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April 2023



„Etikettenschwindel“ fast überall.


Bei Schokoladen war ich immer gewohnt, dass in der Packung 150 Gramm oder nur 100 Gramm stecken. Achten Sie darauf beim Einkauf. Bei manchen Schokoladen stecken jetzt nur noch 90, 80 oder gar 70 Gramm drin. Dann braucht man die gewohnten Preise nicht zu erhöhen. Es gibt nur eben weniger Inhalt für Ihr Geld - wenn man's merkt.


Den Vogel abgeschossen hat die bekannte Marke Lindt. Alle 3 Tafeln sehen auf den ersten Blick identisch aus. Und haben bei der Migros den gleichen Preis: 3.20 Franken. Aber in der Noir Absolu stecken nur 50 Gramm! Dafür ist die Schoki innendrin aufwändig zusätzlich verpackt. Damit man es nicht merkt, wenn man die Verpackung in der Hand hält. Der 100-Gramm-Preis also unglaubliche 6.40 Franken! „Man sollte das boykottieren“, meint meine Apothekerin in Balzers.


Aber richtig ärgere ich mich, dass ich überhaupt keine gute Schweizer Schokolade bekomme. Lindt EXCELLENCE wird nach EU-Vorschriften in Frankreich und Deutschland hergestellt – und dann in die Schweiz exportiert.


Und die unwissenden EU-Bürger? Ihnen wird der Genuss einer guten „echten“ Schweizer Schokolade vorgegaukelt!


Geringerer Inhalt: eine andere Form der Inflation. Die Teuerung werden wir nicht besiegen können…

Eine Anfrage der AfD-Fraktion brachte es im Deutschen Bundestag ans Licht: Seit dem Jahr 2018 zahlten die jeweiligen Bundesregierungen mehr als 1,4 Mio. € an Journalisten für deren Berichterstattung. Den Großteil machten teilweise recht bekannte Journalisten des ohnehin Zwangsgebühren-finanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRR) aus. Dabei hat dieser schon jetzt ein deutlich erkennbares „Neutralitätsproblem“. Noch 1973 wurde im Pressecodex (eine Art Ehrencodex der Medienvertreter) eine eigentlich bis heute geltende Selbstverpflichtung formuliert: „Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse.“ (tb)




Netzwoche


Sicherheitspanne bei Viseca: sensible Kreditkartendaten offen im Web


Die Monatsabrechnungen von Zehntausenden Viseca-Geschäftskunden waren zwischen Juni 2021 und November 2022 im Internet abrufbar. Grund war eine Sicherheitslücke bei der Kreditkartenfirma. Viseca informierte nicht alle betroffenen Kunden.


P.S. ...auch ich nicht



teltarif.de


teltarif.de


Die Deutsche Telekom hat heimlich, still und leise die Konditionen für zahlreiche MagentaZuhause-Tarife im Festnetz verschlechtert. Neukunden zahlen mehr als bisher, während sich für Bestandskunden vorerst nichts ändert.



Die Mitte


Die Credit Suisse hat das Vertrauen, das die schweizerische Öffentlichkeit in sie gesetzt hat, missbraucht und so der Schweiz geschadet. Es ist stossend, dass die Schweizer Bürgerinnen und Bürger erneut mit den finanziellen, rechtlichen und rufschädigenden Konsequenzen eines solchen Missmanagements konfrontiert sind. Es gilt zu prüfen, ob die dafür Verantwortlichen der Credit Suisse persönlich zur Rechenschaft gezogen werden können. Die Mitte teilt die Empörung der Bevölkerung und ist bereit, ihren Beitrag für griffigere Regulierungen des Finanzsektors für die Zukunft zu leisten. «Zudem gilt es rasch zu klären, wie die Herausforderungen für die Finanzaufsicht und die Risiken für die Schweizer Volkswirtschaft durch die neu geschaffene Bank am besten begrenzt werden können», betont Parteipräsident Gerhard Pfister.



Lunch Topics


Irgendwie komme ich nicht mehr mit im Jahr 2023, aber wahrscheinlich ist das normal mit 50. Also: Anno 2023 ist es Pazifismus, Waffen an eine Kriegspartei zu liefern. Die Finma ist jetzt auch die Weko. Es ist voll easy, per staatlicher Notverordnung Aktionäre zu enteignen. Und eine riesige Bank ist besser als zwei sehr grosse Banken, für das Land, die Bankkunden, die KMU, die Volkswirtschaft. WTF!


Es mag ja sein, dass es in den letzten, turbulenten Tagen nicht möglich gewesen ist, eine bessere Lösung für das Elend der Credit Suisse zu finden als eine Übernahme durch die UBS, aber ist das, was wir nun vor uns haben, wirklich eine gute Lösung? Meine Zweifel sind gross. Was, wenn die UBS, die sich nun, mit staatlichen Garantien ausgestattet, billig zu nie gesehener Grösse aufbläht, mal wieder in Schwierigkeiten steckt (so was soll ja durchaus vorkommen ...)? Was, wenn niemand mehr in einem Land investieren will, in dem Eigentum im Fall der Fälle nichts gilt? Wollen wir nun auch die Übernahme der Migros durch Coop zulassen, weil ein Gigant ja besser ist als zwei Riesen?


Was ich sagen will: Ich zweifle nicht an den hehren Absichten von Bundesrat, Finma, Nationalbank und Megabank-Präsident Colm Kelleher. Aber ich befürchte, dass uns die unbeabsichtigten Folgen des Deals noch lange beschäftigen werden (und uns Steuerzahlerinnen wohl noch eine Stange Geld kosten): Rechtssicherheit? Eigentumsgarantie? Vertrauen? Möglicherweise haben wir über das Wochenende kurzfristig die Stabilität des globalen Finanzmarktes gerettet, gleichzeitig aber diverse Säulen, auf denen der Erfolg der Schweizer Wirtschaft fusst, mittelfristig instabiler gemacht.


Übrigens: Dass Axel Lehmann (der Mann, der als jener in die Geschichte eingehen wird, der das Ende der Credit Suisse besiegelt hat) gestern Abend die Guts hatte, sich und seinen Konzernchef Ulrich Körner an der MK zum Untergang einer helvetischen Institution zu loben, hat mir fast die Zehennägel gekrümmt. Keine Entschuldigung, wenig Demut, dafür der (durchaus berechtigte) Verweis auf die giftige Legacy früherer Führungsriegen der CS. Schwach, sehr schwach. Marcel Speiser



Wirtschaftswoche


Durch die Übernahme droht die UBS selbst zum Sanierungsfall zu werden. Sie hat sich in den vergangenen Jahren als potente Bank mit einer sinnigen Strategie erwiesen. Doch das steht infrage, weil es ihr gelingen muss, die Credit-Suisse-Mitarbeiter zu integrieren. Auch weil die UBS zwei IT-Systeme zusammenbringen muss und es ihr obliegt, die skandalumtoste Investmentbank der Credit Suisse zu schrumpfen. Offenbar teilen diese Sorge die Aktionäre der UBS.


Die Übernahme macht die UBS zu einer potenziell extrem gefährlichen Mega-Bank. Denn je größer eine Bank ist, desto größer sind auch die Risiken, die von ihr ausgehen können, falls sie in Schieflage gerät. Sollte das einmal bei der UBS der Fall sein, ist die nächste Finanzkrise vorprogrammiert. Vielleicht sollte die Schweiz schon einmal anfangen, dafür Geld anzusparen.


Die Übernahme beschädigt den Ruf der Schweiz als Wirtschaftsstandort. Das Land entmachtet nämlich die Aktionäre der UBS, damit diese der für ihre Bank potenziell schädlichen Fusion nicht zustimmen müssen – und damit sie den Zusammenschluss nicht be- oder verhindern. Allerdings sind Eigentumsrechte einer der Schmierstoffe der Marktwirtschaft: Nur wer weiß, dass er morgen noch über seinen Besitz verfügen kann, investiert auch in ein Land. Wer kann der Schweiz jetzt noch vertrauen? Lukas Zdrzalek



Beobachter Geld


Was ist mit dem Bankschliessfach?


Der Inhalt eines Tresors gehört nicht der Bank und fällt auch nicht in die Konkursmasse. Er würde im Konkursfall an die Inhaberin herausgegeben. Denkbar ist aber, dass im Konkursfall der Zugang zum Bankschliessfach länger nicht möglich ist, weil kein Personal da ist.


Wie kann man verhindern, Geld zu verlieren, falls die Bank Konkurs geht?


Indem man es entweder bei einer Bank mit Staatsgarantie deponiert – also bei einer Kantonalbank (ausser in Bern, Genf und Waadt). Oder in Wertpapiere investiert. Sie gehören einem auch dann, wenn die Bank, bei der sie deponiert sind, Konkurs geht. Oder man verteilt das Geld auf mehrere Banken und hält bei jeder maximal 100'000 Franken.



Cashkurs


Wie geht es eigentlich den Zombies? Also denen, die noch laufen, obwohl sie schon liegen. Die schon tot sind, es aber noch nicht wissen. Die Zahl derer ist durch die künstlich niedrigen Zinsen gewachsen, wie Schimmel an Wänden in schlecht gelüfteten Zimmern. Jahrelange Nullzinsen wirken für sie wie künstlicher Dünger für Tomaten im Gewächshaus mit Braunfäule und haben eine echte Auslese der Starken verhindert. Jetzt aber, wo das Geld weit teurer geworden ist, besteht Nachtfrostgefahr.


Für Schuldner zählt bekanntlich jedes Prozent. Die USA haben vielleicht schon zu viele davon. Allein der Staat sitzt auf 31,4 Billionen US-Dollar. 2024 wird der Schuldenberg dann auf rund 34 Billionen US-Dollar anwachsen. Dazu kommen 16 Billionen Schulden von privaten Haushalten und 12,5 Billionen US-Dollar aus der Wirtschaft. Bei Lichte betrachtet sind die USA finanziell so etwas wie Griechenland, nur haben die Amerikaner (noch) ihre Weltleitwährung. Binnen eines Jahres sind die Zinsen dort um vier Prozent gestiegen und bald noch weiter. Der nächste Unfall kommt also mit Ansage und damit wahrscheinlich auch mal wieder tiefere Kurse. Wünschen sich das nicht so viele Anleger?


Die anhaltend hohe Inflation trifft die Rentner besonders heftig. Selbst überdurchschnittliche Rentenerhöhungen vermögen nicht, die Preissteigerungen auszugleichen. Und immer mehr Bürger sparen angesichts höherer Lebenshaltungskosten an der privaten Vorsorge. Der Weg in die Altersarmut ist vorprogrammiert. Michael Brückner



Biallo.de


Deutsche verschenken über 43 Milliarden Euro pro Jahr


Haben Sie Ihr Geld auf Ihrem Girokonto geparkt? Dann gehören Sie zu den Millionen von Deutschen, welche pro Jahr Geld verschenken und gleichzeitig die Taschen der Banken füllen. Denn bei den meisten Girokonten bekommen Bankkunden keine Zinsen auf Guthaben. Dabei erhalten Banken für Gelder, die sie über Nacht bei der Europäischen Zentralbank (EZB) parken, mittlerweile sogar einen Einlagenzins von 3,00 Prozent!



Sehr geehrte Damen und Herren,


nachdem sich in den letzten Jahren immer mehr Mitglieder fragten, warum und wozu sie noch ihre

– durchaus stattlichen – Gewerkschaftsbeiträge zahlen, sehen diese nun die Chance gekommen, mit sehr hohen Lohnforderungen bei ihren Mitgliedern wieder Boden gut zu machen. Dabei stehen Zahlen von mehr als 10 % Erhöhung im Raum und die für niedrige Einkommen geforderten Mindestbeträge könnten auch schon einmal zu einem Plus von 20 % oder noch mehr führen. Leider übersieht man auf Gewerkschaftsseite, daß der neu zu verteilende „Kuchen“ gar nicht größer geworden ist.


Welches – insbesondere mittelständische – Unternehmen, welche Gemeinde oder welches Wasserwerk wäre denn in der Lage, die geforderten Gehaltserhöhungen oder auch nur größere Teile davon aus den bisher gegebenen Einnahmen heraus zu finanzieren? Wohl kaum jemand mit der Folge, daß es bei einer auch nur teilweisen Realisierung der gewerkschaftlichen Lohnforderungen zu deutlichen Preis- bzw. Gebührenerhöhungen kommen wird und muß. Die von den meisten fachkundigen Ökonomen sehr gefürchtete Lohn-Preis-Spirale wird dann kaum mehr zu verhindern sein.


Und dies wäre vermutlich nur das kleinere Übel. Denn wenn es nicht gelingen sollte, die steigenden Lohnkosten auf die Kunden etc. abzuwälzen, dürften sich zahlreiche Betriebe gezwungen sehen, zu schärferen Maßnahmen in Form von Personalabbau zu greifen. Und auch hier droht eine Spirale, weil jede Kündigungswelle zwangsläufig die verfügbare Kaufkraft und damit die erzielbaren Umsätze mindert, wodurch noch weitere Betriebe in Schwierigkeiten kommen könnten. Doch auf Gewerkschaftsseite ist man sich dieser zahlreichen Gefahren offenbar nicht hinreichend bewußt.


Und man scheint in den Gewerkschaftszentralen auch verdrängen zu wollen, daß die uns seit einiger Zeit plagende Teuerungswelle nicht von „gierigen Unternehmern“ ausgelöst wurde, sondern das Produkt einer seit Jahren anhaltenden, verantwortungslosen Geld- und Wirtschaftspolitik ist. Statt sich den im Raum stehenden Problemen zu stellen, zog man es seitens der Politik und Zentralbanken vor, im Endergebnis hemmungslos Geld zu schöpfen und dieses wie mit einem Füllhorn über dem Land auszuschütten, um die betroffenen Bürger auf diese Weise ruhig zu stellen. Die nun eingetretene Geldentwertung ist auf den Punkt gebracht nichts anderes als der Versuch „des Marktes“, das überschüssige und letztlich nutzlose Geld wieder einzuziehen . . .


Es sind volkswirtschaftliche Gesetzmäßigkeiten, von denen geldpolitisch größenwahnsinnige Politiker und Zentralbank-Chefs annahmen, daß sie nicht mehr gelten würden. Jetzt schlägt „der Markt“ sozusagen zurück und den Verantwortlichen fehlt der Mut, dies den betroffenen und letztlich alles bezahlenden Bürgern einzugestehen. Solange sich das nicht ändert – und „Besserung“ ist kaum in Sicht –, bleibt der Wert unseres Geldes akut gefährdet. Wer es kann, sollte bei der Geldanlage (sofern nicht ohnehin schon in ausreichendem Umfang geschehen) auch weiterhin auf Sachwerte (z.B. nicht überteuerte Immobilien in guten Lagen und Edelmetalle) sowie eine Diversifizierung bei den Bankverbindungen (gegebenenfalls auch ins Nicht-Euro-Ausland hinein) achten! (tb)



Börse Online


Während die Aktienmärkte taumeln, konnte der Bitcoin vergangene Woche um 26 Prozent zulegen. Bei Ethereum waren es 12 Prozent. Doch warum performen Kryptowährungen aktuell so gut? Und was sollten Anleger jetzt am besten tun?

Momentan performen Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum viel besser als der Markt. Und das hat zwei handfeste Gründe:


Erstens sorgt die Vertrauenskrise bei Banken dafür, dass Bitcoin als sicherer Hafen und Alternative zum Finanzsystem und Banken angesehen wird - zumindest vorübergehend. Schon in früheren Jahren zeigten sich große Bitcoin Kurssprünge, wenn es Banken nicht so gut ging.


Zweitens sind Kryptowährungen sehr sensibel gegenüber Zinsen, dem US-Dollar-Index und der Liquidität am Markt. Weil die Notenbanken die Zinsen zuletzt angezogen hatten, dadurch der US-Dollar stieg und die Notenbanken dem Markt Liquidität in Form verkaufte Staatsanleihen entzogen hatten, sanken Kryptos. Seit einigen Wochen gibt es einen Turnaround. Denn erst fiel der US-Dollar-Index, dann signalisierte die Fed, dass die Zinsen wohl nicht mehr so stark steigen und zuletzt mussten die Notenbanken wegen der Bankenkrise wieder mehr Liquidität in den Markt pumpen - alles gut für Kryptos.


Durch die ordentliche Rallye sollten Anleger jetzt nicht blind Bitcoin und Ethereum kaufen. Zwar stimmt das Momentum aktuell und die beiden Kryptos konnten wichtige Marken im Chart überwinden, doch Kryptowährungen bleiben nach wie vor hochvolatil. Bitcoin und Ethereum können ganz schnell auch wieder einbrechen. Marian Kopocz



Finews.ch


Die Zurich und die Swiss Re-Tochter iptiQ gestalten das Angebot an Lebensversicherungen zugänglicher. Neu können sich Kundinnen und Kunden online zu flexiblen Konditionen mit einer Summe bis zu 500'000 Schweizer Franken gegen die finanziellen Folgen im Todesfall absichern.


Die neu lancierte Todesfallversicherung von Zurich Schweiz, LifeProtect direct, bietet Flexibilität im doppelten Sinne: Einerseits können Kundinnen und Kunden rund um die Uhr unabhängig von ihrem Standort rein digital eine Police erwerben und erhalten diese gleich nach der Bezahlung per Kreditkarte.


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Auch Anleihegläubiger bluten für Rettungsfusion


  • Die Anlegerinnen und Anleger der sogenannten Additional-Tier-1-Anleihen (AT1) der Credit Suisse (CS) gehören zu den grössten Verlierern der Fusion zwischen den beiden Schweizer Grossbanken. Nun übt auch der bekannte Anlageguru Jeffrey Gundlach von der US-Investmentgesellschaft DoubleLine Capital harsche Kritik an ihnen.

  • Der Star-Investor, der in Finanzkreisen auch als «Bond King» bezeichnet wird, schrieb auf Twitter, dass die CS-Anleihegläubiger, die verärgert seien, weil die Übernahme durch die UBS rund 16 Milliarden Franken an riskanten Anleihen vernichtet habe, sich selbst die Schuld geben müssten.


Die Übernahme durch die UBS hat zur Folge, dass die nachrangigen Anleihen vollständig abgeschrieben werden müssen. Der Schritt diene der Stärkung des Kernkapitals, heisst es bei der Finma. Doch die Massnahme ist umstritten – und verärgert deshalb auch die betroffenen Anleger. Denn in einem normalen Abschreibungsszenario werden zuerst die Aktionäre zur Kasse gebeten, bevor die AT1-Bonds Verluste erleiden.


Die weltweit tätige Anwaltskanzlei Quinn Emanuel Urquhart & Sullivan hat bereits damit begonnen, ein Team von Juristen aus der Schweiz, den USA und Grossbritannien im Zusammenhang der Abschreibung von nachrangigen Anleihen zusammenzustellen, wie es in einer Email heisst.


Man führe bereits Gespräche mit einer Reihe von Inhabern von AT1-Kapitalinstrumenten der Credit Suisse. Diese Gläubiger würden einen erheblichen Prozentsatz des gesamten Nominalwerts der von der Credit Suisse emittierten AT1-Anleihen ausmachen, wie es weiter heisst.



Die Investment Strategie


90% aller Anlageklassen, die am Markt angeboten werden, sind Schrott. Punkt.


Entweder sind sie:

🚫 Nicht krisensicher

🚫 Ein Schnell-reich-werden-System oder

🚫 Auf Berater-Provisionen ausgelegt!


Berater stehen in einem krassen Interessenkonflikt, da sie mit jedem Abschluss Provision verdienen. Bei einem Investment von 100.000 Euro sind es schnell mal 5.000 Euro oder mehr… Geld, das Dir fehlt, um das Ziel der finanziellen Freiheit zu erreichen!



GeVestor


Nestlé-Aktie mit bis zu 217% Dividenden-Rendite


Heute folgt mit dem Schweizer Nahrungsmittelriesen Nestlé ein altbekannter Dividenden-Champion aus Europa, der Anlegern, die bereits seit Start der Dividenden-Ausschüttungen investiert sind, sogar dreistellige Dividenden-Renditen beschert. Ein perfektes Dauer-Investment!


Wenn Sie heute bei Nestlé einsteigen und Ende April Ihre erste Dividende kassieren, liegt Ihre Dividenden-Rendite bei knapp 3%. Das ist gut, haut aber einen Börseneinsteiger auch noch nicht vom Hocker.


Ganz anders sieht diese Dividenden-Rechnung jedoch aus, wenn Sie berücksichtigen, dass Nestlé regelmäßig die Dividende steigert (in diesem Jahr bereits das 27. Mal in Folge!), der einmal gezahlte Kaufpreis für die Aktie aber konstant bleibt. Mit jeder Dividenden-Erhöhung steigt daher Ihre persönliche Dividenden-Rendite. Nach einigen Jahren erreichen Sie so selbst mit der „langweiligen“ Nestlé-Aktie Traumrenditen.


Wie die hohen Dividenden-Renditen entstehen


Die Dividenden füllen automatisch Ihr Konto. Sie brauchen dafür nichts zu tun. Hier eine historische Musterrechnung, die Ihnen verdeutlicht, welche Traumrenditen Ihnen die Dividenden auf sehr lange Sicht (!) bescheren können:


Ein Nestlé-Aktionär, der seine Aktien beim Dividenden-Start des Unternehmens im Jahr 1959 erworben hat, kann sich (oder seine Erben) im Jahr 2023 über eine Dividenden-Rendite von 217% freuen. Das bedeutet, dass sein Gewinn, den er durch eine einzige Dividendenzahlung im Jahr 2023 erzielt, bei mehr als dem Doppelten des ursprünglich je Aktie bezahlten Preises liegt. Wie das geht?


Er hat im Jahr 1959 eine Nestlé-Aktie für 1,36 Schweizer Franken (CHF) gekauft und erhält in diesem Jahr 2,95 CHF Dividende je Aktie. Das Erfolgsgeheimnis ist, dass Nestlé seit 1959 mit wenigen Ausnahmen die Ausschüttung stetig erhöht hat. Davon profitieren aber nicht nur Alt-Aktionäre, sondern auch Anleger, die wesentlich später gekauft haben.


Nestlé-Aktionäre, die vor 20 Jahren, im Jahr 2003, Aktien zu 24,68 CHF erworben haben und im April dieses Jahres 2,95 CHF je Aktie ausgeschüttet bekommen, können sich über 11,95% Dividenden-Rendite freuen.


Was Nestlé so erfolgreich macht


Für den Erfolg von Nestlé gibt es mindestens drei Gründe, die auch weiterhin die Basis für Umsatz-, Gewinn- und Dividendenwachstum bilden:


1. Das Schweizer Unternehmen ist so erfolgreich, weil es frühzeitig international expandiert hat und heute fast jedes Land mit Nahrungsmitteln versorgt. 2. Nestlé verteidigt den Premiumaufschlag und wurde nie zu einem Billiganbieter. 3. Nestlé setzt auf eine große Produktvielfalt.


Im vergangenen Geschäftsjahr kam Nestlé auf einen Umsatz von 94,4 Mrd. CHF. Weil der Konzern deutliche Preiserhöhungen durchsetzen konnte, wuchsen die Erlöse um 8%. Der operative Gewinn verbesserte sich um 7% auf 16,1 Mrd. CHF. Das stetige Wachstum setzt sich fort. Chancen bietet insbesondere der Bereich „vegane Lebensmittel“.


Enorme Vorteile sind in Zeiten hoher Inflation auch viele bekannte Marken und die starke Preissetzungsmacht. Nestlé-Aktionäre dürfen sich also auch künftig auf höhere Ausschüttungen und steigende Dividenden-Renditen einstellen. Rolf Morrien



Oxford Club altuell


Handeln Sie konträr zur großen Masse: Dauerhaft erfolgreiche Anleger sind Antizykliker!



Börse – Intern


Glaubt man den Frühindikatoren, dann haben wir es hierzulande und auf der anderen Seite des Atlantiks jeweils mit einer stark schwächelnden Industrie zu tun. Angesichts dessen ist der jüngste Anstieg der Aktienindizes überraschend stark ausgefallen. Vor allem der Nasdaq 100 hat es dabei kurzfristig übertrieben. Und der DAX wirkt insbesondere im längerfristigen Bereich überkauft. Beiden Indizes drohen daher Rücksetzer. Diese könnte man mit spekulativen, kurzfristigen Short-Trades durchaus nutzen. Diese könnte man auf den aktuellen Trendhochs per Stop-Loss absichern.



mutual.de


Wie kann ich Geld nach Russland überweisen (auch ohne SWIFT)?

Profee, KoronaPay App, Trustly (eingeschränkt), normale Banküberweisung (im Einzelfall), Bitcoin & andere Kryptowährungen


  • Wo der Geldtransfer nach Russland nicht mehr möglich ist: Banküberweisungen zu sanktionierten Banken. Darüber hinaus haben fast alle Zahlungsdienstleister wie MoneyGram, WesternUnion, Wise, PayPal Transaktionen nach Russland gestoppt.




Dazu schreibt Fintool: „Es wird Zeit, dass man die Tatsache zur Kenntnis nimmt, dass es sich sowohl bei einer einfachen Spar- und Leihkasse als auch beim Investment Banking um systemisch instabile Business Modelle handelt.“


Das Geld, „Ihr“ Geld ist ja in Wirklichkeit bei Ihrer Bank effektiv nicht vorhanden. Dazu Beispiele aus meiner „persönlichen Praxis“:


Wie Sie sich vorstellen können, bin ich ein Freund von Bargeld. Schon vor Jahren in Duisburg passiert. Dort war ich zum Check-up in einer Klinik bei einem Chefarzt meines Vertrauens (schon sein Vater war Geldbrief-Abonnent). In einer Galerie sah ich ein Kunstwerk, das ich haben wollte. Erinnerlich wollte ich mir 6‘000 Euro bei der Deutschen Bank abholen. Das Geld war dort nicht vorhanden, hiess es. Ich müsse jede Barabhebung vier Tage im Voraus „anmelden“. Der genannte Grund: Aus „Sicherheitsgründen“ hätte man in der Bank kaum noch Bargeld. Trotzdem bekam ich mein Geld in kleinen Scheinen. Die freundliche Bankmitarbeiterin „plünderte“ von hinten den Geldautomaten (so heisst in Deutschland der Bancomat).


Zweiter Fall: UBS am Flughafen in Zürich. Jahrelang habe ich dort, immer bevor ich in der Schweiz ankam, mir Franken in bar von meinem Konto auszahlen lassen. Auch hier neu: Beträge über 10‘000 Franken müsse ich vorher anmelden.


Dritter Fall bei einer Bank in Liechtenstein (ich nenne lieber nicht den Namen). Dort hatte ich auf einem „Edelmetallkonto“ etliche Krügerrand-Münzen. Diese wollte ich mir auszahlen lassen und in einen Tresor legen. „Die sind nicht bei uns im Hause.“ Der Ratschlag, ich solle die Goldmünzen doch verkaufen. Das ginge sofort. Wollte ich nicht. Es dauerte geschlagene 6 Wochen, bis ich die Münzen „in Cash“ in Empfang nehmen konnte. Seitdem habe ich diese Bank nicht mehr betreten.


Vierter Fall bei einer Bank in Andorra. Ferienreise zu zweit auf die Kanarischen Inseln. Pro Person darf man ja nur noch 9‘999.99 Euro deklarationsfrei über die Grenze nehmen. Ich wollte 14‘000 in Cash an der Kasse haben. Bekam ich schliesslich auch in einem Couvert der Bank. Vorher musste ich jedoch nach einem Gespräch mit einem mir unbekannten Gestor einige Papiere unterschreiben. Übrigens: Das Bargeld habe ich auf den Kanaren nicht gebraucht und nach meiner Rückkehr, gut erholt, das geschlossene Couvert der Bank mit gleichem Inhalt zurückgegeben, sprich das Geld auf meinem Konto wieder gutschreiben lassen wollen. Man wollte die Einzahlung zunächst nicht akzeptieren. Wieder ein (anderer) freundlicher Gestor: Ich müsse beweisen können, woher das Geld stamme. „Von Ihnen. Ich habe das Geld ja vor einem Monat bei Ihnen vom selben Konto abgehoben.“ Irgendwie ging es dann doch, und das Geld landete wieder auf meinem Konto.


Fünfter Fall: Wieder eine Bank in Liechtenstein, bei der ich (noch) ein Konto habe. Unser Sohn Gabriel ist ein begeisterter Kartenspieler. Er hat mich während einer seiner Weltreisen (aktuell ist er in Mexiko) in Liechtenstein besucht. Er wollte sein Glück in einem der sechs Casinos versuchen. Früher hätte ich bei "meiner" Bank bis zu 100‘000 Franken in bar beziehen können. Jetzt habe man die Grenze herabgesetzt auf Maximum unter 15‘000 Franken. Aber zum Glück gab es einen freundlichen „Kundenberater“, der zuvor bei der CS gearbeitet hatte. Nach einem „Interview“ hat er mir den Grenzsatz etwas heraufgesetzt. Aber eine weitere Überraschung: Vor meiner Abreise aus Liechtenstein in Richtung Spanien wollte ich den Betrag von 16‘000 Franken wieder meinem Konto gutschreiben lassen. In Spanien brauche ich ja keine Franken in Cash. Zu hohe Summe für eine Bareinzahlung. Obwohl ich bei dieser Bank seit Jahrzehnten Kunde bin, musste ich mich nochmals ausweisen, den Pass kopieren lassen – und warten, bis ein „Kundenberater“ vom Private Banking käme. Aber der war nicht da, eine Vertretung in einer Besprechung. So musste ich warten und entschloss mich, nur 14‘000 Franken einzuzahlen. Das ging (noch). Aber die verlorene Zeit hat dazu geführt, dass ich meinen Flug in Zürich verpasst habe. Zum Glück konnte ich auf eine spätere Maschine von Swiss umbuchen…


Sechster (und bislang letzter Fall) – diesmal sogar ohne Bargeld: Mein Büro sammelt die Fakturen der Druckerei (Satz, Papier, Druck, Versand, Porto). Einmal pro Quartal wird dann der offene Betrag überwiesen. In Franken von einer Schweizer Bank auf eine andere Schweizer Bank, Auftrag per Online-Banking. Aber das Geld kam auf dem Konto der Druckerei nicht an. Ich bin gewohnt, dass Überweisungen von Bank zu Bank unverzüglich ausgeführt werden. Dafür erhielt ich nach telefonischer Reklamation den Rückruf dieser Bank: Ich solle nochmals unter Angabe meines Geburtsdatums und meiner genauen Adresse etc. bestätigen, dass die Überweisung in Ordnung sei.


Wahrscheinlich werde ich kein Einzelfall sein und erst recht nicht bleiben. Es scheint, dass den Banken das Geld ausgeht. Und das wird, vermute ich, in Zukunft noch schlimmer…


Jedenfalls ist es nicht verwunderlich, wenn kluge, intelligente, informierte, sicherlich auch ängstliche Bankkunden ihr Geld von den Banken massenhaft abziehen. Manche tragen es auf die grossen Superbanken, die als noch sicher gelten. Doch „Too big to fail“ gilt nicht mehr! Der Staat wird die Banken nicht mehr retten können.


Die Hoffnung stirbt zuletzt. Heisst es. Bedeutet aber auch: Die Hoffnung stirbt! Es wird lange dauern, bis ich wieder das Vertrauen in die Bankenwelt (zurück) gewinnen kann. Nach üblichen menschlichen Erwartungen müssten alle diese Informationen einen Kurssturz an den Börsen bringen. Nach der Logik der Börse jedoch nicht. Denn was machen die klugen Anleger? Sie schichten ihr Geldvermögen in Aktien, ETFs und Edelmetalle um. Oder in angeblich sichere Staatsanleihen. Diese Käufe lassen die Kurse steigen. Also: lieber jetzt als zu spät Geldvermögen in Aktienwerte und Aktien-ETFs umschichten. Wer weiss, wie lange Sie noch an Ihr Geld kommen?


Das haben Sie übrigens noch nirgendwo gelesen: Sie wissen mittlerweile, dass jede Bank nicht überleben wird, wenn die Kunden „ihr“ Geld abziehen. Dasselbe Schicksal würden die Banken erwarten, wenn die Kunden so klug wären, ihr Geld in Gold, Aktien und/oder ETFs anzulegen. Aber trösten Sie sich: Die Mehrheit der Sparer wird uninformiert bleiben und ihr Spargeld bei den Banken belassen. Bis der nächste Knall kommt Dann wird sich die Zahl der Klugen erhöhen...


Was sollten Sie jetzt mit Ihren Geld- und Kapitalanlagen klugerweise tun?


Welche Umschichtungen sind notwendig?



Money Money Money


Der Goldpreis ist weiterhin auf einem historischen Hoch. Jetzt Zahngold oder Omas alten Goldschmuck zu verkaufen, lohnt sich. Eigentlich. Denn nicht alle Goldankäufer zahlen faire Preise.

Deutsche Wirtschaftsnachrichten


China hat im Südchinesischen Meer zahlreiche Militärbasen errichtet und ist nun die dominante Macht in der Region. Die USA wurden auf dem falschen Fuß erwischt und haben nun das Nachsehen.



Auch Portugal beendet „goldenes Visaprogramm“: Premierminister António Costa kündigte dieser Tage an, daß auch Portugal sein „goldenes Visaprogramm“ wieder abschaffen wird. Es ging dabei um eine beschleunigte Erteilung von Aufenthaltsgenehmigungen für Großinvestoren (und deren Angehörige) aus Nicht-EU-Staaten, die dem Land seit dem Jahr 2012 Investitionen von annähernd 7 Mrd. € bescherten. (tb)




Krone-Briefing


Rund drei Jahre sind seit dem Brexit ins Land gezogen, der erhoffte Effekt scheint sich in Großbritannien aber noch immer nicht eingestellt haben. Wie eine Umfrage aufzeigt, vertrauen die Briten der EU deutlich mehr als Regierung und Parlament im eigenen Land.

Finanztip


Visa bietet aktuell bis zu 6 Prozent Cashback für Buchungen auf Booking.com, die bis zum Jahresende getätigt werden. Dazu musst Du Dich über die Aktionsseite bei Booking einloggen und die Unterkunft mit Deiner Visa Debit- oder Kreditkarte bezahlen. Anschließend musst Du Dich im Prämienbereich anmelden und die Rückerstattung bestätigen. Das Cashback wird Dir zwei bis drei Monate nach Antritt der Reise von Deiner Bank ausgezahlt.


Nicht alle Unterkünfte nehmen an der Aktion teil. Achte deshalb auf den "Cashback"-Hinweis. Dort wird Dir auch der genaue Cashback-Betrag angezeigt. In unserer Stichprobe lag der Betrag höchstens wenige Euro unter 6 Prozent.



Länderspiegel


Migration über Schweizer Grenze


Verstärkte Kontrollen


Über drei Millionen Menschen haben letztes Jahr Schutz in Deutschland gesucht. Das liegt vor allem am Krieg in der Ukraine, aber auch aus Syrien und Afghanistan flüchten Hunderttausende nach Deutschland. Viele über die sogenannte Mittelmeerroute. Die Bundespolizei kontrolliert im deutsch-schweizer Grenzraum die Züge, greift täglich illegal Einreisende auf – 2022 waren es mit fast 10.500, viermal so viele wie im Vorjahr. Die Unterbringung - eine riesige Herausforderung für die Landkreise. In Konstanz etwa müssen längst Sporthallen und Festzelte herhalten.


The Pioneer Briefing


Die Geldpolitik der Notenbank hat unmittelbare Auswirkungen auf den Immobilienmarkt. Wenn der Leitzins steigt, steigen auch die Bauzinsen. Beides führt zur Geldentwertung und fördert die Zurückhaltung beim Neubau. Der größte Baukonzern des Landes, Vonovia, hat für 2023 alle Neubauprojekte storniert.

  • Für den Immobilienmarkt in unserem Land sind das keine guten Nachrichten. Deutschland bildet das Schlusslicht bei der Eigentumsquote in der EU.

  • Gleichzeitig zahlen die Menschen in Deutschland überdurchschnittlich hohe Mieten – Tendenz steigend.


INFOsperber


Notare: Fast doppelter Lohn für die gleiche Arbeit


Wenn ein Berner Notar vor 20 Jahren den Vertrag für den Kauf eines Hauses oder einer Wohnung für 500’000 Franken beurkundete, dann verlangte er dafür 2367 Franken. Das war ein schöner Lohn.


Seither haben sich die Liegenschaftspreise verdoppelt. Das heisst: Das Haus oder die Wohnung kostet inzwischen 1’000’000 Franken. Gut für den Notar. Denn nun kassiert er 4033 Franken. Für die gleiche Arbeit erhält er also fast das Doppelte. Festgelegt sind die Tarife in der kantonalen Verordnung über die Notariatsgebühren.


Ausgesprochen günstig arbeiten hingegen die Notare in den Kantonen Zürich und Schaffhausen. In beiden Kantonen kostet die Beurkundung des Kaufvertrags gerade mal 1077 Franken. Der Grund: In beiden Kantonen existiert das Amtsnotariat. Das heisst: Die Notare sind nicht freiberuflich tätig, sondern Kantonsangestellte. Marco Diener

Lupo Cattivo


Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall führt Gespräche mit den ukrainischen Behörden über den Bau eines Werks in der Ukraine, in dem jährlich bis zu 400 neueste Panther-Panzer produziert werden sollen, sagte Unternehmenschef Armin Papperger der Rheinischen Post.


Papperger bezeichnete die Gespräche mit der ukrainischen Regierung als “vielversprechend” und äußerte die Hoffnung, dass eine Entscheidung über den Bau “in den nächsten zwei Monaten” getroffen werde.


“Ein Rheinmetall-Werk könnte in der Ukraine für rund 200 Millionen Euro gebaut werden“, teilte der Konzernchef mit. Seiner Meinung nach “kann die Produktion von Panzern durch Luftabwehrmittel zuverlässig gegen Angriffe der russischen Streitkräfte geschützt werden. Die Ukraine braucht 600 bis 800 Panzer, um zu gewinnen“, betonte der Rheinmetall-Chef.



KAACK


Weizen: Strategie Grains warnt vor Dürreschäden


Die Weizenfutures an der Euronext gaben am Donnerstag wieder nach, nachdem sie in den drei Handelstagen zuvor Gewinne verbucht hatten. Der IGC rechnet 2023/24 mit einer größeren Weizenernte, aber sinkenden Endbeständen.



netzwoche


Die meisten in der Schweiz lebenden Personen kaufen sich alle drei Jahre ein neues Mobiltelefon. Das, obwohl das alte Smartphone noch funktioniert oder reparierbar wäre, wie die Studie "Lifesaving - extending service life" der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) zeigt. Lediglich je 7 Prozent der Bevölkerung hätten ein gebrauchtes Handy gekauft oder ein kaputtes Gerät reparieren lassen.

taz Newsletter-Kollektiv


Jedes fünfte Kind in Deutschland wächst in Armut auf, die Ampelkoalition wollte eigentlich eine Kindergrundsicherung einrichten. Aber Finanzminister Christian Lindner (FPD) sieht dafür „wenig Spielraum“. Das Geld im Bundeshaushalt wolle er in Bundeswehr, Infrastruktur, Industrie und anderes ausgeben – Kinderarmut zu bekämpfen gehört nicht zu seinen Prioritäten. Dabei ist das Leben für viele Kinder bitter.



Tichys Einblick


Die Bundesregierung erweist sich als Zynikerin voller menschlicher Kälte: Über 80-Jährige dürfen ihre Öl- und Gasheizung weiterbetreiben. Bei allen anderen muss die Heizung raus. Man gewährt also jenen eine scheinbare Gnade, mit deren baldigem Ableben man rechnet.


Das ist also der „Kompromiss“ in der Ampel, der als Sieg der FDP und der Vernunft gefeiert wird: Denn nachdem er zunächst als Verlierer verkauft wurde, konnten sich Habeck und sein Ministerium in Wahrheit mit ihren Plänen durchsetzen. Ab 1. Januar 2024 dürfen nur noch neue Heizungen in Ein- und Zweifamilienhäuser eingebaut werden, die mit mindestens 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden. Ausgenommen sein sollen von der Regelung künftig nur Hauseigentümer, die über 80 Jahre alt sind. Sie dürften sich auch weiter herkömmliche Gasheizungen einbauen lassen, wenn ihr bisheriges Gerät kaputtgeht. Geht das Haus später an einen jüngeren Eigentümer über, beginnt eine Übergangsfrist: Innerhalb von zwei Jahren muss der neue Besitzer dann nachweisen, dass er mit mindestens 65 Prozent „erneuerbarer“ Energie heizt – die es (bislang) noch gar nicht gibt.


Absicht dahinter ist offenbar, die Lebensplanung vieler Menschen zu zerstören. Denn das eigene Haus oder die Eigentumswohnung ist nicht bloße Sentimentalität – sie ist Bestandteil der wirtschaftlichen Lebensplanung vieler Bürger. Ein wenig Rente, vielleicht ein Zuschuss von der Betriebsrente – das klappt im Alter, wenn man mietfrei wohnt.


Die Ampel setzt auf Bürokratie und Regeln statt Klugheit und Eigenverantwortung. Wenn neue Heizungen sich so rechnen, wie behauptet wird, wird sie jeder einbauen, der es möglich machen kann. Aber genau das ist ja offensichtlich nicht der Fall. Die Bürger werden gezwungen, wirtschaftlich unsinnige Lösungen zum eigenen Schaden und zur Vernichtung ihrer wirtschaftlichen Basis anzuwenden.


Damit, sagt Bundeskanzler Olaf Scholz wörtlich, „damit halten wir den Klimawandel auf“. Mehr Größenwahn war selten.



Hans-Josef Fell


In den letzten Tagen überschlugen sich die Beschlüsse aus Brüssel und dem Koalitionsausschuss zu den Themen Klimaschutz und Erneuerbare Energien. Scheinbar ein gutes Zeichen – doch leider immer noch nicht ausreichend.



EULENSPIEGEL


Im Fernsehen sagte vor kurzem ein Politiker: »In erster Linie bin ich meinem WLAN verpflichtet.« Dieser Satz ließ mich lange grübeln. Bis mir klar wurde, dass ich mich verhört und der Politiker den zwar genau so inhaltsleeren, aber deutlich wahrscheinlicheren Satz: »In erster Linie bin ich meinen Wählern verpflichtet« gesagt hatte.

KMU_today


Die Mehrwertsteuer (MWST) kann Neugründerinnen und Neugründer von KMU vor kleine und grosse Herausforderungen stellen.


Wer muss sich für die MWST registrieren und wer nicht?


Grundsätzlich ist mehrwertsteuerpflichtig, wer – unabhängig von Rechtsform, Zweck und Gewinnabsicht – ein Unternehmen betreibt und mit diesem Unternehmen Leistungen im Inland erbringt oder Sitz, Wohnsitz oder Betriebsstätte im Inland hat. Unternehmen sind jedoch von der Steuerpflicht befreit, wenn sie einen Jahresumsatz von weniger als 100’000 Franken (exklusive MWST) aus Leistungen erzielen, die nicht von der MWST ausgenommen sind. Wer ein neugegründetes Unternehmen führt, muss daher zuerst einmal wissen, wie die Leistungen mehrwertsteuerlich zu qualifizieren sind und ob allenfalls von der MWST ausgenommene Leistungen vorliegen (z.B. im Bereich der Pflege, Kultur, Versicherungen oder Finanzen).


Wann und wie muss ein Unternehmen angemeldet werden?


Danach sollte der Zeitpunkt der Anmeldung bestimmt werden. Die Anmeldung auf den Beginn der Geschäftstätigkeit ist obligatorisch, wenn nach den Umständen anzunehmen ist, dass die Umsatzgrenze von 100’000 Franken innerhalb der folgenden zwölf Monate erreicht wird.


Kann dies noch nicht eingeschätzt werden, muss nach spätestens drei Monaten nochmals eine Beurteilung erfolgen. Geht man danach davon aus, dass die Umsatzgrenze überschritten wird, hat das Unternehmen ein Wahlrecht: Es kann entschieden werden, ob man das Unternehmen rückwirkend auf die Aufnahme der Geschäftstätigkeit oder auf den Zeitpunkt der erneuten Beurteilung der Steuerpflicht (spätestens jedoch mit dem Beginn des vierten Monats) registrieren lassen will. Im Zweifelsfall empfiehlt sich also ein genaues Monitoring der Umsätze in den ersten Monaten nach der Gründung.


Kann sich eine freiwillige Unterstellung unter die MWST-Pflicht lohnen?


Ein Unternehmen, das von der Steuerpflicht eigentlich befreit ist, kann auf diese Befreiung aber auch verzichten. Gerne geht vergessen, dass die Steuerpflichtigen nicht nur die Pflicht haben, MWST zu deklarieren und abzuführen, sondern ihnen auch das Recht zusteht, die ihnen in Rechnung gestellte MWST wieder zurückzufordern (sog. Vorsteuerabzugsrecht). Gerade bei Neugründung resp. bei Unternehmen in der Startup-Phase können hohe Investitionen anfallen, während noch kaum Umsätze erzielt werden. In diesen Konstellationen kann eine freiwillige MWST-Registrierung beispielsweise sinnvoll sein. Aber auch bei (Neu-) Unternehmen mit exportlastigem Umsatz (ohne Erreichung der Umsatzgrenze) kann eine freiwillige Anmeldung sachdienlich sein – die Lieferung von Gegenständen ins Ausland ist grundsätzlich von der MWST befreit, die bezahlte Vorsteuer auf Eingangsrechnungen kann nichtsdestotrotz im Rahmen der gesetzlichen Regelungen geltend gemacht werden. Clara Bodemann



WELT


Lindner erwartet Steuereinnahmen in Rekordhöhe


Im Jahr 2024 erwartet er zum ersten Mal mehr als eine Billion Euro Steuereinnahmen.

Plattform für Digitalisierung & Nachhaltigkeit


Ab April drohen den ersten Unternehmerinnen und Unternehmern, die noch immer nicht ins Transparenzregister eingetragen sind, Bußgelder. Transparenzregister gibt es EU-weit seit 2017; in Deutschland ist dessen Ausgestaltung im Geldwäschegesetz (GwG) geregelt. Gemäß der EU-Geldwäscherichtlinie sollen diese Register dabei helfen, Geldwäsche und Korruption zu verhindern. Daher sind laut GwG unter anderem Finanz- und Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsunternehmen, Versicherungsunternehmen, Immobilienmakler sowie nicht privilegierte Güterhändler, Kunstvermittler und Kunstlagerhalter dazu verpflichtet, die Angaben ihrer Geschäftspartnerinnen und -partner über wirtschaftlich Berechtigte mithilfe des Transparenzregisters zu prüfen.


Seit August 2021 ist das Transparenzregister in Deutschland ein Vollregister. Sprich: Seitdem müssen Informationen über die wirtschaftlich Berechtigten von Handels-, Genossenschafts- oder Partnerschaftsgesellschaften über dieses Register abrufbar sein. Bis dahin galt hierzulande die sogenannte Meldefiktion. Das bedeutet, Daten mussten nicht im Transparenzregister hinterlegt werden, wenn sie bereits in anderen Registern – etwa dem Handels-, Partnerschafts-, Genossenschafts- oder Vereinsregister – auffindbar waren.


Meldepflichtig sind die wirtschaftlichen Berechtigten von Vereinigungen und Rechtsgestaltungen. Zu den Vereinigungen gehören alle juristischen Personen des Privatrechts wie AG, GmbH, UG (haftungsbeschränkt), Vereine, Genossenschaften, Stiftungen, Societas Europaea, KGaA und eingetragene Personengesellschaften – etwa OHG, KG, Partnerschaften. Mit Rechtsgestaltungen sind Trusts und Treuhänder in Verbindung mit Stiftungen und stiftungsähnlichen Gebilden gemeint.



Geld und mehr


Der Verein Freiheitliche Bewegung Schweiz (FBS) hat die Unterschriftensammlung für eine Volksabstimmung unter dem Stichwort „Ich zahle bar“ gestartet. Sie zielt darauf ab, das Recht, anonym mit Bargeld zu bezahlen, in die Verfassung aufzunehmen und seine praktische Nutzbarkeit abzusichern.


Die Vorschriften, die die Initiative in die Verfassung aufgenommen sehen möchte, atmen das leider berechtigte Misstrauen gegen eine Regierung, die als Komplizin der Finanz- und IT-Branchen bei der versuchten Bargeldabschaffung betrachtet wird. Die Initiatoren weisen darauf hin, dass die Schweizer Regierung die Anti-Bargeld-Lobby „Better Than Cash Alliance“ mit 2 Mio. Franken im Jahr mitfinanziert. Norbert Häring



Freie Presse


Der Generationenknick, der sich in vielen Branchen niederschlägt, droht auch in der Justiz. Der Sächsische Richterverein spricht davon, dass bis 2030 fast jeder zweite Richter in Pension gehen wird. Der Verein sieht die Rechtsprechung in Gefahr, Verfahren drohten, sich immer länger hinzuziehen. Kommen Kriminelle bald frei, weil es zu wenig Richter gibt?

msn


In der Klosterbrauerei Neuzelle in Brandenburg haben sie eine bahnbrechende Erfindung gemacht: Bierpulver. Man muss es nur mit Sprudelwasser verquirlen, schon ergibt sich ein herrliches Getränk im Glas, das aussieht, perlt und schmeckt wie ein Pilsener. Sagt Stefan Fritsche von der Klosterbrauerei. Quelle: SPIEGEL



Risiko Pflegebedürftigkeit: Wenn das Ersparte und die Immobilie weg sind


In Deutschland gibt es laut Statista derzeit etwa 5 Millionen Pflegebedürftige. Diese Zahl dürfte sich in den nächsten Jahren parallel zu der steigenden Lebenserwartung weiter erhöhen. Und dabei werden von der Statistik nur die unmittelbar Betroffenen erfasst, nicht aber die pflegenden Angehörigen, die mit dieser Aufgabe oftmals überfordert sind und langfristig selbst gesundheitliche Schäden davontragen.


Vergleicht man die Pflegeversicherung mit einer Kfz-Versicherung, dann wäre sie allenfalls eine Teilkaskoversicherung. Mit anderen Worten: Der Betreffende muss in der Regel einen nicht unbeträchtlichen Teil aus eigener Tasche zahlen. Im Pflegefall werden nämlich viele Kosten nicht von der gesetzlichen Pflegeversicherung übernommen. Deshalb wird zunächst die Rente des Pflegebedürftigen bis auf ein geringes monatliches Taschengeld (aktuell rund 135 Euro) herangezogen. Reicht auch dies nicht aus, müssen Pflegebedürftige ihr Erspartes aufbrauchen. Heisst im Klartext: Das Geld auf dem Bankkonto ist nicht sicher. Unter Umständen kommt auch die Immobilie des Pflegebedürftigen unter den Hammer, es sei denn, der Ehepartner wohnt noch im Haus oder in der Eigentumswohnung. Michael Brückner



ZEIT am Wochenende


Endlich ist die Zeit vorbei, in der die Brille beschlägt, wenn man aus der Kälte kommend einen Raum betritt. Für viele könnte sie für immer vorbei sein, wenn das, woran gerade geforscht wird, Erfolg hat: Tropfen gegen Kurzsichtigkeit.



Tages-Anzeiger


Swiss hebt Impfobligatorium auf


Rund 200 ungeimpfte Flight Attendants, Pilotinnen und Piloten waren entlassen worden. Sie dürfen aber trotzdem nicht automatisch zurückkehren.

NZZ International


Nicaraguas Präsident Daniel Ortega holt zum Schlag gegen die katholische Kirche aus. Sie ist seine letzte Gegnerin.


Daniel Ortega hat seine Macht stetig ausgebaut und die Opposition zum Schweigen gebracht. Nun ist die Kirche an der Reihe: Kurzerhand hat der Präsident die Osterprozessionen verboten.

Thilo Sarrazin

Wie man eine Bank rettet

Die ehemals stolze Credit Suisse hat einige Jahre schlechter Führung hin­ter sich, machte durch diverse Skandale von sich reden und schrieb wiederholt Verluste aufgrund riskanter und offenbar schlampig konzipierter Geschäfte. Nach den jüngsten Turbulenzen wird sie von der UBS für drei Mil­liarden Franken übernommen. Für die Finanz­ministerin Karin Keller-Sutter war die Über­nahme offenbar alternativlos. Das lässt sich von aussen schwer beurteilen. Aber ich habe Zweifel. Diese begründen sich mit meinen eigenen Er­fahrungen bei der Rettung einer grossen Bank. Die Berliner Bankgesellschaft hatte in den neunziger Jahren in grossem Stil kredit­finanzierte Steuersparmodelle im Immobilien­bereich finanziert. Als sich der Immobilienmarkt abkühlte, entstanden grosse Lücken bei der Kreditbesicherung. Vor 22 Jahren, im Frühling 2001, geriet die Bank deshalb in eine existenz­bedrohende Schieflage, als die Wirtschaftsprüfer beim Jahresabschluss 2000 die Werthaltigkeit eines Teils des Kreditportfolios in Frage stellten und das Testat verweigerten. Das Land Berlin sah sich als Hauptaktionär gezwungen, 3,5 Mil­liarden D-Mark frisches Geld in die Bank einzu­schiessen. Das reichte zwar, um die Bilanzlücke des Jahres 2000 zu schliessen, aber unmittelbar nach dem Jahresabschluss tauchten neue Löcher auf, und gleichzeitig machten Geschichten über das Luxusleben der Vorstände die Runde.

Fass ohne Boden

Über dem Berliner Bankenskandal zerbrachen im Juni 2001 die damalige Koalition von CDU und SPD und der von ihr gestellte Senat. Nach Neuwahlen und der Bildung einer rot-roten Koalition wurde ich unter dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit im Januar 2002 Finanzsenator und sollte das Desaster irgend­ wie bewältigen. Aufgrund weiter anwachsender Bewertungslücken sahen sich die Wirtschafts­prüfer zu einem Testat für das Jahr 2001 nicht in der Lage. Die Bankenaufsicht drohte mit der Schliessung der Bank: Kurzfristig bestand die Wahl zwischen Insolvenz, Abwicklung und staatlicher Stützung. Das Erstere war für die Kundenbeziehungen der Bank und den Wirt­schaftsstandort Berlin nicht akzeptabel, das Zweite hätte zu lang gedauert, und Letzteres drohte ein Fass ohne Boden zu werden.


Auf meinen Vorschlag hin entschied sich der Senat gleichwohl für die dritte Lösung: Das Land Berlin gewährte für die unzureichend abgesicherten Immobilienkredite eine Bürg­schaft von 21,5 Milliarden Euro, die grösser war als der gesamte Landeshaushalt. Das löste in der Öffentlichkeit einen anhaltenden Protest­ sturm aus, aber so bekam die Bank erneut eine testierte Bilanz. Der Senat beauftragte mich mit der Suche nach einem Käufer, notfalls zu einem Euro. Aber es fand sich niemand, und so entschied der Senat auf meinen Vorschlag hin, die Sanierung im Eigentum des Landes durchzuführen. Dafür ernteten wir vernichtende Zeitungskommentare mit dem Vorwurf ab­surder Kompetenzanmassung, und ich musste grosse persönliche Angriffe erdulden. Aber die Sanierung gelang:

  1. Die Bank wurde verkleinert und einige Ge­schäftsfelder verkauft. Das war die Voraussetzung für die Beihilfegenehmigung aus Brüssel.

  2. Das Immobiliendienstleistungsgeschäft mitsamt all seinen faulen Krediten wurde an eine Landesgesellschaft übertragen, deren Auf­sichtsrat ich führte. Dort wurden die Engage­ments über Jahre hinweg in Ruhe abgewickelt, und am Ende blieb sogar ein beträchtlicher Überschuss übrig. Kein einziger Cent der Landesbürgschaft von 21,5 Milliarden Euro wurde je in Anspruch genommen.

  3. Die sanierte Bank verkaufte das Land Berlin 2007 kurz vor dem Ausbruch der weltweiten Finanzkrise für 5,3 Milliarden Euro an den Deutschen Sparkassen- und Giroverband. So konnte die Bank, statt, wie befürchtet, zum Sargnagel der Landesfinanzen zu werden, durch den Verkaufserlös einen beträchtlichen Beitrag zu deren Konsolidierung leisten, und dem Standort Ber­lin blieb eine starke Landesbank erhalten. Beim Verkaufsprozess beriet mich übrigens ein in Frankfurt basiertes Team der UBS Deutschland. Im Zuge der Sanierung wurde der Aufsichtsrat weitgehend neu besetzt und das Führungs­personal der ersten und zweiten Ebene grösstenteils ausgetauscht. Es ging auch um einen Mentalitätswechsel. Das alles gelang im staatlichen Eigentum. Das Land Berlin ging ins Risi­ko, und es wurde dafür materiell reich belohnt.

Am Ende winkt ein Mehrertrag

(Dieser Bericht erschien auch in der Weltwoche)



Die schlechten Nachrichten reissen nicht ab



Muss die Schweiz wirklich in die EU eintreten – und was hat das mit dem Krieg der westlichen Welt gegen Bargeld zu tun?


Es wäre die Sensation in Europa! Die Schweiz, die sich immer als neutrales und demokratisches Land positioniert hat, deren Bürger mit 77 Prozent Mehrheit absolut nichts mit der EU zu tun haben wollten, soll womöglich demnächst ein Mitglied in diesem demokratiefeindlichen Klüngel zur Durchsetzung übergeordneter Interessen in früher relativ normalen Ländern werden? Und was haben eigentlich die Pleitebank Credit Suisse, die UBS und der Krieg gegen Bargeld damit zu tun, den die Politiker der westlichen Welt seit Jahren gegen ihre eigenen Bürger angezettelt haben, unter ständiger Verletzung ihrer Amtseide, die sie theoretisch verpflichten, zum Vorteil und Wohl der Menschen im eigenen Land zu handeln, statt sich immer offensichtlicher in deren schlimmste Feinde zu verwandeln? Und was ist davon zu halten, dass die USA gerade ankündigen, im Juli Zahlungen weitgehend zu digitalisieren und damit alle privaten Details jedes einzelnen Vorgangs gegenüber der privaten Notenbank Federal Reserve offenzulegen?



Kurz nach dem Angriff auf die Sowjetunion begrüsste Hermann Josef Abs (1901 – 1994) in einem flammenden persönlichen Schreiben an den führenden finnischen Bankier Rainer von Fieandt den Krieg gegen die Sowjetunion als Kampf „gegen den größten Feind aller Freiheit und Menschlichkeit“. (Quelle: Dietrich Eichholtz, 1930 – 2016, Historiker, in „Krieg um Öl, Ein Erdölimperium als deutsches Kriegsziel. Leipzig 2006, S. 62.)
Die medizinische Forschung hat so enorme Fortschritte gemacht, dass es überhaupt keine gesunden Menschen mehr gibt. Aldous Huxley (1894-1963)
Der Witz des Tages Wer reich heiratet, hat nach dem Honey-Moon sein Money-Huhn. Klaus Klages (1939-2022)



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