top of page

01edcx7d

Ende Januar 2024





Wird sich die Berliner Gummibärchen (H)Ampel-KOalition einigen oder peinigen? Das fragen sich manche. Zu erwarten ist allerdings, dass die Damen und Herren bis zum Ende aushalten werden.


Gleichzeitig fragt Prof. Herfried Münkler bei Markus Lanz:

"Sind die Feinde der Demokratie die Retter der Demokratie?"







Stadt Kassel


Den Kinderreisepass gibt es nicht mehr


Den Kinderreisepass gibt es seit dem 1. Januar 2024 nicht mehr. Das schreibt das Gesetz zur Modernisierung des Pass‐, des Ausweis‐ und des ausländerrechtlichen Dokumentenwesens vor.


Seit dem 1. Januar 2024 ist es also nicht mehr möglich, für Kinder unter zwölf Jahren einen Kinderreisepass mit einjähriger Gültigkeit zu beantragen. Auch Verlängerungen bereits ausgestellter Dokumente sind dann nicht mehr möglich.


Alle bis dahin ausgestellten noch gültigen Kinderreisepässe behalten bis zum Ablaufdatum ihre Gültigkeit.


Als Alternative zum bisherigen Kinderreisepass stehen ab 2024 folgende Dokumente zur Verfügung:


  • Personalausweis (Kosten: 22,80 Euro, Gültigkeit: sechs Jahre)

  • Vorläufiger Personalausweis (Kosten: 10 Euro, Gültigkeit: drei Monate)

  • Reisepass (Kosten: 37,50 Euro, Gültigkeit: sechs Jahre)

  • Vorläufiger Reisepass (Kosten: 26 Euro, Gültigkeit: ein Jahr)

  • Expressreisepass (Kosten: 69,50 Euro, Gültigkeit: sechs Jahre)


Für die Ausstellung eines Reisepasses bei Antragstellern unter 18 Jahren sind die Unterschriften beider Sorgeberechtigten erforderlich. Wenn nur ein sorgeberechtigter Elternteil mit dem Kind vorspricht, ist eine formlose Einverständniserklärung und das Ausweisdokument des nicht anwesenden sorgeberechtigten Elternteils (im Original oder als gut leserliche Kopie) vorzulegen. Bei alleinsorgeberechtigten Elternteilen ist ein entsprechender Nachweis vorzulegen (z. B. Sorgerechtsbeschluss, Negativattest). Zur Antragstellung muss das Kind persönlich anwesend sein. Nach Vollendung des 10. Lebensjahres muss das Kind den Reisepass unterschreiben.


Ein Personalausweis ist, in der Regel, innerhalb von zwei bis drei Wochen verfügbar. Ein Reisepass hat eine Lieferzeit von drei bis vier Wochen. Der Expressreisepass kann nach drei bis vier Werktagen abgeholt werden. Die vorläufigen Dokumente werden direkt im Bürgerbüro ausgestellt und können direkt mitgenommen werden.


Die Gebühr des Reisepasses (ab 24 Jahre) erhöht sich von 60 auf 70 Euro.


Im Rathaus steht ein Automat für Passbilder zur Verfügung, der ausschließlich Bilder in digitaler Form erstellt und direkt an die jeweilige Sachbearbeitung weiterleitet. Die Bilder können nicht ausgedruckt werden. Der Automat kann ab einer Körpergröße von 1,30 m genutzt werden. Die Kosten belaufen sich auf 5 Euro und werden zusammen mit den Gebühren für das neue Ausweisdokument in bar oder per EC‐Karte bezahlt. 



Merkur.de


Bei Minustemperaturen sinken die Reichweiten von E-Autos dramatisch. Elektroautos und Eiseskälte – das ist eine Kombination, die nur wenig Freude macht. Denn Kälte setzt der Leistungsfähigkeit der Batterie dramatisch zu: Die Reichweite reduziert sich mit jedem Grad Außentemperatur und im Gegenzug werden die Ladezeiten immer länger.


  1. Stromer am besten noch an der Ladestation vorheizen

  2. Energieverbrauch niedrig halten: Sitz- und Lenkradheizung nutzen

  3. Kurzstrecken nach Möglichkeit zu einer längeren Tour zusammenfassen

  4. Laden bei „Wohlfühltemperatur“ – am besten direkt nach längerer Fahrt

  5. Elektroauto im Stau: Einfach abwarten und Tee trinken

Benjamin Bessinger/SP-X



Sicheres Geld Aktuell


Auswanderung bleibt attraktiv! Von A wie Andorra bis Z wie Zypern.


Gerade in EU-Ländern wie Deutschland oder Österreich, in denen die Mehrzahl meiner Leser ihren Wohn- und Steuersitz hat, ist die Unzufriedenheit der Menschen mit den politischen Rahmenbedingungen in zahlreichen Bereichen zu spüren. 2022 haben überdurchschnittlich viele Bundesbürger ihrem Heimatland den Rücken gekehrt. Vor allem junge und leistungsstarke Akademiker sowie Rentner wandern verstärkt aus. Dieser bedenkliche Trend dürfte sich auch 2023 fortgesetzt haben und in den kommenden Jahren weiter anhalten. Im Jahr 2022 haben sich 270.000 Bundesbürger zu einer Auswanderung entschlossen. Der Auswanderungs-Saldo der deutschen Staatsbürger ist seit Jahren negativ.

Deutschland verliert seit Jahren die leistungsstarken Deutschen!


In der Geschichte der Bundesrepublik war es 2016 das erste Mal, dass mit 271.000 eine überdurchschnittlich hohe Zahl an Deutschen ausgewandert ist. Auch damals lässt sich dieser hohe Wert mit der Flüchtlingskrise des Jahres 2015 in Verbindung bringen. Es bedeutet für einen Staat, seine Volkswirtschaft und seine Gesellschaft eine Gefahr für die Stabilität, wenn das Verhältnis zwischen leistungsschwachen Einwanderern, die Sozialleistungen empfangen, und leistungsstarken, nicht mehr steuerzahlenden Auswanderern außer Kontrolle gerät. Auch für die hohen Zahlen 2022 und wahrscheinlich auch 2023 gibt es einen klaren Beleg, dass dies mit der hohen Anzahl an Migranten, die nicht den Weg als Beitragszahler in die Arbeitsmärkte finden, sondern Bürgergeld empfangen, zusammenhängt.


Aktuell kann ich diesen Trend zur Auswanderung aus meinen eigenen Erfahrungen bestätigen. Die Privatschule meiner Kinder hat – wie alle Privatschulen auf Mallorca – einen enormen Zulauf deutscher Staatsangehöriger. Die Wartelisten sind teilweise enorm, weil die Kapazitäten schlicht nicht mehr ausreichen. Aus persönlichen Gesprächen weiß ich, dass der Grund vieler Neuankömmlinge auf Mallorca nicht etwa im Wetter, den Lebenshaltungskosten oder gar den Steuern liegt, sondern im regelrechten Überlaufen deutscher Schulen durch Kinder von Migranten bzw. Flüchtlingen. Eltern berichten mir beispielsweise, dass der Migrantenanteil in den deutschen Schulklassen ihrer Kinder teilweise weit über 50 % betragen hat.


Dadurch erodiert das Bildungsniveau der Kinder, wie auch die erschreckenden Ergebnisse der aktuellen PISA-Studie belegen. Dafür sind nicht nur das schlechte politische Management der Corona-Pandemie und die schlechte Bildungspolitik verantwortlich, sondern auch die längst als völlig irrational zu bezeichnende, unverantwortliche Flüchtlingspolitik der Bundesregierung. Deswegen nehmen soziale Spannungen auch in vielen Schulen massiv zu, sodass auch immer mehr Familien ganz offensichtlich aus diesen Gründen eine Auswanderung ins Auge fassen. Markus Miller



BUSINESS INSIDER


Betrachtet man sein neuestes Immobilienprojekt, könnte man auf die Idee kommen, dass Mark Zuckerberg ein ziemlicher Weltuntergangsvorbereiter ist. Der Meta-CEO baut Berichten zufolge ein riesiges Anwesen auf Kauai, Hawaii, das unter anderem über einen unterirdischen Bunker mit einer Fläche von 5.000 Quadratmetern und eine Fluchtluke verfügen wird und mit eigener Energie-, Lebensmittel- und Wasserversorgung autark ist.


Die Baukosten für Zuckerbergs Anwesen, das den Namen Koolau Ranch trägt, werden auf etwa 100 Millionen Dollar geschätzt. Zusammen mit den 170 Millionen Dollar, die für das Grundstück aufgewendet wurden, beläuft sich der Gesamtpreis auf etwa 270 Millionen Dollar, obwohl das laut „Wired“ wahrscheinlich immer noch eine Unterschätzung ist.


Die Anlage wird mindestens 30 Schlafzimmer und 30 Badezimmer sowie ein Netzwerk von fast einem Dutzend Baumhäusern haben, die durch Seilbrücken miteinander verbunden sind, sodass sich die Gäste zwischen ihnen bewegen können, „während sie in den Baumwipfeln bleiben“, berichtet „Wired“.


Zuckerberg ist nicht der erste Tech-Titan, der ein Haus für das Ende der Welt baut. Der entlassene und wiedereingesetzte CEO von OpenAI, Sam Altman, hat einen Vorrat an Dingen wie Waffen, Gold, Antibiotika und Gasmasken. Der CEO von Reddit, Steve Huffman, kaufte Motorräder, Waffen und Munition, um darauf vorbereitet zu sein, sich im Bedarfsfall „für eine gewisse Zeit in meinem Haus zu verschanzen“, und ließ sich sogar die Augen lasern, weil er glaubt, dass dies seine Überlebenschancen in einer Katastrophe erhöhen würde. LinkedIn-Mitbegründer Reid Hoffman sagte einmal dem „New Yorker“, er schätze, dass mehr als die Hälfte der Silicon-Valley-Milliardäre in eine Art „Apokalypse-Versicherung“, wie einen unterirdischen Bunker, investiert haben. Sarah Jackson



Kopp exklusiv

 

Das Recht, sich im öffentlichen Raum frei und unerkannt zu bewegen, könnte sehr bald der Vergangenheit angehören. Mit biometrischer Massenüberwachung kontrollieren nicht nur totalitäre Staaten wie China ihre Bürger. Die Bestrebung, EU-weit flächendeckend automatische Gesichtserkennung zu etablieren, verfolgt exakt dieselben Ziele. Diesen ist man

in Brüssel jetzt mit der Einigung auf den »AI Act« einen großen Schritt nähergekommen. Birgit Stöger

 


DIE WELTWOCHE


Notenbanken weltweit kauften tonnenweise Gold. Die Schweizerische Nationalbank verschleuderte das Edelmetall regelrecht. Zum Schaden der Schweiz, wie sich jetzt zeigt


Seit dem Jahr 2000 haben die Notenbanken ihre Goldwährungsreserven um rund 3000 Tonnen (+10 Prozent) aufgestockt, allein im Jahre 2023 (bis September) um 800 Tonnen (Marktwert: 45 Milliarden Franken).


Dies, obwohl der Goldstandard und die Goldbindung schon vor Jahrzehnten abgeschafft wurden. Ende 2023 beliefen sich die globalen in Gold gehaltenen Währungsreserven gemäss dem World Gold Council (Vereinigung der Goldminengesellschaften) auf 35.828 Tonnen, was zum aktuellen Goldpreis von 56.540 Franken pro Kilo einem Wert von 2026 Milliarden Franken entspricht.


85 Prozent der weltweit in Gold gehaltenen Währungsreserven sind im Besitz von zwanzig Notenbanken. Insgesamt repräsentierte Gold im dritten Quartal 2023 rund 15 Prozent der globalen Währungsreserven. Die Schweiz liegt mit einem Goldanteil von 7,5 Prozent, bezogen auf die Oktober-Bilanzsumme von 804 Milliarden Franken, deutlich unter dem Weltdurchschnitt. In der Länderliste mit den grössten Goldwährungsreserven steht die Eidgenossenschaft auf Platz sieben mit noch 1040 Tonnen Gold im Besitz der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Der Marktwert beträgt 58,9 Milliarden Franken.


Rund 24 Prozent der unlängst befragten Notenbanker planen, ihre Goldbestände in den nächsten zwölf Monaten weiter aufzustocken. Nur 3 Prozent beabsichtigen, diese zu reduzieren. Die Motivation, Gold als Währungsreserve zu halten, ist vielfältig: historische Bestände, Werthaltigkeit in Krisenzeiten, Inflationsschutz, Diversifikation des Portfolios, keine Ausfallrisiken, hoch liquides Asset, geopolitische Diversifikation, Bedenken wegen systematischer Finanzrisiken, kann als Pfand eingesetzt werden, birgt kaum politische Risiken, inländische Goldproduktion, Angst vor Sanktionen, politisches Instrument, Vorwegnahme von Veränderungen im internationalen Finanzsystem, Teil der «Entdollarisierung» des Finanzsystems. Während andere Notenbanken ihre Goldbestände laufend erhöhten, hat die SNB ihre einst hohen Goldreserven vor 23 Jahren teils zu Spottpreisen verschleudert.


1998 präsentierte der Bundesrat auf Anregung der SNB einen neuen Verfassungsartikel über die Währung und die Zahlungsmittel. Damit sollte die rechtlich immer noch bestehende, faktisch aber seit längerer Zeit nicht mehr praktizierte Goldbindung des Frankens aufgehoben werden. Vom damaligen Goldbestand von 2600 Tonnen wurden 1300 Tonnen als überflüssig taxiert und nach Inkrafttreten des Bundesgesetzes am 1. Mai 2000 sukzessive verkauft. Der erzielte Durchschnittspreis betrug 15.604 Franken pro Kilo. Am 14. Juni 2007 kündigte die SNB an, bis Ende September 2009 weitere 250 Tonnen ihrer Goldbestände zu veräussern, wofür sie einen Kilopreis von 28.000 Franken löste.


Die Schweizer Goldreserven sackten auf den heutigen Stand von 1040 Tonnen ab. Viele besorgte Schweizer, vorab aus SVP-Kreisen, wollten danach weiteren Goldverkäufen einen Riegel vorschieben und lancierten 2013 die Volksinitiative «Rettet unser Schweizer Gold» (Goldinitiative). Das Gold sollte zudem nicht mehr im Ausland, sondern in der Schweiz gelagert und die Währungsreserven immer aus mindestens 20 Prozent Gold bestehen. Die Initiative wurde von den anderen Parteien aufs Bitterste bekämpft. Die SNB drohte sogar, die Ausschüttung an die Kantone und den Bund zu kürzen beziehungsweise ausfallen zu lassen, falls die Initiative angenommen würde.


Am 14. November 2014, als das Schweizer Volk die Goldinitiative ablehnte, lag der Goldpreis bei 36.556 Franken pro Kilo. Wäre die Initiative angenommen worden, hätte die SNB damals für etwa 55 bis 60 Milliarden Franken Gold (rund 1500 Tonnen) erwerben müssen, um den Anteil der Goldreserven von damals 7,5 Prozent (Stand: Oktober 2014) auf die geforderten 20 Prozent zu heben.


Die Besserwisserei der SNB-Oberen und der damaligen Finanzministerin, Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf, kostete die Steuerzahler Milliarden, wie immer man auch rechnet.


Die verkauften 1550 Tonnen Gold, die man zu 17 Milliarden Franken verschleudert hat, wären heute 88 Milliarden wert. Hätte man später wenigstens Gold zugekauft, wie es die Initiative verlangte, so wären aus den 55 Milliarden Franken bis heute rund 85 Milliarden Franken geworden. Hans Kaufmann


Closing Bell


Wird 2024 ein stärkeres Jahr für Börsengänge in Deutschland? Der Beratungskonzern EY zeigt sich jedenfalls zuversichtlich: „EY erwartet 2024 zehn bis zwölf Börsengänge deutscher Unternehmen“, berichtet mein Kollege Christoph Ruhkamp. „Es ist keine Frage, ob der IPO-Markt wieder anspringt, sondern wann“, zitiert Ruhkamp den EY-Partner Martin Steinbach. Die Zinsen und die Konjunktur seien die wichtigsten Faktoren im Umfeld, die stimmen müssten. Die Kursrally der vergangenen Wochen und die niedrige Volatilität, die der VDax anzeige, stimmten aber positiv. „Gemeinhin wird mit den ersten Intentions to Float im Jahr 2024 erst für das zweite Quartal gerechnet“, berichtet Ruhkamp. „Als deutsche Kandidaten für einen Börsengang werden im Markt unter anderem die Parfümeriekette Douglas aus dem Portfolio des Finanzinvestors CVC sowie der Fernbusbetreiber Flix, der dem US-Investor General Atlantic gehört, und das wertvollste deutsche Start-up Celonis genannt.“ Nach der Statistik von EY gab es 2023 insgesamt acht deutsche Unternehmen, die Neuzugänge für die Börse waren. Damit habe sich Deutschland innerhalb Europas gut geschlagen. Die Zahl der Delistings sei insgesamt aber höher gewesen. „Hinzu kommt die Abwanderung von deutschen und europäischen Unternehmen an andere Börsenplätze“, so Ruhkamp. „Europa hatte in dieser Hinsicht 2023 erneut einen Aderlass zu verkraften.“ Börsenpläne für New York würden nun auch der deutschen Softwareschmiede Celonis nachgesagt. Lutz Knappmann



PRIVATE BANKING INSTITUTIONELL


Börsengehandelte Fonds, kurz ETFs, sind bei Anlegern sehr beliebt. Sie bieten niedrige Kosten, eine transparente Auswahl an Wertpapieren und eine breite Streuung. Doch für die Anbieter von ETFs ist der Markt nicht einfach, wie eine Studie der Citigroup zeigt. Sie müssen sich einem harten Preiskampf stellen, der ihre Gewinne schmälert.


ETFs versprechen Anlegern, einfach, kostengünstig und breit gestreut zu investieren. Diese Eigenschaften machen ETFs zu einem attraktiven Produkt sowohl für Privatpersonen als auch für institutionelle Investoren. Laut der Deutschen Bundesbank entfiel Ende 2022 ein globales Vermögen von rund 9 Billionen US-Dollar auf ETFs. Das entspricht einem Anteil von etwa 20 Prozent am gesamten Fondsvermögen.


Und auf Anbieterseite? Hier ist die Konkurrenz hoch. Die Anbieter von ETFs müssen sich von ihren Mitbewerbern abheben, um die Aufmerksamkeit und das Geld der Anleger zu gewinnen. Der anhaltende Wettbewerb unter den Vermögensverwaltern hat die Gewinnmargen erheblich geschmälert.


Citigroup-Studie zeigt: Fast die Hälfte der ETFs operiert im Verlust. Laut den Experten der Bankengruppe haben zwischen einem Drittel und der Hälfte der über 3.300 in den USA gelisteten ETFs Schwierigkeiten, ihre jährlichen Betriebskosten zu decken. Diese Einschätzung basiert auf der Annahme, dass diese Fonds durchschnittliche Fixkosten von 200.000 bis 350.000 US-Dollar sowie variable Kosten von bis zu 0,075 Prozent haben. Dieses Dilemma ist das Ergebnis eines anhaltenden Gebührenwettbewerbs innerhalb der Branche.


Für ETF-Anbieter ist der Markt jedoch alles andere als einfach. Ein intensiver Wettbewerb um Marktanteile führt zu schrumpfenden Gewinnmargen. Vor diesem Hintergrund sehen sich die meisten ETF-Emittenten gezwungen, innovative Produkte wie Themenfonds oder aktiv gemanagte ETFs mit höheren Gebühren einzuführen, um mögliche Verluste bei anderen Angeboten im Portfolio auszugleichen. Sven Stoll



Finanz-Szene


Fest steht, dass sich für Online- und Neobroker im kommenden Jahr die grundsätzliche Frage nach dem Geschäftsmodell stellt. Blicken wir kurz auf das zurück, was 2023 passiert ist: 1.) Mit dem PFOF-Verbot fällt eine wesentliche Ertragskomponente weg; 2.) Bei ETF-Sparplänen ist das Wachstum zum Erliegen gekommen; 3.) FlatexDegiro gewann zuletzt nur noch rund 25.000 Neukunden netto pro Monat; 4.) Der Berliner Smartbroker musste neulich eingestehen, dass rund ein Drittel seiner Accounts tot seien; und 5.) Die Comdirect hat seit der Übernahme durch die Commerzbank netto keine Kunden mehr hinzugewonnen...


Nun tut sich die etablierte Konkurrenz natürlich auch schwer, eben weil Trade Republic und Scalable Capital ihre Marktposition sukzessive ausbauen. Trotzdem verfestigte sich zuletzt der Eindruck, dass das Ende des Trading-Booms auch an den beiden großen deutschen Investment-Fintechs nicht spurlos vorbeigeht. Eine der spannendsten Fintech-Fragen im neuen Jahr dürfte daher lauten: Wie werden Trade Republic und Scalable Capital reagieren?



M.M. WARBURG & CO BANK


Kapitalmarktperspektiven



DAS INVESTMENT


AUSBLICK AUF 2024


Wenn plötzlich schwarze Schwäne auftauchen


Das zweite Börsenhalbjahr verlief turbulent. Nach der Korrektur im Herbst setzten die Börsen trotz bestehender Unsicherheiten zur Jahresendrally an. Anleger tun gut daran, einige Signale im Auge zu behalten.


Das Börsenjahr 2023 glich einer emotionalen Achterbahnfahrt. In der ersten Jahreshälfte ignorierten die Anleger weitgehend alle Risiken, die Kurse stiegen und stiegen und ließen das traumatische Jahr 2022 schnell in Vergessenheit geraten. Ende Juli erreichte der Dax ein Rekordhoch von 16.528 Punkten, ein Plus von 18 Prozent seit Jahresbeginn. Im dritten Quartal folgte dann der Rückschlag: Der Dax rutschte zeitweise unter die 15.000-Punkte-Marke, für den S&P 500 ging es ebenfalls abwärts. Anfang November setzte dann wieder die Gegenbewegung ein.


Blick in die Zukunft: Prognosen für 2024 und die Frage nach dem Ende der Rekordjagd


In der vergangenen Handelswoche übersprang der Dax dann erstmals die Marke von 17.000 Punkten und der Dow Jones stellte mit 37.287 Punkten einen neuen Rekord auf. Die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen und ein Rückgang der Inflation stimmen viele Investoren optimistisch. Doch ob dies der Höhepunkt der Jahresendrally war oder ob es noch weiter nach oben geht, weiß nur die Glaskugel. Letztlich sind es aber wohl nur die letzten Impulse eines - trotz aller Krisen - guten Börsenjahres. Hört man sich um und schaut auf die Prognosen für 2024, könnte die Rekordjagd bald ein Ende nehmen. Denn ob die Börsenschwergewichte die Indizes weiter beflügeln werden, ist fraglich.


Insgesamt erscheint die Lage unübersichtlich und alles andere als entspannt. Der Krieg in der Ukraine zieht sich hin, im Nahen Osten ist ein alter Krisenherd zu einem neuen Konflikt eskaliert und die Spannungen zwischen den Großmächten USA und China halten an. Darüber hinaus bleibt die stärkste Inflationswelle seit einem halben Jahrhundert ein zentrales Thema für die Märkte. Die Weltwirtschaft humpele in der aktuellen Gemengelage vor sich hin, wie jüngst IWF-Chefvolkswirt Pierre-Olivier Gourinchas trefflich bemerkte. Für Investoren gilt es, wachsam zu bleiben und für den Fall gewappnet zu sein, dass wider Erwarten ein Schwarzer Schwan auftauchen sollte.


Börsenprofis verstehen darunter völlig unwahrscheinliche, plötzliche Ereignisse, die schlimmstenfalls das Potenzial haben, unser Weltbild aus den Angeln zu heben. Der Begriff geht auf den römischen Satiriker Juvenal zurück, der um das Jahr 60 nach Christus geboren wurde. Juvenal verwendete den Begriff, um eine treue Ehefrau als einen seltenen Vogel zu beschreiben, der einem schwarzen Schwan ähnelt. Der Glaube, dass es den schwarzen Schwan gar nicht gibt, hielt sich in Europa noch bis in das 17. Jahrhundert hinein. Die Entdeckung schwarzer Schwäne in Australien galt als zoologische Sensation. In der Finanzwelt hat der Finanzmathematiker und Autor Nassim Nicholas Taleb diesen Begriff geprägt, um große Crashs an den Finanzmärkten zu beschreiben. Die meisten Leute würden wohl Ereignisse wie 9/11, die Finanzkrise, Fukushima und Covid-19 zu den Schwarzen Schwänen zählen.


Doch droht tatsächlich ein ausgewachsener Börsencrash? Welche Chancen und Risiken bieten die Aktienmärkte nach der jüngsten Rally noch? Auf diese Frage haben auch die Experten dieser Tage keine eindeutige Antwort. An warnenden Stimmen hat es zuletzt jedenfalls nicht gefehlt. So ist JP Morgan-Analyst Marko Kolanovic überzeugt, dass die schmerzhafte Phase an den Aktienmärkten noch nicht vorbei ist und die Zinsen länger hoch bleiben dürften als viele denken. „Wir glauben, dass der Großteil der negativen Auswirkungen wie Ausfälle bei Verbraucherkrediten und Unternehmensinsolvenzen noch bevorsteht“, so Kolanovic.


S&P 500 vor Sturzflug? Experte prognostiziert 25 Prozent Kursrückgang


Jason Hunter, Chartexperte bei JP Morgan, erklärte kürzlich in einem CNBC-Interview, dass die Anleger fälschlicherweise eine „weiche Landung“ für die US-Wirtschaft einpreisen. Sie irren sich, wenn sie glauben, dass die US-Notenbank Fed in der Lage ist, die Inflation zu bekämpfen, ohne dabei eine Rezession auszulösen. Die Realität könnte sie bald einholen und schließlich zu einem Ausverkauf der Aktien führen. So rechnet der Experte damit, dass der S&P 500 bis Mitte nächsten Jahres auf 3.500 Punkte fallen wird - das entspricht derzeit einem Minus von 25 Prozent.


Auch Michael Hartnett, Strategiechef der Bank of America, sieht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen Börsencrash. Er rechnet nicht damit, dass der Inflationsdruck so schnell nachlässt. Auch er glaubt, dass die Zinssätze für längere Zeit hoch bleiben werden. Das würde den US-Aktienmarkt, der seiner Meinung nach gnadenlos überbewertet ist, zusätzlich belasten.


„Der Schwarze Schwan“-Autor Taleb setzt noch einen drauf. Er sieht das Hauptproblem in der weltweit hohen Verschuldung und spricht von der größten tickenden Zeitbombe der Finanzgeschichte. Die jahrelange Nullzinspolitik habe zu riesigen Blasen geführt, sei es bei Immobilien oder anderen Sachwerten wie Luxusuhren oder Oldtimern. Und erst recht bei Kryptowährungen wie Bitcoin, die er als bösartige Tumore bezeichnet. Selbst Nobelpreisträger stimmen in den Chor der Crash-Propheten ein. Nouriel Roubini, der 2008 vor dem Platzen der Immobilienblase warnte, sieht gar die Mutter aller Krisen heraufziehen. Der anhaltende Krieg in der Ukraine, die Spannungen zwischen den USA und China und andere geopolitische Gefahren würden brutal unterschätzt.



Bremsspuren der Geldpolitik



Zusätzlich lasten die Anleihenrenditen auf den Aktienmärkten. So stiegen die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen zuletzt auf den höchsten Stand seit 16 Jahren, während zehnjährige deutsche Bundesanleihen an der Drei-Prozent-Marke kratzen, heißt es im aktuellen Marktausblick von BlackRock. „Der deutliche Anstieg der Anleihenrenditen spiegelt unseres Erachtens die Annäherung der Kapitalmärkte an ein neues Regime wider – bestehend aus strafferen Zinszügeln der Notenbanken und einem gedämpften Wirtschaftswachstum bei angespannten Arbeitsmärkten“, so die BlackRock-Experten.


Sie rechnen mit Bremsspuren der Geldpolitik für Konjunktur und Unternehmensgewinne in den USA und Europa und gehen angesichts des anhaltenden Preisdrucks nicht davon aus, dass die Notenbanken die Zinsen in absehbarer Zeit auf ein Niveau senken werden, das die Konjunktur ankurbelt. Gregor Hirt, Chefanlagestratege von Allianz Global Investors, rechnet für die nächsten zwei bis drei Quartale mit einer Rezession in den USA. „Aber das Land ist flexibel genug, um schnell wieder aus der Rezession herauszukommen. Das ist anders als in Europa, wo vor allem Deutschland und Frankreich sehr unflexibel sind. In Deutschland gab es nach der Kanzlerschaft von Gerhard Schröder keine wirtschaftspolitischen Reformen mehr“, so Hirt.


Wahljahre als Wirtschaftstreiber


Zu berücksichtigen ist in diesem Zusammenhang, dass die USA in das vierte Jahr der Präsidentschaft eintreten. Wahljahre, weiß Ken Fisher, Chef von Fisher Investments, seien in der Vergangenheit in 83 Prozent der Fälle positiv verlaufen, mit durchschnittlichen Renditen in US-Dollar von 11,4 Prozent. Es bestehe Hoffnung, so Fisher, dass dieser Optimismus auch diesseits des Atlantiks helfen könne. Denn seit den 1970er-Jahren seien auch deutsche Aktien in 70 Prozent der US-Wahljahre um durchschnittlich 5,7 Prozent gestiegen.


Woher aber kommt diese Magie? Fishers Erklärung: Stillstand. So verliert die Partei des Präsidenten bei den großen Zwischenwahlen fast immer an Macht, was große Gesetzesvorhaben bremst. Das schafft Stabilität, die die Börse schätzt. Zum Wahlausgang hat die „New York Times“ kürzlich eine Umfrage veröffentlicht, die nur einen Schluss zulässt: Donald Trump wird der nächste Präsident der USA. Der 77-Jährige liegt deutlich vor Joe Biden, der die Wähler offenbar enttäuscht hat. Vor allem sein Wirtschaftsprogramm hätte das Leben der Amerikaner nicht verbessert. Viele sagen, es habe ihnen persönlich sogar geschadet. Auch die Jugend wendet sich von Biden ab. 71 Prozent finden, er sei mit seinen bald 81 Jahren einfach zu alt für den Job.


Politik im Fokus: Hellmeyer appelliert an die Berücksichtigung deutscher Interessen in der Energiepolitik


In Europa dürfte in den kommenden Jahren indes kein Stein auf dem anderen bleiben. Nach dem Ende der Versorgung mit billigem russischem Erdgas muss der Kontinent vor allem sein Energieproblem lösen und gleichzeitig den notwendigen Umstieg auf erneuerbare Energien vorantreiben. Folker Hellmeyer, Chefvolkswirt der Netfonds-Gruppe, betont die entscheidende Rolle der Energie: „Wir leben im Energiezeitalter, und jede Form von Wohlstand und Wachstum korreliert mit der intensivierten und optimierten Nutzung von Energie.“ Hellmeyer warnt vor dramatischen Folgen, wenn sich an der Politik hierzulande nichts ändert und die Interessen Deutschlands nicht stärker berücksichtigt werden. Er befürchtet eine Abwanderung der Industrie, Verarmung und eine Gefährdung des Sozialstaats.



Richtig ist, dass der Anstieg der Energiepreise Deutschland im vergangenen Jahr besonders hart getroffen hat, vor allem wegen der vielen energieintensiven Produktionsbetriebe. In der jüngsten OECD-Prognose zum Wirtschaftswachstum liegt Deutschland auf dem vorletzten Platz, nur Argentinien schneidet noch schlechter ab. So gehen die OECD-Experten davon aus, dass die deutsche Wirtschaft 2023 um 0,2 Prozent schrumpfen wird. 2024 soll es dann nur noch für ein Wachstum von 0,9 Prozent reichen. Trübe Aussichten für Investoren.


Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass die Volatilität und das Risiko schmerzhafter Korrekturen an den Kapitalmärkten deutlich zugenommen haben. Viele Anleger fragen sich daher, welche Parameter in Zukunft entscheidend sein werden. Das US-Wirtschaftsmagazin „Fortune“ hat einige Indikatoren definiert, die in Kombination einen Crash signalisieren könnten. Demnach zeigt bereits das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) eine mögliche Überhitzung des Marktes oder einzelner Aktien an. Während niedrige KGVs auf eine günstige Bewertung von Aktien oder ganzen Märkten hindeuten, gelten Werte über 20 in der Regel als überteuert, was darauf hindeuten würde, dass entweder die Kurse fallen oder die Unternehmensgewinne steigen müssen, um das KGV zu senken.


Gerade in der IT-Branche, die von einer ausgeprägten Wachstumsstory und der Hoffnung auf stetig steigende Gewinne geprägt ist, sind die KGVs oft deutlich höher. Apple lag per November bei rund 30, Amazon sogar bei 60, der Chipwert Nvidia wies ein KGV von über 230 auf. Beim S&P 500, der die Aktien der größten US-Firmen umfasst, liegt das Shiller-KGV bei fast 28, wie die Kapitalmarktstrategen von Taunus Trust jüngst berechnet haben. Zuletzt lag es 1984 unter zehn, der Höchststand wurde im Juni 2009 mit 122 erreicht, als die Gewinne im Zuge der Finanzkrise einbrachen.


Übergewichtungseffekte


Fondsmanager Jens Ehrhardt zieht Parallelen zum Jahr 1999: „Damals entwickelte sich der nach Marktkapitalisierung gewichtete S&P 500 um fast 10 Prozent besser als der gleichgewichtete S&P 500. Heute ist die Differenz noch größer“, so Ehrhardt, der davor warnt, dass wenige und zudem teure Aktien den Markt treiben. „In der Endphase einer Hausse entwickeln sich die meisten Aktien schlechter als die wenigen hoch gewichteten Favoriten. Um nicht schlechter als der Index abzuschneiden, investieren Anleger verstärkt in die Top-Aktien. Dies verstärkt die ungesunde Übergewichtung in immer weniger Aktien.“ Was auf die ungesunde Übergewichtung folgte, war die Börsenbaisse von 2000 bis 2003. Ganz so schlimm dürfte es laut Ehrhardt diesmal aber nicht kommen. „Die damalige Börsenphase war von extremer Überinvestition und Euphorie der Privatanleger geprägt. Heute gibt es in Europa und Japan viele Aktien, vor allem Nebenwerte, die sehr günstig sind“, sagt er.


Chancen bei Nebenwerten sieht auch Kapitalmarktstratege Heiko Böhmer von Shareholder Value Management. „Tatsächlich schauen wir als Modern-Value-Investoren aktuell besonders auf den Sektor der Small- und Mid-Caps. Genau hier hat es zuletzt bei etlichen Unternehmen starke Kursabschläge aufgrund schwacher Quartalszahlen und gesenkter Ausblicke gegeben. Doch gerade bei qualitativ hochwertigen Unternehmen fielen die Abschläge zu heftig aus, woraus sich natürlich auch wieder Chancen für Investoren ergeben.“



Zins-Schwerkräfte


Und damit zum nächsten Fortune-Indikator: den Zinsen. „Zinsen wirken wie eine Schwerkraft auf die Bewertung von Assets. Wenn die Zinsen gleich null sind, können die Preise von Vermögenswerten fast unendlich hoch sein. Sind die Zinsen dagegen extrem hoch, übt dies umgekehrt eine enorme Schwerkraft auf die Preise von Vermögenswerten aus.“ Börsenlegende Warren Buffett hat 2016 mit einem seiner berühmten Zitate auf die Bedeutung des Zinsniveaus für die Bewertung von Vermögenswerten hingewiesen. Um die galoppierende Inflation in den Griff zu bekommen, haben Fed und EZB kräftig an der Zinsschraube gedreht. Da die Teuerung zwar sinkt, aber noch lange nicht eingefangen ist und über dem Zielwert von 2 Prozent liegt, fordert der Internationale Währungsfonds (IWF) weitere Zinsschritte. Dies würde die Aktienmärkte belasten, da andere Anlagen bei hohen Zinsen attraktiver sind. Eine konjunkturelle Abkühlung würde hingegen für niedrigere Zinsen sprechen. Die Zentralbanken befinden sich gewissermaßen in einer Zwickmühle.


Ein robustes Signal für einen Konjunkturabschwung ist die sogenannte inverse Zinsstrukturkurve bei Anleihen. Das bedeutet, dass die Renditen von Anleihen mit kürzeren Laufzeiten höher sind als die von Anleihen mit längeren Laufzeiten. Genau das war zuletzt der Fall. BlackRock-Kapitalmarktstratege Martin Lück geht davon aus, dass die Anleihenkrise noch länger anhalten wird. „Die große Frage, wie eine inverse Kurve, also eine Situation, in der die kurzfristigen Zinsen deutlich über den langfristigen liegen, wieder verschwindet, ist alles andere als trivial. In der Regel ist eine Rezession der Auslöser, für die eine inverse Zinsstrukturkurve gerade deshalb als verlässliches Signal gilt. Da sich dann die Erwartung der Marktteilnehmer verfestigt, dass die Notenbank die Zinsen kräftig senken wird, rutscht das kurze Ende der Zinsstrukturkurve ab, die Kurve wird wieder steiler. In der aktuellen Situation gibt es jedoch kaum Anzeichen für eine Rezession in den USA, und der Markt preist bislang nur sehr moderate Zinssenkungen der Fed ein.“


Es mehren sich also die Anzeichen, dass der Aktienmarkt, der sich in den Vorjahren als alternativlos erwiesen hat, unter Druck bleibt. Da Panik aber noch nie eine gute Strategie war, sollte das Hauptaugenmerk auf Diversifikation liegen, anstatt alle Anlagen überstürzt zu verkaufen. Eine gute Streuung über defensive und Wachstumswerte ist hilfreich. Je nach Risikoneigung kommen auch Gold, Rohstoffe oder Kryptowährungen in Frage, um den einen oder anderen Kursrutsch auszugleichen.


Erwartungen an das Halving: Bitcoin-Anleger setzen auf historische Kurssteigerungen alle vier Jahre


Der Bitcoin zählte 2023 zu den bestperformenden Assets. Der Angst-Gier-Index für die größte Kryptowährung drehte im November in den Gierbereich, während an den Aktienmärkten Angst herrschte. Die Hoffnung liegt auf dem bevorstehenden Halving, dass alle vier Jahre die Produktion neuer Bitcoins verknappt und historisch zu steigenden Kursen geführt hat. Unter Anlegern gilt dieses Szenario als ausgemacht: Laut einer Umfrage der Beratungsgesellschaft PWC rechnen 27 Prozent der Befragten mit neuen Rekordhochs, weitere 45 Prozent zumindest mit einem Anstieg gegenüber dem aktuellen Niveau.


Einen Kurssprung erhoffen sich viele Anleger auch von der erstmaligen Zulassung von Bitcoin-Spot-ETFs. Die Zulassung, so das Kalkül, könnte den Bitcoin für viele Anlagestrategien salonfähig machen. Das größte Problem sehen einige Experten in der fehlenden Bindung an reale Werte. Der Ökonom Jan Peter Krahnen etwa sagt: „Bitcoin ist nur so lange etwas wert, wie andere glauben, dass Bitcoin etwas wert ist.“ Bitcoin bleibe ein reines Spekulationsinstrument. Vom Ziel, die Währung der Zukunft zu werden, sei er noch meilenweit entfernt.


Aufwärtspotenzial für Rohstoff- und Goldminenaktien


Auch Gold wurde seinem Ruf als krisensichere Anlage gerecht. Das zeigte sich zuletzt im Oktober, als der Angriff der Hamas auf Israel den Preis für das gelbe Edelmetall deutlich in die Höhe trieb. Fondsmanager Evy Hambro sieht Aufwärtspotenzial für Gold- und Rohstoffaktien. Schon während der Niedrigzinsphase sei viel zu wenig in die Erschließung neuer Vorkommen investiert worden. Gerade bei Kupfer werde die Nachfrage in den nächsten ein bis zwei Jahrzehnten tendenziell steigen. Allein schon wegen der Energiewende, für die massenhaft Kabel und Drähte benötigt werden, sei es für Stromtrassen, Windräder oder zum Laden von Elektroautos. Kaum anders sieht es beim Gold aus. Auch hier spielt den Minenbetreibern in die Hände, dass in den vergangenen Jahren kaum neue Vorkommen entdeckt wurden.


Laut Vaneck-Gold-Expertin Imaru Casanova handeln Goldaktien derzeit mit historisch niedrigen Bewertungsmultiplikatoren und einem deutlichen Abschlag gegenüber physischem Gold. Gleichzeitig sind die Bilanzen, die Cashflow-Generierung und die Kapitalallokationsstrategien im Goldminensektor äußerst solide.


Das Börsenjahr 2023 war geprägt von Extremen mit überraschenden Höhen und Tiefen. Am Ende bleibt die Erkenntnis, die schon zu Beginn des Jahres galt: Inmitten der Turbulenzen liegt die Kunst darin, wachsam zu bleiben und auf alles gefasst zu sein – denn hinter der nächsten Kurve könnte schon die nächste unerwartete Wendung lauern. Ebenso wie die nächste Chance.




Der Börsenkurier


Ausblick ins Jahr 2024: Die Schweizer Börse dürfte im Jahresverlauf aus dem Seitwärtstrend in einen Aufwärtstrend übergehen. Der Dollar befindet sich im Abwärtstrend, im Jahresverlauf ist das Ziel der Bereich 78 Rappen. Der Euro zum Franken dürfte den Abwärtstrend fortsetzen, der Zielbereich ist 90 Rappen. Das Gold kann bis 2500 Dollar steigen. Das Öl (WTI) dürfte sich im Bereich 65 stabilisieren und danach wieder in Richtung 90 steigen.


Wie jedes Jahr möchten wir darauf hinweisen, dass langfristige Prognosen nicht zuverlässig sind. Die Strategie des Börsenkuriers bleibt, aktuelle Chartsignale zu erkennen und dann kurzfristig zu handeln.


Einschätzung Aktienmärkte 2024


Die Börsenentwicklung geht der Wirtschaftsentwicklung jeweils 6 bis 9 Monate voraus. Die Börsenindizes in Europa und den USA haben die erwarteten Zinssenkungen der Notenbanken im Jahr 2024 bereits vorweggenommen. Für weitere Kursgewinne braucht es bessere Unternehmensergebnisse und Aussichten. Nachholbedarf haben die Schweizer Aktien, welche mehrheitlich günstig bewertet sind. Von einer verbesserten Wirtschaftslage sollten im Jahr 2024 die zurückgebliebenen kleinen und mittleren Aktien profitieren.


Die wichtigen amerikanischen und europäischen Aktienindizes sind im Aufwärtstrend. Eine

Fortsetzung der Hausse im Jahresverlauf ist wahrscheinlich. Unsere Strategie setzen wir mit

Einzelanlagen um, da ergeben sich immer wieder Kaufsignale mit gewinnbringenden Aktien.


Schweiz: SMI-Index 5 Jahre



Der SMI-Index dürfte im Bereich 10500 bis 11200 eine neue Basis bilden. Danach dürfte der SMI-Index den Aufwärtstrend wieder aufnehmen. Ein positives Signal für die mittelfristige Entwicklung wäre der Anstieg über 11600. Dann würde Kurspotenzial bis zum Rekordhoch bei 12970 frei.


USA: Russell 2000 Index 5 Jahre



Der Nebenwerte Index Russell 2000 ist zum Jahresende aus dem breiten Seitwärtstrend zwischen 1600 und 2000 nach oben ausgebrochen. Bis zum Rekordhoch gibt es mittelfristig rund 20 % Kurspotenzial.



Notizbuch

 

Weltverbesserer-Investments. Sogenannte ESG-Fonds – die Abkürzung steht für Environment (Umwelt), Social (Soziales) und Governance (Unternehmensführung) – galten bislang quasi als Investment für Gutmenschen. Inzwischen haben sie sich als ziemliche Flops erwiesen. Die Renditen enttäuschen trotz hehrer Versprechungen, und die sogenannten Nachhaltigkeitskriterien sind mehr als fragwürdig. Laut Angaben des Analyse-Unternehmens Morningstar wurden in den USA seit Anfang des Jahres 2023 etwa 14 Milliarden US-Dollar aus ESG-Fonds abgezogen, davon allein im dritten Quartal 2,1 Milliarden aus »iShares ESG Aware MSCI USA ETF« von BlackRock. Einmal mehr zeigt sich, dass man nicht in Modethemen investieren sollte.



Hubers Portfolio


Nach der neuesten Fondsmanager-Umfrage der Bank of America erwarten 89% der Befragten fallende Leitzinsen und 62% sinkende Anleiherenditen. Gleichzeitig wird damit gerechnet, dass es in den USA zu keiner Rezession kommt. Entsprechend sind die meisten Investoren long vor allem in den „glorreichen Sieben“. Und in den Portfolios findet man die höchste Anleihen-Übergewichtung seit 15 Jahren. Der Anteil der US-Haushalte, die direkt oder indirekt Aktien besitzen, liegt auf einem historischen Höchststand.


Als Antizykliker erfüllt uns diese Mainstream-Meinung mit Misstrauen, zumal die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in unseren Augen keineswegs so rosig sind. Die enormen Staatsdefizite beidseits des Atlantiks  verursachen Aufwärtsdruck bei den Zinsen und  die Inflationsraten könnten nach dem Auslaufen der Basiseffekte bereits im Jahresverlauf 2024 wieder nach oben drehen. Der Kampf gegen die Klimakrise, die militärische Aufrüstung, die Rekalibrierung der Lieferketten und die Kosten der Migration müssen schließlich finanziert werden. Vor diesem Hintergrund erscheinen uns Staatsanleihen mit 10jähriger Laufzeit (Treasury-Bonds bei 3,7% und Bundesanleihen mit 2% Rendite) wenig verlockend. Die monetären Börsenampeln stehen immer noch auf Rot (inverse Zinsstrukturkurven, rückläufiges Geldmengenwachstum).



Und die Unternehmensgewinne kommen aufgrund steigender Kosten und schwacher Nachfrage von zwei Seiten unter Druck. Die Unternehmens-Insolvenzen nehmen zu und die Gewinnerwartungen der Investoren sind weiterhin zu optimistisch. Zudem waren die letzten Jahre geprägt durch Konstellationen, die den langfristigen Erfahrungen konträr entgegenstehen: Hoch bewertete Aktien wurden immer teurer, preiswerte Aktien relativ gesehen immer billiger, die etablierten Märkte liefen besser als die Emerging Markets, Large Caps performten besser als Small Caps, kurze Zinsen notierten höher als die Renditen langer Laufzeiten. Das ist äußerst ungewöhnlich. Man kann davon ausgehen, dass sich die meisten Trends wieder umkehren werden. Es ist nur eine Frage der Zeit!  Peter E. Huber





Neues zum Echtgeld-TOP-TEN-Depot:



Amgen: Verkauft zum Kursziel! Die Amgen-Aktie ist fulminant ins Jahr 2024 gestartet, so dass wir einen satten Gewinn von exakt 23.81 Prozent realisieren konnten. Das ist ein Cash-Zuwachs von 25‘698.91 Euro.



Mit diesem „Schlussgewinn“ beenden wir unser TOP-TEN-Depot. Gestartet haben wir anno 1991. Im 33. Jahr endet also das irdische Leben dieses Musterdepots mit 1‘528 % Gesamtgewinn. Mit dem Gesamtgewinn von 1‘528 % können wir zufrieden sein. Immerhin ist das mehr, als die Indizes gebracht haben.


Auch für Sie als geschätzten Leserfreund war das Musterdepot nicht mehr optimal. In der „guten alten Zeit“ pflegten wir die Aktien so lange zu halten, bis die „Spekulationsfrist“ (im deutschen Steuerrecht) erreicht war. Dann konnten die Kursgewinne steuerfrei vereinnahmt werden. Aber die angebliche Gerechtigkeit führt nun zu einer Bürokratie: Jeder realisierter Kursgewinn muss erfasst werden. Jeder realisierter Verlust muss notiert werden. Bei 5 – 20 Umschichtungen pro Jahr kommt da schon zu viel Papierkram zustanden. Diese eigentlich unnötige Mehrarbeit wollen wir Ihnen und letztlich auch uns selbst nicht mehr zumuten. Die Bürokratieaufwendungen stehen nicht mehr in einem vernünftigen Verhältnis zum Arbeitsaufwand.


Ergo: Grundsätzlich Schluss mit Einzelaktien! Das muss sich kein Mensch mehr antun.


Es gibt ja Besseres: ETFs auf Indizes, Branchen, Länder, Zinsen, Währungen, Long und Short. ETFs werden wir lange halten können. Es wird nicht viele Umschichtungen geben. Mit anderen Worten: Es wird wieder Spass machen, mit dem Geldbrief Gewinne auf Dauer zu erzielen. Ohne besonderen Aufwand.


Was ist also konkret zu tun? Wenn Sie wissen wollen, welches aussichtsreiche ETF-Depot jetzt vom Geldbrief gestartet wird, sollten Sie unbedingt den Geldbrief lesen. Wenn Sie sich nicht sofort für ein Geldbrief-Abonnement entscheiden können, können Sie gerne zunächst ein "Schnupper-Abo" für 3 Monate lösen. Das endet automatisch nach 3 Monaten. Sie brauchen nicht zu kündigen. Wenn Sie zufrieden sind, können Sie anschliessend den Geldbrief gerne abonnieren.






cash


Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) schafft ab 2024 die Jahresgebühren für Privatkonto und Debitkarte ab. Das kostenlose Banking im Alltag sei die Vision der Bank, sagte ZKB-Chef Urs Baumann zu «Blick». Für rund 700'000 Privatkundinnen und -kunden würden die Gebühren wegfallen. Nach Berechnung von «Blick» entgehen der Bank damit mindestens 36 Millionen Franken. Als Kampfansage gegen andere Kantonalbanken will Baumann diesen Schritt nicht verstanden wissen. «Wenn überhaupt, ist das eine Kampfansage an die Digitalbanken», sagte er weiter.



KURIER Bilanziert


Österreich: 5,3 Prozent Inflation: Nur leichter Rückgang im November.


Teuerungsrate doppelt so hoch wie im Schnitt des Euroraums. Wohnen, Gastronomie und Reisen deutlich teurer als im November 2022.


Der für den internationalen Vergleich berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) lag im November bei 4,9 Prozent und damit gut doppelt so hoch wie im Schnitt des Euroraumes (2,4 Prozent nach 2,9 Prozent im Oktober). Auch in der gesamten EU ist der Durchschnittswert mit 3,1 Prozent (nach 3,6 Prozent im Oktober) deutlich unter dem österreichischen Wert. Am stärksten stiegen die Preise im Jahresvergleich in Österreichs Nachbarländern Tschechien und Ungarn.



Finanzmarktwelt


Bund-Rendite unter 2 %

Die Rendite für zehnjährige deutsche Staatsanleihen ist unter die große runde Marke von 2 % gefallen auf aktuell 1,96 %. Montag waren es noch 2,07 % und vor 30 Tagen noch 2,59 %. Daran erkennt man die immensen Erwartungen der Märkte an bald fallende EZB-Zinsen. Wenn das mal keine völlig übertriebene Hoffnung ist!


***


1,2 % zusätzliche Inflation dank Bundesregierung


1,2 % Prozentpunkte zusätzliche Inflation kommt in Kürze auf die deutschen Verbraucher zu dank Maßnahmen der Bundesregierung. Und 0,7 Prozentpunkte davon sind zurückzuführen auf die jüngsten Maßnahmen wegen der Haushaltslücke. Die Ökonomen der Commerzbank haben heute aufbereitet, welche Maßnahme wie viel beitragen wird zum Inflationsauftrieb. Darunter sind Posten wie höhere CO2-Steuer, Erhöhung Mehrwertsteuer in der Gastronomie, Ende Preisbremse Gas etc. Die von der Ampelkoalition beschlossenen Maßnahmen nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts gehen fast ausschließlich zulasten der Bürger in Deutschland – und werden die Inflation um +1,2% erhöhen, wie die Commerzbank errechnet hat. Das wird die ohnehin in einer Rezession befindliche Wirtschaft in Deutschland weiter schwächen – und erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Stagflation (also bestenfalls stagnierende Wirtschaft bei gleichzeitiger Inflation).



Deutscher Mittelstand Aktuell


Laut einer Studie der DZ Bank ist das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland im vergangenen Jahr um 6% auf 7,9 Bio. Euro angestiegen. Im Vorjahr sah es noch ganz anders aus: 2022 ging das Geldvermögen der privaten Haushalte um fast 5% zurück. Ein wichtiger Faktor beim Anstieg des Geldvermögens waren die Kursgewinne an den Börsen. Aktienkursgewinne sorgten laut Berechnungen der DZ Bank in 2023 für einen Wertzuwachs des Geldvermögens von rund 200 Mrd. Euro. Hierzu müssen Sie wissen, dass Aktien und Investmentfonds am Jahresende mit mehr als 1,8 Bio. Euro gut 23% des Geldvermögens der Haushalte ausmachten.


Prognose für 2024: Geldvermögen wird weiter steigen


Auch was das neue Jahr angeht, bleiben die Volkswirte der DZ Bank optimistisch und gehen von einem weiteren Zuwachs des Geldvermögens aus: „Die Inflation geht zurück und die Wirtschaft wird sich allmählich erholen.“


„Das dürfte die Aktienkurse erneut stützen. Auch eine weitere Umschichtung vom Girokonto in attraktivere Anlageklassen wird dem Vermögensaufbau helfen“, so Volkswirt Michael Stappel von der DZ Bank. Tobias Schöneich



Hannich vertraulich


Wie Sie sicherlich wissen, sind wir nach wie vor nahezu allein im Lager der Bären. Nahezu alle Banken und Investmenthäuser blicken – wie immer – notorisch optimistisch in das Jahr 2024. Wir haben jüngst Ihnen ja davon berichtet, dass für den US-Index S&P 500 Kursziele von 5000 und mehr in den Raum gestellt sind.


Wir waren insofern schon sehr überrascht (was nicht oft vorkommt), dass sich kurz vor dem Jahreswechsel ein ehemaliger US-Präsident zu den Perspektiven des US-Aktienmarkts öffentlich zu Wort meldete. Auch das kommt extrem selten vor. Donald Trump warnte jedenfalls am 29.12.2023 vor einem schwierigen Jahr 2024 für die US-Aktienmärkte. Investoren müssten sich sogar auf einen Crash einstellen! Der Ex-Präsident verwies darauf, dass die Wirtschaft nur deshalb noch nicht zusammengebrochen sei, weil sie nach wie vor von den Errungenschaften unter seiner Präsidentschaft zehren würde. Er kritisierte in dem Kontext den amtierenden Präsidenten Joe Biden. In der Amtszeit von Biden sei die Inflation um mehr als 30 Prozent gestiegen – das würde dem ganzen Land schaden.


Die Verbraucherpreise seien in letzter Zeit zwar etwas zur Ruhe gekommen, aber das sei laut Trump keinesfalls der Verdienst der Biden-Administration Es sei laut Trump vielmehr ein Zeichen für den erbärmlichen Zustand der Wirtschaft. Die Arbeitsmarktdaten würden zwar oberflächlich betrachtet gut aussehen, aber nur, weil Millionen von Menschen nicht als arbeitssuchend geführt würden. Kein Wunder also, dass der Ex-Präsident auch den jüngsten Kursaufschwung des US-Aktienmarkts kritisch sieht. Die jüngste Rallye an den Märkten habe nicht viel mit dem Kurswechsel der Fed zu tun. Der Markt befände sich nur deshalb im Höhenflug, weil die Menschen und Institutionen an IHN als künftigen US-Präsidenten glauben würden. Der Markt würde laut Trump erwarten, dass er die Präsidentschaftswahlen gewinnen werde.


Herr Trump geht sogar noch weiter mit seiner Prognose. Für den Fall seiner Wahlniederlage prognostiziert er einen historisch einmaligen Börsen-Crash. Er geht sogar so weit, dass er von einem schlimmeren Zusammenbruch als 1929 bis 1932 ausgeht. Bedenken Sie: Damals ging es in drei Jahren beim Dow Jones um fast 90 Prozent nach unten. Wie auch immer – wir sind unabhängig vom aktuellen und nächsten US-Präsidenten sehr skeptisch mit Blick auf die Perspektiven des US-Aktienmarkts. Der ist uns schlicht fundamental viel zu hoch bewertet. So liegt die Dividendenrendite beim S&P 500 bei lausig niedrigen 1,46 Prozent. Im langfristigen historischen Durchschnitt liegt die Dividendenrendite bei diesem Index bei gut 4,2 Prozent. Anders gesagt: Selbst bei einer sofortigen Index-Halbierung läge die Rendite immer noch deutlich unter dem langfristigen Durchschnitt. Kurzum – wir fühlen uns – Biden hin, Trump her – mit unserem Short-Investment auf den S&P 500 nach wie vor pudelwohl…  Günter Hannich



Good News


Die deutsch-österreichische Millionenerbin und Aktivistin Marlene Engelmann gibt 25 Millionen ihres geerbten Vermögens an die Gesellschaft zurück. Das Besondere: Ein unabhängiger Bürger:innen-Rat soll entscheiden, wofür das Geld verwendet wird.



Deutschlandfunk Nova


Sie sind unter Jugendlichen beliebt, aber sie können auch der Gesundheit schaden – Energydrinks. Polen hat deswegen den Verkauf neu geregelt. Die Drinks werden jetzt nur noch an über 18-Jährige verkauft, außerdem gibt es ein Werbeverbot. Auch bei uns sind Energydrinks umstritten.



Netzpolitik.org


Staatliche Vorschriften jetzt kostenfrei zugänglich


Wer Vorschriften des Staates lesen wollte, musste für die Dokumente bislang oft bei einem privaten Verlag zahlen. Die Transparenzinitiative FragDenStaat ändert das nun - und veröffentlicht sie zum freien Download.



Biallo.de


Bausparen ist wieder in. Das ist angesichts der verbreiteten Angst vor weiter steigenden Zinsen kaum verwunderlich. Denn mit einem Bausparvertrag lassen sich vergleichsweise günstige Kreditkonditionen auf lange Sicht sichern.


Roland Benn


Nicht zu fassen…

Anno 1902: Kaiser Wilhelm II. lässt „vorübergehend“ die Sektsteuer einführen, um sein Lieblingshobby, die Kriegsflotte, finanzieren zu können (0,50 Reichsmark pro Flasche). Anno heute: Die Kaiserliche Marine gibt es seit über 100 Jahren nicht mehr, die Sektsteuer dagegen immer noch (erst 1 DM, jetzt 1 Euro pro Flasche).


Anno 1991: Der Solidaritätszuschlag wird „vorübergehend“ eingeführt, um die deutsche Einheit zu finanzieren. Anno heute: Den Soli gibt’s grundsätzlich immer noch, wenn er auch etwas modifiziert wurde. Auf die jährlichen Mrd. Euro kann der Staat nicht verzichten, auch wenn die Bürger wieder einmal belogen wurden.




Der Anfang Dezember abgehaltene Parteitag der SPD barg einige Überraschungen, besonders für die Bürger und die ausländischen Partner. Statt mit einer aufbauenden Schweiß- und Tränenrede aufzuwarten, versuchte Bundeskanzler Olaf Scholz, das weitgehende Versagen der Ampel-Koalition und die katastrophalen wirtschaftlichen und politischen Folgen seiner erst zweijährigen Amtszeit allen anderen, aber nicht sich selbst in die Schuhe zu schieben. Dabei scheute er nicht einmal vor der blanken Lüge zurück, daß das für Verbraucher und Betriebe teure Chaos auf den Energiemärkten einzig und allein eine Folge des Ukrainekrieges sei und nicht durch die gescheiterte Energiewende in erheblichem Maße mitverursacht wurde. Der überwältigende Teil des Strompreises beispielsweise sind nämlich Abgaben. Diese wurden zudem durch eine als unsinnig bzw. irre empfundene CO2-Steuer künstlich in die Höhe getrieben. Die Abschaltung der Kernkraftwerke und die Sanktionspolitik gegenüber bisher wichtigen Energielieferanten sowie der politisch erzwungene Einkauf des völlig überteuerten Flüssiggases in den USA taten ihr Übriges. Die in der Rede vorgeworfenen Unwahrheiten lösten entsprechendes Entsetzen und Fassungslosigkeit in großen Teilen der restlichen Welt aus.


Fassungslosigkeit löste allerdings auch ein Vorstoß der Jungsozialisten (Jusos) aus. Diese schlugen in einem – vom Parteitag dann tatsächlich angenommenen – Antrag eine Sonderabgabe für große Vermögen oder Großverdiener vor. Die SPD-Führung ist nun dazu angehalten, Deutschlands Leistungsträger noch zusätzlich auszuplündern. In den Kreisen der Jusos kursieren dazu unterschiedliche Vorstellungen.


Ein Vorschlag geht dahin, Einkommen von über 277 000 Euro jährlich mit einer Sondersteuer zu belegen. Andere schlagen vor, Vermögen über eine Million Euro mit einer 10 %igen Sonderabgabe einmalig als Lastenausgleich abzustrafen.


Der jetzt im Raum stehende Beschluss einer Sonderabgabe für Vermögen oder hohe Einkünfte dürfte in den kommenden Jahren viele Investitionsentscheidungen bestimmen. Es bleibt nur zu hoffen, daß die SPD noch vor der möglichen Umsetzung dieses Programmpunktes in geltendes Recht die Regierungsverantwortung verliert. Und es bleibt ferner zu hoffen, daß sich anschließend in den Reihen der SPD wieder mehr „Realos“ finden, die den derzeit strikten SPD-Kurs in Richtung Sozialismus und Kommunismus in Deutschland noch verhindern können. (eh)


***


Bürokratiewahn


Zum Stichtag 2. Februar 2022 zählte man in Deutschland 1’773 Gesetze mit 50’738 Einzelnormen sowie 2’795 Rechtsverordnungen mit 42’590 Einzelnormen. Selbst hochqualifizierten Fachleuten wie z.B. Steuerberatern und Rechtsanwälten ist es damit nicht mehr möglich, den gesamten Rechtsbogen zu überblicken. Gleichwohl gilt für Experten wie Laien gleichermaßen, daß eine Nichtbeachtung auch nur einer der vorgenannten Normen eine Buße nach sich ziehen kann. Und ein Ende dieses Bürokratiewahns ist nicht absehbar. Hierfür werden schon die von der Europäischen Union wie am Fließband produzierten Richtlinien etc. sorgen, die in nationales Recht umzusetzen sind . . . (tb)





Vertrauliche Mitteilungen - verlässliche und kompetente Informationen aus Politik und Wirtschaft - einmal wöchentlich.

 


FuW Daily


Henry Kissinger glaubte, den wirtschaftspolitischen Reformen würden die Pekinger Kommunisten auch politische folgen lassen. Das war ein Irrtum. Der Westen sollte sich im Umgang mit China stärker von Prinzipien leiten lassen. 



WELTWOCHE DE


Personal-Rochaden in Brüssel: Von der Leyen, Michel, De Croo – immer die gleichen Leute schanzen sich immer die gleichen Posten zu. Demokratie sieht anders aus.




Kommentar von Norbert Bartl


Warum es für eine Welt, in der sowas wie Vernunft regiert, so wichtig ist, dass Sie nie mehr Steuern zahlen


Menschen in aller Welt, in reichen wie in armen Ländern, sind überall in zwei Klassen einzuteilen. Die einen arbeiten, egal ob als Angestellte oder Unternehmer, zahlen auf ihr Einkommen Steuern – und die anderen leben davon. Wenn nicht nur die Politik immer wieder versucht, Unternehmer und Angestellte gegen - einander aufzubringen, dann deshalb, damit nicht dem Dümmsten klar wird, dass beide eigentlich auf der gleichen Seite stehen. Auf der Gegenseite stehen nicht nur Politiker, die selber entscheiden, wie tief sie in den grossen Topf greifen dürfen, der vom immer weiter schrumpfenden Anteil der Zahler ständig aufgefüllt wird. Auf der Seite stehen überflüssige Beamte ebenso wie illegale Einwanderer, die neuerdings auf Kosten des Steuerzahlers in Luxushotels einquartiert werden, seit sich gegen Asylantenheime immer mehr Widerstand regt. Auf Kosten des Steuerzahlers leben auch Rentner, aber denen ist kein Vorwurf zu machen, denn ihnen wurde dafür ein Leben lang Geld weggenommen, ohne dass sie einer gefragt hat, ob sie das wollen. Viel zu viel, um genau zu sein, für das was sie am immer weiter hinaus geschobenen Ende dafür kriegen. Ds unter scheidet sie wieder von Politikern, die sich in der Spitze schon nach wenigen Jahren höhere Ruhegelder aus der Kasse nehmen, als die Almosen, mit denen sie die aus der Fraktion der Einzahler nach einem langen Arbeitsleben abspeisen. Ähnliches gilt für die Chefetage der staatlichen Medien, wo Pensionen in der Spitze zwischen 15.000 und 25.000 Euro im Monat von den Begünstigten selber entschieden und aus den Zwangsgebühren aller Bürger finanziert werden. Mit ihrem Einverständnis kauft sich die Politik die wohlwollende Berichterstattung, und wenn das Geld wieder mal nicht reicht, zahlen eben die Deppen, die einen Job haben. Oder warum muss die uns allen abgepresste GEZ-Zwangsgebühr immer weiter steigen? Am teuren Programm kann es nicht liegen. Gut, nicht alle Beamte sind unnütz. Aber die nützlichen unter ihnen müssten in einer vernünftigen Gesellschaft keine Beamten sein. Lehrer zum Beispiel sind sehr wichtig. Aber wie so viele andere Staatsdiener in nützlichen Funktionen könnte oder besser sollte das komplette Thema der Erziehung und Ausbildung in einem vernünftigen Gemeinwesen anders organisiert werden.


Es ist allgemein bekannt, dass sich Geld leichter aus - gibt, wenn es nicht das eigene ist. Jeder Politiker kann das bestätigen. Vor allem linke Regierungen sind überzeugt, dass alles, was die Menschen im Land durch Arbeit oder Geschäfte verdienen, eigentlich ihnen gehört. Der alte Spruch vom Ende der Sozialisten, wenn ihnen das Geld anderer Leute ausgeht, ist ja weiss Gott kein Zufall. Besonders gefährlich wird es, wenn eine Berufsgruppe über ihr Zugriffsrecht auf das Geld anderer Menschen selber entscheiden kann. Oder wie zum Teufel ist es zu erklären, dass der Steuerzahler den Friseur hoher Politiker zahlen muss – und sogar für ausrangierte Politikerinnen wie Frau Merkel?

  • Frau Baerbock, hab ich gerade gelesen, gibt jeden Tag das Doppelte für Make-up und für ihren Hoffotografen aus, als ein einfacher Rentner in einem Monat verdient.

  • Die Amadeu Antonio Stiftung von Anetta Kahane, die als Stasi-Spionen Mitbürger denunzierte, dient keinem ersichtlichen Zweck, ausser der Verteidigung linksgrüner Ideologie. Sie hat gerade angekündigt, ihre Arbeit, was auch immer das sein mag, zum Teil einzustellen, wenn die jährlichen knapp drei Millionen Staatskohle aus Ihren Steuern wegen Lindners rechtswidrigen Finanzierungstricks nicht bis Weihnachten bei Kahane am Konto sind.

  • Frau Leyen muss sich erst gar keine Mühe geben, mit den vielen Milliarden auszukommen, die in ihrem schwarzen Loch in Brüssel verschwinden. Da wird einfach neuer Finanzbedarf angemeldet, und die EU-Länder zahlen – Deutschland voran. Aktuell fehlen 70 Millionen in Brüssel, weil es für 50.000 Mitarbeiter bereits die zweite Gehaltserhöhung in diesem Jahr gab, übrigens rückwirkend ab Juli. Beamte verdienen in Brüssel bis 23.262 Euro – plus steuerfreie Zulagen. Allein für Pensionen werden jedes Jahr 2,4 Milliarden fällig, die Ihnen in Form von Steuern abgeknöpft werden.

  • Auch Deutschlands Politik verdient sich dumm und dämlich. Ohne je die Bürger zu fragen, leistet sich Berlin das grösste Parlament in der westlichen Welt mit 736 Abgeordneten, von denen viele keinerlei Ausbildung haben und in der freien Wirtschaft niemals einen Job bekommen hätten. 2024 werden sie 1206 Millionen Euro kosten, das sind 1,64 Millionen pro Abgeordneter. Ein Präsident wie Steinmeier, der nicht annähernd die Anforderungen an dieses Amt erfüllt hat, kostet mit Anhang 47,4 Millionen Euro.


Das alles klingt nach sehr viel Geld. Das ist es auch – aber nicht für die Politik. Die muss es ja nicht verdienen. Sie dürfen es sich einfach nehmen. Und was noch viel schlimmer ist: All diese Milliarden, die sich die Politik selber in die Taschen steckt, sind Peanuts im Vergleich zu den Unsummen, die das Regime Berlin im In- und Ausland verteilt für oft schädliche und höchst überflüssige Organisationen oder Zwecke, die das Regime meist aus ideologischen Gründen für nötig hält. Das beginnt ganz oben bei der UNO und endet noch lange nicht bei so überflüssigen Dingen wir einem 2007 gegründeten Ethikrat, bei dem es – wie Corona bewiesen hat – keines der 26 Mitglieder wagen würde, der Regierung mangelnde Ethik vorzuwerfen, denn die wählt sie ja aus. So ist es mit vielen Gremien und Kommissionen sogenannter Fachleute. Was bitte soll der Sinn einer Impfkommission sein, wenn deren Mitglieder von einem Gesundheitsminister eingesetzt werden, der obendrein auch noch Lauterbach heisst?


Was von der UNO in aller Welt an Steuergeld verbrannt wird, ist nicht leicht zu berechnen. 2022 lag das Budget bei 3,1 Milliarden. Aber dazu kamen weitere sechs Milliarden für Friedensmissionen plus die Kosten der vielen Unterorganisationen wie Unicef, Unesco, WHO und so weiter, wobei ich nicht sagen will, dass nicht der eine oder andere Dollar oder Euro sinnvoll verwendet ist. Leider ist es aber so, dass praktisch alle wichtigen Dinge, die aktuell ganz gewaltig schief laufen, von der UNO unter dem portugiesischen Sozialisten António Guterres ausgehen oder zumindest unterstützt werden. Sehen Sie sich einfach mal die »Agenda 2030« an, dann wissen Sie, was von dem Verein zu halten ist. Gegen die einzelnen Punkte ist ja nichts zu sagen – wer würde Frieden, Erziehung und Ende des Hungers kritisieren – aber wenn Sie sehen, wie das im Detail erreicht werden soll und dass die UNO deswegen mit Klaus Schwabs Davos-Forum kooperiert, hört der Spass auf.


Wie wird man eigentlich UN-Generalsekretär? Da müsste ich erstmal recherchieren – aber irgendwo eine Rolle im internationalen Sozialismus gespielt zu haben, kann dafür ganz sicher kein Schaden sein. Was Schwab betrifft: Die millionenschweren Beiträge zu dessen elitärem WEF, wo sich die Politik ihre Anweisungen von den Bossen finanzieller und digitaler Supermächte abholt, zahlen Regierungschefs aus aller Welt ganz sicher nicht aus ihrer eigener Tasche. Auch die Millionen für die Sicherheit von Bilderbergern und Teilnehmern anderer hochrangiger Treffen wird regelmässig dem (nicht nur deutschen) Steuerzahler auf die Rechnung gesetzt. Eine Billion Euro hat das Regime Berlin dieses Jahr Steuern kassiert und ist aktuell technisch pleite: Sowas ist nicht nur Verschwendung, es ist eine Provokation. Denn während in Deutschland wichtige Ausgaben wie Strassen und Schulen warten müssen, werden Millionen in alle Welt verteilt. Milliarden für den Ukrainekrieg, eine halbe Milliarde an China, 160 Millionen an Palästina, mit denen Hamas womöglich Raketen kauft, das sind nur drei Beispiele skandalöser Geldvernichtung.


Deutschland gilt als reiches Land. Aber wenn es um die persönlichen Vermögen der Menschen geht, liegt es in der EU ziemlich weit am Ende. »Du gehst arbeiten und der Staat nimmt dir 50 Prozent weg. Du gehst einkaufen, der Staat nimmt dir 19 Prozent weg. Du fährst tanken, der Staat nimmt dir 70 Prozent weg. Und wenn du fragst, wo dein Geld ist, sagen sie dir, Putin ist schuld« habe ich gerade in der Kent-Depesche gelesen. Auch der Bund der Steuerzahler lügt. Er gibt jedes Jahr am 15. Juli eine Pressemitteilung raus, dass Deutsche ab diesem Tag für sich selbst arbeiten. Das ist völliger Unsinn. Wenn Sie tatsächlich alle Steuern und Gebühren rechnen, liegen die Abgaben eines Deutschen mit Spitzensteuersatz – der schon ab nicht mal 62.000 Euro gilt – irgendwo zwischen 70 und 80 Prozent. Arbeitsame Deutsche geben ihrem Regime eine Billion Euro – und machen damit alles was die Politik anzettelt – und von dem sich ein Grossteil irgendwo zwischen blankem Unsinn und dem Rande von Kriminalität bewegt – erst möglich.


Deutschland ist grösster Einzahler in die EU und einer der grössten Sponsoren weltweit von Unglück aller Art, das Regierungen verursachen. Wenn sich in Deutschland wenigstens eine Mentalität der Schwarzarbeit breitmachen würde wie in den EU-Ländern am Mittelmeer, könnten viele schlimme Dinge verhindert werden. Vielleicht sogar der Raketenüberfall auf Israel – wobei es hier nicht darum geht, ob Israel den nun zugelassen haben könnte oder nicht.


Noch besser wäre es natürlich, wenn sich viel mehr Menschen entschliessen würden, es den grossen Konzernen nachzumachen und ihre Steuern dort zu zahlen, wo sie am niedrigsten sind. Denn eins ist klar, nicht dass Sie mich hier falsch verstehen: Ich rufe hier nicht zur Steuerhinterziehung auf. Sondern dazu, dass Sie alle legalen Wege nutzen, um statt astronomischer Steuern in Deutschland woanders erträgliche Abgaben zu zahlen. Damit tun Sie sich selber den grössten Gefallen und verhindern obendrein viel Unglück auf der Welt.


Wie Sie das am besten machen, können Sie in der aktuellen Ausgabe von "Leben im Ausland" lesen:


Geld und mehr

 

In Bangladesch ist Muhammad Yunus, Aushängeschild der Mikrokredit-Mafia, wegen Missachtung von Arbeitsgesetzen in dem von ihm geleiteten und gegründeten Unternehmen Grameen Telecom zu einer Haftstrafe von sechs Monaten verurteilt worden. Rund 170 Politiker und Nobelpreisträger aus aller Welt hatten bei der Regierungschefin mit einem offenen Brief für ihn interveniert, darunter Barack Obama und der ehemalige UN-Generalsekretär Ban Ki-moon.


Während aktuelle Berichte in den deutschen Medien, etwa von tagesschau.de, den Eindruck erwecken, es handle sich hierbei um die politische Verfolgung eines Helden der Armutsbekämpfung, lässt ein Bericht der Deutschen Welle von 2020 zur Klageeinreichung durch die Mitarbeiter von Grameen Telecom gut durchscheinen, dass sowohl der Friedensnobelpreis von Yunus als auch seine dadurch beförderte Fast-Heiligsprechung in den Medien unangemessen und unverdient waren.


Grameen Telecom ist eine Tochter der ebenfalls von Yunus gegründeten und bis zu seinem skandalbedingten Rücktritt geleiteten Grameen Bank. Die Grameen Bank ist auf die Vergabe sogenannter Mikrokredite spezialisiert. Yunus hatte, mit großem Rückhalt von der Weltbank und amerikanischen Finanzkonzernen, versprochen, mit der Vergabe von Mini-Krediten an arme Haushalte und Kleingewerbetreibende die Armut innerhalb einer Generation weltweit auszurotten.


Das gelang nicht nur nicht, sondern die enorm gewinnträchtige Expansion der Finanzkonzerne in vorher für sie unzugängliche Märkte in armen Ländern, führte sehr viele Menschen in den Ruin durch Überschuldung und nicht wenige sogar in den Tod aus Verzweiflung. Deshalb hatte ich an dieser Stelle angeregt, Yunus den Friedensnobelpreis wieder zu entziehen.


Ich kann aus der Ferne nicht beurteilen, inwiefern dieses Gerichtsverfahren und viele andere gegen Yunus in Bangladesch (auch) einen politischen Hintergrund haben. Klar ist jedoch, dass Yunus in seinem Heimatland aufgrund der schlechten Erfahrung mit dem angeblichen Wundermittel Finanzielle Inklusion, das er dort verkauft, sehr viel weniger geliebt und geachtet wird als von seinen Freunden in Washington, New York und Oslo. Norbert Häring


Altbayerischer Lohnsteuerverein e.V.


Erbschaftssteuer – Freibeträge und Steuerklassen


Die Erbschaftsteuer in Deutschland kann mitunter ganz schon hoch ausfallen. Hier können Sie sich darüber informieren, welcher Steuerklasse Sie angehören und welche Freibeträge Ihnen somit zustehen.


Was ist Erbschaftssteuer?


Bei der Erbschaftssteuer handelt es sich um eine sogenannte Erbanfallsteuer. Diese müssen Sie also erst dann leisten, wenn ein Vermögenswert einer verstorbenen Person an Sie als Erben:in übergeht.


Vorgehensweise bei einer Erbschaft


Sobald Sie von der Erbschaft erfahren, beginnt eine 3-monatige Frist, in der Sie sich beim zuständigen Erbschaftssteuer-Finanzamt melden müssen. Das zuständige Finanzamt richtet sich nach dem letzten Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort des:r Verstorbenen.

Achtung: Nicht jedes Finanzamt ist auch ein Erbschaftssteuer-Finanzamt.

Ein formloses Anschreiben ist ausreichend, machen Sie am besten gleich folgende Angaben:


  • Vorname, Familienname, Steuer-ID und Anschrift des:r Erben:in

  • Vorname, Familienname, Steuer-ID und Anschrift des:r Erblassers:in

  • Todestag und Sterbeort des:r Erblassers:in

  • Gegenstand und Wert des Erbes

  • Rechtsgrund des Erwerbs (z. Bsp. gesetzliche Erbfolge)

  • Persönliches Verhältnis bzw. Verwandtschaftsgrad zum:r Erblasser:in

  • Frühere Zuwendungen des:r Erblassers:in

Tipp: Auch Schulden werden vererbt, verschaffen Sie sich also einen guten Überblick über den Nachlass und entscheiden Sie erst dann, ob Sie das Erbe annehmen oder ausschlagen. Sie haben sechs Wochen Zeit, ab dem Zeitpunkt, an dem Sie von dem Erbe erfahren haben.

Wer muss Erbschaftssteuer zahlen und wie viel?


Wenn Sie sich dazu entschließen, das Erbe anzunehmen, müssen Sie sich nun auch über die Erbschaftssteuer Gedanken machen. Die Höhe der Steuer ist zum einen abhängig vom Verwandtschaftsgrad zwischen Ihnen und dem:r Verstorbenen und zum anderen von der Höhe des Erbes.


Wie viel darf ich steuerfrei erben?


Je nach Verwandtschaftsgrad zum:r Erblasser:in steht Ihnen ein entsprechender Freibetrag zur Verfügung. Je näher Sie miteinander verwandt waren, desto höher ist auch der Freibetrag. Den höchsten Betrag erhalten hinterbliebene Ehepartner:innen bzw. Lebenspartner:innen.


Erbschaftssteuertabelle I: Freibeträge je nach Verwandtschaftsgrad



Wie hoch ist die Erbschaftssteuer?


Die Höhe des anzuwendenden Erbschaftssteuersatzes ist abhängig von der Höhe des Erbes und ebenso von der Steuerklasse. Je größer das Erbe und je entfernter der Verwandtschaftsgrad, desto höher wird der Steuersatz.


Erbschaftssteuertabelle II: Höhe der Steuersätze



Beispiel zur Veranschaulichung:


Frau Webers Ehemann stirbt und hinterlässt ihr 750.000 Euro. Aufgrund der Heirat gehört Frau Weber der Steuerklasse I an und hat somit einen Steuerfreibetrag von 500.000 Euro. Folglich werden nur noch 250.000 Euro versteuert, und zwar mit einem Steuersatz von 11 % laut der Erbschaftssteuertabelle II. Frau Weber muss also 27.500 Euro Erbschaftssteuer zahlen.


Wäre nun aber nicht Frau Webers Ehemann, sondern ein enger Freund verstorben und hätte ihr 750.000 Euro vererbt, sähe die Sachlage deutlich anders aus. Der Freibetrag in Steuerklasse III liegt bei 20.000 Euro – 730.000 Euro müssen demnach noch versteuert werden. Der Steuersatz liegt bei 30 %, was zu einer Steuerbelastung von 219.000 Euro führt.


Steuerfreie Ausnahmen


Tatsächlich gibt es auch zwei Ausnahmen, bei denen keine Erbschaftssteuer anfällt. Es handelt sich um zwei zusätzliche Freibeträge, die Sie zusätzlich zu den normalen Freibeträgen aus der Erbschaftssteuertabelle I nutzen können.


  • Freibetrag für Hausrat i. H. von 41.000 Euro für enge Verwandte der Steuerklasse I

  • Freibetrag für bewegliche Gegenstände in Höhe von 12.000 Euro für enge Verwandte der Steuerklasse I

  • für Personen der Steuerklasse II und III beträgt der Freibetrag für Hausrat und bewegliche Gegenstände 12.000 Euro insgesamt


Besonderheiten beim Erbe von Immobilien


Für Immobilien gilt eine Sonderregelung, denn es ist möglich, dass Immobilien vollkommen steuerfrei vererbt werden. Folgende Voraussetzungen müssen dabei erfüllt sein:


  • Der oder die Verstorbene hat die Wohnung oder das Haus bis zuletzt selbst genutzt.

  • Der oder die Erbe:in gehört zur engen Verwandtschaft der Steuerklasse I.

  • Der oder die Erbe:in übernimmt die Immobilie selbst und wohnt mindestens 10 Jahre lang darin.

Bei Erbschaften zwischen Ehegatten:innen gilt diese Regelung ohne Flächenbegrenzung, die Immobilie bleibt also in jedem Fall steuerfrei. Erben Sie als Kind des:r Verstorbenen das Wohneigentum, gilt eine Höchstgrenze von 200 Quadratmetern. Ist die Immobilie größer, muss sie versteuert werden.

Tipp: Ziehen Sie am besten möglichst zeitnah in die Wohnung oder das Haus ein, ansonsten akzeptiert das Finanzamt Ihre Steuerbefreiung womöglich nicht mehr.

Wenn Sie allerdings gar nicht vorhaben die Immobilie selbst zu beziehen, sondern zu verkaufen, ermittelt das Finanzamt den sogenannten Verkehrswert für das Haus oder die Wohnung. Dieser Wert orientiert sich allerdings nur an Durchschnittswerten der Nachbarschaft. Wenn der tatsächliche Wert geringer ist, müssen Sie die Immobilie von einem Sachverständigen bewerten lassen und diesen neuen Wert ans Finanzamt weitergeben.


Wann muss ich eine Erbschaftssteuererklärung abgeben?


Grundsätzlich kann das Finanzamt immer eine Erbschaftssteuererklärung anfordern, sobald Sie etwas erben. Die Höhe der Erbschaft ist dabei nicht ausschlaggebend. In der Regel werden Sie aber nur dazu aufgefordert, wenn auch Erbschaftssteuer anfällt.


In diesem Fall erhalten Sie die entsprechenden Steuererklärungsvordrucke per Post und im gleichen Zuge auch die gültige Abgabefrist. Normalerweise gewährt Ihnen das Finanzamt ungefähr einen Monat lang Zeit. Können Sie diese Frist nicht einhalten, bitten Sie bitte rechtzeitig um Verlängerung, ansonsten kann Ihnen ein Verspätungszuschlag drohen.

Hinweis: Als Lohnsteuerhilfeverein dürfen wir nur im Rahmen der Beratungsbefugnis nach § 4 Nr. 11 StBerG tätig werden. Die Erbschaftssteuer fällt leider nicht darunter, weshalb wir Sie diesbezüglich nicht beraten und auch die Erbschaftssteuererklärung nicht für Sie erstellen dürfen.

Kann ich Steuerschulden erben?


Sobald Sie das Erbe annehmen, müssen Sie auch die Steuerschulden des:r Verstorbenen begleichen und das inklusive Zinsen. Das gilt sowohl für bestehende Schulden als auch für eventuelle Schulden aus der letzten Steuererklärung des:r Erblassers:in.


Insofern das Erbe nicht ausreichend ist, um die Schulden zu begleichen, müssen Sie diese von Ihrem eigenen Vermögen zahlen. Machen Sie sich also unbedingt ein Bild über den Nachlass und entscheiden Sie erst dann, ob Sie das Erbe annehmen.


Tipp: Sie können die beglichenen Steuerschulden in Ihrer Erbschaftssteuererklärung wieder geltend machen.

Stellt sich – später – heraus, dass der Nachlass überschuldet ist, kann der oder die Erbe:in durch eine Nachlassverwaltung oder ein Nachlassinsolvenzverfahren noch eine Beschränkung der Haftung auf den Nachlass bewirken. Christian Staller



BaFin Newsletter

Identitätsmissbrauch: BaFin ermittelt gegen die BisonStuttgart-Finanzportal GmbH


Die Finanzaufsicht BaFin warnt vor der Website bisonstuttgart.com. Es besteht der Verdacht, dass die als BisonStuttgart-Finanzportal GmbH bzw. BisonStuttgart auftretenden Betreiber dort ohne Erlaubnis Finanz- und Wertpapierdienstleistungen anbieten.



Notizbuch


Erdölboom. Nach dem Klimagipfel in Dubai ist Außenministerin Annalena Baerbock »ein riesiger Stein vom Herzen gefallen«, weil die Welt das Ende des fossilen Zeitalters beschlossen hat. Zumindest bis Norwegen scheint sich das Aus von Öl und Gas noch nicht durchgesprochen zu haben. Das skandinavische Nicht-EU-Mitglied wird allein im kommenden Jahr 22 Milliarden Euro in den Ausbau der Öl- und Gas-Förderung investieren. Auch im fernen Guyana ist ein Erdölboom ausgebrochen. Vor der Küste des südamerikanischen Staates sind gigantische Erdölvorkommen entdeckt worden. Die internationalen Multis investieren dort Milliarden in die Erschließung der Öllagerstätten. Jetzt droht sogar ein Krieg ums Öl. Der kommunistische Nachbar Venezuela will sich Teile Guyanas einverleiben, um an die Ölfelder zu kommen.



LB BW


Investitionen als Zündfunke


Deutschlands Wirtschaft stagniert. Das liegt auch daran, dass zu wenig in Zukunftstechnologien investiert wird. 2024 müssen Hürden abgebaut werden.


Deutschland galt lange als Wachstumslokomotive Europas. Mit einer robusten industriellen Basis und einem exportorientierten Geschäftsmodell profitierte es maßgeblich von der Globalisierung. Doch die jüngsten disruptiven Veränderungen haben die Schwächen des Modells offengelegt. Unsere Wirtschaft stagniert. Das „Land der Ideen“ muss sich neu erfinden.


Investitionen können hierbei der Initialfunke sein, denn sie lösen Multiplikatoreffekte aus. Jeder zusätzlich investierte Euro steigert das Gesamteinkommen überproportional. Ein Blick ins Ausland bestätigt das. Länder wie Südkorea oder Irland, die konsequent in Technologie, Infrastruktur und Bildung investierten, haben beeindruckende wirtschaftliche Aufschwünge erlebt.


Öffentliche Investitionen fördern nicht nur direkt den Arbeitsmarkt, sondern verbessern auch die Bedingungen für den privaten Sektor. Eine leistungsfähige Infrastruktur, von Verkehrswegen bis zu digitalen Netzen, kombiniert mit gut qualifizierten Arbeitskräften, steigert die Anziehungskraft des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Das schafft ideale Voraussetzungen für Unternehmensinvestitionen.


Innovationen fördern statt etablierter Industrien


Ein probates Mittel, private Investitionen zu stimulieren, ist zudem eine attraktive Fiskalpolitik. Steuererleichterungen und zielgerichtete Subventionen können Unternehmen animieren, mehr zu investieren. Der klare Schwerpunkt sollte dabei auf der Förderung von Innovationen liegen, nicht auf dem Schutz etablierter Industrien. Dies ist auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels essenziell. Durch das Festhalten an überholten Strukturen binden wir Fachkräfte in Bereichen, die wenig zukunftsträchtig sind. Sie fehlen, um innovative, nachhaltige und wachstumsstarke Technologien voranzutreiben.



Zweifellos konfrontiert der Strukturwandel unsere Wirtschaft mit enormen Herausforderungen. Doch die ermutigende Botschaft ist: Das notwendige Kapital für gezielte Investitionen steht zur Verfügung. Die deutschen Unternehmen sind solide aufgestellt und haben eine gut gefüllte Kasse – ein Befund, den auch die Umfrage der Europäischen Investitionsbank untermauert. Investitionshemmnisse liegen nicht in der Finanzierung, sondern im Wirtschaftsklima und dem politischen und regulatorischen Umfeld.


Eine Zukunftsvision – auch für Investoren


Hier muss der Hebel angesetzt werden! Investoren brauchen Verlässlichkeit. Sie verlangen stabile, transparente und kalkulierbare Rahmenbedingungen. Unvorhergesehene regulatorische Änderungen oder staatliche Interventionen erschüttern das Standortvertrauen. Die kurzfristige Krisenpolitik, getrieben zunächst von der Pandemie und dann vom Ukraine-Krieg, war zweifellos erforderlich. Nun jedoch gilt es, den Blick nach vorn zu richten und Investoren eine Zukunftsvision zu bieten. Hierfür braucht es ein investitionsfreundliches Klima und eine Willkommenskultur für Start-ups. Unternehmensgründer brauchen Unterstützung statt immer neuer regulatorischer Hürden.



In einer sich dynamisch verändernden globalen Landschaft muss Deutschland seinen Platz neu definieren. Der Wirtschaft muss hierbei wieder mehr Handlungsspielraum gewährt werden. Schließlich hat sie ihre Innovationskraft in der Vergangenheit immer wieder bewiesen. Private Unternehmen bringen Risikokapital, Unternehmergeist und die notwendige Agilität mit. Gebt ihnen den Raum, schnell auf Markttrends zu reagieren und Chancen zu ergreifen!


Jetzt anpacken


  • Weg von kurzfristiger Krisenpolitik, hin zu langfristiger Vision.

  • „Willkommenskultur“ für Start-ups schaffen.

  • Regulatorische Hürden abbauen.



INSTITUTIONAL money.com


Tilmann Galler: Zehn Thesen für das "Superwahljahr"


Auch wenn der Marktkonsens für das neue Jahr zu einer "weichen Landung" der Wirtschaft tendiert, ist J.P.-Morgan-AM-Kapitalmarktstratege Tilmann Galler für 2024 etwas weniger optimistisch.



"Wir sind der Meinung, dass es für die Zentralbanken zu früh ist, einen nachhaltigen Sieg über die Inflation zu verkünden. Trotz Zinssenkungen wird es im Jahr 2024 wahrscheinlich nicht gelingen, eine wirtschaftliche Schwächephase zu verhindern", lautet der Ausblick von Tilmann Galler, Kapitalmarktstratege von J.P. Morgan Asset Management, für 2024.


Ein Jahr, in dem in mehr als 40 Ländern Wahlen anstehen. Dazu gehören vier der fünf bevölkerungsreichsten Länder der Welt – etwa die USA, Indonesien und Indien, zudem stehen Europawahlen an, und auch die Briten gehen an die Wahlurne. Insgesamt werden die Wahlen mehr als 40 Prozent der Weltbevölkerung und des globalen Bruttoinlandsprodukts abdecken.


In unserer Fotostrecke oben stellt Galler insgesamt zehn Thesen zur wirtschaftlichen Entwicklung im kommenden Jahr vor. (mb)



n-tv.de Wirtschaft & Börse


Über 60 Prozent Preissteigerung


Türkei bekommt die Inflation nicht unter Kontrolle. Die Inflationsrate könnte im ersten Halbjahr 2024 rund 70 Prozent erreichen. 



Manager magazin

 

Die Unternehmensberatung Roland Berger hat etwa 650 Insolvenzverwalter, Bankerinnen und Sanierungsexperten befragt und 62 Prozent sagen: In diesem Jahr gibt es eine Restrukturierungswelle, denn etwas anderes lasse das neue Normal aus höheren Energiepreisen und Zinsen, geopolitischem De-Risking, Digitalisierung und Fachkräftemangel gar nicht zu.



Die Presse


Bis 2030 müssten jede Woche drei Windräder gebaut werden, um die Klimaziele zu erreichen. Doch Österreich ist vom Weg abgekommen. 2024 entstehen nur 13 neue Anlagen.



Die Weisheit des Monats

  

Wenn man Glühwein zu heiß trinkt, hat man gebrannte Mandeln.
»Olaf Scholz ist ein Zauderer, ein schlechter Krisenmanager, er kann kein Land regieren.« Roland Berger, Unternehmensberater
Wie sagte doch… Karl Lauterbach (*1963, Bundeskrankheitsminister) sagte im Juni 2023 in der "Zeit": „Wir stehen wirklich am Vorabend eines Krankenhaussterbens“. Mitte November 2023 die glatte 180-Grad-Wende (bei Baerbock auch 360-Grad-Wende genannt): „Ich glaube nicht, dass 2024 das Jahr des Krankenhaussterbens sein wird. Das halte ich für ausgeschlossen.“ Roland Benn
Wir alle müssen Angst vor einem Monster namens Trumputin haben. Andreas von Rétyi

 



Geldbrief - der bankenunabhängige solide Informationsdienst für Ihre Geld- und Kapitalanalagen.


2x monatlich pünktlich und zuverlässig, konkrete Empfehlungen: Käufe, Verkäufe, Umschichtungen.

 


Leben im Ausland - für alle, die im Ausland erfolgreicher sein wollen - einmal monatlich

 


Vertrauliche Mitteilungen - verlässliche und kompetente Informationen aus Politik und Wirtschaft - einmal wöchentlich.

 


2.145 Ansichten1 Kommentar

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen
bottom of page