


Diversifizierung – das ist ein wichtiger Grundsatz bei der Vermögensanlage. Und er ist heute vielleicht sogar wichtiger denn je. Denn Tatsache ist schließlich eine schon heute katastrophale Überschuldung z.B. aller wichtigen Industrienationen. Dieses Wissen um die eigene Unfähigkeit, die von ihren Nationen eingegangenen Schulden eines fernen Tages auch wieder zu tilgen, läßt die deutschen Politiker immer sorgloser im Umgang mit dem Geld der Steuerzahler scheinen. Ja, sie schrecken nicht einmal mehr davor zurück, immer neue Milliardenschulden nicht als das zu bezeichnen, was sie sind: Schulden. Man spricht inzwischen lieber von angeblichen „Sondervermögen“, die dann nicht einmal mehr für den vorgesehenen Zweck eingesetzt werden. Würden sich Vorstände großer Unternehmen oder gar mittelständische Unternehmer gestatten, dieses Politiker-Verhalten zum Vorbild zu nehmen, wären sie sehr schnell ihrer Posten enthoben und gegen sie würde strafrechtlich ermittelt. Bei solchen „Chefs“, das ist doch klar, bleibt eine Insolvenz unvermeidbar. Man wird hier dann wohl von einem „Crash des Finanzsystems“ sprechen. Doch vorher steht zu befürchten, daß über eine bis dahin geschaffene europäische Bankenunion die dann nicht mehr rückzahlbaren Schulden „sozialisiert“ werden. Sprich: „Bluten“ wird wie üblich der gemeine Bank- und Sparkassenkunde. Nicht nur in diesem Fall kann sich eine zweite, dritte oder vierte (usw.) Bankverbindung in ein außerhalb des Euro-Verbundes gelegenes Land lohnen. (Autor: Thomas Brügmann), Quelle: Vertrauliche Mitteilungen.

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