Herzschrittmacher aus körpereigenen Zellen

Der Herzschrittmacher regt durch elektrische Impulse das Herz zum Pumpen an, um den Körper wieder regelmäßig mit Blut zu versorgen. Wenn das Herz zu langsam schlägt, greift der Schrittmacher ein. Moderne Geräte haben folgende Funktionen:
Programmierung: Je nach Diagnose und Erkrankung können die Stärke und Frequenz der elektrischen Impulse eingestellt werden.
Anpassung: Bei körperlicher Belastung können Herzschrittmacher die Herztätigkeit und somit den Pulsschlag anpassen. Dies geschieht zum Beispiel beim Treppensteigen oder beim Sport.
Aufzeichnung: Wie bei einem EKG kann der Schrittmacher die Herztätigkeit in Ruhe und unter Belastung aufzeichnen und mögliche Störungen erfassen und speichern.
Überwachung: Eine Überwachung durch Kardiologen per Telemedizin ist technisch möglich.
An der Uniklinik RWTH Aachen forscht ein Team um den Medizintechniker Prof. Dr. Stefan Jockenhövel an einer möglichen Alternative: dem Biopacer, ein biologischer Herzschrittmacher. (Autor: Cengiz Ünal), Quelle: zdfheute.de.




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